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finnja
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Anmeldedatum: 31.08.2009
Beiträge: 1488
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 23.11.2018, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
Nachtrag nochmal:
nach Durchlesen der Vorstellung wird das Verschweigen/Auslassen schwierig....

Dein Sohn wird sicherlich besonderen Förderung brauchen. Lass dir von seinen Ärzten gut begründen, warum dieses eine Jahr zuhause für ihn so wichtig ist.

LG,

Finnja

_________________
Sohn 06 ,SBA seit 06 mit 100 GdB und PS II (die nicht seit 06), Mutation, mit Auswirkungen in allen möglichen Bereichen,
PS 06, AVWS, V.a. FAS(D)
PT 07, FAS mit gB, lebt inzwischen in einer Einrichtung
LT 12, so normal, wie bei uns als Eltern möglich Wink
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UrsulaK
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Anmeldedatum: 10.03.2007
Beiträge: 690

BeitragVerfasst am: 23.11.2018, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Zitat:
Über die Rückstellung eines Kindes entscheidet die örtlich zuständige Grundschulleitung, die Rückstellung dient zum Erreichen der Schulreife, ist dies von vorneherein ausgeschlossen, wird in der Regel nicht zurückgestellt.


Das ist inhaltlich nicht ganz richtig. Die Rückstellung ist nicht abhängig davon, ob ein Kind absehbar sonderpädagogischen Förderbedarf hat oder nicht. Davon steht im Schulgesetz nichts drin. Denn das wäre auch eine Ungleichbehandlung!
So kann ein Kind mit Downsyndrom auch zurückgestellt werden mit der Begründung noch Zeit zur Reifung zu bekommen. Bei diesen Kindern ist auch absehbar, daß sie auch in einem Jahr sonderpädagogischen Förderbedarf haben und nicht zielgleich unterrichtet werden können.


Zitat:
Die Schulleiterin hat weiter darauf beharrt, dass ihr ja die Hände gebunden sind und obwohl sie ja Oskar sooo gerne zurückstellen würde und ihm das Jahr gönnen würde, sie einfach keine Handhabe hat das zu entscheiden und das Schulamt sie quasi zwingt.


Da ist die Schulleitung unehrlich. Sie kann das sehr wohl selbst entscheiden!
Allerdings scheint sie ja wild entschlossen zu sein, das ganze ans Schulamt weiter zu leiten.

Zitat:
Die Schule muss diesen Antrag ja dann ohne unser Einverständnis stellen und auch gut begründen, warum sie der Meinung ist, dass der Bildungsauftrag bei Oskar nicht ohne sonderpädagogische Bildung möglich ist.



Als nächsten Schritt muß die Schulleitung das dann ans Schulamt weiterleiten. Das Schulamt muß dann über deinen Antrag zur Rückstellung entscheiden.

Da du aber die Rückstellung gut begründen kannst, du hast ja Rückendeckung hast von der Heilpädagogin und der Erzieherin, sehen deine Chancen noch ganz gut aus das durch zu bekommen.

VG,
Ursula

_________________
Eric, (März 2005), Autismus Spektrum Störung, Verbale Dyspraxie, Dysgrammatismus
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