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Hund kaufen für behinderte Kinder
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Senem
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lilly29,

da muss ich @KrisM recht geben.

Mich würde Interessieren was du dann machst, wenn der Hund es nicht schafft deine Kinder zum laufen zu motivieren oder "runter" holt?? Einfach weg geben??

Ich kann auch nur sagen, überlegt euch das sehr gut!

_________________
Gruß

Selbstbetroffen mit einigen Baustellen
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Ursula M.
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
hier lebt seit letztem Sommer ein großer Groß-Elo bei uns. Obwohl er noch jung, teilweise recht wild und sehr verspielt ist, ist er total gutmütig und sehr lieb, ein besonderes Merkmal dieser Rasse. Unser Oscar wird zum Assistenzhund ausgebildet. Das kostet einiges an Geld, aber vor allem sehr viel Zeit. Aber ich möchte ihn nicht mehr missen. Ein Hund tut allen Familienmitgliedern gut.
Oscar hat jetzt mit einem Jahr eine Schulterhöhe von 62 cm, wahrscheinlich wird er noch etwas größer. Ich würde mich wieder für einen Hund entscheiden.

VG Ursula
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lilly29
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Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Also erstmal Danke für die vielen Antworten !!
Nein ich bin nicht erfahren mit Hunden dafür etwas mein Mann !
Ich hab Freunde die mir mit der Entscheidung zur Seite stehen würde und hätte da auch einen Bekannten Hundetrainer !

So mit runterholen meinte ich das meine Kinder selektiver Mutismus haben ( klatschen in die Hände , mit dem Schlüssel spielen ) und ich denke der Hund wird die Kinder mit seiner Anwesenheit davon abhalten ! Zumindesten hab ich das bei denn Hunden meiner Freundin gemerkt !

Das mit Tierschutz muß ich ehrlich sagen ( ihr könnt mich auch noch besser belehren ) ist so ne Sache ! Jeder Hund der im Tierschutz ist hat so seine Geschichten ich bin da eher sehr vorsichtig was meine Kinder betrifft !
Ich bin ein Freund von Welpe dem ich von klein auf beibringen kann das er mal gekuschelt wird bis der Arzt kommt , der nicht gleich Beist wenn er mal weh gemacht bekommt!
Ich hab auch vor in ausbilden zulassen !!

Wir holen uns keinen Hund von jetzt auf gleich da werde ich mich noch viel mehr darüber erkundigen usw !
Ich bin auch kein Mensch der sich was anschafft und wieder los werden möchte , das gibt es bei mir nicht !
Ich hab Katzen und Schildkröten die ihr lebenslang bei uns bleiben werden !
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lilly29
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte nur eure Empfehlungen wissen zu welcher Rasse man eher tendiert mit behinderten Kindern ! Lg
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lilly29
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Um es hier verständlich zu schreiben !!
Der Hund tut uns allen gut und wird auch nicht weggegeben so ein Mensch bin ich nicht !
Ich wollte nur wissen welche Rasse am besten geeignet ist für Familie mit behinderten Kindern !
Lg
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HannahKillian
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lilly29,

wir hatten in der Zeit, in der unsere Kinder noch klein waren, insgesamt drei Berner Sennen-Hündinnen und das war für uns die perfekte Kombination.

Die Berner Senner sind vom Temperament her eher ruhig, gelassen und vor allem sehr kinderfreundlich. Meine beiden Töchter haben "in Zusammenarbeit" mit unserer ersten Senner-Hündin stehen gelernt, indem sie sich an ihrem dicken Fell hochgezogen haben. Und der Hund stand da wie ein Fels... Very Happy

Wenn's ihr zuviel wurde, ist sie einfach aufgestanden und gegangen - diese Rückzugsmöglichkeit haben wir auch gegenüber den Kindern festgelegt, die durften dann nicht hinterher. "Kuscheln, bis der Arzt kommt..." mag kein Hund und das muss er auch nicht tolerieren - da muss man als Eltern rechtzeitig eingreifen. Genauso "weh tun" darf es nicht geben - notfalls muss man Hund und Kind eben rechtzeitig trennen - grad wenn's die Kinder vielleicht nicht verstehen können. Das ist wichtig - sonst kann das Ganze doch mal bös schief gehen...

Spaziergänge mit Bernern verlaufen eher gemütlich - aufgrund ihrer Masse haben's die Berner nicht so sehr mit "Durch-die-Gegend-rennen" - und sie haben wenig Jagdtrieb, das wäre für euch eventuell auch ein Vorteil. Allerdings haben manche von ihnen auch einen sehr ausgeprägten Schutzinstinkt in Bezug auf "ihre" Familie und das muss man schon auch - je nach Ausprägung - regeln und notfalls auch korrigieren können. Eines unserer Senner-Mädels konnte da ziemlich grantig werden, wenn uns jemand zu nahe kam, bei den beiden anderen war dieser Instinkt nicht so stark ausgeprägt. Da kann euch aber ein guter Hundetrainer helfen - wie bei allem anderen auch.

Unsere Berner haben sich damals auch bestens mit unseren Katzen und Hasen vertragen, also sollten Schildkröten auch kein Problem sein. Ich würde mir jederzeit wieder einen Berner holen....


Liebe Grüße und viel Glück bei der Suche nach "eurer" Fellnase!

Hannah

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"Aufgeben?'" Komisches Wort, kenn ich gar nicht...

Meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....&highlight=hannah+icp
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RolliTanteSilvi
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lilly,

es ist eigentlich nicht wichtig welcher Rasse der Hund angehört, sondern das er selbst kein "aufgeregter, hyperaktiver" Hund ist weil sich "aufgeregte" Kinder und "aufgeregter" Hund gegenseitig ins unermäßliche hochfahren.

Wenn ihr es zeitlich und kräftemäßig ermöglichen könnt nehmt einen Welpen / Junghund damit gelingt meist das aneinander gewöhnen sehr schnell.

Wir haben einen inzwischen 11-jährigen Mops der mit 10 Wochen hier eingezogen ist - er war an unseren Geruch gewohnt (getragenes T-Shirt beim Züchter gelassen) - er kannte das Geräuch vom E-Rolli (Geräuch aufgenommen, Züchter hat es in den Alltag eingebaut) - somit war die größte Hürde genommen. Natürlich hatten wir die normalen "Probleme" im Zusammenleben mit einem Welpen zu meistern, Stubenreinheit und Co. Das alles ist kein Hexenwerk solang alle Alle Beteiligten sich an der Erziehung, Pflege, Versorgung beteiligen - Kinder können unter Aufsicht Fellpflege betreiben, Wassernapf befüllen.
Bedenke bitte auch das ihr eine "Betreuungsmöglichkeit" für den 4-Beiner habt, wenn ihr aus Gründen z.B. KH-Aufenthalt, Euch nicht selbst kümmern könnt.

LG Silvi

_________________
Moritz (geb.2007) - richtiger Sonnenschein und "Wirbelwind" mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne - hat beide Eltern bei einem Autounfall verloren - seit 2017 Diffuser Ösophagusspasmus (Schluckstörung) - seit 2018 Tracheastoma & GastroTube
" Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas bauen". (Erich Kästner)
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lilly29
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ! Ja klar denk ich an die Betreuungsmöglichkeit wenn wir mal ins Krankenhaus müssten !
Sonst wird der Hund überall mit hingenommen ! Wenn ich mich für eine Hund entscheide nehm ich ihn auch mit in Urlaub!
Aber da ich auch noch Katzen und Schildis hab wäre Betreuung kein Problem !

Vll hab ich mich mit kuscheln bis der Arzt kommt doof ausgedrückt ! Aber mir ist wichtig das er es auch mal zuläßt das meinte ich damit !!
Klar weh tun dürfen die Kinder ihm auch nicht da bin ich schon streng , mein mittlerer kuschelt auch mit der Katze und wird gestört wenn er zu grob ist !!
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Lily343
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lilly,
also Hütehundrassen sind ganz gut geeignet (wie z.B. verschiedene Colli-Arten und Schäferhunde). Auch Apportierhunde sind als Familienhunde gut geeignet (zumal sie einen eher weichen Biss haben). Von Jagd und Dachshunden würde ich abraten, weil der Jagdinstikt sehr groß ist und wenn sie versehentlich los oder freigelassen werden sind sie relativ schnell weg. Von Triebhunden würde ich auch abraten, da die in der Regel ordentlich Pfeffer im Hintern haben und eher viel bellen. Sennenhunde sind auch gut geeignet, da sie in der Regel recht gutmütig sind, allerdings sind sie wegen ihrer Größe sehr platzintensiv. Falls es ein Schäferhund werden sollte, solltet ihr darauf achten, dass er nicht "überzüchtet" ist da sie häufiger an Hüftdysplasie leiden, was die Tierarztkosten arg in die Höhe treibt.
Da ihr bereits Tiere habt, müsst ihr darauf achten, dass eine eher vorsichtige und langsame Zusammenführung stattfindet. Und es wäre gut, wenn die ganze Familie bei der Besichtungen dabei ist damit ihr einen Hund findet der zu euch allen passt.
Ich wünsche euch eine gute Entscheidung
LG
Lily
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RolliTanteSilvi
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lilly,

Du musst dich nicht rechtfertigen - ich persönlich hab das mit dem "Kuscheln bis der Arzt kommt" nicht so aufgefasst.

Ich find es schön wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können und dürfen. Tiere können sehr genau unterscheiden wird das Kind "mutwillig / vorsätzlich" derb oder ist das steicheln /schmusen behinderungsbedingt "grobmotorischer" und zeigen dies auch sehr deutlich, wie Du ja selbst im Umgang mit der Katze schreibst.

Schau mal hier, vielleicht festigt Dich das in deinem Vorhaben: http://www.vierbeiner-academy.de/be.....hindertenbegleithund.html

Du hast ja geschrieben das du einen Hundetrainer an deiner Seite hast - was ich Dir aber empfehle die Begleithundeprüfung - https://www.vdh.de/hundesport/begleithundpruefung/
- damit ist es möglich den Hund offiziell ohne Leine zu führen, was den Umgang in der Öffentlichkeit erleichtert (behindertes Kind & Hund), allerdings erkundige dich bitte für den Bundesland

LG Silvi

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Moritz (geb.2007) - richtiger Sonnenschein und "Wirbelwind" mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne - hat beide Eltern bei einem Autounfall verloren - seit 2017 Diffuser Ösophagusspasmus (Schluckstörung) - seit 2018 Tracheastoma & GastroTube
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