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Kindergeld bei vollstationärer Unterbringung
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Andrea
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BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 16:00    Titel: Kindergeld bei vollstationärer Unterbringung Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir haben Post bekommen von der Familienkasse .
Das Kindergeld für unsere schwerstbehinderte Tochter 18Jahre wurde eingestellt weil sie in diesem Monat die Schule beendet hat.

Allerdings ist unser Kind in 05/18 ins heilpädagogische Wohnheim eingezogen.

Der Familienkasse habe ich das vergessen mitzuteilen.

Nunn werde ich das mit dem neuen Antrag nach holen .

Nun stellt sich die Frage für mich bekommen wir überhaupt noch Kindergeld wenn das Kind vollstationär in der Einrichtung lebt.
Im Netz habe ich gelesen man muss nachweisen das die mtl Ausgaben höher als das Kindergeld sind.

Ich habe keine Nachweise aufgehoben.
Unsere Tochter ist jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag manchmal auch bis Montag bei uns zuhause.

LG Andrea
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Beate139
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BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Das Kindergeld ist Kind-bezogen, sprich, es wird in der Regel dorthin ausgezahlt, wo das Kind lebt.

Mein Sohn war in einem Grundschulinternat. So lange er dort untergebracht war, wurde das Kindergeld dorthin überwiesen. Meine Tochter war zeitweise in einem betreuten Wohnen, ihr Kindergeld wurde ebenfalls zur anteiligen Kostendeckung des betreuten Wohnens verwendet.

Es könnte sein, das das Kindergeldamt Ärger macht, weil du es nicht sofort mitgeteilt hast. Schlimmstenfalls müsstest du dann das zuviel gezahlte Kindergeld zurückzahlen
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Susanne Th.
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Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

Deine Tochter ist mindestens an 4 Wochenenden bei Euch, ggf. auch in den Ferien. Sie nimmt an diesen Tagen Zuhause die Mahlzeiten bei Euch ein.
Für die Aufenthalte bei Euch haltet Ihr ggf. Ihr Kinderzimmer vor (Unterkunftskosten).
Ggf. habt Ihr auch Fahrtkosten (Tochter abholen und bringen), leistet Zuzahlungen zu Medikamten, evtl. Hilfsmittel.
Sie wird evtl. nur Taschengeld erhalten, mit Sicherheit sind damit Bedürfnisse einer 18jährigen nicht abgedeckt. Also werdet Ihr mit Sicherheit das Eine oder Andere für Sie kaufen müssen.
Evtl. sind auch noch Eure Betreuungsleistungen an den Wochenenden und Ferien zu berücksichtigen...

Du siehst, dass sicherlich noch einiges an finanziellen Mitteln von Euch für die Tochter geleistet wird.

https://bvkm.de/wp-content/uploads/.....rierefrei-sicherung-2.pdf

LG
Susanne
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Inge
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BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hier gibt es eine Übersicht über die Gerichtsurteile zum Thema Kindergeld: https://www.intakt.info/forum/forum.....ema-abzweigung-kindergeld
_________________

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Viele Grüße
Inge

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Kaja
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BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beate,

Beate139 hat folgendes geschrieben:
Das Kindergeld ist Kind-bezogen, sprich, es wird in der Regel dorthin ausgezahlt, wo das Kind lebt.

Mein Sohn war in einem Grundschulinternat. So lange er dort untergebracht war, wurde das Kindergeld dorthin überwiesen. Meine Tochter war zeitweise in einem betreuten Wohnen, ihr Kindergeld wurde ebenfalls zur anteiligen Kostendeckung des betreuten Wohnens verwendet.

Es könnte sein, das das Kindergeldamt Ärger macht, weil du es nicht sofort mitgeteilt hast. Schlimmstenfalls müsstest du dann das zuviel gezahlte Kindergeld zurückzahlen

Kindergeld steht als Steuerentlastung gemäß § 62 EStG grundsätzlich den Eltern zu, ganz unabhängig davon, wo das Kind wohnt. Dass es manchmal bei stationärer Unterbringung als Einkommensbestandteil direkt an den Kostenträger oder die Einrichtung gezahlt wird, ändert daran nichts. Deshalb muss auch bei einem Wechsel in eine stationäre Einrichtung kein Kindergeld zurück gezahlt werden, sondern wird gegebenenfalls im Rahmen der Kostenheranziehung berücksichtigt.

Viele Grüße Kaja
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 25.07.2018, 05:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,
meine Tochter ist jetzt 25 Jahre und lebt seit April in einer Vollstationären Einrichtung . Ich erhalte nach Prüfung das volle Kindergeld und das Anteilige Pflegegeld für die Tage an denen Sie zu Hause ist.
Ich muss in die ca. 53 Euro pro Monat für die Unterbringung zu zahlen und Sie selbst 35 Euro, das wars. Deine Tochter ist Volljährig, da wird einiges anders bewertet als bei minderjährigen.

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 25.07.2018, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ilona,

wieso zahlt die Tochter nochmals selber 35 €?

Wir, finanziert über die Eingliederungshilfe, zahlen nur als Eltern das Geld.
Mein Sohn wird nun auch 21.
Er wurde noch nie zur Selberzahlung herangezogen - nur die Eltern.

Schönen Gruß
Isolde

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„Ich habe den lieben Gott in manchen Kneipen besser kennengelernt als in manchem Bibelkreis.“ Rainer Maria Schießler, Pfarrer in München St. Maximilian

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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 25.07.2018, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Isolde,
Meine Tochter erhält ca.180,-€ "Verdienst" in der Werkstatt für behinderte Menschen, tja und da sie ja sooooooooviel verdient muss sie einen Eigenanteil leisten. Echt traurig, sie bekommt dann gerademal 125€ Taschengeld und von der Einrichtung 36€ wöchentlich Verpflegungsgeld für Lebensmittel für alle Mahlzeiten am Tag, sowie für Körperhygene und so weiter. Die Die Knapp 144 Euro die vom Werkstatteinkommen übrigbleiben sparen wir für sie ein wenig an für Kleidung, Ausflüge und so. Das Taschengeld von 125 € braucht sie fürs Telefon, Versorgung ihrer 2 Meerschweinchen, mal ne DVD oder so.
Ist schon traurig zu wissen das sie nie da raus kommen wird Mad

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 25.07.2018, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ilona,

auwei - mein Sohn ist noch nicht in der Werkstatt und wird voraussichtlich auch dort nicht sein können, leider Crying or Very sad .

Das wusste ich nicht, dass man dann von seinem kärglichen Lohn das auch noch bezahlen muss.
Ja, das ist schon traurig und würde mich auch wütend machen.

Ich dachte immer - nur die Eltern zahlen diese oder eine geringere Summe, nachdem jemand 18 geworden ist.

Schönen Gruß und Danke für die Info
Isolde

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monika61
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BeitragVerfasst am: 30.07.2018, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

das Thema hatten wir hier schon mal:
http://www.forum-munterbunt.de/inde.....p/Thread/629-Kindergeld-für-erwachsenes-Kind-in-Einrichtung/

Vielleicht helfen Dir die Infos ja auch weiter.
Bei dem beschriebenen Fall (im verlinkten Thread) hat es geklappt. Wink

LG
Monika
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