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Rechtslage zum Angurten im Bett?
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Torben.Z
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich habe mit ihr gesprochen und es mir angesehen. Ich bin etwas überrascht worden.
Ich habe meine Bedenken dazu geäußert, dass ich Angst habe, dass er sich verletzten kann. Sie hat mir erklärt, dies sei nicht möglich, wenn die Gurte richtig angelegt werden. Auf den Gurten hätten sie auch Markierungen gemacht, an welcher Stelle sie zu schließen sind, damit er darin sicher wäre, aber es nicht zu eng ist. Die Gurte müsste ich dann nur so schließen, wie es markiert ist. Wir sind dann ins Kinderzimmer gegangen und sie zeigte mir sein Bett, an dem der Gurt schon befestigt war. Ich war erst mal erstaunt, da er in einem Gitterbett schläft. Dies sei Vorschrift, meinte sie, damit man ihn nicht auch noch an Armen und Beinen Angurten muss. Der Gurt würde auch immer am Bett dran bleiben und der Junge würde sich nur auf den Gurt drauflegen und dann müsste man die Gurte zumachen. Das würde sie mir später zeigen, wenn er ins Bett geht. Ich habe sie dann gefragt, ob sie denn keine andere Möglichkeit probiert haben. Sie erklärte mir, dass es natürlich versucht wurde und sie ihn nicht gerne angurtet. Sie hofft, dass es bis zur Pubertät von alleine aufhört und er dann normal schläft. Von dauerhafter Medikation hätte der Kinderarzt abgeraten und wenn man den Jungen aufhalten will, wäre er Aggressiv und bekäme einen Schock, wenn man ihn aufweckt. Seit er mit dem Gurt schläft, würde er sich höchstens mal aufsetzen, aber man könnte sicher sein, dass er im Bett bleibt. Er könne sich auch hinterher an nichts erinnern. Ein bisschen liegt es aber auch an ihr, habe ich das Gefühl. Sie hat ihre Eltern früh verloren, durch ein tragisches Unglück und als der Junge fast überfahren wurde, hatte sie einen Nervenzusammenbruch. Sie kann kein Auge zumachen, weil sie immer unter Angst steht, dass der Junge dann schlafwandelt und ihm etwas passiert. Sie ist auch sehr oft allein mit dem Jungen, da ihr Mann viel unterwegs ist (Beruflich) und hat einfach Angst, dass sie nicht bemerkt, wenn er das Haus verlässt. Ich kann es nachvollziehen, aber wirklich gut finde ich die Lösung trotzdem nicht. Ich wollte wissen, ob sie denn sicher ist, dass der Junge auch wirklich weglaufen würde, wenn er nicht angegurtet ist. Sie meinte, dass man es manchmal schon mitbekommt, wenn er sich im Schlaf aufsetzt und total verwirrt ist und sich später an nichts erinnert. Ich habe ihr gesagt, wenn es nur die eine Nacht wäre, würde ich ihn lieber nicht anschnallen und dann eben auf ihn Aufpassen und selbst nicht schlafen. Aber dazu müsste ich noch jemanden dazunehmen. Sie wollen Samstagmorgen losfahren und bringen den Jungen bei mir vorbei. Sie sind dann bis Sonntagabend zurück und holen ihn wieder ab. Die gesamte Zeit, ohne selbst auch mal zu schlafen, ist leider nicht möglich. Ich soll darum die Nacht bei ihnen im Haus verbringen, damit der Junge in seiner gewohnten Umgebung schlafen kann. Sie meinte sogar, dass der Junge nicht schlafen würde, wenn er nicht angegurtet ist, da er dann selbst Angst hätte und sich nicht sicher fühlt. Dies kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen. Falls ich es mir nicht zutraue, soll ich es ihr aber auch sagen, dann würde sie nicht mitfahren. Sie wollen auf eine Hochzeit von einem Arbeitskollegen des Mannes und die ist ca. 300 km entfernt.
Als sie dann später zu dem Jungen meinte, dass es Zeit zum schlafen ist, ging er in sein Zimmer und zog seinen Schlafanzug an. Danach rief er nach ihr und als wir kamen lag er schon auf dem Bett. Sie führte mir dann vor, wie die Gurte zu schließen sind und fragte, ob ich es probieren will. Ich steckte dann diese Metallstifte durch den Gurt, so wie es markiert ist und steckte die Kappen darauf. Für den Jungen war es wohl das normalste der Welt, da er ruhig da lag und abwartete, bis er angegurtet war. Sie zeigte mir dann noch, dass nichts passieren kann, da er nicht nach unten rutschen kann, weil da ein Gurt zwischen den Beinen ist und auch nicht nach oben, wegen dem Gurt über seinen Schultern. Sie meinte, der Gurt darf nicht von den Schultern runter rutschen, aber wenn er nach den Markierungen angebracht ist, kann das nicht passieren. Ich muss sagen, ich habe es mir ganz anders vorgestellt, wenn man angegurtet wird. Der Junge kann sich damit sogar nach Links und Rechts drehen, oder hinsetzen. Nur aufstehen kann er nicht mehr. Ich habe mir das mehr so vorgestellt, dass er da liegt und sich nicht mehr bewegen kann und mich gefragt, wie man so schlafen soll. Aber er schläft in dem Gurt sogar auf der Seite und braucht nur jemanden, wenn er auf die Toilette muss. Ich habe sie gefragt, ob es nicht stressig ist, wenn man ihn dann jedes mal losmachen muss, damit er aufs die Toilette kann und danach wieder festmachen muss. Aber sie meinte, es kommt höchstens einmal in der Nacht vor, dass er auf die Toilette muss und das wäre ja nicht so schlimm und besser, als wenn er wegläuft und etwas passiert. Man müsste ihm danach aber noch eine Geschichte vorlesen, bis er eingeschlafen ist und noch das Seitengitter schließen, bevor man geht. Ich habe mir noch eine Nacht Bedenkzeit verlangt, da ich mir erst meine Gedanken dazu machen muss. Immerhin wäre es eine große Verantwortung und ich möchte da keinen Fehler machen. Dafür hatte sie auch vollstes Verständnis.

Lg Torben
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Torben,

so wie du die Situation beschreibst, ist das zwar nicht alltäglich, aber jetzt für mein Empfinden auch nicht dramatisch. Der Junge scheint dich gut zu kennen und dich zu mögen, was schon mal eine gute Grundlage ist. Und das Kind schläft schon lange so, was heisst, dass es tatsächlich ungefährlich ist.
Ich würde mir an deiner Stelle nicht so viel Gedanken machen und definitiv auch schlafen. Es geht hier nicht um ein Kind, das in eine medizinische Notlage geraten kann. Das fände ich schwieriger, wenn ich mich damit nicht auskenne.
Kann es sein, dass du so durcheinander bist, weil du nicht so handeln würdest? Vielleicht kannst du unabhängig vom Hüten, noch einmal mit der Mutter sprechen. Wobei ich behutsam wäre, denn wir kennen den Hintergrund nicht genau. Vielleicht ist es momentan tatsächlich die beste Lösung.

LG Rike

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Torben.Z
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ja ich kenne ihn schon sehr lange, weshalb ich so verwundert war, warum ich nichts wusste, dass er angeschnallt wird. Aber dies war seiner Mutter zu unangenehm, darüber zu reden, was ich auch irgendwie nachvollziehen kann. So dramatisch finde ich es jetzt auch nicht mehr, aber trotzdem sehr ungewohnt. Mich hat schon gewundert, dass er mit den ganzen Gurten am Bauch und Rücken und Brust sich überhaupt noch so gut bewegen konnte. Es scheint wirklich ungefährlich zu sein, aber ich weiß eben nicht wie es aussieht, falls er unbewusst da raus will, wenn er schlafwandelt.
Der Gurt scheint wohl irgendwie eine Hilfe für die Mutter und das Kind zu sein. Sie würde kein Auge zu tun, wenn sie wüsste, dass er weglaufen könnte. Ihr Arzt hat ihr damals zwar Schlaftabletten empfohlen, aber dies wollte sie natürlich erst recht nicht, da sie dann überhaupt nicht mehr zu sich gekommen wäre, wenn der Junge Hilfe gebraucht hätte oder weggelaufen wäre. Der Kinderarzt hatte dann die Idee mit dem Gurt, was für beide wohl die Lösung war. Ich habe trotzdem irgendwie das Gefühl, der Junge schläft nur der Mutter zuliebe so, da er damals auch mitbekommen hat, wie fertig sie war und das es ihr sehr schlecht ging. Aktuell fällt mir aber auch keine bessere Lösung ein, zumindest nicht auf die schnelle.
Ich würde wohl so nicht handeln und wenn ich an meinen Sohn denke, bin ich mir auch sicher, dass er sich niemals im Bett hätte anschnallen lassen. Es ist für mich nicht zu begreifen, dass ein Mensch da freiwillig mitmacht. Mir ist unwohl dabei, wenn ich mir vorstelle, dass ich nicht mehr alleine aus dem Bett könnte und nach jemandem rufen müsste und hoffen, dass er auch schnell kommt. Wenn mein Sohn nachts wach wurde und auf die Toilette musste, dann musste es auch schnell gehen, bevor es zu spät ist. Wenn er da hätte warten müssen, bis ihn jemand losschnallt, wäre wohl öfter das Bett nass gewesen.

Lg Torben
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann dich gut verstehen. Und es kann gut sein, dass du mit deinen Vermutungen recht hast. Und ich finde auch, dass es nicht gut wäre, wenn der Junge der Mutter in ihren Ängsten so helfen würde. Auf der anderen Seite sind Ängste auch etwas Hartnäckiges.
So wie sich das anhört, würde ich diese Situation als Chance sehen um darüber zu reden und vielleicht neue Wege zu öffnen. Der erste Schritt war die Heimlichkeit zu beenden. Dieses Versteckspiel ist für die Familie bestimmt oft nicht schön. Siehe es als Vertrauen in dich und zeige Ihnen, dass du sie nicht verurteilst, sondern sie unterstützen möchtest. Vielleicht wäre es für die Mutter unabhängig von der Schlafproblematik noch mal gut ihre Schwierigkeiten zu bearbeiten. Und ich könnte mir vorstellen, dass man der Familie noch einmal einen Facharzt vorstellt, der sich den Jungen noch einmal anschaut.
All das sind Möglichkeiten, die aber Zeit brauchen. Du hast momentan den Berühmten Fuß in der Tür.
Zum Schluß- gehe bei diesem Kind nicht zu sehr auf dein Kind oder deine Empfindungen, denn Fakt ist im Jetzt fühlt es sich für ihn Ok an.
LG Rike

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Torben.Z
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo RikemitSohn

Vielen Dank, für deine Antworten.
Ich fände es auch nicht gut, wenn er es nur wegen ihr zulässt. Aber es ist auch nur eine Vermutung, genau weiß ich es leider nicht.
Das Angurten kann auch keine Lösung sein, schon gar nicht für immer, oder auch nur bis zur Pubertät, wie seine Mutter es sich vorstellt. Wenn die Schule mal einen Ausflug macht, oder der Junge bei einem Freund über Nacht eingeladen wird, muss sie immer absagen und er muss zuhause bleiben. Das ist doch auch nicht schön für den Jungen. Ich versuche es hinzubekommen, dass sie zu einem Facharzt gehen, da ich dem Jungen unbedingt helfen möchte. Das dies nicht von heute auf morgen geht, ist leider wahr.
Ich versuche meine Empfindungen da raus zuhalten, so gut es geht und hoffe, dass es für ihn wirklich ok ist. Ich habe mir ja vorhin nach dem Angurten die Frage erlaubt, wie es sich für ihn anfühlt und er meinte nur, dass es gut wäre. Das kann ich aber nicht wirklich glauben und hat eben zu dieser Vermutung geführt, dass er es nur wegen der Mutter macht.

Lg Torben
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monerl
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BeitragVerfasst am: 13.11.2018, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Torben,

ich möchte mich zu dieser Sachen nur soweit äußern, als du ihn gefragt hast, wie es sich anfühlt, angegurtet zu sein und das es für ihn ok ist.

Meine Tochter litt unter Agressionen, anderen und sich selber gegenüber, um sich zu spüren. Wir waren verzweifelt, da wir nicht wussten wie wir ihr helfen können. Wir haben dann mir einen Therapeutin überlegt, ihr Armschienen fertigen zu lassen, die über den Ellenbogen gehen und sie sich mit der Hand nicht mehr an den Kopf schlagen kann. Zuerst haben wir den Arm mit Binden gewickelt und wir haben gemerkt, das es ihr gut tut. Dann wurden Schienen entwickelt, die es ihr erlaubt haben die Arme zu bewegen sich aber nicht mehr zu schlagen, den Winkel konnte man auch verändern. Siehe da, meine Tochter verlangte vor dem anziehen nach den Schienen, weil sie ihr Sicherheit gaben, das sie sich nicht mehr schlagen muss.
Ich will damit sagen, vielleicht ist es für den Jungen eine Sicherheit, das er nicht mehr aufstehen kann und er sich in Sicherheit wägt mit dem Gurt. Das wäre auch eine Möglichkeit und du dir nicht so viele Gedanken darüber machen musst.


LG Monika

_________________
Ein Weg entsteht indem man ihn geht
(chinesisches Sprichwort)

Monika mit Christina geb. 11.2.91 Chromomsomenanomalie 10p+ und Engelchen Tanja geb. 10.8.88 gest. 31.8.88
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LasseUndJohannes
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BeitragVerfasst am: 13.11.2018, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich kann mir gut vorstellen, dass es für den Jungen tatsächlich OK ist. Ich lag als sechsjähriger fünf Wochen im Gips. Komplett die Beine bis zur Hüfte. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich nach der OP aufwachte und das Gefühl, ohje jetzt kann ich hier nichts mehr bewegen und das Ding bleibt erstmal dran. Das Gefühl hat zehn Minuten gedauert, dann war das jetzt einfach so für mich OK. Klar war das etwas doof immer im Bett zu liegen oder halt eben da, wo mein Vater mich hingetragen hatte. Aber als Kind habe ich das hingenommen und Ding kam ja auch wieder ab. So, und nachts war mir das Ding völlig egal. Da habe ich geschlafen. Worauf ich hinaus will ist, dass es mich bei einem Bettgurt weder wundern würde wenn er als total störend empfunden wird, noch dass es einem Kind egal ist bzw OK.

Ganz ohne Grund hat er den Gurt nicht. Ob es jetzt wirklich die beste Lösung ist und wie es in der Zukunft weitergeht ... diese Frage wurde hier ja schon gestellt und du könntest hier tatsächlich vorsichtig (!) anstupsen.

_________________
Johannes 2008, SBA 50% B H, PG3, extremes ADHS (nach Fehldiagnose Autismus)
Benedikt 2014, PG 3, SBA 80% B H G, non verbal, auto aggressiv, ADHS, atypischer Autismus
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Rita2
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BeitragVerfasst am: 13.11.2018, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn eine Sicherung des Kindes für längere Zeit notwendig ist, wäre dann ein Pflegebett mit hohen Gittern nicht die bessere Lösung?

Das Kind könnte nicht in der Wohnung herumlaufen und wäre geschützt. Aber es müßte nicht jeden Tag angegurtet werden. Das spart den Eltern Zeit, auch in der Nacht, wenn das Kind auf Toilette muß. Und das Kind kann sich frei im Bett bewegen.

Ich würde den Eltern helfen und das Kind mit angurten die eine Nacht betreuen. Wenn du es nicht tust, dann fahren die Eltern nicht und das Kind wird trotzdem angegurtet.
Aber ich würde langfristig versuchen die Eltern dazu zu bringen, daß angurten zu überdenken. Entweder ist ein angurten nicht mehr notwendig oder wenn es weiter notwendig ist, sollte man darüber nachdenken ob ein ausbruchsicheres Bett anstelle von angurten die bessere Lösung wäre.

Die Aussage, man findet es nicht gut, wenn das Kind sich nur angurten läßt, weil es die Mutter will und nicht weil es es selbst möchte. Ich denke die meisten Kinder machen vieles, weil es die Eltern wollen. Das ist doch ganz normal.

LG
Rita

_________________
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel
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konik
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BeitragVerfasst am: 14.11.2018, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Torben ,

Schön das du noch mal was dazu gesagt hast! Denn für mich sieht es jetzt wieder anders aus. Ein Kind in dem Alter mit Entwicklungsstörung geht dann in eine andere Richtung bzw hat einige Baustellen ich kann mir auch nicht vorstellen das hier nur Schlafwandeln der Grund ist , das ist wohl der Offensichtlichste . Meine Kinder ebenfalls Entwicklungsstörungen Autisten wollen auch ihr Bett unbedingt verschlossen haben! Da ist es das Sicherheitsgefühl , sie fühlen sich so beschützt und sicher so das sie nur so schlafen. Auch meine Kinder stehen auf allerdings ist es kein Schlafwandeln sondern die machen das weil sie schlicht aufwachen und Ihnen irgend was einfällt . Ich hab da früher trotz allen möglichen Sicherungen schlimme Dinge erlebt und bin so froh das ich die Betten habe Früher war es für mich unvorstellbar sowas zu nutzen heute weiß ich es ist gerne mal anders als man auf den ersten Blick glaubt! . Vielleicht wäre das eine Alternative für die Beiden sie soll mal nach Kayserbetten Googlen.

Ich fand es wirklich schon das du dich so informierst , fragst du scheinst ein guter Freund zu sein und das merkt auch das Kind.
Ich wünsche euch eine gute Übernachtung viel Spaß.


LG

Konik

Edit

Du sprichst vom Gitterbett da war mir nicht klar ein Babybett oder ein Kayserbett deswegen hab ich das noch genannt falls es eben nicht ein Kayserbett ist.
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Torben.Z
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BeitragVerfasst am: 14.11.2018, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich danke allen für ihre Antworten.
Ich habe meiner Freundin jetzt zugesagt, dass ich es übernehme und sie sich keine Sorgen machen soll. Ich werde mit ihr dann noch mal nach dem Aufpassen reden, wie man es am Besten lösen kann. Danke für eure Vorschläge mit dem ausbruchsicheren Bett. Diese Idee finde ich auch sehr gut. Er schläft im Moment in einem normalen Gitterbett für kleine Kinder und das wird ihm auch schon zu klein. Es stell auch nur eine Sicherheit dar, damit er nicht raus fallen kann und würde nicht verhindern, dass er raus klettern könnte. Das es für den Jungen tatsächlich eine Sicherheit darstellen könnte, wenn er angegurtet ist, konnte ich mir nicht vorstellen, aber ihr habt mich auch da überzeugt, dass es wirklich so sein könnte. Ich habe mir im Internet jetzt mal diese Kayserbetten angesehen und das könnte wirklich die Lösung sein. Was kostet denn so ein ausbruchsicheres Bett? Leider fand ich keine Preise dazu auf der Seite. Aber ich könnte mir dies eher als Lösung auf Dauer vorstellen, als das Angurten.

Lg Torben
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