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Lucy`sTeam
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BeitragVerfasst am: 16.05.2018, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und Danke schonmal für eure Antworten !!

Nach der TK begannen wir eine ambulante Therapie bei einer Kinderpsychologin mit tiefenpsychologischen Schwerpunkt. Das wurde uns von der Klinik empfohlen.
Dort hatte er mittlerweile einige Sitzungen, werde sie morgen nach einem Gesprächstermin für mich bitte und sie nach ihrer Meinung fragen.

Autismus wurde bisher nie angesprochen.... werde mich aber informieren !
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Lucy`sTeam
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BeitragVerfasst am: 18.06.2018, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.... mittlerweile sind wir ein kleines Stück vorangekommen und ich möchte euch gerne ein Update geben.

Das Gutachten läuft mittlerweile und ich konnte feststellen das meine Angst eigentlich unbegründet war. Der Lehrer der Förderschule ist sehr darum bemüht einen guten Weg für meinen Sohn zu finden und hat mir mehrmals versichert das Gutachten in Absprache mit mir/ uns zu verfassen.

Ich habe mir die Förderschule bereits angeschaut, ging aber mit sehr gemischten Gefühlen hinaus.

Aktuell sieht er 2 Möglichkeiten...
1. Junior kommt in die Förderschule, startet dort in Klasse 2 und wird maximal gefördert. Rückführung evtl. zu Klasse 3/ 4 dann in die Regelschule
oder
2. er kommt in einen kleinere Grundschule, startet nochmal in Klasse 1 und wird inklusiv beschult, Betreuung erfolgt über die Förderschule.

Bei beiden Varianten hätte er ein gutes Bauchgefühl, sieht aber bei Nr. 1 schnellere Erfolge.

Außerdem haben wir uns dafür entschieden Junior medikamentös einstellen zu lassen. Er sagt aktuell selber das er sich so schwer konzentrieren kann und ihm deshalb alles so schwer fällt.

Die Psychologin rät zur Förderschule, weil dort nur 8 Kinder in der Klasse sind.
In der "neuen" Regelschule ca. 18...

Tja.... jetzt haben wir die Qual der Wahl Rolling Eyes


Problem bei der Förderschule wird der Schulweg... aktuell ist die Schule 20km weg, aber nur begrenzt bis 2019, dann die 35km.
Die 20km müssen wir ihn definitv selbst bringen / holen, ab 2019 dann Fahrdienst für die letzten 15km.
Das ist ein mega Aufwand... den ich ohne Unterstützung der Großmutter nicht bewältigen kann.
Dazu wäre es für Junior natürlich auch anstrengend täglich 2h Schulweg zu bestreiten.

Außerdem in 1 - 2 Jahren wieder ein Schulwechsel in eine bestehende Klasse Sad

Vorteil, die Hoffnung das er dort gut aufgehoben ist und endlich positive Bestätigung bekommt die ihm aktuell verwehrt wird.

Und bei der Regelschule... hätte ich wohl weiterhin die Angst das es "wieder schief geht". Andererseits die Hoffnung das ihm die Medikamente so gut helfen das er es packt !?

Auf jedenfall eine sehr schwere Entscheidung....
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LasseUndJohannes
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Gut dass dir die Förderschule zusagt. Welchen Schwerpunkt hat denn die Schule? Wir haben bei unserem großen den Riesenfehler gemacht, ihn in einen Kindergarten mit Schwerpunkt sozial emotional zu geben. Er hatte dort keine positiven Vorbilder und hat all das negative Verhalten der anderen Kinder kopiert.

Wegen dem Schulweg. Soweit ich weiß ist die Beförderung zur Schule eine sogenannte Annex Leistung. Wenn also der Förderbedarf bei deinem Sohn festgestellt wird, dann ist auch die Beförderung zu übernehmen wenn dein Sohn die Schule nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Dies muss ggf. nachgewiesen werden mit ärztlichen Gutachten. Ist die Schule die für euch zuständige und nächstgelegene Förderschule? Eventuell versuchen sie dich mit einer Kilometerpauschale abzuspeisen. Wenn du im Unterforum für Recht gezielt fragst gibt es hier sicherlich Experten die das genauer wissen als ich.

Viele Grüße
Lasse

_________________
Johannes 2008, SBA 50% B H, PG3, extremes ADHS (nach Fehldiagnose Autismus)
Benedikt 2014, PG 3, non verbal, auto aggressiv, ADHS, deutliche autistische Züge
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Lucy`sTeam
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht um den Schwerpunkt "sozial emotional" :
... Und genau was du sagst ist auch meine Befürchtung!

Der Förderlehrer sagte auch das man das sehr genau abwägen muss.

Problem könnte sein das eine andere FÖRderschule mit demselben Schwerpunkt, aber mit Internats- und Heimanbindung ( dadurch noch mehr Härte Fälle) näher zu unserem Wohnort liegt.
An diese Schule gehört Junior definitiv nicht!

Die jetzige Schule wäre ein kleiner Kompromiss... Aber es gibt in unsere Richtung eben keinen Fahr Dienst.
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LasseUndJohannes
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht kannst du mit deinem Sohn einen Vormittag in der Förderschule hospitieren? Dann bekommst du mit wie es wirklich läuft. Der Lehrer scheint ja ehrlich zu sein. Es kommt auf die Gruppe an und auf die Lehrer. Und dann in Kombination auf dein Kind. Bei uns war die Gruppe in den Jahren nach unserem großen wesentlich besser und auch mit Mädchen. Wie sich negative Vorbilder auswirken hängt auch vom Kind ab. Es ist ja auch permanent das Korrektiv der Erzieher, Betreuer und Lehrer da.

Wie sicher ist denn die ADHS Diagnose? ADHSler orientieren sich leider oft an negativen Vorbildern weshalb E-Schulen Gift für sie sind. Auch wenn viele am Ende vom System in genau diese Schule abgeschoben werden.

Fangt ihr mit den Medis jetzt schon an, so dass er zum Schulanfang gut eingestellt ist? Mit Glück können Medis die Situation so verbessern dass auch Regelschule, mit zusätzlicher Hilfe, möglich ist.

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Lucy`sTeam
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

LasseUndJohannes hat folgendes geschrieben:


Fangt ihr mit den Medis jetzt schon an, so dass er zum Schulanfang gut eingestellt ist? Mit Glück können Medis die Situation so verbessern dass auch Regelschule, mit zusätzlicher Hilfe, möglich ist.


Die Hoffnung habe ich, aber was wenn nicht? Im schlimmsten Fall verbummelt er noch ein Schuljahr.
Anfang Juli haben wir Termin zum EEG, Blutabnahme etc... Dann hoffe ich das es schnell losgehen kann und ihm hilft.

Zusätzliche Hilfe an der Regelschule bedeutet vermutlich Max 3h die Woche, wenn ich das richtig verstanden habe. Und diese 3h wären nicht allein für ihn da, sondern auch um z. B. seine Lehrerin oder mich zu beraten.
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 25.06.2018, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich klingt das alles nach einem verkorksten Früh-Start. Keine Einschulungsfeier, kein freudvoller Übergang von KiGa zu Schule etc., daher würde ich wahrscheinlich versuchen ihn bis zum neuen Schuljahr zuhause lassen, ihn wirklich runterkommen lassen, schöne Sachen unternehmen und evtl. Medis testen. Vielleicht könnt ihr ja eine Mutter-Kind-Kur einschieben, wo ihr beide mal betütelt werdet. Dann im September ein echter Schulstart mit Schultüte und allem und vorallem, ab sofort kein Wort mehr zu seinen Problemen in seinem Beisein !!!
Deine Aussage, dass er schon selbst sagt, er könne sich nicht konzentrieren, klingt mir bei einem 6jährigen schon sehr danach, dass er viel zu viel vom Thema mithört.
Seine Probleme werden durch dich und Eure Anlaufstellen gelöst, nicht durch deinen Sohn, das darf nicht sein Problem werden. er braucht die Sicherheit, dass er sich NICHT darum kümmern muss und die klare Botschaft, dass es sich nicht lohnt, sich mit diesem Thema interessant zu machen.

_________________
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Laryngomalazie,Tracheostoma)
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