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Hund kaufen für behinderte Kinder
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lilly29
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 13:14    Titel: Hund kaufen für behinderte Kinder Antworten mit Zitat

Hallo

Ich habe 2kinder mit einer spastischen Gehbehinderung und geistig sind sie auf einem Stand von 2jährigen !
Beide laufen am Rollator
Ich würde Ihnen gerne einen Hund kaufen zum einen weil ich mir erhoffe das sie motivierter werden im laufen und zu anderen weil ich gemerkt habe das ein Tier ( Hund) sie etwas runter holt !
Welche Rasse könnt ihr empfehlen ?
Danke schonmal

Lg
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NataschaSte
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Möchtest du eher einen großen hund oder etwas kleines?
_________________
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus, absoluter kuschelbär und kichererbse
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lilly29
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Mann hätte gerne was größeres !
Ich bin noch etwas hin und hergerissen
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NataschaSte
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die wohl üblichste Rasse wäre ein golden retriver...

Ich würde mich bei mir in der Nähe bei Tierschutz Organisationen umschauen und nach einem Mischling schauen.

Ich hatte zuletzt Boxer mixe, absolute Power und kraftpakete... definitiv nur was für sehr aktive Menschen...

Der Vorteil wäre, ihr könntet euch dort die Hunde anschauen, einige male spazieren gehen, schauen wie der hund dann auf deine Kinder reagiert..
Ich gehöre auch zu den Menschen die eher von welpen abraten. Ein hund der die Grund Kommandos kann, der schon Stadt und Land Erfahrung hat, Auto fahren kennt,... erleichtert den Einstieg gewaltig.

Hattet ihr schon Hunde?

Tierschutz Organisationen unterstützen auch in der Anfangszeit...

Alles Liebe

_________________
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus, absoluter kuschelbär und kichererbse
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

große Hunde sind oft weniger wuselig, sondern ruhiger - nicht immer, kommt auf den Typ an. Und sind stabiler, wenn sie mal einen Knuff abbekommen. Wenn du schreibst, deine Kinder sind auf dem Stand 2 Jahre, dann braucht ihr einen Hund, der - egal wie groß- sehr souverän, selbstbewusst, dickfellig, gutmütig ist. Wenn du wenig Hundeerfahrung hast, ist es vielleicht ratsam, vor Ort einen Hundekenner (zb Hundetrainer) ins Boot zu holen, der euch schon bei der Auswahl des Hundes hilft, und dann nachher mit euch das Training macht.
Die Rasse bzw Rasseanteile spielen zwar eine Rolle, aber viel wichtiger ist der Charakter des Hundes - sind auch jeder eine Persönlichkeit, über Rassemerkmale hinweg Wink

Was meinst du mit „runterholen „?

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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Chantal-Marie
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Große Hunde sind weniger wuselig? Shocked Kann ich so nicht bestätigen und ich habe seit vielen Jahren immer große Hunde.

Für ein behindertes Kind würde ich nie im Leben einen Seconhhand nehmen weil die immer eine Altlast mit sich rum tragen. Für mich und unser Kind kommen nur Welpen vom Züchter infrage. Da heißt es Züchter abklappern, sich informieren und dann den Züchter entscheiden lassen weil der seine Hunde kennt und das Wesen einschätzen kann. Für euch würde ich entweder Retriever aber da nur die Show-Linie wählen, alternativ einen Berner Sennen denn das sind Schafe im Hundefell.

Das ist eine Liste von gutmütigen Hunderassen wobei für mich weder Aussie noch Ungarischer Vorstehhund nehmen würde ebenso der Norwegische Elchhund. Aber sonst kann ich die Liste nur empfehlen. Collies sind auch ganz tolle Hunde, unsere Nachbarn hatten viele Jahre lang welche. Für mich haben die einen Ticken zuviel Fell. Ich mag mehr die kurzhaarigen Hunde.

https://www.betreut.de/magazin/tier.....uer-familien-mit-kindern/

Viel Glück bei der Suche.

Ich bin auch schon wieder am Fühler ausstrecken weil der Hund unseres Mädels ein Opi ist und in absehbarer Zeit.................. Crying or Very sad
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itsy
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

wir hatten lange Jahre eine Schäferhündin , sie war lammfromm wir haben sie als Welpen bekommen.
Als sie verstarb haben wir einen Mischling genommen, da sind 4 verschiedene Jagdhunde drin Smile.
Wichtig ist meiner Meinung nach, den Hund als Welpen zu nehmen. Die Kinder mit zu nehmen , und da schon sehen , welcher Welpe spricht an, wie reagieren Hund und Kind aufeinander.

Wir hatten damit noch nie ein Problem und ich habe mehrere behinderte Kinder.

lg
und ich denke das es für die Kids gut ist, bedenke aber dennoch die Arbeit Smile
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KrisM
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Beiträge: 1471

BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

allerdinga darfst du nicht vergessen, das der Hund auch Bewegung, Auslastung und Kontakte mit anderen Hunden braucht. Und vor allem wenn er noch klein ist kommt eine nicht unerhebliche Zeit fürs Training dazu. Außerdem muß gewährleistet sein, daß der Hund Rückzugsmöglichkeiten hat, wo er von den Kindern ungestört ist. Selbst meinem eigentlich sehr gelassenen Golden Retriever wird es mit meinen Nichten nach einiger Zeit zu viel.
Ich hatte beides, Überraschungspaket aus dem Tierschutz und jetzt einen vom Züchter, als Welpe an. Es kommt auf den jeweiligen Hund an. Vielleicht gibt es die Möglichkeit einen erwachsenen Hund zu übernehmen, der abgegeben werden muß, dann kann man zumindest von den Vorbesitzern einiges erfahren.
Ich finde Pudel / Pudel-Mix / Doodle für Kinder recht geeignet und die sind relativ pflegeleicht und Haaren nicht bis kaum (was man von Retrievern nicht sagen kann). Kleinere Hunde können auch von den Kindern an der Leine geführt werden, während ich einem Kind keine Leine für einen Hund mit 30 Kg +, wie mein Golden Retriever, geben würde, es steckt doch eine ganz schöne Power dahinter.

Viele Grüße Kristin

_________________
Rollstuhlfahrerin
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HannahKillian
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Beiträge: 414

BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lilly,

ich glaube, es ist schwierig, dir hier einen Rat zu geben, ohne euren Background in Sachen "Hunde-Erfahrung" zu kennen...

Hunde sind gut für Menschen, vor allem für Kinder - aber es muss passen... Ein Hund (egal welche Rasse, ob groß, klein, langhaarig usw...) ist ein eigenständiges Lebewesen mit bestimmten Bedürfnissen, die erfüllt sein müssen, wenn das Mensch/Hund-Zusammenleben funktionieren soll.

Das kostet vor allem Zeit, Zeit und nochmal Zeit. Und Engagement. Und Geld.

Zeit, um den Hund rassegerecht physisch und psychisch auszulasten - Engagement, um seinen rassetypischen Eigenschaften entsprechend Raum zu geben und/oder sie zu korrigieren und nicht zuletzt Geld (unter Umständen viel Geld) für Trainerstunden.

Als "Motivations-Trainer für Kinder" ist ein Hund nur dann "brauchbar", wenn diese Parameter erfüllt sind - also wenn du dich beim Spazierengehen mehr um deine Kinder als um den Hund kümmern kannst. Allerdings glaube ich nicht, dass ein Hund es fertigbringen könnte, gleich zwei wuselige Kinder "runter zu holen" - wahrscheinlich wäre er damit doch schnell überfordert und würde sich (im günstigsten Fall) auf einen ruhigen Platz verziehen.

Wenn man sich einen Hund holt, übernimmt man eine Verantwortung - und damit sollte man als Mensch sehr sorgsam umgehen.

Lasst euch das Unternehmen "Hund" nochmal gut durch den Kopf gehen und schiebt es - wenn ihr Zweifel habt - lieber noch ein wenig nach hinten...


Viele Grüße,

Hannah

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"Aufgeben?'" Komisches Wort, kenn ich gar nicht...

Meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....&highlight=hannah+icp
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lilly,

ich empfehle in diesen Fällen einen bereits ausgewachsenen, in sich ruhenden Hund, der nachweislich gesund ist und daher auch sicherlich keine Schmerzen hat (HD) - diese Erkrankung sieht man ab dem 8. Lm...
Gewicht und Höhe: auf jeden Fall 45 cm und mehr...
schau dir auch die Sennenhunde an... - Typ Pinscher... - wir haben einen österreichischen Pimscher(mix) kleiner würde ich nicht gehen...

geeignete Rassen: Schnauzer, Setter - hier vor allem die englischen, weiße Schäferhunde, der bereits erwähnte Golden Retriever, Pudel...

wirkliche Hütehunde wie Border Collie, Australian Shephered und andere fordern zu viel - wie auch viele der typischen Jagdhunde... sehr feinfühlig und sensibel und nicht so lauffreudig, wie man meinen würde sind auch Windhunde.

Windhunde können zwar kurzzeitig schnell laufen, aber sie sind nicht ausdauernd...

allerdings, gerade weil sie so sensibel sind, kommt es gelegentlich vor, dass sie nicht gerne alleine bleiben...

Wenn du dir einen Hund aus dem Tierschutz zutraust, hier bekommst du, wenn du dich an eine wirklich gute Organisation wendest gute, fundierte Auskünfte, bzw. kannst den Hund auch im Tierheim besuchen... -

Ich wünsche dir viel Erfolg!

LG
Silvia

_________________
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, MICPCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört
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