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Manchmal kann ich es einfach nicht ertragen
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RachelK
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Aber oft ist es auch nicht das, was die Leute sagen, sonde4n eher das, was sie NICHT sagen.....die mitleidigen Blicke, das Augen hochziehen etc. Kennt ihr das auch? Oder vielleicht ist es auch manchmal mein eigenes dummes Problem. Dass ich denke, die Leute reden so und so......Wie gesagt manchmal steht man sich halt auch leider selbst im Weg.....
_________________
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht

Ich mit unserem Sonnenschein (2011):

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RachelK
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Beiträge: 148

BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Aber oft ist es auch nicht das, was die Leute sagen, sonde4n eher das, was sie NICHT sagen.....die mitleidigen Blicke, das Augen hochziehen etc. Kennt ihr das auch? Oder vielleicht ist es auch manchmal mein eigenes dummes Problem. Dass ich denke, die Leute reden so und so......Wie gesagt manchmal steht man sich halt auch leider selbst im Weg.....
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Sia
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Beiträge: 427

BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Solche Sprüche kenne ich auch und höre ich auch ab und zu - obwohl in meiner Gegenwart noch keiner getraut hätte zu sagen: "dass ich nicht wisse wie anstrengend es mit gesunden Kindern ist".
Dieser Spruch finde ich auch ganz schon heftig!

Vielleicht liegt es daran, dass ich neben meinem behinderten Sohn noch zwei gesunde Kinder habe. Natürlich sind auch die nicht einfach. Aber es geht alles schon viel einfacher als mit einem behinderten Kind. Die meisten verstehen das nicht … können den Unterschied nicht nachvollziehen.

Ich habe auch keinen Kontakt zu Eltern mit behinderten Kindern. Habe immer wieder versucht Kontakte zu knüpfen. Aber es gibt einfach zu wenig hier in der Gegend oder diese Mütter sind nicht interessiert, weil selbst ihre Kinder noch "weniger" behindert sind als mein Sohn.

Wir sind klar Aussenseiter. Gewisse lassen einem das auch spüren. Manchmal kann ich darüber hinweg sehen … manchmal nervt es mich total. Einige Mütter sprechen nicht mal mehr mit mir und meine "gesunde" Tochter darf auch nicht mit deren Kindern spielen. Eigentlich traurig. Ich finde es schlimm, dass die gesunden Kinder gemobbt werden, weil sie einen behinderten Bruder haben!

Ich habe auch immer mal schlechte Phasen … dann wieder bessere … richtig gute Phasen gibt es allerdings nicht mehr!

Wünsche euch allen viel Kraft über den Dingen zu stehen!

_________________
Eine schöne Zeit wünscht
Sia

Sohn 2004 (MPS IIIa) / Sohn 2005 / Tochter 2010

Stell' dich täglich dem Wind, dann trotzt du dem Sturm. Geh' lachend durch den Regen, und du überwindest die Flut.
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Milo'sMama
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Beiträge: 45
Wohnort: Nähe von Dresden

BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich darf mir leider immer wieder anhören, wie froh ich sein soll, dass mein Kind nicht laufen und sprechen kann. Mir hängt es echt zum Hals raus, immer die gleiche Leier....

Was ich allerdings auch furchtbar finde, sind diese Sprüche "Ihr habt ja echt die Arschkarte gezogen, das tut mir so leid."
Darauf erwidere ich immer mit einem "Ich liebe mein Kind, so wie es ist und er ist perfekt so wie er ist und basta!
Mein Kind schenkt mir so viel Liebe, das ist unbeschreiblich...

Es gibt so dumme und leider total oberflächliche Menschen, was einen allerdings erst bewusst wird, wenn man direkt mit solchen Leuten "konfrontiert" wird...

_________________
Milo 12/2014
Glücklich zu sein bedeutet nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.
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Marielouisa
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, es ist ok, wenn ich mich hier einklinke, obwohl ich selbst noch kein behindertes Kind erzogen habe.

Es tut mir leid, dass ihr auf solch empathielose Menschen trefft. Ich denke, dass vielen einfach die Phantasie fehlt, wenn es darum geht, sich in andere hineinzuversetzen.
Die Eltern, deren Kind ihnen überall hinterherläuft und die sich darüber beschweren, können sich wahrscheinlich einfach nicht vorstellen, wie es ist, ein Kind zu haben, das selbst nicht mobil ist. Sie denken an ihre Babys oder Kinder, wenn sie mal ruhig sitzen, und denken, es sei ganz entspannt. Dass ihr (teilweise oder vollständig) die Bewegung für eure Kinder übernehmen müsst (Spielzeug bringen, aufräumen, aufheben, Toilettengang, Wasser bringen - Nein, doch lieber Tee, also wieder in die Küche rennen usw.) und dass die Kinder je nach kognitiver Fähigkeit frustriert sind, wenn ihr Körper ihnen nicht gehorcht und sie immer auf andere angewiesen sind, daran denken sie nicht. Oder dass es anstrengend ist, wenn ein Kind mit den Interessen und dem Regelverständnis eines Einjährigen gern Schränke ausräumt, aber durch den Körper eines Achtjährigen schon ÜBERALL drankommt und man ständig hinterher sein muss.
Sie denken einfach nicht nach. Können nicht oder wollen nicht.


Zu den Leuten, die nicht mit einem sprechen, zu "komischen Blicken" usw.: Ich muss gestehen, dass ich nach der Lektüre diverser Threads hier auch nicht mehr weiß, wie ich Kontakt aufnehmen soll. Manche Eltern möchten angelächelt werden, da sie Wegschauen als Beleidigung empfinden. Manche möchten nicht angelächelt werden, da sie es als Mitleid deuten. Ich lächele gern Kinder im Kinderwagen an, aber wenn ich welche im Rehabuggy oder Rolli sehe, bin ich immer verhalten, da ich Angst habe, dass die Begleitperson es als Starren/Mitleid/Auslachen empfindet.

Liebe Grüße,
Marielouisa

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Studentin der Rehabilitations- und Integrationspädagogik

Mattis (2013) und Lily (2014)
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NataschaSte
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das blödeste was ich mal gehört habe, bei meinem körperlich soweit guten kind...

Freu dich doch, so kannst du das kleinkind Spielzeug viel länger nutzen. Wir müssen ständig neues kaufen Crying or Very sad

Ich denke, körperlich ist Entwicklungsveruögert, viele Menschen sind in der Gesellschaft einfach nicht bereit sich auf neue, andere Menschen einzulassen... es muss immer alles so sein wie es war und wie es gehört

_________________
Natascha und Thaddäus, geb 12/15, atypischer Autismus, absoluter kuschelbär und kichererbse
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Chrissie64
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rachel,
ich kann Dir gut nachfühlen. Ich kenne das. Meine Tochter ist 24 Jahre alt und ist geistig auf dem Stand eines Kleinkindes. Sie kann nicht richtig sprechen.
Wenn ich andere Gleichaltrige sehe tut mir das weh. Sie wird immer auf Hilfe angewiesen sein.
Natürlich liebe ich sie so wie sie ist. Aber ich kenne diese Gedanken. Blöde Sprüche kommen auch von Fremden und teilweise auch von der Familie. Man muss sich ein dickes Fell zulegen.
LG Christiane

_________________
Ich 1964
Mann 1964
Vanessa 1993 / geistig behindert, 100 % SBA mit H, Anfallsleiden,
Sascha 1995, lernbehindert
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melly210
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe auch keinen Kontakt zu Eltern mit behinderten Kindern. Habe immer wieder versucht Kontakte zu knüpfen. Aber es gibt einfach zu wenig hier in der Gegend oder diese Mütter sind nicht interessiert, weil selbst ihre Kinder noch "weniger" behindert sind als mein Sohn.


Ja dieses "Konkurrenzgehabe" zwischen Eltern mit behinderten Kindern kenne ich auch gut, bzw daß nur dann Interesse besteht wenn das andere Kind ähnlich eingeschränkt ist wie das eigene. Das ist mir am Anfang auch gewaltig auf die Nerven gegangen und ich habe es noch weniger verstanden als das Unverständnis von Eltern deren Kinder ganz normal sind. Mein Sohn ist ja einer der gerade so ein bischen was hat. Er ist 3, redet noch recht undeutlich, ist feinmotorisch hinter den anderen her, sabbert immer noch mitunter, kann wegen seiner Wahrnehmungsstörungen noch nicht puzzlen. Aber in vielen Dingen ist er auch ein ganz normaler Dreijähriger. Er läuft und springt, redet nonstop, interessiert sich aktuell sehr für Zahlen, die Uhr und Krokodile. Irgendwie habe ich da immer so den Eindruck ich werde weder von den Eltern mit behinderten Kindern noch von denen mit normalen Kindern verstanden. Die mit behinderten Kindern betrachten meinen Sohn als quasi nicht behindert und meinen wir könnten/sollten uns da quasi nicht bei ihnen dazu stellen weil wir nicht wirklich wissen was es heißt mit einem behinderten Kind zu leben. Das ging dann so weit, daß dann als ich mich darüber freute, daß unser Ergotherapeut gesagt hat er hält ihn für recht intelligent und man sieht jetzt schon, daß er gut kompensiert, kaum Reaktionen geschweige denn Gratulationen gekommen sind. Da war irgendwie nur Neid daß das eigene Kind eben keine so gute Prognose hat, so daß manche sich nicht mal zu einem "Super" durchringen konnten.
Die Eltern mit normalo-Kindern bemerken halt aber schon mitunter seine Baustellen und schieben irgendwelche blöden Sprüche, oder sie nehmen teilweise eben keine Rücksicht darauf, daß er in manchen Situationen noch mehr Hilfe braucht als andere Gleichaltrige. So sitzen wir zwischen den Stühlen.

Inzwischen denke ich aber, daß jeder in seinem Leben Bereiche hat die nicht so rund laufen. Nur hat eben jeder andere Baustellen. Die Einen haben vielleicht gut entwickelte Kinder, dafür haben sie jobmäßig nichts geschafft, haben selber psychische Probleme, hohe Schulden oder was auch immer. Die anderen haben ein behindertes Kind, dafür läuft es jobmäßig vielleicht super. Man steckt einfach nicht in den Schuhen der anderen und kann selbst bei Leuten die man besser kennt vielleicht nicht immer so sehen, was da grade an Problemen zu bewältigen ist. Daher nehme ich es mittlerweile recht gelassen wenn ich mich mal wieder unverstanden fühle und denke mir nur daß mein Gegenüber es in dem Moment es eben nicht geschafft hat sich in unsere Situation reinzuversetzen.
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Jörg75 hat folgendes geschrieben:
Hallo Rachel,

ich wünsche Dir einfach erstmal viel Kraft!

Ich glaube, diese Gefühle kennt jeder (zumindest hin und wieder). Meistens kann ich bei solchen Gelegenheiten auch stolz und voller Liebe auf meinen körperlich behinderten Sohn schauen und denke mir - ihr habt alle keine Ahnung, woher wir kommen, wo wir auch sein könnten und was dieser kleine Kämpfer alles schon erreicht und sich erkämpft hat, wofür ihr alle niemals werdet kämpfen oder euch anstrengen müssen!


Jörg, du sprichst mir aus der Seele. Ganz genau dasselbe habe ich auch schon oft gedacht, wenn ich Alexander inmitten gesunder Kinder gesehen habe. Mein Fokus war nie auf den teils mitleidigem, teils neugierigen Blicken der anderen Eltern, aber so ganz wegblenden konnte ich sie trotzdem oft nicht.

Wobei immer wieder sehr gute, für beide Seiten inspirierende Gespräche zustanden gekommen sind. Erst neulich habe ich mit der Mutter von drei NT-Kindern am Spielplatz nett geplaudert während sich die Kinder im Ringelspiel vergnügt haben. Sie hat die ganze Zeit zugeschaut und mitbekommen, wo Alexanders Handycaps liegen, auch wenn er ganz normal und gesund aussieht. Dann kam der Vater dazu (war vorher mit einem Kind unterwegs gewesen) und erwischte nur einen Wortfetzen von mir, wo ich sinngemäß meinte, dass es oft sehr schwer ist.

Da kam dann so eine Meldung, die sicher nicht böse gemeint war, aber halt voll daneben getroffen hat. So in die Richtung, dass man keine Kinder bekommen soll, wenn man es leicht haben will. Und dass die Schwierigkeiten mit gesunden Kinder ja bewältigbar wären. Aus der Sicht eines engagierten Familienvaters dreier gesunder Kinder sicher eine vertretbare Einstellung. Aber ich wußte darauf nichts zu sagen.

Als das Gespräch wieder in Gang kam, waren Verletzungen und KH-Aufenthalte bei den Kindern Thema. Und als der Vater dann hörte, was Alexander in der Richtung schon hinter sich hat, und wie viel Zeit bei ihm nötig war, um das zu lernen, was gesunde Kinder automatisch können, war er plötzlich sehr schweigsam.

Es hat für mich gepasst, ich habe keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für die vorherige Aussage gebraucht. Er hat die Chance wahrgenommen, einige Minuten in ein Leben mit Kindern reinzuschnuppern, dass man auch mit positiver Grundeinstellung einfach nicht locker-lässig hinkriegen KANN.

Mit vielen Gegenbenheiten habe ich mittlerweile leben gelernt. Aber ich merke natürlich, dass der Unterschied zwischen Alexander und gesunden, gleichaltrigen Kindern immer größer wird. Und das erfüllt mich manchmal mit einer großten Traurigkeit.

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Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Marielouisa hat folgendes geschrieben:

Zu den Leuten, die nicht mit einem sprechen, zu "komischen Blicken" usw.: Ich muss gestehen, dass ich nach der Lektüre diverser Threads hier auch nicht mehr weiß, wie ich Kontakt aufnehmen soll. Manche Eltern möchten angelächelt werden, da sie Wegschauen als Beleidigung empfinden. Manche möchten nicht angelächelt werden, da sie es als Mitleid deuten. Ich lächele gern Kinder im Kinderwagen an, aber wenn ich welche im Rehabuggy oder Rolli sehe, bin ich immer verhalten, da ich Angst habe, dass die Begleitperson es als Starren/Mitleid/Auslachen empfindet.

Liebe Grüße,
Marielouisa


Hallo Marialouisa,

glaub mir, die meisten Eltern von besonderen Kindern haben kein Problem damit, angelächelt zu werden! Ein ehrliches lächeln ist immer eine freundliche Einladung, ob sie angenommen wird (durch zurücklächeln, Beginn eines Gespräches,...) oder nicht, ist dann eine ganz andere Sache. Oft fehlt bei der Konzentration auf das Kind auch die Zeit und Möglichkeit zum zurück-lächeln.

Und irgendwohin muß man ja schauen! Man kann schließlich nicht Super-Psychologe sein und wissen, ob den Eltern jetzt aktuell hin- oder wegschauen lieber ist. Demonstratives Anstarren (vielleicht noch mit offenem Mund) und tuscheln mit anderen hinter vorgehaltener Hand wird halt eher negativ empfunden, aber ich gehe davon aus, dass du das nicht tust Wink .

Generell würde ich mir einfach mehr Unbefangenheit im Umgang mit besonderen Menschen (egal, ob Erwachsene oder Kinder) wünschen! Wenn jeder, der mal einen Behinderten sieht, gleich nachdenkt, wie lange er wohin schauen "darf", und an der Reaktion des gegenübers ablesen will, ob er "richtig" geschaut hat, betrachte ich das eher als Zeichen der Hilflosigkeit einer ganzen Gesellschaft.

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