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Betreuungs-/ Entlastungsleistung nur im häuslichen Umfeld?
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shone
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BeitragVerfasst am: 29.07.2018, 15:42    Titel: Betreuungs-/ Entlastungsleistung nur im häuslichen Umfeld? Antworten mit Zitat

Hallo,
wir haben von unserer KK die Info, das Betreuungs- und Entlastungs-Leistungen (anteiliges Pflegegeld und Verhinderungspflege, sowie Zusätzliche Betreuungsleistungen) nur noch im häuslichen Umfeld gewährt wird.
Dazu einige Fragen zum Begriff häusliches Umfeld.

Zum Hintergrund:
Dennis ist ja vollstationär in der Kinder/Jugendgruppe im Saarland, wir wohnhaft im Rhein-Main Gebiet.
Wenn wir Dennis besuchen, fahren wir mit Wohnmobil hin und machen mit Dennis einen Ausflug in der Umgebung, verbringen tagsüber Zeit mit ihm, bringen ihn zurück ins Heim und übernachten im Womo und am nächsten Tag machen wir wieder einen Ausflug oder haben Arzttermine mit ihm.

Auf meine Frage wie der Begriff „häusliches Umfeld“ per Definition ist, sagte mir die Sachbearbeiterin zuerst, es handele sich dabei um unsere Meldeadresse. Als häusliches Umfeld gelte aber nur unsere Wohnanschrift. Laut KK wäre unser "Besuch" bei ihm Privatvergnügen (obwohl er da genauso unsere Unterstützung bei allem, wie Toilettengängen, Medi´s etc. braucht).

Nun haben wir nach mehrmaligem Nachfragen um schriftliche Bestätigung des Telefonats folgende neue Antwort bekommen:
"bitte teilen Sie uns schriftlich mit ab wann Dennis einen Zweitwohnsitz im Saarland hat und wie die Adresse lautet. Ab diesem Zeitpunkt gilt dann der Zweitwohnsitz als häusliches Umfeld. Wenn sich Dennis dann im häuslichen Umfeld seines Zweitwohnsitzes aufhält, können dort vor Ort Betreuungs- und Entlastungsleistungen durch einen anerkannten Leistungserbringer erbracht werden. Kosten, die zwischen Wohnheim und Zweitwohnsitz entstehen gehören nicht dazu."

Wir vermuten nun, dass es sich um zwei nebeneinander stehende Aussagen handelt:
1.anteiliges Pflegegeld und Verhinderungspflege (durch uns als Eltern beziehungsweise Pflegeperson bei Verhinderung), sofern wir einen Zweitwohnsitz im Saarland haben.
2.Betreuungs und Entlastungsleistungen (wie beispielsweise FED als einen anerkannten Leistungserbringer) sofern Dennis ein Zweitwohnsitz im Saarland hat.

Weiss jemand etwas dazu?
Wessen häusliches Umfeld zählt da nun?
Unseres oder das von Dennis?
Bringt es was wenn wir uns einen Zweitwohnsitz im Saarland zulegen?
Gibt es dabei irgendwelche Nachteile?

Kann uns jemand von euch weiterhelfen?
Wir haben schon alles mögliche versucht im Internet darüber herauszufinden, bisher aber ohne Erfolg…

liebe Grüße Inci

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(http://www.inci-auth.de - Mama von Dennis, geboren 28.01.1999;
komplexer Herzfehler (Shone-Komplex) mit Lungenhochdruck, Autismus mit Zwangsstörung, Thorakal-lumbal-Skoliose, Epilepsie mit fokalen Anfällen; unser "kleiner" Sonnenschein)
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Kerstin001
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BeitragVerfasst am: 29.07.2018, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich find das jetzt komisch, denn wir bezahlen die KZPflege auch mit der Verhinderungspflege und dem zus.Entlastungsbetrag. Das hab ich erst vorletzte Woche mit der KK abgemacht.
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Lieber Gruß Kerstin(41)
mit Hannah *30.07.09 mit generalisierter Epilepsie, globaler Entwicklungsverzögerung, Sotossyndrom Typ 2, Sprachentwicklungsverzögerung,
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shone
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BeitragVerfasst am: 29.07.2018, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,
Denke, es liegt daran, dass Kurzzeit Pflege teilstationär ist, unser Sohn Dennis aber vollstationär im Heim lebt.
Die Regelung betrifft den vollstationären Bereich.
liebe Grüße Inci

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Kerstin001
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BeitragVerfasst am: 29.07.2018, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Achso Idea
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Lieber Gruß Kerstin(41)
mit Hannah *30.07.09 mit generalisierter Epilepsie, globaler Entwicklungsverzögerung, Sotossyndrom Typ 2, Sprachentwicklungsverzögerung,
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 31.07.2018, 07:38    Titel: Re: Betreuungs/ Entlastungsleistung nur im häuslichen Umfeld Antworten mit Zitat

Shone hat folgendes geschrieben:
Hallo,
wir haben von unserer KK die Info, das Betreuungs- und Entlastungs-Leistungen (anteiliges Pflegegeld und Verhinderungspflege, sowie Zusätzliche Betreuungsleistungen) nur noch im häuslichen Umfeld gewährt wird.
Dazu einige Fragen zum Begriff häusliches Umfeld.


Hallo liebe Inci,

ja, dem ist so, dass man diese Leistungen nur erhält für die Tage an dem der Betroffene im häuslichen Umfeld ist und Du da eine Fremdhilfe in Anspruch nimmst.

Das mache ich seit Jahren mit meinem Sohn so auch.
Er fährt als mit ganz anderen Organisationen in die Ferien z.B. und dafür verwende ich u.a. das Geld.
Jonathan ist meist ein ganzes Wochenende daheim. Trotzdem haben wir für samstags als eine Person die mit ihm Dinge macht, die ich jetzt nicht mehr machen würde.

Aber wollte ich in der Einrichtung eine Kraft haben die Jonathan z.B. abholt und mit ihm 1x/Woche ins Schwimmbad ginge, weil das Personal nicht entsprechend das durchführen kann, dann ist das über diese Leistungen nicht möglich. Das müsste ich aus eigener Tasche bezahlen.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Schöne, ganz liebe Grüße, an Euch
Isolde

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„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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shone
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BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Isolde,
vielen dank für deine Antwort, und wie schön, bei dieser Gelegenheit von dir zu lesen.

Du schreibst: "Er fährt als mit ganz anderen Organisationen in die Ferien z.B. und dafür verwende ich u.a. das Geld.“ Ist diese Ferienmassnahme bei euch (also häusliches Umfeld) oder dort, wo Jonathan lebt?
Weil auch wir melden Dennis während die Ferien immer für Ferienfreizeiten an (sind über 2000,- pro Jahr). Diese findet jedoch dort statt, wo Dennis lebt (also im Saarland) und nicht bei uns in Hessen, wo wir derzeit noch wohnen.
Deshalb meine Frage: wo ist eure Ferienmassnahme und kann ich diese zur Erstattung einreichen, wenn Dennis diese im Saarland hat?

Bisher war Dennis zu Elternkontakten ca. 15x in Hessen (also unser häusliches Umfeld). Wir haben jedoch festgestellt, dass es für Dennis viel besser ist, wenn wir statt dessen die Elternkontakte ins Saarland verlegen, deshalb sind wir hauptsächlich bei ihm im Saarland unterwegs. Da dort ohnehin alle seine Ärzte sind (bis auf Korsettversorgung in Stuttgart), machen wir also auch diese Termine mit ihm dort im Saarland.

Verwirrend ist für uns, dass die Krankenkasse einmal sagt, es ginge um UNSERE MELDEADRESSE, und ein anderes Mal, es ginge um DENNIS MELDEADRESSE….
Was davon ist denn deiner Erfahrung nach nun richtig?

Denn wir hatten schon länger überlegt, uns eventuell einen Zweitwohnsitz im Saarland zuzulegen (kleine 1 Zimmer Wohnung oder so), da wir inzwischen sowieso fast ständig dort sind. Und auch für die Notfall-Krankenhaus-Einweisungen, die immer wieder anfallen…

Da wäre es nun wichtig zu wissen, was wir im Falle eines Zweitwohnsitzes (UNSERE ODER DENNIS MELDEADRESSE?) beachten müssen, nicht dass wir aus Unwissenheit einen blöden bürokratischen Fehler machen….

Herzliche Grüße zurück,
Inci

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Inci,

die Wohnsitze der einzelnen Personen sind unwichtig dabei.

Mein Sohn hat den Erstwohnsitz bei mir zu Hause - Landkreis Heilbronn
Er hat seinen Zweitwohnsitz in der Einrichtung - Neckar-Odenwald-Kreis.

Das spielt am Ende für Pflegegeld und Entlastungsleistungen keine Rolle.
...............

Fakten sind:
Dir als Mutter steht für jeden Tag an dem Dein Sohn bei Dir zu Hause ist (egal ob es der Erst- oder Zweitwohnsitz wäre) das anteilige Pflegegeld zu.

Nutzt Du in dieser Zeit - Dein Sohn muss quasi "Urlaub" von der Einrichtung haben, wenn auch nur am Wochenende, eine Kraft die Dich unterstützt zur Entlastung an den Tagen daheim, kannst Du die Betreuungsleistungen und die Verhinderungspflege (+50% aus der nicht genutzten Kurzzeitpflege) in Anspruch nehmen.
Die Freizeitmaßnahmen, zu der Dein Sohn geht, darf nicht in Verbindung mit der Einrichtung stehen - d.h. die Gruppe macht Ferien irgendwo. Leider kann man dafür das Geld auch nicht einsetzen.
Es ist auch egal ob er seine Freizeit im Saarland in Hamburg oder in München verbringt.

Würdest Du aber im Saarland z.B. die Lebenshilfe, den ASB oder eine ganz andere Organisation in Anspruch nehmen, die nicht die Organisation ist in der Dein Sohn lebt, dann kannst Du es in Anspruch nehmen.
Auch hier macht Dein Sohn Urlaub von seiner Wohngruppe / Einrichtung.
Es muss also etwas völlig anderes sein, unabhängig von der Einrichtung.

Bei mir sind die Wege nicht ganz so weit.
Daher hole ich Jonathan quasi aus der Einrichtung raus und bringe ihn zum Bus der anderen Organisation und verabschiede ihn in die Ferien.
Und nach der Fahrt bringe ich meinen Sohn wieder zurück in die Einrichtung.
Damit umgehe ich jegliche Diskussion mit der Pflegekasse.
Jonathan ist offiziell so von seiner Einrichtung abgemeldet.
Und was ich mit ihm mache, während er zu Hause ist, das wiederum geht die Einrichtung nichts an.

Die ganzen Gelder - egal wie Ihr es gestaltet - haben nichts mit dem Wohnsitz oder wie bei Euch mit den Bundesländern zu tun.

Liebe Grüße
Isolde

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

PS:

Wenn Ihr Euch im Saarland eine Zweitwohnung nimmt - dann ist das aus meiner Sicht auch ganz einfach.
Die Kasse darf sich nicht dafür interessieren, was der Erst- und was der Zweitwohnsitz ist.

Wichtig ist - Dennis kommt aus der Einrichtung raus und lebt am Wochenende bei Euch.
Ob das in Hessen ist oder im Saarland ist dabei unwichtig.
Er ist bei Euch.

Bei uns in der Einrichtung kommen auch Leute aus anderen Bundesländern.
Das Taxi bringt dann den Bewohner zu den Angehörigen nach Hause.
Somit hat er auch die Einrichtung verlassen und lebt für das Wochenende oder auch längere Zeit außerhalb der Einrichtung.

Das würde ich mir von der Kasse aber begründen lassen, mit Angaben im Gesetz, wie sie darauf kommen, dass die Wohnsitze maßgebend sein sollen zum Zahlen der Pflegegelder oder Entlastungsleistungen.

Oh man, da hat man nicht genug Sorgen,
kommen noch mehr dazu - soll uns ja nicht langweilig werden Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad
Selbst wenn Jonathan heute nach München zurück müsste und wir blieben in BaWü wohnen, würde ich Jonathan auch durch die Gegend fahren um diese Abgrenzungen hinzubekommen, was ist Einrichtung und was ist Freizeit.

Liebe Grüße
Isolde

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Rosi vD
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BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ,
Zitat:
fahren wir mit Wohnmobil hin und machen mit Dennis einen Ausflug in der Umgebung, verbringen tagsüber Zeit mit ihm, bringen ihn zurück ins Heim und übernachten im Womo und am nächsten Tag machen wir wieder einen Ausflug oder haben Arzttermine mit ihm.


Der Junge bleibt also permanent im Heim und wird nur stundenweise abgeholt; abends schläft er wieder im Heim.
Ich vermute ,dass da das Problem liegt !

Grüsse,
Rosi
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BeitragVerfasst am: 02.08.2018, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Isolde,
vielen dank für deine Antwort.
Genau so, wie du es beschreibst, kenne ich es auch, und so haben wir es bisher jahrelang gemacht.

1.Dennis bekam "bescheinigte Abwesenheit vom Wohnheim", für diese Zeiten haben wir anteiliges Pflegegeld und teilweise bei Bedarf Verhinderungspflege bekommen (und zwar unabhängig von der Frage WO wir die Pflegeleistungen für Dennis erbracht haben, egal ob Saarland, Stuttgart, Hessen, oder Mainz....

2.ab 2018 schrieb mir dann plötzlich im Februar die Kasse so nebenbei "Dennis lebt in einer stationären Einrichtung und erhält Leistungen der vollstationären Pflege. Dieses ist nicht mit der Gewährung von Betreuung-und Entlastungsleistungen kompatibel (§45 SGB XI). Dieser Anspruch besteht nur noch, solange Dennis im häuslichen Umfeld gepflegt wird."

3.habe ich dann mit der Sachbearbeiterin gesprochen (mehrmals auch um schriftliche Stellungnahme gebeten), und diese sagte mir, dann nach weiteren 3 Monaten auf mehrmaliges Nachfragen erst das, was ich oben geschrieben habe (a)es ging um UNSERE Meldeadresse, b) es ginge um Dennis Meldeadresse).....).

Da es mir selber gesundheitlich nicht gut genug geht, habe ich mich dann nicht wöchentlich dahinter geklemmt, bis jetzt im Juli, wo ich dann täglich bei der BKK nachgehört habe, und jetzt aus Frust, diese Frage hier gestellt habe.

Das einzige was ich bei Recherchen im Internet noch dazu gefunden habe heute ist § 39 SGB XI, wo es heisst, dass der Pflegebedürftige in seinem häuslichen Umfeld gepflegt werden muss, das ist ja auch das, was du schreibst.

Nun ist es aber in der Tat so: egal ob wir Dennis aus seinem Wohnheim raus holen und er bei uns zuhause ist in Hessen (und wir ihn 4 Stunden bei uns haben und alle pflegerischen Tätigkeiten ausüben), oder ob wir ihn 4 Stunden vom Wohnheim abholen und er nicht bei uns zu Hause im HAUS, sondern in unserem "mobilen Zuhause" oder mit uns bei Freunden in einem Zuhause ist (und wir ihn 4 Stunden bei uns haben und alle pflegerischen Tätigkeiten ausüben), so sind doch die Tätigkeiten die wir an Pflege unternehmen und auch die Abwesenheit vom Wohnheim immer die gleichen Parameter.
Deshalb verstehe ich auch nicht, wieso es wichtig sein soll, ob die Pflege an seiner Meldeadresse (oder wahlweise unserer, das schreibt die BKK ja immer unterschiedlich) sein muss... Question

Ich hoffe sehr, ich stresse dich damit nicht, und ich habe mich verständlich ausgedrückt; Wie gesagt, das was du schreibst haben wir früher auch so gekannt und nun soll es plötzlich anders sein. Ich verstehe es deshalb nicht und habe aber auch keine finanziellen Mittel, um mich anwaltlich beraten zu lassen.

Deshalb bin ich sehr für deine Hilfe dankbar!
liebe Grüße Inci

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