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Mikrozephalie, Gendefekt und Zittern?

 
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Sabrina-1984
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018, 11:02    Titel: Mikrozephalie, Gendefekt und Zittern? Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,
ich habe einen Sohn von 3 Jahren, mit einem unbekannten Gendefekt, er hat ausserdem einen zu kleinen Kopf. Was uns oft Sorgen macht, ist seine innere Unruhe, zittern teilweise am ganzen Körper. Dieses verschwindet aber auch für längere Zeit mal wieder, kommt aber immer wieder vor. Bei Aufregung hat er auch ein zittern in den Händen. Manchmal kann er einen Stift gut halten, einander mal gar nicht. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen? Epilepsie würde bisher ausgeschlossen, wir waren mittlerweile 6 mal zum EEG, wo nichts gefunden wurde. Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Grüße
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fanny
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wurde Hirndruck ausgeschlossen?
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Sabrina-1984
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wer hätte es untersucht? Schädelsono wurde gemacht.
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Grosser hat das auch immer wieder. Ein sogenannter Spannungstremor. Gerade, wenn es besonders gut werden sollte, spielte ihm die Anspannung einen Streich und die Hände oder Beine zappelten wie verrückt.
Eine Weile bekam er bedarfsweise Propranolol (Betablocker), um wenigstens in der Schule schreiben zu können, das hat gut funktioniert. Mittlerweile kann er es aber ganz gut steuern und nimmt keine Medi mehr.

_________________
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)
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Sabrina-1984
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BeitragVerfasst am: 30.10.2018, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort, über welchen Zeitraum ging es bei euch? Auch schon im Alter von 3 Jahren?
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fanny
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BeitragVerfasst am: 31.10.2018, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Sabrina-1984 hat folgendes geschrieben:
Wer hätte es untersucht? Schädelsono wurde gemacht.


Sono oben am Kopf oder über Schläfe/Augen? Letzteres macht bei uns eine speziell dafür ausgebildete Neurologin in der Neurochirurgie. Da wird neben dem Sehnerv die Flüssigkeitsansammlung gemessen. Ansonsten gibt es Hirndruckmessungen, bei denen eine Sonde ins Gehirn gelegt wird. Das ist die genauste Messmethode, aber eben invasiv und mit relativ hohem Infektionsrisiko. MAcht man nur bei dringendem Verdacht.

Ergab die Sono bei euch ein regelgerechtes Hirnwachstum? Ein Mikrocephalus kann ja heißen, dass das Gehirn nicht wächst und deshalb der Kopf klein ist, oder dass der Knochen nicht wächst, das Gehirn aber schon, und dann entsteht Hirndruck. Hirndruck macht viele Jahre recht difuse Symptome, wenn der Druck nur langsam steigt. Viele Ärzte übersehen dann leider die Ursache.
Zitten, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, gelegentliches Schielen (nach innen), geistiges Wegdriften sind einige der Symptome, die dann auftreten können (müssen natürlich nicht alle da sein und natürlich können die Symptome auch andere Ursachen haben). Später kömmen geistige Ausfälle, Sprachstörungen, manchmal auch plötzliches nächtliches Erbrechen dazu.
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 01.11.2018, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem Groser begann das Zittern und dabei auch schwer dosierbare Handkraft etwa zum Schulanfang.
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Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)
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