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Anne_mit_2
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wendla,

wir hatten dasselbe Drama bei unserer Großen, als sie in die Krippe kam. Die ersten 2 Winter waren SEHR hart -- auch weil mein Mann und ich beide sehr atemwegsanfällig sind und es uns jeweils auch immer fiebrig und mit Macht erwischt hatte. Danach wurde es aber dann deutlich besser. Wir haben damals auch beide in Teilzeit gearbeitet, weil unsere Stellen damals beide befristet waren und wir nicht sicher sein konnten, ob einer von uns (und wer) in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wird.

Beim Kleinen hatten wir dann durch Zufall eine Krippe erwischt, die mit den Kindern jeden Tag 2x eine ganze Weile draussen war und siehe da, alle Kinder in der Gruppe (auch das Frühchen einer anderen Familie) waren wesentlich weniger krank. Die eine Erzieherin sagte mir auch ganz deutlich, dass sie über Jahre die Erfahrung gemacht haben, dass sich die Kinder wesentlich weniger gegenseitig anstecken, wenn sie mehr draussen sind. Durch die größeren Pausen zwischen den Infekten wären die Verläufe dann in ihrer Erfahrung oft auch milder. Das sei der Grund, warum sie selbst bei sehr schlechtem Wetter (Regen, Sturm) zumindest eine gewisse Zeit rausgehen -- natürlich mit sehr gut eingepackten Kindern und entsprechendem Regenschutz.

Ich fand diese Aussage, die sicherlich nicht wissenschaftlich fundiert ist, aber aus der langjährigen Erfahrung einer Krippenerzieherin stammt, zumindest mal nicht völlig abwegig. Ob es nun an der frischen Luft oder an dem größeren Abstand der Kinder zueinander auf dem Spielplatz oder an sonst etwas liegt, weiss ich nicht.

Viele Grüße,
Anne

P.S.: Eine Grippeschutzimpfung halte ich für sehr gut, wenn sie früh genug und bei rundum weitgehend 'gesunder' Familie gemacht wird. Als einer stark verschnupft war, hatten wir schlimme Erfahrungen mit bei allen ausbrechenden schweren Atemwegsinfekten gemacht, weil bereits alle angesteckt (aber noch symptomfrei) waren und es durch die Schwächung durch die Impfung erst recht herauskam. Wir haben von da an oft am Ende von Ferien geimpt, da vorher dann alle länger zu Hause waren und niemand direkt etwas einschleppte.
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melly210
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Smile Also zur Impfung kann ich auch nur raten. Mein Kleiner kriegt die Nasenspray-Variante, funktioniert klaglos. Habe mir sogar mit dem Kinderarzt ausgehandelt, daß wir ihm das selber zuhause geben dürfen, weil er beim Arzt immer so Angst hat.

Ansonsten wäre vielleicht eine Tagesmutter statt der Krippe was für euch ? Da sind max 5 Kinder incl euren zwei und daher die Wahrscheinlichkeit, daß sie sich anstecken erheblich geringer als in der Krippe.

Unserer war jetzt ein Jahr bei der Tagesmutter. Infektmäßig war es nicht wild. Letzte Woche hat er nun mit 3,5 in den Kiga gewechselt, mal sehen wie der heurige Winter wird...
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Susi2015
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wendla,

mir kommt sehr vieles was du schreibst sehr bekannt vor, nur sind meine nicht ganz so oft krank obwohl sie auch sehr lange intubiert waren und in der 24. SSW auf die Welt kamen.

Sind deine Kinder noch entwicklungsverzögert, habt ihr noch irgendwelche Therapien? Ich würde mir überlegen evtl. Pflegegeld zu beantragen auch wenn ihr vielleicht nur eine geringe Stufe bekommt, aber darüber könnt ihr euch jemanden organisieren der mal auf die Kinder aufpasst und ihr wieder etwas als Paar unternehmen könnt.

Meine Jungs kamen 2015 auf die Welt und waren vier Monate auf der ITS. Mein Mann und ich sind auch sehr am Anschlag, da viel zu organisieren ist (V.a. die vielen Termine) und auch wir haben so gut wie keine Hilfe vor Ort. Allerdings bekommen wir mittlerweile Pflegegeld und darüber finanzieren wir jetzt einen Babysitter, nur bleiben die Kinder noch nicht alleine bei ihr.

Auch ich würde gerne einige Stunden arbeiten gehen, aber es geht durch die vielen Termine und Krankheiten einfach nicht. Da wir Pflegegeld bekommen können wir uns dies zum Glück leiten das ich noch daheim bleiben. Mein Mann arbeitet dafür Vollzeit.

Ich würde die Kinder auf jeden Fall gegen Grippe impfen lassen, aber nur den 4-fach Impfstoff und wenn die Kinder gesund sind.

Habt ihr evtl. die Möglichkeit die Kinder in eine Kindergartengruppe zu geben in der weniger Kinder sind oder/und nicht 5 Tage die Woche in die Kita?

Ich wünsche euch weiterhin viel Durchhaltevermögen.

LG
Susi
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ilo75
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Mein Frühchen ist mittlerweile 17 Jahre alt.Die ersten Jahre waren die Hölle,Ich hatte das Glück meinen Job am Wochenende ausführen zu können,für die Freitage gab es einen Grossen Pool an Unterstützung von Oma, Tante und Co.
Pflegestufe haben und hatten wir nicht,die Empfindlichkeit auf Krankheiten ist mit dem Wachsen immer weniger geworden.Mittlerweile ist das Inhaliergerät seit Jahren im Schrank verschwunden,
am Anfang drohte uns eine Sauerstoffversorgung für zu Hause.....
Es wird also besser.
Aufgrund der anderen Baustelle ist der Weg leider immer noch nicht zu Ende....

LG Ilona

_________________
1 Sohn mit ADS, ehemaliges Frühchen aus der 30SSW,Entwicklungsstörungen leider in allen Bereichen, vor allem in der Wahrnehmung
Asthma aufgrund einer BPD
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Wendlas Zwillinge
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Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, danke für die vielen tollen Rückmeldungen!

Zum Thema Grippeimpfung: Das steht überhaupt nicht zur Debatte, die wollen wir auf jeden Fall. Allerdings bin ich am Zweifeln, ob wir die 14 Tage fieberfrei schaffen, die ja erforderlich sind, um impfen zu können. Seit Februar hatten wir das nicht mehr, zumindest bei dem einen. Ansonsten gint es die Impfung auf jeden Fall, wir haben bisher alles geimpft. Bezüglich des Lebendimpfstoffs (Nasenspray) bin ich allerdings nicht ganz sicher und will mich da nochmal beraten lassen. Ich habe gelesen, dass immungeschwächte Kinder den eher nicht bekommen sollten. Und bei G. besteht ja auch der Verdacht auf einen Immundefekt (hat Blutuntersuchung ergeben und wird nun weiter beobachtet).

Jörg, woher weißt du, dass wir über eine Mutter/Vater-Kind-Kur nachgedacht haben? Kennen wir uns? Very Happy Ja, wir haben das tatsächlich überlegt, allerdings kommt das leider solange nicht in Frage, wie die Kinder so anfällig sind. Sie müssten ja bei einer solchen Kur in Betreuung und dann wären sie nach spätestens einer Woche wieder krank und wir müssten die Kur abbrechen - nein danke. Wir haben derzeit Rehaanträge laufen, für ein Kind wurde schon bewilligt, für das andere noch nicht. Darauf hoffe ich jetzt sehr.

Das mit dem Pflegegrad ist ein super Tip, darauf wäre ich überhaupt nicht gekommen. Laut Onlinerechner für Kinder komme ich auf Pflegegrad 2 (wohl v. a. wegen der Dauerinhalationen und Arztbesuche). Das werde ich auf jeden Fall beantragen, zu verlieren habe ich ja nichts. Tausend Dank!

Ja, Thema Krippe vs. Tagesmutter. Es ist jetzt zu spät dafür. Wir hätten das von Anfang an so machen sollen, dass sie zur Tagesmutter gehen, ich habe da einfach nicht drüber nachgedacht. Aber sie werden nun im März schon 3, da nimmt uns keine Tagesmutter mehr auf.

Die Kinder sind sehr viel draußen, sowohl mit uns (2x täglich), als auch in der Krippe (2x täglich, im Winter mind. 1x täglich). Ich glaube, daran liegt es nicht. Ich denke wirklich, es liegt an ihrem Frühchenstatus udn ich habe da keine Einfluss drauf. Confused

Im Moemnt tendiere ich dazu, tatsächlich nochmal 6 Monate Elternzeit zu nehmen. Es fällt mir nur so schwer, meinen Job (vorübergehend) aufzugeben. Es würde aber auf jeden Fall viel Entlastung bringen. Ach Mann ...

Nochmal ganz lieben Dank für jeden einzelnen eurer Beiträge!
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Wendlas Zwillinge
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Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.10.2018, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte mich mal wieder melden. Es ist einiges passiert.
Einer meiner Söhne hatte im September eine Pneumokokken-Pneumonie (trotz Impfung!) und eine schwere Hypokaliämie, er musste ins Krankenhaus. Das war nun unser 8. Krankenhausaufenthalt. Inzwischen geht es ihm wieder gut, zum Glück.
Ich habe entschieden, nochmal für 6 Monate in Elternzeit zu gehen, weil es so einfach nicht mehr weitergeht. Seit der Entscheidung geht es mir deutlich besser, auch wenn ich gerne arbeite und es finanziell übel wird. Die Kinder haben wir nun seit 7 Wochen zuhause, ich weiß nicht, ob wir sie wieder zur Krippe bringen oder sie erstmal weiter zuhause lassen. Keine Ahnung, was das richtig wäre.
Die Reha ist genehmigt worden, für beide Kinder und auch für 2 Begleitpersonen. Es wird auf Amrum gehen, darauf freue ich mich sehr. Leider ist die Wartezeit sehr lang, es wird wahrscheinlich erst im Frühjahr losgehen.
Ende November haben wir einen Termin im SPZ zum Bayleys-Test. Mal sehen, was da rauskommt.
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Rita Schmidt
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BeitragVerfasst am: 21.10.2018, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe euren Tread gerade gelesen. Schade das mit der Lungenentzündung und dem Krankenhaus, aber ich finde deine Entscheidung noch eine Zeit mit den Kindern zu Hause zu bleiben sehr gut. Ich denke auch deine Kinder brauchen jetzt die Mama und irgendwann kannst du sicher beruhigter wieder arbeiten gehen. Ich musste damals auch meine Arbeit aufgeben, unser Sohn hatte mit 1 Jahr einen Fieberkrampf und war auch lange Zeit staendig krank (asthmatische Bronchitis), auch 1 Lungenentzündung und unsere Oma hatte Angst ihn allein zu behalten. Damals gab es das noch nicht mit Pflegegeld, hätte er vielleicht auch nicht bekommen und finanziell war es immer knapp, aber es musste gehen. Als er 3 Jahre war und ich wieder arbeiten ging, kam es mir auf Arbeit wie Erholung vor (hatte ja 3 kleine Kinder).
Viel Kraft und eine hoffentlich gute Reha auf Amrum und liebe grüße Rita.
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melly210
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BeitragVerfasst am: 21.10.2018, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Smile Ich denke auch, daß eure Entscheidung gut ist und euch viel Streß nehmen wird. Jetzt könnt ihr mal durchschnaufen und villeicht in Ruhe überlegen wie ihr die Betreuung regeln wollt. Tagesmütter nehmen schon auch ältere Kinder, bis zum Schulalter und am Nachmittag auch darüber hinaus. Falls ihr das in Erwägung zieht würde ich da aber auf die Gruppenzusammensetzung achten, also wie alt die anderen 3 Kinder dann sind. Eventuell bei den Trägervereinen anrufen und sagen ihr möchtet eine Tagesmutter die eher mehr ältere Kinder hat, ob sie wissen wer von ihren Tagesmüttern da in Frage käme.

Eventuell ist das für euch eine Kiga-Alternative, überhaupt wenn sich der Verdacht eines Immundefekts erhärten sollte. Selbst normaler Kinder sind in den ersten ein, zwei Jahren im Kiga oft krank, geschweige denn mit einem Immundefekt. Die Erkrankungsrate ist bei einer Tagesmutter auch nicht 0. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, mein Sohn war bevor er in Betreuung gekommen ist quasi nie krank, bei der Tagesmutter hatte er dann schon ein paar Mal einen Schnupfen. Aber so extrem wie in einem Kindergarten ist es nicht. Seit mein Sohn im Kiga ist, rotzt er quasi ununterbrochen. Dank seines guten Immunsystems wird nicht mehr draus als eine laufende Nase, aber wäre er da anfälliger, wäre er jetzt sicher so wie deiner dauerkrank.

Und sonst, wenn Bailey Test und die Sache mit dem Immundefekt geklärt sind könntet ihr ja dann ggf. auch um Pflegegeld ansuchen ? Dann wäre es für euch finanziell auch ein Stück leichter wenn du noch zuhause bleibst.
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MarenRuth
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BeitragVerfasst am: 21.10.2018, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das tut mir leid, dass ihr jetzt so eine schwere Zeit hattet. Ich drücke fest die Daumen, dass es jetzt etwas besser wird!

Zur Betreuung: Ich bin ja ehrenamtlich als Hausibetreuung tätig. Das wird hier vorort vom Mehrgenerationenhaus vermittelt. Da wird auch Nachbarschaftsunterstützung oder entsprechend geschulte Unterstützung als Familienbegleiter angeboten. Vielleicht gibt es das auch bei euch. Das wissen könnte euer Rathaus, die Frauenärztin oder Hebamme manchmal auch die Apotheke.

Euch alles Gute!
Liebe Grüße
Maren

_________________
Maren und Felix (*05/02, ✝08/16) Mukolipidose Typ II, entwicklungsverzögert, kleinwüchsig, extrem weitsichtig, muskuläre Hypotonie, schwere Lungenbelastung, Tracheostoma, Heimbeatmung, PEG und Mila (09/04) gesund
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