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Petition gegen Bluttest für Down-Syndrom als Kassenleistung
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jonasb
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 14:14    Titel: Petition gegen Bluttest für Down-Syndrom als Kassenleistung Antworten mit Zitat

Hallo, vielleicht mag das jemand unterzeichnen.
Petetion gegen Bluttest für Down-Syndrom als Kassenleistung.

https://www.change.org/p/kassen%C3%.....m=share_for_starters_page

_________________
VG, Jonas mit Söhnchen Periventrikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n.West-Syndrom/BNS, X-chromosomales Syndrom, Kleinhirn/Hirnatrophie, V.a.Ophthalmoplegie, Epilepsie, Entwicklungsstörung, V.a.Expressive Sprachstörung, Button, Resektion des linken Parietal-lappens/2016 Vorstellung
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Chantal-Marie
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Warum soll ich das unterzeichnen? Wir haben ein Kind mit Down Syndrom und wir hatten keine Chance uns für oder gegen das Kind zu entscheiden.

Ich bin dafür dass der Test bezahlt wird damit man als Eltern die Chance hat zu entscheiden ob oder ob ich nicht will. Es ist eine einschneidende Entscheidung und sollte allein den Eltern überlassen sein denn nicht alle Down Kinder sind so toll dass sie ihr Leben meistern können.

Diese Petition finde ich voll daneben.
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Senem
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chantal-Marie,

da bin ich deiner Meinung!

Das es eine Kassenleistung werden soll, finde ich daneben.

_________________
Gruß
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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
der Test alleine ist ja noch keine Abtreibung!

Wer große Sorgen hat, dass sein Baby das Down-Syndrom haben könnte (und dieses Kind dann nicht bekommen möchte), lässt aktuell ohnehin die Fruchtwasseruntersuchung (oder Plazentapunktion) machen, wenn er sich den Test nicht leisten kann.

Ich finde es gut, wenn nicht nur Leute mit genügend Geld sich für die nicht-invasive Methode entscheiden können und bin überzeugt, dass dadurch in der Summe Leben erhalten werden (nämlich die gesunden Kinder, die bei der Fruchtwasseruntersuchung, wenn sie denn zu Komplikationen führt, nicht überleben).

Daher werde ich eine solche Petition nicht unterzeichnen.

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter: Gendefekt, Epilepsie etc.
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Annileinchen
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

egal, ob man nun unterzeichnen möchte oder nicht, ist der Hinweis auf Petitionen, die hier einige betreffen könnten, doch sehr nett.
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FritzMama
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid - diese Petition ist völlig undifferenzierter Mist. Trump lässt grüßen. Bitte nicht alles glauben, was im Internet steht. Shocked

Liebe Grüße

_________________
05/17 pH 6,7 APGAR 1/2/4, schwere Asphyxie, Basalganglien- und Thalamusläsion, dyskinetische Bewegungsstörung, kognitiv ein normaler Einjähriger Smile
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Auch ich finde eine solche Petition völlig daneben und kann eigentlich nicht verstehen, dass zu dieser hier aufgerufen wird.

Auch den Kindern kommt eine frühe Diagnose in der Schwangerschaft in vielen Fällen zugute.

Gruß
Ursula
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jonasb
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
krass wie respektlos einige leute hier sind!
Es geht hier darum, dass es eine Kassenleistung werden soll. Vielleicht für die, die keine lust haben zu lesen, aber ihren Senf hier abladen möchten.

Es geht darum, dass die Kasse eine selektierung von Menschen unterstützten soll!

Wer dagegen ist, kann das unterzeichnen. Wer nicht, kann seinen Stunk einpacken und vielleicht wo anders rauslassen.

Ob man das Kind behalten will oder nicht, konnte man schon immer frei entscheiden, damit hat das hier nichts zu tun!

Im Gegenteil, dadurch, dass dies eine Kassenleistung wird, heißt, jeder kann den Test machen und er ist im Katalog der standardisierten Untersuchungen. Das bedeutet, noch mehr Kinder mit Down-Syndrom bzw., einer Wahrscheinlichkeit werden abgetrieben, da dieser Test auch im legalen Zeitraum durchgeführt wird. Das Kind wird wohlmöglich kaum eine Möglichkeit haben, sich anständig zu entwickeln, da es wohl möglich aufgrund einer Wahrscheinlichkeit von vorneherein abgetrieben wird.

An die, die das gut finden:
Was ist der Nächste Schritt, wenn dieser Test von den Kassen übernommen wird? „Sie haben ein Kind mit Down-Syndrom bekommen. Wir zahlen ihnen kein Pflegegeld und keine Hilfsmittel, sie hätten das durch den Test ja verhindern können.“

Es geht hier in eine Richtung die nicht mehr viel damit zu tun hat, das Inklusion stattfinden sollte in unserem Land, nein es geht in die Selektion, in die Richtung der Ausrottung!

Auch wenn die Eltern einen Test machen, den sie selbst zahlen, es ist eine Wahrscheinlichkeit und es werden wohl möglich auch tausende Gesunde Kinder umgebracht aufgrund eines auffälligen Ergebnisses.

Kinder, auch ungeborene, haben GEFÜHLE, trotzdem werden sie wie Gegenstände, die unbrauchbar sind, wenn sie einen Fehler haben, behandelt.

Ja und ich bin ganz klar dagegen, dass solch Untersuchungen, die zum Selektieren führen, nicht von den Kassen gezahlt werden sollten!

Wer das doof findet, kann weiter scrollen. Keiner ist gezwungen das zu unterzeichnen.
Traurig aber, dass sich Familien mit einem betroffenen Kind nicht mal dafür stark machen!
Da frag ich mich: ist das Kind überhaupt ein geliebtes Kind, wenn die Eltern so reagieren?!

Schokiergte grüße,
Jonas.

_________________
VG, Jonas mit Söhnchen Periventrikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n.West-Syndrom/BNS, X-chromosomales Syndrom, Kleinhirn/Hirnatrophie, V.a.Ophthalmoplegie, Epilepsie, Entwicklungsstörung, V.a.Expressive Sprachstörung, Button, Resektion des linken Parietal-lappens/2016 Vorstellung
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jonasb
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

PS:
schön, ziu berücksichtigen, dass es Kindern zu gute kommen könnte, vorraussetzung dafür ist, dass sie überhaupt leben dürfen.
Man sollte sich, wenn man dafür ist, schon im klaren sein, was da auf einen zu kommen wird, wenn man dann ein kind mit Down-Syndrom bekommt und was das für auswirkungen haben könnte, wenn die Kasse den Test zahlt und ein auffälliges Ergebnis zustande kommt.
Die Überlegungen und Argumente dafür scheinen echt total unüberlegt zu sein!

_________________
VG, Jonas mit Söhnchen Periventrikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n.West-Syndrom/BNS, X-chromosomales Syndrom, Kleinhirn/Hirnatrophie, V.a.Ophthalmoplegie, Epilepsie, Entwicklungsstörung, V.a.Expressive Sprachstörung, Button, Resektion des linken Parietal-lappens/2016 Vorstellung
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

jonasb hat folgendes geschrieben:
Die Überlegungen und Argumente dafür scheinen echt total unüberlegt zu sein!


Trifft für mich auf diese Behauptung zu:

jonasb hat folgendes geschrieben:
An die, die das gut finden:
Was ist der Nächste Schritt, wenn dieser Test von den Kassen übernommen wird? „Sie haben ein Kind mit Down-Syndrom bekommen. Wir zahlen ihnen kein Pflegegeld und keine Hilfsmittel, sie hätten das durch den Test ja verhindern können.“


Ich bin für Möglichkeit zur bezahlten und legalen, möglichst sicheren und wenig belastenden Pränatal-Diagnostik!

Ich halte nichts von dieser überzogenen Art, Leuten Angst zu machen!

Gruß
Ursula
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