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Doris mit Sohn (verschiedene Verhaltensauffälligkeiten)
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Emma1909
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 05:55    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Doris,


Ach den gleichen Kinderarzt haben wir also auch. Wink es ist eigentlich echt traurig, dass sich sowas immer und immer mehr wiederholt.

Also wir sind beim SPZ ziemlich gut behandelt worden, trotz Diagnose ADHS. Unser Ärztin dort kannte sich echt gut aus und hat uns sehr unterstützt.

Ich drück euch jedenfalls die Daumen, dass ihr schnell einen Termin bekommt und das bei guten Ärzten. Vielleicht hat hier ja jemand einen guten Tipp für euch?

LG
Emma
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tantethali
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 06:35    Titel: Antworten mit Zitat

Vieles von dem, was du schreibst, kommt mir bekannt vor. Unser Kiga war allerdings klasse und hat ihn so genommen, wie er ist. Wir waren immer im Austausch und haben das bestmögliche für ihn raus geholt.
ADHS hatten wir nach einer „Abklärung“ durch das SPZ schnell auf dem Tisch. Wirklich ordentlich getestet wurde er dann 1,5 Jahre später in der Autismusambulanz einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit solchen Verhaltensauffälligkeiten würde ich heute definitiv nicht mehr in ein SPZ gehen.
Frühförderung gab es auch ohne Diagnose, nach der ADHS Diagnose noch VT zusätzlich.
Vieles habe ich auf die Frühgeburt geschoben bis es irgendwann einfach zu heftig wurde.
Lass ihn testen, am besten an einer Stelle, die sich gut mit Entwicklungsstörungen auskennt. Eine Familienhilfe hat uns damals zusätzliche Entlastung gebracht.

_________________
Sohn (2011) Frühchen 28+2, Asperger Autist, überdurchschnittliche Intelligenz (eventuell HB), ADHS
Sohn (2013) fit
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svennie
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

@tantehali: Wie habt Ihr Eure Familienhilfe bekommen und wie hat sie Euch im Alltag unterstützt? Mich würde das grundsätzlich auch interessieren, da wir immer knapp am Limit sind...
LG
Svenja

_________________
Sohn 10/2011: Asperger, hyperkinetische Störung, umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, PG 2
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JennyK
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke auch, dass das in einer KJP abgeklärt gehört. Bei uns hat es leider sehr lange gedauert, bis wir eine richtige Diagnose bekommen haben. Vorher haben wir quasi immer nur an den Symptomen herumgedocktort, uns selbst Vorwürfe gemacht und nicht verstanden, warum vieles bei ihm so schief läuft. Mit der Diagnose und der dazu passenden Therapie würde es schlagartig besser....
_________________
Sohn 1 (06), ADS und Asperger Autismus
Sohn 2 (13), gesund
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Doris77
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

kati543 hat folgendes geschrieben:

hast du dieses Medikament aus deiner Schwangerschaft nochmal bei embryotox nachgeschaut?
Habt ihr mal einen Humangenetiker besucht?


Hi Katrin, ich habe das Medi damals dort gemeldet und meine Erfahrungen mitgeteilt. Gerade eben nochmal gegoogelt und siehe da:

"...Anpassungsstörungen möglich, die innerhalb der ersten Tage nach der Geburt auftreten und mit neurologischen, gastrointestinalen und respiratorischen Symptomen einhergehen können. Vereinzelt wurden auch Krampfanfälle sowie Myoklonien beschrieben...."

Das stand damals dort nicht so. Sad Vielleicht hilft es jetzt wenigstens anderen, und sie müssen nicht so im Nebel raten.

Einen Humangenetiker haben wir noch nicht besucht. Ich weiß allerdings, dass damals im KH alle möglichen Screenings nach Heidelberg geschickt wurden, die zum Glück alle negativ waren.

Habe mich über das KH damals trotzdem sehr geärgert. Hatte überall dick vermerkt, dass ich das nehme und keinen hat es interessiert. Erst als ich weinend zusammenbrach und sagte, ich mache mir Vorwürfe, ob es vom Medi kommt, wurden die dort darauf aufmerksam Evil or Very Mad Rolling Eyes

Lieben Gruß
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Doris77
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

JohannaG hat folgendes geschrieben:
Hallo,

herzlich willkommen in der Runde.

Ich wollte nur dalassen... daß Kinder sich auffällig benehmen, KANN schon auch mit psychischem Streß in der Schwangerschaft und auch frühester Kindheit zusammen hängen. Dazu gibts wohl einige Studien, hat man vor allem bei Pflege- und Adoptivkindern viel beobachtet.
Bitte versteh das nicht als Vorwurf, denn ich bin sicher, daß du das vermieden hättest wenn es denn möglich gewesen wäre. Sollte nur mit im Blick sein.
Bei meinem Sohn ist das wohl eine der wesentlichen Ursachen für seine Probleme..

Ich wünsch euch einen guten Weg,

Liebe Grüße, Johanna


Hallo Johanna, vielen Dank und ich nehme es nicht als Vorwurf. Damit martere ich mich schon selbst genug, obwohl ich wirklich alles getan habe, damit der Kleine den bestmöglichen Start hat. Leider war der Stress wirklich hochgradig und auch die Geburt mit der Einleitung sehr unentspannt.
Lieben Gruß
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Doris77
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BeitragVerfasst am: 15.10.2018, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

@tantethali und JennyK: auch euch vielen Dank für eure Beiträge.

Es tut wie schon gesagt sehr gut sich auszutauschen. Manchmal denke ich, ich reagiere über, mache mir zuviele Gedanken... Aber mein Bauchgefühl war wohl richtig sich nochmal dahinter zu klemmen. Und dank euch, habe ich nun schon die ersten wertvollen Tipps

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Eifrasa
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BeitragVerfasst am: 16.10.2018, 15:39    Titel: Neurologische Verhaltensstörungen medikamentenfrei loswerden Antworten mit Zitat

Die Ursachen für neurologische Entwicklungsstörungen können Viele sein, sicher fallen die bereits genannten darunter. Hast du schon mal den Serotonin- und Dopaminspiegel testen lassen?
Weist dein Kind noch frühkindlichen Reflexe auf? (siehe RIT)
Zudem spielt die Ernährung eine enorm wichtige Rolle, am Besten mal 30 Tage auf Gluten, Casein, künstlich zugeführten Zucker und Ei verzichten.

Wodurch auch immer die Blockaden/Verspätungen entstanden sind ist nun erstmal nebensächlich, wichtig ist zu erkennen, ob eine Verspätung der Gehirnentwicklung vorliegt. Entweder beidseitig oder sogar nur einseitig...bei AD(H)S z.B. liegt oftmals "nur" eine Unterentwicklung der rechten Hemisphäre vor, die die Linke nicht bremsen kann. Die Kinder sind sehr schlau, nur spielen die 2 Gehirnhälften nicht im Takt.

WICHTIG: Das Gehirn kann trainiert, und Versäumnisse größtenteils aufgeholt werden, indem durch motorische und sensorische Stimulation die fehlende Neuronenbrücken gebaut werden (solange kein Gendefekt oder gravierender Schaden vorliegt). Dazu gibt es besondere Übungen, die gezielt nur das unterentwickelte Areal stimulieren. Viele Therapien arbeiten nicht heimsphärisch und verstärken oftmals unbedacht die ohnehin schon gut funktionierende Seite, statt die Schwächere zu stärken und somit wieder in Balance zu kommen. Ausgeglichene Menschen sind glückliche Menschen, das ist uns ja bekannt. Und statt hier nur die Psyche zu betrachten greift das Sinnbild der Balance weitaus tiefer. Wenn das Gehirn im Einklang ist funktioniert auch Immunsystem und Hormonhaushalt... Leider habe ich jetzt nicht die Zeit Details zu erklären, aber bei Interesse und aus dem Raum Düsseldorf kommend, schickt gern ne PM.
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Erica
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BeitragVerfasst am: 16.10.2018, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eifrasa,

Könntest Du Dich bitte vorstellen und Deine Postings mit Anrede und Gruß versehen.
Auch das doch etwas kryptisch wirkende Verweisen auf weitere Infos und Therapien finde ich für einen ersten Eindruck kritisch.

LG
Erica

_________________
Mama von Lena (17 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc
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Doris77
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BeitragVerfasst am: 16.10.2018, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich schreibe einfach mal hier im Strang weiter, wie die Dinge stehen.

Nächste Woche habe ich einen Termin im Kiga zum Entwicklungsgespräch bekommen.

Heute war dann noch meine monatliche Elterngruppe. Diese wird von einem Familientherapeuten, der auch als Familienhelfer arbeitet, geleitet. Er meinte, ich solle noch abwarten mit einer offiziellen Diagnostik. Nur allzu schnell gebe es den Stempel ADHS, auch ungerechtfertigt, und den bekämen wir nicht mehr los.
Er rät erstmal zu Ergotherapie/Motopädie und vermehrten Kontakten zur Familienberatungsstelle mit Erziehungsberatung. Evtl. auch zu einer Familienhilfe (er käme dafür aber nicht in Frage --> also kein Interessenkonflikt), die mich berät, da er denkt, einiges liege sicher im Umgang zwischen mir und H. Confused

Was haltet ihr davon?

Lieben Gruß,
Doris
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