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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Prima, das geht ja dann noch so einigermaßen.
Ich habe mir mal ein paar Handouts für die Hausübungen angesehen und das sind in der Hauptsache Dinge, die ich vermeiden würde, um unserem Alltag nicht noch fürchterlicher zu gestalten. Verhält sich das wie, ich sage mal Vojta und er muss das einfach aushalten oder muss er auf die einzelnen Übungen eine erkennbar positive Resonanz zeigen?

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Viele Grüße
Stina
Selbstbetroffen mit EDS, Z.n. Mediainfarkt, Hashimoto und Frühstarter *2017
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Kaati
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Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
Ich habe bis jetzt nur mitgelesen. Hier gab es ja schon viele tolle Ratschläge.
Bei uns lief es sehr ähnlich wie bei euch.
Sehr schlechtes Schlafen dadurch Dauer schlecht gelaunt und auch ging hier viel kaput. Unsere Haushalt ist Komplet durch gesichert Laughing
Denn auch heute geht es hier noch manchmal rund ....
aber seid es alles sicher war ging es besser da auch wir entspannter waren... das übertrug sich dann aufunseren Zwerg Exclamation
Zum Tema PKV 6 Sitzungen 270€
Und Rezept sollte kein Problem sein da. Es ja das Konto von der Kinderärztin nicht belastet Rolling Eyes (meine ich)
Da eben blaues Rezept ....
fühl dich gedrückt

Lg kaati

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L. 2.4.13 Autismus Spektrum
Frühkindlicher Autist
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Nicht alle Kinder lernen das Gleiche zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise
(Kath Walter)
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melly210
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BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Einengen oder beschweren habe ich mich schon länger nicht mehr getraut (bei Puckversuchen im Säuglingsalter hat er 2x aufgehört zu atmen und ist blau geworden, daher), Sand oder Knete wird er essen (aber für Knete gibt es ja vielleicht auch ein Rezept, sodass es unbedenklich ist) und springen kann er noch nicht.Schaukeln mochte er mal, jetzt auch nicht mehr. Hört sich nach Ausreden-Stakkato an


Ich würde das beschweren oder einengen Anfangs auf jeden Fall nur wach und in eurem Beisein versuchen. Grundsätzlich. Sand und Playdoh ist ungiftig, es schmeckt nur nicht besonders. Das stellen die Kinder dann eh recht gleich fest. Wegen dem hüpfen: er muss ja nicht unbedingt selber hüpfen, ihr könnt ihn ja am Anfang einfach mal draufstellen und das Trampolin leicht in Schwingung versetzen. Oder mit ihm hüpfen.

Zitat:
Verhält sich das wie, ich sage mal Vojta und er muss das einfach aushalten oder muss er auf die einzelnen Übungen eine erkennbar positive Resonanz zeigen?


Gegen den Willen des Kindes wird bei einer Ergotherapie ganz sicher nichts gemacht ! Es ist ein zentraler Grundsatz der Ergotherapie, daß es den Kindern Spaß macht und daß sie sich wohl fühlen sollen. Der Therapeut geht dann gezielt immer gerade so weit,. daß es für das Kind eine kleine Herausforderung ist. Dh gerade ein kleines Schrittchen aus der Komfortzone raus, so daß es gut bewältigbar ist und das Kind ein Erfolgserlebnis hat. Dann haben die Kinder auch den Willen und die Motivation weiterzumachen, weil sie lernen, "Ich kann das".
Für zuhause würde ich ihm für den Anfang einfach nur ein paar Optionen anbieten und sehen was er macht. Die Kinder spüren gut selbst welche Reize sie brauchen und therapieren sich da dann auch ein Stück weit selbst. Ein bischen herausfordern kannst du ihn dann immer noch, falls er was gut annimmt, gerne macht und du das Gefühl hast es passt gerade. Aber vorrangig wollt ihr ihm ja jetzt mal die Möglichkeit bieten runter zu kommen und sich zu beruhigen.
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SimoneChristian
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BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina2004,

die angewendeten Elemente aus der SI wird die Therapeutin nach deinen Schilderungen auswählen und immer wieder nach ihren Beobachtungen finetunen.

Knete kann man leicht selber machen. Ohne Konservierungsmittel ist sie nur kurz haltbar, weil wie Kuchenteig, aber essbar. Hauptzutat ist Mehl. Very Happy

Wenn beschweren nicht geht, würde ich eine recht feste Druckmassage von Armen und Beinen vorschlagen, dabei vorsichtig beide Beine lang ziehen, z.B. Kind an den Waden durchs Bett ziehen.
Die meisten Bewegungen gingen hier immer im gemeinsamen Spiel mit viel Körperkontakt.
Wiegen im Arm oder auf dem Schoß statt schaukeln etc.

Sand essen gehört dazu Laughing es sollte nur nicht zu viel sein
Das ist übrigens schon SI. Laughing
Verschiedene Konsistenzen beim Essen und ruhig matschen lassen.
Sprühsahne statt Rasierschaum und Wackelpudding in der Badewanne.

Bilderbücher: vom Alter her sind theoretisch noch ein Bild pro Seite Bücher dran
Achte mal auf den Graphikstil der Bilderbücher, die funktionieren. Da gibt es erhebliche Unterschiede, die ich allerdings nicht in Worte fassen kann Embarassed

Wart ihr schon mal beim Augenarzt? Sind beide Augen gleich gut?

Wir haben auch einige Freunde verloren, aber im Laufe der Ueit auch neue dazu gewonnen.

LG
Simone

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C. (*9/11) Sprachentwicklungsverzögerung, Regulationsstörungen des Kindesalters
atypischer Autismus (Diagnose 07/15)
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 01:54    Titel: Antworten mit Zitat

Schließe mich an. Ergo allgemein, und auch SI, soll angenehm sein, Spaß machen, sonst nützt sie nix. Das gilt auch für Wahrnehmungsförderung zuhause - einfach ganz ohne Erwartungen, ruhig öfter anbieten bzw erstmal einfach selber benutzen (vormachen bzw „modeln“), vielleicht auch einfach mal nachmachen, was ER macht ... versuche, auf seine Ebene zu kommen, und den (von ihm gespürten) Druck zu nehmen. Wenn er so super überempfindlich ist, kann man versuchen, ob es ihm hilft, wenn man besonders leise spricht, sich halb abwendet, sich auf den Boden setzt, also zurückgenommen ist.

Wenn der KiA sich ziert, dann lass ihn doch einfach das gestresste Kind auch ein bisschen aushalten? Notfalls wechseln.

Zitat:
Wir haben auch einige Freunde verloren, aber im Laufe der Ueit auch neue dazu gewonnen.
Wir auch.

Grüße

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Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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Anjali
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich würde auch mal nachforschen, warum in der
Frühförderung so manches eher machbar ist, als zu Hause. Vielleicht herrschen dort günstigere Lernbedingungen? Ich meine das nicht wertend. Inwiefern geht man in der Frühförderung insgesamt anders ran, strukturiert ggf.anders, wählt ggf. anderes Material etc. ?

Ich habe ja selbst das Stichwort sensorische Integration ins Spiel gebracht. Bevor ich mir darüber zu sehr den Kopf zerbrechen, würde ich erstmal die Einschätzung eines guten Ergotherapeuten abwarten, ob und inwieweit dein Sohn in diesem Bereich überhaupt gefördert werden sollte/ kann.


Zu Hause würde ich erstmal ohne großes Förder-Konzept und eher unverkopft/spielerisch vorgehen und versuchen, herauszufinden, was deinem Sohn überhaupt Spaß/Entspannung bereiten könnte.
Engrid hat es schön mit „auf seine Ebene kommen“ umschrieben.

Parallel würde ich darauf
achten, dass dein Sohn das, was er bekanntermaßen gut und ggf. gerne macht, auch möglichst ungehindert tun kann.
Ich würde ihm z.B. nur Spielzeug/Materialien anbieten, die er auch nach Lust und Laune herumwerfen oder auseinandernehmen darf.

Das sind natürlich nur Vorschläge und kein „Muss“. Ich schildere hier nur, wie ich (höchtswahrscheinlich) vorgehen würde.

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Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (17 Jahre / Asperger-Autist)
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Das muss sich auch definitiv erst eine Therapeut anschauen, ich will es ja nicht noch schlimmer machen. Die vorgeschlagenen Übungen ziehen zumindest bei uns relativ sicher ziemliche Wutanfälle nach sich bzw. einige Sachen wie Hochwerfen kann ich auch nicht mit ihm machen (Hemiparese, ich kann ihn nicht festhalten).
Als kleines Beispiel vielleicht mal das Thema Sand. Wir haben ihm einen Sandkasten besorgt und ihn im Garten so aufgestellt, dass er möglichst nichts von der Umgebung, was ihn antriggert, sieht. Beim ersten Mal hat er geschrien, als ich ihn da rein gesetzt habe, beim zweiten Versuch hat er mit direkt eine Ladung Sand ins Gesicht geworfen und geschrien, beim dritten Versuch hat er leider doch was von der Umwelt entdeckt, ist rausgekraxt und hat Gemüse aus dem Beet gerissen. Beim vierten Versuch ist er ebenfalls ausgebüxt und leider direkt zum Zaun und hat Nachbars Buchsbaum malträtiert. Der ist bündig zum Zaun geschnitten, den kann er also gut erreichen, aber kaputt machen ist halt auch schlecht. Bei Versuch 3 und 4 hatte ich noch Wasser zum Matschen dazu geholt, um es vielleicht interessant zu machen, hat leider nicht geklappt.

Die Frühförderung kommt nachhause, die Umgebung ist also dieselbe. Gute Frage, was sie anders macht. Sie bietet ihm sehr ähnliche Sachen oder auch durchaus mal was aus unserem Fundus an. Vielleicht wirkt sie auf ihn sympathischer? Ich hab leider manchmal ein bisschen Probleme mit dem gesprochenen Wort (verwaschene Sprache, Stimme bricht), ihre Stimme ist hell, klar und freundlich. Wahrscheinlich hat er bei ihr auch noch das Gefühl, dass Er durchdringt, das ist zumindest bei mir auch sicher nicht mehr immer der Fall. Dadurch, dass ja alles irgendwie furchtbar ist und ich wegen dem wenigen Schlaf auch manchmal nicht ‚ganz da‘ bin, wird das Geschrei auch manchmal zu so einer Art Hintergrundrauschen.

Er bekommt immer die Werbeprospekte zum zerreißen und Duplo zum rumwerfen, alles andere, was wir mal hatten, hat er sowieso auch schon klein bekommen (Autos,Steckspiel,Knistertücher, Holzbausteine,...)

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Viele Grüße
Stina
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Ergänzung noch - es gibt noch einen ‚Fundus‘ für die Frühförderung, weil wir manche Dinge aus Sicherheitsgründen einkassiert haben, er hat natürlich nicht alles kaputt gemacht. Mit den Holzbauklötzen hatte er beispielsweise eine Riss in die Terrassentür geschlagen, da noch ein Schrank mit Glaseinsatz in der Tür im Wohnzimmer ist und ich, wenn ich auf dem Boden sitze, möglicherweise zu langsam bin, um das zu unterbinden, konnten wir die nicht belassen. Unsere Haustiere haben wir ebenfalls abgegeben, weil er sie nicht in Ruhe lassen konnte und mehrfach fast verletzt hat.
Schränke sind natürlich alle gesichert, ebenso alles hochgestellt, Steckdosen zu, Gardinen haben wir auch abgenommen. Manchmal kommt es, wie geschildert, aber zu Situationen, die so abwegig scheinen, das man es eigentlich nicht für möglich hält...

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Stina
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Anjali
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es verständlich, dass du nicht ständig um deine Sohn herumwuseln kannst und auch deine Zeit für dich selbst und deine Erholung brauchst.
Aber neue Projekte wie Sandkasten &Co würde ich nur „begleitet“ und als gemeinsame oder zumindest als geführte Aktivität anbieten.
(Da dein Sohn ausbüxen und den Buchsbaum „zerlegen konnte, gehe ich davon aus, dass er eine Zeitlang alleine im Sandkasten saß.)
Vielleicht mag dein Sohn gar keinen Sand, vielleicht weiß er aber den Sand noch nicht für seine Interessen und Fähigkeiten zu nutzen.
Vielleicht könnte er sich z.B. für ein gemeinsames Gegenstände/Pflanzen-aus-dem Sand-Reißen oder Ausgraben begeistern.

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Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (17 Jahre / Asperger-Autist)
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melly210
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BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du mal mit der Frühförderin über eure Probleme gesprochen ? Bietet das SPZ so Dinge wie Videoanalyse und Erziehungsberatung an? Wenn ja würde ich das nutzen. Ihr seid da denke ich in eine Spirale aus nicht schlafen und unausstehlich sein bzw keine Kraft mehr haben gerutscht und ich denke es wäre gut, wenn da jemand professioneller drauf schaut und die Therapien und das was zuhause passiert aufeinander abstimmt. Ich denke keiner von euch fühlt sich aktuell wohl.
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