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Verhinderungspflege und Minijob?

 
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Vanessa167
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Anmeldedatum: 14.02.2012
Beiträge: 1726
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 11.07.2018, 23:06    Titel: Verhinderungspflege und Minijob? Antworten mit Zitat

Hallo meine Lieben.

ich habe eine Frage und zwar haben wir seit 2013 jemanden privat und nicht verwandt der für uns Verhinderungspflege macht ,meist kommen wir auch auf 1612Euro im Jahr, was wir Stundenweise nutzen, müssen wir diese Person als Minijobber anmelden? Wenn ja was kommen dann für kosten auf uns zu?

Vielen Dank im Vorraus.

Liebe Grüße Vanessa

_________________
mein großer *07/09: deletion chromosom 17;
globale entwicklungsverzögerung;Epilepsie;
psychomotorische Entwicklungsverzögerung;schlafstörung;Gehirnschaden nach
sauerstoffmangel;Hirnblutungen(1grad) und Muskelhypotonie
meine kleine*03/12 kern gesund
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Anjali
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Anmeldedatum: 15.02.2008
Beiträge: 2322

BeitragVerfasst am: 15.07.2018, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vanessa,

ob ihr die Person, die die Verhinderungspflege leistet, als Minijobber melden müsst, hängt von mehreren individuellen Faktoren ab.

U.a. davon, ob diese Person erwerbsmäßig pflegt, ob ein abhängiges Arbeitsverhältnis mit Arbeitsvertrag vorliegt, ob einem nicht erwerbsmäßig Pflegenden noch mehr als das eigentliche Verhinderungspflegegeld gezahlt wird, etc.


Zur Sicherheit würde ich mich direkt bei der Minijobzentrale beraten lassen.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/.....on_Angehoerigen/node.html

Falls ihr Arbeitgeber eines Minijobbers werden solltet, müsstet ihr
(wenn ich nicht völlig falsch liege)
ca. 15% des Arbeitsentgeltes als Steuern und Sozialabgaben an die Minijobzentrale abführen.
Aber auch der Umfang der Abgaben kann individuell variieren, je nachdem, ob der Minijobber z.B gesetzlich krankenversichert ist, oder nicht oder ob pauschal mit 2% oder nach Lohnsteuerklasse versteuert wird.

Der Minijobber wäre grundsätzlich renten- und unfallversichert und hätte auch einen Anspruch auf anteilig zu berechnende bezahlte Urlaubstage und auf Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall (Letztere werden zu 80% durch die Umlagen finanziert).

Ein Fünftel der (nicht durch die KK erstatteten) Kosten für den Minijobber könntet ihr euch jedes Jahr als Aufwendungen für sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“ von eurer Steuerschuld abziehen lassen.

Da ich keine persönliche, sondern nur angelernte und angelesene Erfahrungswerte beisteuern kann, sind Irrtümer nicht ausgeschlossen. Wie geschrieben, würde ich mich zur Sicherheit direkt an die Minijobzentrale wenden.

_________________
Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (17 Jahre / Asperger-Autist)
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