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phoebe87
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 21:25    Titel: MDK- Besuch Antworten mit Zitat

Hallo. Wir hatten gestern zur Wiederbegutachtung den MDK im Haus....gleiche Dame und wieder einmal bekam ich den Mund nicht auf, - super! Das bedeutet wohl Widerspruch..... Die hat eine Merkwürdige Art und findet ja er hat super Fortschritte gemacht was auch toll ist aber das liebe Essen etc.bleibt uns ja erhalten....
Ist es wirklich so schlimm wenn man mit 2 Jahren stillt?! Ich habe noch niemanden getroffen der dem positiv gegenüber steht. Mein kleiner versteht nicht das wir aufhören müssen und in Krankheitsphasen ist er ja Dauer Stiller man oh man!
Das mit den Wohnraumverbessernden Maßnahmeb kann ich dann auch erst mal auf Eis legen.....
Warum ist das alles immer so kompliziert???
LG

_________________
Krümmel 10 /15...
Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
Großer Krümmel 06/13
Kombinierte Entwicklungsverzögerung- Verdacht ADHS
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Anne_mit_2
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoebe,

fühl Dich gedrückt. Ich finde bzgl. Deines Stillens: "Was auch immer in Eurer Situation klappt, solltet Ihr machen, solange beide damit klarkommen und das Kind gut gedeiht."

Ich konnte zwar bei meinen beiden nicht stillen (medizinische Gründe bei der Mutter), aber ich musste mich genau denselben Blicken und gutgemeinten Ratschlägen bei der Großen entgegenstellen, weil sie bis weit ins dritte Lebensjahr noch in Krankheitsphasen nur Milchflasche akzeptiert hat und auch sonst ohne die Flasche am Abend und am Morgen ungenießbar war. Beim Kleinen war ich daher ganz entspannt, aber nur bis er mit 9 Monaten beschloss GAR KEINE Flasche mehr anzurühren und nur Essen und Trinken zu wollen wie die Großen, was auch überraschend gut klappte -- aber genausoviel Gegenwind von überall produzierte.

Mein Fazit: Die Kleinen scheinen zu wissen, was sie brauchen.

Viele Grüße,
Anne
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Sheila0505
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Phoebe, ICH stehe dem positiv gegenüber - absolut. Mein Kleiner ist "auf dem Papier" 3 1/4 J und ein Stillende ist nicht in Sicht.
Wieso müsst ihr aufhören?

Gesellschaft: Unsere Gesellschaft ist bei diesem Thema derart konträr und widersprüchlich, da kann ich mich wirklich nur schütteln. Selbst die WHO empfielt explizit ein Stillen bis zum 2.Geburtstag und darüber hinaus.
Unsere Gesellschaft ist hier wirklich therapiebedürftig, wenn sie ein 2-jähriges an Mamas Brust nicht verkraftet, sorry. Das ist das normalste der Welt und in den meisten Teilen der Erde Gang und Gäbe und gesellschaftlich sogar geschätzt. Nur wird hierzulande die Brust derart sexualisiert, sogar von uns Frauen (furchtbar), sodass die Gesellschaft damit nicht mehr umzugehen weiß. Bedauerlich wenn man bedenkt, dass es eigentlich das normalste der Welt sein sollte und das völlig gesunde und natürliche Abstillalter eines Menschenkindes normalerweise bei 3 - 7 Jahre liegen würde.

Hierzulande ist es chic und en vogue geworden, ein Kind schön brav zum ersten Geburtstag abzustillen und tut man es nicht, dann muss man sich so derart schwachsinnige Meinungen und Kritiken dazu anhören, Reaktionen "ernten", sodass man manchmal nur noch weinen könnte, weil man dafür nicht auch noch die Kraft hat.

Der Gipfel bei mir war eine Kinderpflegerin die meinte vor versammelter Elternrunde (Spielgruppe) dass es "mein" Problem wäre und ICH nicht loslassen könnte, weil ein "normales Kind" trinkt mit 2Jahren nicht mehr von der Mama/"hängt nicht mehr am Busen" (damals war er 2 Jahre). Kinder die in diesem Alter noch Stillen würden, tun dies nur, weil die Mütter nicht loslassen könnten. => ich bekomme manchmal wirklich Bauchschmerzen, wie intolerant, übergriffig und anmaßend kein Blatt vor dem Mund genommen wird, sich derart anmaßend zu äußern.
Ich war erstmal total geplättet und absolut perplex, musste erstmal kurz verarbeiten, habe ihr aber dann schon auch erklärt, dass das ziemlicher Blödsinn ist derart zu pauschalisieren und habe ihr durchaus zu verstehen gegeben, dass sie sich bitteschön mal fachlich zum Thema informieren sollte und habe ihr auch wissenschaftliche Fakten zum Thema genannt. Surprise: ich hatte hier mal wieder gelernt, dass es den Menschen im Grunde total egal ist. Denn wenn sie eine negative Haltung zu diesem Thema haben, dann WOLLEN Sie sie auch überaus entschieden vertreten/behalten und WOLLEN nichts daran ändern. Es wird einfach ignoriert was belegbar ist und Fakten mit einem Abwinken recht abwertend und stur geleugnet. Sei's drum.

MDK: Hat sie schon etwas bzgl. ihrer Beurteilung/ dem Ergebnis verlauten lassen?

LG Sheila[/b]
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Valentin2014
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoebe,
Stillen ist das Beste für Kind!

Habe meine 3 grossen im Schnitt jeweils 3 Jahre gestillt. Und Schleichend abgestellt.
Bei unserem kleinsten abgepummt und über Sonde verabreicht. Mit 5 Monaten wurde er auf Sondenentwöhnungs"Logopädin umgestellt, da er Gedeihprobleme hatte.

Denke solange Mutter und Kind damit klar kommen hat es niemand zu interessieren.

MDK Begutachtung würde ich abwarten was r ausgekommen ist.

Alles gute


LG Valentins Eltern
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Sheila0505
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzung bzgl der kleinen Anekdote (weil mir dieses Thema wichtig ist):

Der "Witz" ist ja eigentlich der: Selbst wenn sie in unserem Falle ein wenig recht behalten hätte/würde und ich tatsächlich mit dem Loslassen Probleme hätte, so könnte man meinen, dass man es mit unserem Background verstehen könnte. Ich denke nämlich schon, dass ich durch das was wir durchgemacht haben, durchaus bedürfnisorientierter bin. Aber ich gebe mir große Mühe, ihn dabei zu unterstützen "das Nest zu verlassen". Das hat für mich aber rein gar nichts mit dem Stillen zu tun und sowas zu unterstellen ist schon arg grenzwertig und abwertend. Als würde man sein Kind an sich ketten, sein eigenes Bedürfnis über das des Kindes stellen - überaus unverschämt und durchaus übergriffig, wie ich finde.
Tja, ich hätte gerne wieder meine Nächte für mich, bin nicht scharf drauf mit schmerzenden Schultern frühs aufzuwachen, hätte rein gar nichts dagegen, wenn sich Junior abstillen würde. Auch werde ich jeden Schritt in diese Richtung unterstützen und jegliche Motivation in diese Richtung stärken und unterstützen. Aber ich werde diesen Schritt definitiv nicht von ihm verlangen, ihn schlichtweg zwingen, über seinen Kopf hinweg bestimmen und es mir verbitten.
Auch er wird sich abstillen, auch er wird sich diesbzgl abnabeln - da brauche ich rein gar nichts künstlich beenden, ich habe vollstes Vertrauen in mein Kind, dass er diesen Abnabelungsprozess einleiten wird und sich aus eigener Motiviation heraus abstillen wird - so wie es Milliarden Kinder vor ihm auch getan haben und abertausende Kinder täglich tun.

So das war mein Wort zum Dienstag Smile

Sorry dass ich das Thema Stillen so hochpusche und den MDK Termin vernachlässige. Ich weiß nur nicht, was ich zu dem Thema schreiben könnte, außer das ich virtuell die Daumen drücke, dass es doch besser gelaufen ist als du aktuell vermutest :-/
Über das Thema Langzeitstillen könnte ich hingegen Romane schreiben Rolling Eyes
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LovisAnnaLarsMama
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BeitragVerfasst am: 11.07.2018, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoebe und Sheila: Zum "nicht loslassen können" kann ich nur sagen: mein Kleiner wurde auch erst Richtung 2. Geburtstag abgestillt (wegen einem ges. Problem bei mir)- er kann sich ganz prima abnabeln- Kindergarten, neue Therapeuten/ Ärzte waren bisher nie ein Problem mit ihm. Inzwischen schaut er mal kurz skeptisch, macht dann aber sofort alles geforderten Dinge mit.
@ Phoebe: warte erst einmal ab, was die Dame vom MDK schreibt, manchmal schätzt man so rtead ja auch falsch ein
Für unsere Treppen habe ich auch keine Lösung- da muss Junior halt hochkrabbeln oder getragenen werden...
Lg LovisAnnaLarsMama

_________________
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009) mit Infektasthma nach Frühgeburt, Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015) Spätfrühchen, Asphyxie, diverse kleine Baustellen, Entwicklungsverzögerung, Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung
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HenBen
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BeitragVerfasst am: 11.07.2018, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Smile

Ich bin derzeit mit meinem vierten Sohn schwanger.
Den Großen habe ich knapp drei Jahre gestillt, da er diverse Probleme hatte, sowohl gesundheitlich, dazu kamen die extremen Allergien und er hat bis heute große Schwierigkeiten mit einigen Konsistenzen.
Den momentan noch mittleren habe ich gute 2,5 Jahre gestillt und das obwohl er recht zeitig sehr gut und alles gegessen hat.
Nr. 3 hat sich gerade mehr oder weniger selbst abgestillt, vermutlich aufgrund der erneuten Schwangerschaft. Auch er wurde gute 2 Jahre gestillt.
Und auch der vierte wird diesen Vorzug genießen dürfen Very Happy
Schiefe Blicke und unverständige Blicke sind dir garantiert - na und?
Kurios, dass so viele zweijährige noch eine Flasche zum einschlafen oder auch öfter bekommen oder einen Schnuller zur Beruhigung brauchen.
Das ist im Übrigen nichts anderes und wird doch auch als normal empfunden Wink
Mach dir keinen Kopf, du machst das richtig.
Ich wünsche dir, dass dein Selbstbewusstsein mit der Zeit wächst!

Viele Grüße Smile

_________________
Sohn *11/08 - Morbus Hirschsprung
multiple Nahrungsmittelallergien, Anaphylaxie
Hashimoto, Zöliakie
Asperger Autist
V.a. ADS

Sohn *07/12 - frühkindlicher Autist
Sohn *06/16 - gesund
Sohn - unterwegs 12/18
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SimoneChristian
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BeitragVerfasst am: 11.07.2018, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo phoebe87,

hier wurde auch deutlich länger als 2 Jahre gestillt.
Aber ich habe das dann keinem mehr auf die Nase gebunden.

Von den Fakten kann ich bei Sheila unterschreiben.
Wenn man provozieren möchte, kann man auch fragen, ob ihr Schnuller, Flasche und zerkaute/verschluckte Gegenstände lieber sind. Twisted Evil
Der Beaufsichtigungsbedarf und der Hilfebedarf bei der Nahrungsaufnahme dürfte dann deutlich steigen.

Für die Rückenstärkung bzg. Stillen empfehle ich stillen-und-tragen.de
Der Satz der WHO heißt übrigens "... bis 2 Jahre und darüber hinaus, solange Mutter und Kind das wünschen"

LG
Simone

_________________
C. (*9/11) Sprachentwicklungsverzögerung, Regulationsstörungen des Kindesalters
atypischer Autismus (Diagnose 07/15)
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heidipet
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BeitragVerfasst am: 12.07.2018, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Phoebe,
das mit der Kritik am Stillen kann auch schon viel früher losgehen:

Unser Erster wurde durch einen sehr heißen Sommer gestillt. Nachbars Oma kam ständig mit:"Reicht denn die Milch noch?" und "Ogottogottogott, die Milch reicht bestimmt nicht!". Der Spruch hat sich bis heute bei uns gehalten: Jedesmal, wenn eine Pappkuh leer ist.

Lass die anderen gucken und reden, hör auf Deinen Bauch.
Ausserdem ist Stillen unschlagbar einfach.

Gruß
Heidi
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phoebe87
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Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 18.07.2018, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Danke für eure Antworten. Das Problem ist bei uns ja wieviel nimmt er durch das stillen auf wegen Nieren usw. Ich habe beschlossen solange es ihm gut geht und er gedeiht sind meine Ohren auf Durchzug Cool
Bezüglich MDK wir haben eine Anhörung bezüglich Pflegegrad 3, Abstufung. Wir haben aber beschlossen das wir den 2 nehmen. Da das andere zuviel Aufwand ist und er hat ja tatsächlich / Gott sei Dank Fortschritte gemacht
Lg

_________________
Krümmel 10 /15...
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Großer Krümmel 06/13
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