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Wie bekommt man einen I-Platz

 
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Nina-Vince
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 19:07    Titel: Wie bekommt man einen I-Platz Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich will für meinen Sohn (4 Jahre, Sprachenentwicklungsstörung, Motorische Probleme) eine I-Platz.
Ich habe das Forum durchsucht, konnte aber nur Infos finden wie man vorgeht wenn das Kind schon in einem Kindergarten ist in dem Integrationsplätze vorhanden sind.
In unserem Kindergarten ist das nicht möglich.
Hab ich es richtig verstanden das wir jetzt erst einen ganz normalen Platz in einem Kindergarten brauchen der die Möglichkeit für I-Plätze hat um dann einen zu beantragen???? Oder kann man das irgendwie im Vorraus machen?


LG Nina
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SandraX
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wir versuchen auch gerade, für unsere Tochter einen I-Platz zu bekommen.
Wir haben mit der Kindergartenleitung Kontakt aufgenommen und um ein persönliches Kennenlernen gebeten, bei dem wir Unterlagen zu den Diagnosen vorgelegt haben und das Kind vorgestellt haben.
Danach durften wir in einem Kindergarten zwei Mal zum hospitieren kommen. Wir warten noch auf Rückmeldung, ob sie sich die Betreuung dort zutrauen.
Der andere Kindergarten hat sich leider nicht mehr gemeldet.

_________________
Sandra mit Mann und zwei Kindern: Leo (3/11) und Lachkeks Tessa (9/16), peripartale Asphyxie, APGAR1/0/0, Epilepsie, Tetraspastik, Button, PG5, GDB 80, ganz viel Kämpfertrotz und Lebensmut
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Nina-Vince
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hier laufen die Anmeldungen alle über so eine Onlineplattform, da habe ich mich schon für einen Wechsel gemeldet unsere Situation kurz erklärt.
Ich werde dann auch mal persönlich anrufen.

Ich drücke euch die Daumen das es klappt.
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lauli
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ansprechpartner ist das Sozialamt eueres Kreises, hier wirst du beraten und kannst die notwendigen Leistungen zur Eingliederungshilfe in Form von heilpädagogische Förderung beantragen.

http://www.kreis-goerlitz.de/city_i....._id=13&record_id=3808

VG
Claudia

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Lehrkraft im mobilen sonderpäd. diagn. Dienst in S. A.
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Nina-Vince
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Oh super, vielen Dank Claudia Very Happy
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Yvonne und Kjeld
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nina,
mein Sohn geht auch als Einzelintegrationskind in die Kita. Dort habe ich von anfang an angegeben, dass Kjeld behindert ist (ebenso bei allen anderen Kitas, bei denen wir uns beworben haben). Die haben dann entschieden, ob sie das stemmen können oder nicht. Sobald der Platz gesichert war, hat die Kita zum hospitieren eingeladen und die I-Kraft eien Förderplan erstellt, und die Kita hat dann den Antrag auf einzelintegration gestellt (dafür haben wir von anfnag an, alle Berichte mitgesandt).

Daraufhin wurden wir zur Amtsärztin des Kreises zur begutachtung eingeladen und die hat dann das ganze bewilligt und begründet. Ich hatte also nicht viel mehr zu tun, als bei meiner gesunden Tochter (außer dem Besuch bei de ramtsärztin)

Achso, wir wohnen übrigens in NRW, keine Ahnung, ob das überall gleich läuft.

LG Yvonne

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Enya *08.14 gesund
Kjeld *03.16 globale Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsdefizite, Brille, Hörgerät insgesamt auf dem Stand eines ca 10-12Monate alten Kindes
Svea *10.18
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kati543
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
du musst das sogar im Voraus machen. Je nachdem wie die Regelungen für I-Plätze bei euch ist, muss der Kiga für ein I-Kind Regelplätze in der Gruppe streichen.
Ich kenne die Regelungen von Sachsen (?) nicht. Bei uns in Hessen habe ich erst mit diversen Kitas gesprochen und gleichzeitig erwähnt, dass mein Kind behindert ist und das SPZ sich für einen I-Platz ausgesprochen hat. Damit war klar, ich bewerbe mich nicht um einen Regelplatz, sondern um einen I-Platz. 2 Kitas hatten äußerst komische Ansprüche an behinderte Kinder (müssen trocken und sauber sein, selbstständig essen und sich selbstständig anziehen Laughing ), 1 Kiga hatte schon I-Kinder, aber keine freien Kapazitäten (zumindest nicht zur Zeit meines Ältesten, mein Jüngster war dann dort) und 1 Kiga wurde von der Stadt verdonnert das Projekt I-Kinder in Angriff zu nehmen. Das Ergebnis war 1 I-Gruppe mit 2 I-Kindern (1 Kind davon war mein Sohn - beide Kids aber eher leicht betroffen). Alle Regelgruppen hatten 25 Kinder, 2 Erzieher und in dieser Gruppe waren 20 Kinder, 2 Erzieher und 1 I-Kraft.
Bei uns ist es eben so, dass ein I-Kind mehrere Regelplätze belegt. Sowas muss der Kindergarten wissen und eingeplant haben. Außerdem braucht er natürlich noch die I-Kraft. Ohne all das nachzuweisen, gibt es die Gelder vom Sozialamt nicht.
Regelplätze und I-Plätze sind etwas grundverschiedenes. Mit I-Status kann man sich nicht auf einen Regelplatz bewerben und umgekehrt funktioniert es genausowenig.
Wende dich an das Sozialamt und an deine Stadt. Die Stadt kann dir sagen, wo du dich bewerben kannst. Es gibt ja diesen Rechtsanspruch - notfalls gehst du zum Jugendamt und setzt deinen Rechtsanspruch durch. Beim Sozialamt musst du jedoch erstmal deinen I-Status genehmigt bekommen. Den gibt es aber erst, wenn du weißt in welchen Kiga das Kind soll.
LG
Katrin

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Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)
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phoebe87
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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Mein Sohn geht in eine integrative Kita als I kind. Ich habe ihn gleich als I Kind angemeldet hat aber erst einen normalen Platz im April war es dann soweit das er auf I gerutscht ist. Das SPZ hat geschrieben das es für ihn besser wäre und das Jugendamt hat entschieden. Der pflegegrad war auch sehr hilfreich dabei.
Lg Sarah

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Krümmel 10 /15...
Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
Großer Krümmel 06/13
Kombinierte Entwicklungsverzögerung- Verdacht ADHS
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Sheila0505
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BeitragVerfasst am: 10.11.2018, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, ich weiß nicht wie es in eurem BL gehandlet wird. Bei uns hatte das SPZ die SPFB Bescheinigung ausgestellt. Ich hatte eine feste Zusage für einen Platz bereits in der Schwangerschaft, in der Kita, welche der Bruder bereits besuchte (Geschwisterbonus).
Doch durch die Frühgeburt erkundigte ich mich schon sehr früh, wie es mit I-Plätzen aussieht. Antwort: Kein Problem, sie werden ihn später als I-Kind nehmen.

Als es dann so weit war und wir zur fixen Anmeldung dort waren, hieß es dann: wir nehmen ihn, aber sie würden uns empfehlen uns anderweitig umzusehen. Sie kennen sich nicht mit UK aus, sie können organisatorisch keinen P-Schlüssel stellen welcher für ihn sinnvoll wäre und Fachdienst haben sie auch keinen der in die Einrichtung kommt.

Tja, mir wurde durch dieses Gespräch unmittelbar klar: das wird nix.

Wir hatten aber echtes Glück, weil unsere Logopraxis an und für sich Fachdienst stellt und mit einigen Kitas zusammenarbeitet. Und sie wussten eine Kita, welche für unser Kind perfekt schien. Da sie schon viele viele Jahre mit dieser schnuckeligen Vereinskita zusammenarbeiten, wussten sie auch, dass dort durchweg super gearbeitet wird und dass sie Erfahrung mit UK haben.

Leider war diese Kita nicht in unserem Einzugsgebiet und normalerweise hätten sie uns aufgrunddessen von vornherein abgelehnt - ersichtlich auf deren Homepage. ICH wäre daher nie auf die Idee gekommen dort anzufragen. Doch mit Integrationsstatus nehmen sie Kinder von außerhalb sehr wohl, aber das erfuhr ich erst durch unsere Praxis.

Tatsache ist: wir bekamen sofort einen Platz. Alles war auf ihn abgestimmt, sie nahmen ihn sogar noch unter dem Jahr. Weil sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Eingewöhnungskinder hatten hielten sie es für eine gute Idee. Weil sie erstens wirklich die Zeit und Ruhe für ihn hatten und auch er in Ruhe - ohne andere Eingewöhnungskinder - ankommen und sich einleben kann. Für uns war das tatsächlich perfekt, ideal gelöst.

Für uns war also I-Platz nicht gleich I-Platz: wir mussten auch schauen, welcher I-Platz für ihn passt.

LG Sheila
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maikeb
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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Eure Kommune einen Inklusionsbeauftragten hat, ist er der richtige Ansprechpartner. Falls nicht, frag bei der Kommunalverwaltung nach.
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