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Wie viele Therapien bekommen eure Kinder in der Woche ?
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Silvia & Iris
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Anmeldedatum: 20.03.2007
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BeitragVerfasst am: 07.09.2018, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Emma,

gestern war Therapieende bei meinem 12-jährigen. Auch die Therapeuten meinten, dass er nun das Rüstzeug hat auch an sich selbst zu arbeiten... - und man sonst max. ein sehr bockiges Kind erhält, welches einfach nur verweigert und Komplexe entwickelt... -

natürlich ist die Lage bei meinem 2. Kind anders - Status basal. Hier läuft seitdem sie 30 Monate alt ist Therapie. Diese findet 3 Wochen im Quartal statt, als Block. Die Zeit dazwischen soll sie den Input verarbeiten... -


Es gibt nicht DIE allgemein gültigen Richtlinien... und lernen müssen wir alle ein Leben lang...


Viele Erwachsene machen auch noch immer wieder mal zwischendurch Therapien, Kurse, Schulungen, oder wie auch immer du das betitelst, um gewisse Dinge zu optimieren...

Rückenschule z. B.

Aber diese grundlegenden Therapien wie Physio, Ergo, Motogruppen, die sind nach 4 - 5 Jahren abgeschlossen... also nach der Grundstufe... zumindest für Kinder, die nicht basal sind... - sondern nur leicht betroffen, eine Schwachstelle haben...

LG
Silvia

natürlich kann nach Unfälle und plötzliche Krankheitsschübe bei gewissen Krankheitsbildern auch immer wieder punktuell Therapien notwendig sein!

- aber das ist hier ja nicht das Thema...

_________________
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört
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deborah
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BeitragVerfasst am: 07.09.2018, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Zu Kigazeit hatten wir 2 x Ergo, Frühförderung und Logo. Zum kinderturnen gingen wir auch.Unser Sohn ist gerne hingegangen. Und es hat ihn vorwärts gebracht. Teilweise hatten wir Termine vor dem Kiga.
Jetzt hat er noch Ergotherapie und Logotherapie.
Auch geht er zum Taekwandoo, das ihm ja auch gut tut wegen der Hypotonie.
Es fördert ihn und er macht mit. Für andere Sachen hat er auch Zeit.

Gruß Deborah

_________________
D. *70
M. *69
R. *05/01 Kiss
T. *01/03 kognitiv, sprachlich und motorisch entwicklungsverzögert, auditive Wahrnehmungsstörung, GU-Schüler einer Sekundarschule

Eine gute Ausbildung ist fast so wichtig wie eine fordernde Mutter.
Charles M. Schulz
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Engrid
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Beiträge: 12634

BeitragVerfasst am: 07.09.2018, 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Em,

drei Therapien die Woche finde ich auch sehr viel. Ich finde, man kann am meisten bewirken, indem man sich ganz besonders gute Lehrmeister (Therapeuten) sucht. Das würde ich tun, ob das dann eine Ergotherapeutin oder Psychotherapeutin ist, fände ich zweitrangig (Nicht, weil es keinen Unterschied macht, sondern weil es eben so viel wichtiger ist, dass jemand das besonders gut kann).

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 07.09.2018, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Emma.
Bene hat zwei Tage Ganztagsschule und an zwei Tagen nachmittags Therapie.
Wir und V.a. ER ist damit absolut am Limit ... Ich schaue mir das noch ein paar Monate an und werde ggf. kürzen, obwohl es beide hervorragende Therapeuten sind.

LG
Angie

_________________
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)
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**carmen**
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BeitragVerfasst am: 07.09.2018, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Mein Sohn 14 Jahre alt,bekommt 5 Therapien in der Förderschule
(2x Ergo,1x Physio,1x Rolli-AG,1x Musiktherapie)
Nachmittags 1x Physio und 1x Logopädie.
Also 7 Therapien die Woche.
lg Carmen
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 08.09.2018, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Carmen,

ich kenne das System in Förderschulen nicht, das gibt es bei uns nicht... - hat dein Sohn da auch Therapiepausen? - Oder wird das wirklich das ganze Jahr über gleich gehandhabt?

LG
Silvia
... also natürlich wird er in der schulfreien Zeit keine Therapie haben, oder doch?

_________________
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört
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Tina&Andi
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Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 08.09.2018, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bekomme 2mal zu Hause und eimal in der Werkstatt die Wochen KG.

Andreas bekommt nur 2mal Woche zu Hause KG.

LG
Tina

_________________
Tina : Tetraspastik, beinbetont,

Andi : Tetraspastik, armbeton, vorallem schreibfaul
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Emma1909
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Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 08.09.2018, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

ich danke euch für die vielen hilfreichen Antworten.

Es ist natürlich klar, dass es individuell sehr verschieden und man das auf gar keinen Fall eins zu eins übernehmen kann. Jedes Kind ist anders.
Aber es ist sehr interessant zu wissen, wie das anderswo gemacht wird.

Unser Kind hat nur bis um 13:30 Uhr Unterricht (4 mal die Woche) einmal ist schon um 12:30 Uhr Schluss, danach geht er 4 mal die Woche bis um 15:30 Uhr in eine Nachmittagsbetreuung. Zur Lerntherapie wird er schon um 14 Uhr abgeholt.

Unser L. meckert vor allem, dass die Therapie immer dann stattfindet, wenn sich andere Kinder verabreden möchten. Dabei sind es immer die selben Tage. Auf Nachfrage bekommen wir die Antwort, wenn ihr meint, können wir machen oder ähnliches.

Ich danke euch und wünsche noch ein schönes Restwochenende!
LG
Emma
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r.bircher
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BeitragVerfasst am: 08.09.2018, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Ich denke in dem Alter ist der Wille ein entscheidender Faktor. Wenn der nicht vorhanden ist, bringt a) die Therapie wenig und b) es bildet sich eine generelle Abneigung gegen Therapieen.

Soziale Kontakte sind ein schlagkräftiges Argument gegen Therapieen, die ich an deiner Stelle sehr ernst nehmen würde. Denn ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass die absolut essenziell sind. Und gute Freunde bewirken manchmal wesentlich mehr als die besten Therapeuten der Welt. Und dass die Therapieen immer an den selben Tagen sind, ist doch völlig egal. Es kann trotzdem das Abmachen erschweren, oder gar verunmöglichen. Denn gerade wenn man was in der Gruppe machen möchte, haben die anderen keine Lust auf jemand zu warten, der noch in der Therapie ist. Therapieen werden oft auch überbewertet, und es wird einem Angst gemacht, damit man ja nicht aufhört. Aber viele Freizeitaktivitäten sind auch Therapie.

Ich hatte in dem alter ein mal die Woche Physio in der Schule. Machte aber rund 16h Sport die Woche. Das was mich damals weiterbrachte, war nicht die eine Stunde Physio, sondern der Sport. Das bestätigte mir auch die Physio.

Vor allem, versuche mit deinem Sohn eine sozial verträgliche Lösung zu finden. Das ist nicht einfach, ich kenne das auch dem Spitzensport. Wieviele Einladungen ich schon aufgrund Trainings oder Wettkämpfe abgesagt habe, weiss ich nicht, es waren viele. Das war für mich in Ordnung, solange Sport bei mir die oberste Priorität hatte. Heute schiebe ich halt mal ein Training, um doch an eine Veranstaltung zu können. Und Sport mach ich freiwillig. Therapie ist meist nur ein notwendiges (man glaubt es zumindest) übel.

Setze dich doch mal hin mit deinem Sohn, und frage ihn, was seine Vorstellungen sind. Das gehört auch zur Selbstverantwortungs übernahme.

Gruss Raphael

_________________
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Meine Vorstellung
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SandraM.
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BeitragVerfasst am: 08.09.2018, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann mich meinem Voredner r.birchernur anschließen.

Therapien sind wichtig, aber sie ersetzen nicht das reale Leben.

Ich mache abends nach der Arbeit 2x die Woche Physio, was mir gut tut.

Viel wichtiger sind mir aber meine Freizeitaktivitäten im Bereich Musik (Chor, Gesangs- und Cellounterricht) Dies bringt mich unter Leute und ich werde lebendig. Weiterhin werden dabei auch alle Themen aus der Physio geschult (Atmung, Haltung, adäquate Muskelspannung)

Viele Grüße Sandra

_________________
Sandra *1977, ICP mit leichter Tetraspastik, leichte Gangataxie, Fußgängerin
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