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Neue Standards für Inklusions- und Förderschulen
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Michaela.Sandro
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 09:04    Titel: Neue Standards für Inklusions- und Förderschulen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, die Landesregierung NRW hat neue Standards für inklusive Schulen beschlossen, weniger Kinder, mehr Lehrer und mehr Räume. Darüber hinaus sollen aber auch die Förderschulen gestärkt werden, geringere Mindestschülerzahl und ebenfalls bessere Standards. Die Opposition bemängelt die Unterstützung für die Förderschulen, weil sie der Meinung ist, dass damit die Inklusion „verhindert“ werden soll/wird. Ich finde, Inklusion soll auf jeden Fall mehr gefördert werden, weil es viele Kinder gibt, für die das eine Riesenchance ist, aber ich finde auch, dass es Kinder gibt, die auf einer Förderschule besser aufgehoben sind wie z. B. mein Sohnemann. Ich finde es immer sehr ärgerlich, wenn Politiker meinen zu wissen, dass nur Inklusion der richtige Weg ist und Förderschulen „verteufeln“. Wie seht ihr das? L. G. Michaela
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Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!
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MamavonNoelia
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin froh das es förderschulen gibt ohne die würde unser sohn garnicht im stande sein überhaupt was zu lernen.
es gibt eben gewisse kinderdie eben diesen bedarf haben und diese kinder solten diese chance haben.
man ist in der gesellschaft eben nieso gut angesehen wenn die kinder anders sind sowas mag unsere gesellschaft wohl nicht:-(
selbst meine eigene fmailie ist icht begeistert da sich zwei so "blöde"kinder habe, sorry für den ausdrudk aber meine oma ist eben die, die gerne bei anderen mit ihren schlauen kindern prahlen möchte.da passen kiner dieeine förderscule besuchen eben garnicht rein.
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

ich sehe das wie du.
Es sollte beides geben.

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LG Jaqueline
Spastische Tetraparese, Kyphose
Mann: Epilepsie (VNS seit 2008)
Tochter: * 01/2015

Für immer im Herzen.
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MamavonNoelia
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Aber das mach mal den Politikern klar
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GabySP
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ohne die fünfjährige Förderung auf der s/e Schule wäre mein Sohn gar nicht in der Lage gewesen, auf einer Realschule als IKind den Abschluss zu schaffen und jetzt zum Abitur auf der Gesamtschule durchzustarten, auch als IKind. Wir haben beide Systeme gebraucht, und m.E. sollten beide Systeme „gleichberechtigt“ existieren,

LG Gaby

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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Michaela,

das klingt ja gut!

Stärkung beider Modelle- damit wirklich eine Entscheidungsfreiheit- oder lese ich da irgend etwas falsch?

- wobei der einzige Wehrmutstropfen: viele Lehrer mit unterschiedlichen Notenansichten - verunsichert das nicht die Eltern? - Der gibt die Note, der jene...

- Es mangelt ja häufig an der echten Gleichberechtigung der Lehrer, die unterrichten in solchen Inklusions - oder auch Integrationsklassen!

LG
Silvia

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Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört
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MamavonNoelia
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

das stimmt jedr lehrer benotet wie er den jenigen leiden kann habe ich als kind auch drunter gelitten.
das notensyste sollte gerenerll abgeschafftwerden und nur noch beurteilt werden.
nur wiel jemand vielleichtg nicht malen odersport kann bekommt er eine schlechte zensur das ist nicht so gut. ,an sollte fächer die wirklich kannfächer sind nicht mehr benoten das verhaut jedes mal auch von unseren großen das zeugnis weil sie in sport eine 4 bekommt.
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Michaela.Sandro
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ja das erklärte Ziel ist, dass es eine gleichberechtigte Wahlmöglichkeit gibt und beides gleichermaßen unterstützt wird. Noten im klassischen Sinne gibt es auf unserer Förderschule nicht, sondern eine Beschreibung dessen, was das Kind gemacht hat. Dieses Jahr wird das Zeugnis anders formuliert, lt. der Leiterin einerseits kompakter/kürzer, andererseits detaillierter auf das Kind zugeschnitten, ich bin schon sehr gespannt. Mal schauen, was unsere Landesregierung wann und wie umsetzt, aber sie hatte das bereits im Wahlkampf thematisiert und Förderschulen UND Inklusionsschulen befürwortet. Ich fände es gut, wenn die Förderschulen auch noch ein positiveres Image gewinnen. L. G. Michaela
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Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Michaela,

das sehe ich auch so! Förderschulen haben durchaus ihre Berechtigung! - Es gibt eben Kinder, die kann man nicht inkludieren... - oder es macht keinen Sinn diese zu inkludieren... - weil keiner der beiden Seiten davon profitieren würde...

- Das sehe ich auch wirklich bei basalen, bewegungsunfähigen Kindern so... - wobei ich zugeben muss, dass ich wirkliche Inklusion noch nie gesehen habe...

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da ein intubiertes, beatmetes Kind wirklich glücklich ist - bzw. auch die Mitschüler, bei Schularbeiten, Ausflügen, im Sportunterricht... - denn immer muss dann separiert werden... auch im normalen Unterricht - ich kann mir das nicht vorstellen, wenn da das Kind irgendwo im Raum alle 1,5 Stunden umgelagert wird, es gelegentlich einen O2-Alarm gibt, es gewickelt werden muss... - wo wird es denn gewickelt? - Wird es dann in einen separaten Raum gebracht? - Wird es direkt in der Klasse gewickelt? - (hinter einer mobilen Wand?)
Bei jedem Wandertag, Lehrausgang... - wir hatten während der Grundschulzeit jede Woche einen davon - das musste immer sehr schnell gehen und den Kindern war es sogar schon zu viel... - jede Woche Geld einsammeln, einmal im Monat dadurch Verschiebungen im Fahrtendienst... (Unterrichtsbeginn bereits um 7.30 bzw. Ende erst um 17.00)

Viele Integrationskinder schaffen solche Sprünge auch ganz einfach nicht... warum dürfen die nicht die Ruhe erhalten, die sie brauchen Rolling Eyes ohne ständig das Gefühl zu erhalten zu versagen...

Natürlich, Kinder, die mal am ersten Arbeitsmarkt unterwegs sein möchten und auch können, sollten schon die Möglichkeit erhalten zu Switchen... - vor allem je näher es in Richtung Berufsleben geht... sie müssen ja auch lernen dürfen neben den anderen zu existieren, Nischen zu finden... - vielleicht gerade weil ihnen monotone gleichbleibende Arbeiten sogar gefallen, wo andere sich Mal nach Abwechslung sehnen...

oder aber auch umgekehrt, wenn es Kinder sind mit progredienten Krankheitsverläufen sollte es auch die Möglichkeit geben, dass sie bei einem Fortschreiten der Krankheit vielleicht sich etwas zurückziehen dürfen in eine kleinere und ruhigere Gruppe...

Was vor allem dringend notwendig ist: Dass die Kinder - egal welche Behinderung sie haben - alle bis zum 18. Geburtstag einen Anspruch auf einen Schulplatz haben! - Ohne dafür Ansuchen an höchste Schulstellen einreichen zu müssen...

LG
Silvia
(die derzeit jedes Jahr frisch ansuchen darf um einen Schulplatz).

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Liebe Grüße
Silvia
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HollysAnne
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BeitragVerfasst am: 07.07.2018, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

ich sehe es auch so, dass die Förderschulen (noch) gebraucht werden. Mein eigenes Töchterlein wird auch in die KME Förderschule rollen und ich habe ein gutes Gefühl dabei.

Ich bin Mitglied bei den LINKEN und weiß, dass die Partei zu eben der Opposition gehört, die die Förderschulen abgeschafft sehen will. Meine Parteikollegen vor Ort jedenfalls sehen aber auch, dass die Förderschule für meine Tochter wohl das Richtige ist und dass die bereits stattgefundene Schließung von Förderschulen vor Ort auch Probleme geschaffen hat.

Mit dem Rektor der Regelschule vor Ort habe ich ja auch gesprochen. Er meinte, er würde meine Tochter wohl auch aufnehmen (ok er hätte auch gemusst, wenn ich es gewollt hätte, aber er wirkte ehrlich in seinem Engagement), aber die ganze Latte an Schwierigkeiten machten es ihm dann doch leicht mir zuzustimmen, dass die KME Schule wohl besser ist.

Wie müssten denn die Schulen aussehen, in die wirklich alle Kinder gehen könnten? Sie müssten voll berollbar sein, Behinderten-WCs und Wickelmöglichkeit haben, es müsste Platz sein für Hilfsmittel, alle Klassen müssten höchstens 12 Kinder haben, dazu bräuchte es erheblich mehr Personal (wo sie schon ratlos vor der Tatsache stehen, dass jetzt - Wunder über Wunder - viele Lehrer in Rente gehen), sie bräuchten FM-Anlagen und Projektoren für die Sehbehinderten, Pfleger und Krankenschwestern für die Schwerbehinderten, gern auch Therapeuten, denn der Trend geht ja zur Ganztagsschule, entsprechende Räume für diese,...
Dazu müsste man aber derart viel Geld in die Hand nehmen, dass Olaf Schäuble glatt in Ohnmacht fallen würde. Schon der bestehende Investitionsstau wird absehbar nicht gelöst. Was wollen wir uns also in Sachen Inklusion vormachen?

LG Anne

_________________
Anne (*83, Logopädin) mit Holly (*3/2012) Abszess zerstörte 2. HW, heute Dystrophie, beinbetonte Spastik, Skoliose,u.v.m. Fröhliche Rollipilotin und meine größte kleine Heldin, Labertasche und Dramaqueen Smile
There are still faint glimmers of civilisation in this barbaric slaughterhouse that was once called humanity.
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