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Schulwechsel, aber noch unsicher

 
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Nana1977
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Anmeldedatum: 13.02.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 14:09    Titel: Schulwechsel, aber noch unsicher Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir sind noch immer nicht angekommen ;-( Meine Tochter hat seit Sommer 2017 zu einer GB Förderschule gewechselt aber bin damit unzufrieden.
Sie hat absolut keine Fortschritte gemacht und ich höre immer, wir waren einkaufen, auf einem Trampolin und haben gespült.
Ich möchte, dass Sie Lesen und schreiben lernt und erhoffe doch, dass Sie eines Tages alleine im Leben klar kommt.

Jetzt überlege ich einen Wechsel in die Parzival (Walldorf Pädagogik) vorzunehmen. Bin aber noch nicht sicher. Bald ist die erste Hospitation.

Welche Nachteile gibt es wenn wir in einer private Schule wechseln?

Oder besser gesagt, wie würdet ihr denn vorgehen?

Bin echt überfragt.

Danke
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UrsulaK
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Anmeldedatum: 10.03.2007
Beiträge: 547

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nana,

ich finde Du müßtest noch etwas mehr an Infos geben.
Ist es eine private Förderschule oder private Regelschule, für die Du Dich interessierst?
Ich würde mich bei der Hospitation für folgende Fragen interessieren:
- Ist der Transport geregelt?
- wird der Förderplan jährlich oder halbjährlich erstellt.
- gibt es ein Sonderpädagoge/in an der Schule

Kennst Du andere Eltern, die bereits an der Schule waren? Vlt. die mal fragen.
Hatte Deine Tochter denn einen anderen Förderschwerpunkt vor dem GE?
Klingt auf jeden Fall so.

An den staatlichen Förderschulen mit Schwerpunkt GE wird leider im wesentlichen der Schwerpunkt auf sogenannte "lebenspraktische" Dinge gelegt.
Ich jedenfalls bin glücklich in der Inklusion.

VG,
Ursula

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Eric, (März 2005), Autismus Spektrum Störung, Verbale Dyspraxie, Dysgrammatismus
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rena99
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Beiträge: 1389

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dana,

Parzival-Schulen sind, wenn ich es richtig verstehe, die Förderzweige der Waldorfschulen, wenn es um Förderbedarf Lernen sowie soziale und emotionale Entwicklung geht. Der Förderbedarf GB wird in den sog. Heiland-Zweigen der Waldorfschulen abgedeckt. Wenn man sich deren Ziele anschaut, dann fürht ein Parzival-Zeig ggf. bis zum Hauptschulabschluss während der Heiland-Zweig im Wesentlichen auf den Aufbau lebenspraktischer Fähigkeiten zielt.

Wie schätzt du denn die Leistungsfähigkeit deiner Tochter selber ein. Wenn sie im Moment in einer GB-Schule unterrichtet wird, was waren denn da die Gründe dafür. Nach deinen alten Threads hier war das ja nicht unbedingt abzusehen.

Hospitieren ist immer eine gute Idee. Man sollte da sein Bauchgefühl befragen, ob man sich sein Kind in der Umgebung vorstellen kann. Ein Wechsel aus dem staatlichen Schulsystem ins Waldorfsystem ist möglich, umgekehrt ist das meist schwieriger. Dafür sind die pädagogischen Ansätze schon sehr unterschiedlich. Waldorfschulen nehmen außerdem ein (einkommensabhängiges) Schulgeld.

Aber ich sehe es wie Ursula, ohne weitere Infos ist schwer raten.

LG
Rena

_________________
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)
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Karin D.
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16.05.2018, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nana,

Ich war vor dem Schulwechsel hospitieren und habe versucht andere Eltern zu befragen. Ich habe alle möglichen Gespräche dort geführt mit der Schulleitung, Physiotherapie und mir alles dort angesehen. Es war auch ein Wechsel zu einer Privaten.
Vorher jahrelang die selbe Problematik. Wir haben Kuchen gebacken usw.
Wenn ein neuer Vater auf der Elternversammlung genau das ansprach, wann lernen sie lesen und schreiben, Sie kochen ja immer nur usw. hat die Lehrerin schon rote Flecken bekommen. Sie fühlte sich dann immer tierisch angegriffen von uns.
Irgendwann wurde das ganze Team ausgetauscht und bekam eine jüngere Klasse. Was danach kam, war noch schlimmer und ich brachte meinen Sohn auf die private Stephanus/Berlin-Weißensee.
Nachteile gab es nicht, ganz im Gegenteil. Sie haben sogar ein Galileo "Stehgerät". Schulgeld in dem Sinne gab es nicht, man musste nur das Essen bezahlen, ein sehr überschaubarer Betrag.
Ich kann nur raten klar zu sagen, was du bisher vermisst, und wenn keine Änderungen in Aussicht gestellt werden, würde ich den Wechsel durchziehen. Vorher auch Gespräche führen in der evtl. neuen Schule und sagen, was du vermisst, und wie es in der neuen Schule denn damit aussieht.

Liebe Grüße

Karin

_________________
Karin (06/67) mit Zwillingen (12/96)
Frühgeborene (SSW 25), 1 Zwilling ohne Behinderung, 1 Zwilling mit Epilepsie, CP (Rollikind), Kyphose, Skoliose, Hydrocephalus
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