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Edina mit Sohn (Sohn, 17 Monate, ASS)
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kati543
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
13 Monate ist viel zu jung für diese Diagnose.
Ich nehme mal an, du hast gar keine anderen Tests zuvor machen lassen, oder?

Du schreibst an 2 Stellen etwas über die Augen. Einmal fehlt der Blickkontakt und einmal betrachtet dein Kind Gegenstände "aus einem komischen Winkel" - warst du mal beim Augenarzt? Vielleicht hast du auch nur ein gesundes Kind mit einer Sehstörung.
Also dem Arzt nach ist ein Kind mit Sonderinteressen und ASS-Diagnose und Stereotypien ein Asperger? Ich sage es mal vorsichtig. Ich habe 2 Kinder mit Frühkindlichen Autismus. Beide haben deutliche Inselbegabungen, nicht nur Sonderinteressen, beide haben starke Stereotypien - einer hat einen IQ von 101 und einer hat einen IQ von 70.
Ich weiß nicht, irgendwie kann ich einen Arzt, der eine derart schwerwiegende Diagnose in diesem Alter stellt, nicht ernst nehmen.
Ich finde die Beschreibung deines Kindes eher als normal entwickelt.
LG
Katrin

_________________
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühkindlicher Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)
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Edina26
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, beim Augenarzt waren wir.. die meisten sachen hat er nicht mitgemacht vor lauter Angst ... trotzdem war sie der Meinung sieht alles gut aus..

Nein ich war bei beiden ärzten um 2 Meinungen zu haben... beide meinten das gleiche...
Ich habe echt keine ahnung...
Verdachr auf wurde gestrichen...
Im befund steht Ass.
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Edina26
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Kati...

Kannst du mir vlt. Erzählen was dir bei deinen kindern geholfen hat? Bzw was fiel dir in dem alter auf?
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phoebe87
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Herzlich willkommen. Wir haben andere Gebiete aber auch ich hab bei meinem mal an Autismus gedacht. Flackert mit den Armen (Freude) , spricht kaum, Tür auf und zu, Schuhe liebt er, Licht an aus, kaum Blickkontakt, Nahrung schlimmes Thema usw. Aber er hat nur*eine Entwicklungsstörung. Ich denke in dem Alter ist es echt schwer. Ich würde mal noch abwarten.
Normalerweise geht man doch in eine Autismus Ambulanz oder Kinder und Jugend Psychiater?! VG

_________________
Krümmel 10 /15...
Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
Großer Krümmel 06/13
Kombinierte Entwicklungsverzögerung- Verdacht ADHS
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Edina26
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ja.. der eine Arzt ist ein KJP... alle gehen in Graz zu ihm...
Er soll hier der beste sein...
Ich weiß nur.. wenn ich so andere erfahrungen lese dass ich ihn in vielen geschichten wieder finde..
Ob das Autismus ist...keine ahnung...
Er ist halt auch sehr ängstlich das passt da irgendwie auch rein oder?
Lg
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michie
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Edina,

herzlich willkommen im Forum!

Wir kommen auch aus Ö (NÖ), und mein kleiner Prinz ist autistisch. Bei ihm sind wir erst so mit 3 Jahren drauf gekommen, dass er die Welt anders wahrnimmt, weil er im Kindergarten so überhaupt nicht wusste, was er da mit den vielen fremden Kindern anfangen soll. Unser Kinderarzt hat mir meinen Verdacht auch längere Zeit ausreden wollen. Er erkannte es erst bei der Vierjahresuntersuchung.
In der Sprache ist der kleine Prinz auch auffällig - Echolalie, Kommunikation mit anderen sehr zurückhaltend usw.
Heute erhält man eigentlich die Diagnose ASS - nicht mehr Asperger, frühkindlicher Autismus oder atypischer Autismus. Hat der Arzt da trotzdem eine Klassifikation vorgenommen, oder hast du die Fachwörter im Eifer des Gefechts einfach verwechselt?

Meiner Meinung nach kann ein geschultes Auge sehr wohl schon früh erkennen, ob ein Kind autistisch ist oder nicht. Welche Tests wurden denn bei deinem Kind durchgeführt? Eine Bekannte aus der SHG hat mir auch berichtet, dass ihr frühkindlich autistischer Sohn schon sehr früh auffällig war im Grunde, weil er von sich nicht so extrem aktiv Kontakt zu seinem Umfeld gesucht hat.

Ich kann gut verstehen, dass du dir Sorgen machst. Vergiss aber nicht: dein Kind ändert sich durch eine Diagnose nicht. Er ist immer noch derselbe. Außerdem - falls er wirklich Autist ist, habt ihr das beste Fleckchen Österreich als Wohnort. Den Verein Libelle kennst du vielleicht schon? http://www.verein-libelle.at/ Und auch schulisch ist es in der Steiermark als Autist viel einfacher als anderswo. Lass dich nicht unterkriegen!

LG

_________________
michie mit kleinem prinzen (11/2012; ASS) und kleiner fee (02/2015)
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic122077.html
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SimoneChristian
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BeitragVerfasst am: 15.04.2018, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Edina26,

ich finde das sehr schwierig.
Einerseits musst du dich als Mutter auf die Fachleute verlassen, andererseits läuft man unter Umständen Gefahr, dass die Diagnose zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird. Confused

Wir haben auch recht früh die Diagnose bekommen.
Im Alter von deinem Sohn gab es ähnliche Auffälligkeiten.
Triangulieren war auch mit 24 Monaten kaum vorhanden.
Allerdings haben sich hier die Stereotypien im Spiel versteckt. Tür auf, Tür zu konnte man nur mit Playmobil o.ä. beobachten.
Spielverhalten war alleine nur sehr kurz und gemeinsam fast gar nicht zu beobachten.
Anschauen, werfen, weiter rennen, am Schrank hoch usw. usf.

Geholfen hat:
- immer wieder genau beobachten, wo das Problem liegt
- Angst? Wovor? Wie kann man die in kleinen Schritten abbauen?
- Loben, positiv verstärken
- Wohnung so kindersicher, wie möglich machen
- Erwünschtes Verhalten vormachen, Kind einfangen, Erklären (wenig Worte: "Schuhe bleiben im Flur", helfen, x mal bis es klappt, dabei jede Verbesserung loben

Am Wichtigsten war hier, gerade bezüglich der Sprachentwicklung, der Aufmerksamkeit des Kindes zu folgen und das zu verbalisieren.
Beispiel: Man hört ein Flugzeug. Kind hebt den Kopf. "Ein Flugzeug"

Das ist auch die normale Sprachentwicklungsstrategie, die in allen westlichen Kulturen so verbreitet ist. Nur muss man einen längeren Atem haben. Mehr Wiederholungen, länger auf niedrigem Niveau, mit wenig Rückmeldung

Geholfen hätten uns auch Babyzeichen, wenn wir da mehr Geduld gehabt hätten.

Bezüglich Kommunikation und Ängsten haben uns visuelle Hilfen sehr geholfen. Fotos von Personen und Orten, später auch Straßenkarten und Piktogramme
Falls man gerade keine ausgefallenen Hilfsmittel zur Hand hat, tun es oft auch Papier und Stift zum selber Zeichen.

Am Meisten würde helfen, sich "einfach" auf die Entwicklungsimpulse des Kindes einzustellen.
Meiner hat bisher noch fast alles einigermaßen altersgerecht gelernt, aber auf völlig andere Art. Und öfter etwas später als der Durchschnitt.

Und nicht zu vergessen: Das elterliche Bauchgefühl und Beobachtungsgabe.
Wenn du meinst, irgendetwas passt nicht zu euch, dann ist das in aller Regel richtig.

Alles Gute
Simone

_________________
C. (*9/11) Sprachentwicklungsverzögerung, Regulationsstörungen des Kindesalters
atypischer Autismus (Diagnose 07/15)
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Engrid
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Beiträge: 12244

BeitragVerfasst am: 16.04.2018, 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also, 17 Monate ist ungewöhnlich jung für eine Diagnose, aber nachdem ein Psychiater die Diagnose gestellt hat, und Edina die Diagnose selber als passend sieht, f8nde ich es weder hilfreich noch angebracht, sie anzuzweifeln. Mein Sohn hat die Diagnose weitaus später bekommen, ein guter Psychiater hätte ihn aber mit 17 Monaten definitiv schon diagnostizieren können, denn es war alles schon sichtbar.

Du schreibst, Elina, dein Sohn macht gute Fortschritte, du hast eine frühe Diagnose, du kann viel tun, damit dein Kind eine gute Zukunft hat. Und was im Erwachsenenalter aus ihm wird, das kann man auch bei einem nichtautistischen Kind 1 1/2jährigen noch nicht sagen. Schau also nicht in die ferne Zukunft, lass dich nicht von Ängsten leiten, sondern freu dich an deinem Kind und gehe einen Schritt nach dem anderen.
Man kann sehr viel tun, und gut fördern, zum Beispiel mit guter (!) Ergotherapie inklusive Sensorischer Integration, mit Logopädie (hier musst du noch gezielter auswählen, wer euch helfen kann), u.a.

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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KatiY
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Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 16.04.2018, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch ich finde es für so eine Diagnose viel zu früh.Ich habe eine Tochter mit einer Autismusspektrumstörung und sie war auch ziemlich früh auffällig.Im Alter deines Sohnes sass sie die meiste Zeit nur schaukelnd da.Gesprochen hat sie garnicht und motorisch war sie sehr hinterher.Sie hat, wenn wir unter Menschen waren,sehr geschrien.Das einzigste Spiel war es,Stifte aneinanderzureihen.Auch sie hat nur weiches Essen toleriert.(Das Essen ist auch heute noch eine Katastrophe) Wir bekamen dann mit etwa 2 Jahren auch die Verdachtsdiagnose. Uns wurde gesagt,dass man so früh noch abwartet.Es kann sich noch so viel in der Entwicklung tun.Es ist gut,dass du auf dein Kind achtest und weiter beobachtest.Aber gebt euch noch Zeit,er ist noch so klein und es kann noch so viel passieren.
Wenn du Fragen hast,jederzeit gern.Alles Gute

_________________
Sohn (1998) :kerngesund
Sohn (2001) : kerngesund
Tochter (3/2011) : Autismusspektrumstörung,Zwangsstörung,kombinierte Entwicklungsstörung......und ein Sonnenschein <3
PG 4,SBA
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Edina26
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Anmeldedatum: 15.04.2018
Beiträge: 13
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BeitragVerfasst am: 16.04.2018, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ärzte benutzten beide nur die Diagnose ASS.

Sie sagten leichte Form..

Alsich genauer nachfragte .. meinten sie wenns nach der Beurteilung von früher gehen würde, dann Richtung Asperger.

Er sei sozial recht altergemäß entwickelt und hat viel im kurzer Zeit gelernt daher würden sie den Frühkindlichen ausschließen.

*Simone wie entwickelt sich dein Sohn jetzt? Denkst du wird ein eigenständiges leben möglich sein oder ist es zu früh um es zu wissen?

Und allgemein wie geht es euch mit diesen Diagnosen...?
Also ich bin echt fertig...
Danke euch für eure Antworten!
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