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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Leopoldine,

einfach alles machen... das Amt wird dir dann schon den IST-Stand verklickern...

Ich stand dann auch am Amt mit meinem Säugling als Fragezeichen und die haben mir denn einen Zeitplan gegeben... wann wie was...

Erhöhte Familienbeihilfe ist mal das Erste - definitiv! - und gleich nach Bekanntwerden durchzuführen...

LG
Silvia

_________________
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, MICPCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Leopoldine2107 hat folgendes geschrieben:
Vielen, vielen lieben Dank für eure Antworten!!!
Dann werde ich heute gleich den Antrag für die erhöhte Familienbeihilfe beim Finanzamt stellen und auf den Termin warten!

Ich bin selbst unsicher, ob ein Antrag auf Pflegegeld genehmigt wird, aber ich werde es einmal versuchen! (Eine entfernte Bekannte von mir hat für ihr Baby mit Down-Syndrom erhöhte FBH, Pflegegeld und den Behindertenausweis bekommen - ich weiß nur nicht, ob das nicht etwas anderes ist, weil es bei unserem seltenen Gendefekt keine Prognosen gibt?)

Ein Auto haben wir momentan sowieso nicht, das schiebe ich noch ein bissl vor mir her Wink

Ihr habt mir auf alle Fälle sehr weiter geholfen! Danke!


Probier es auf jeden Fall einmal mit dem Pflegegeld-Ansuchen. Ich habe leider viel zu lange zugewartet. War etwa derselben Einstellung, wie Silvia sie in ihrem Beitrag beschreibt: ein 0-3jähriges Kind muss man ohnehin noch wicklen, baden, an- und ausziehen, darf es nicht aus den Augen lassen,...
...was soll da für ein Unterschied sein zwischen einem (in meinem Fall) gehörlosen und einem hörenden Baby.

Ich nahm mir vor, erst um Pflegegeld anzusuchen, wenn Alexander 3 Jahre alt ist - und habe dann prompt vergessen Embarassed . Aufgrund verschiedener Auffälligkeiten hatte Alexander dann um seinen 4. Geburtstag herum eine Entwicklungsdiagnstik, wo im Endbefund unter anderem "Verdacht auf ASS (Autismus-Spektrums-Störung) stand. Der untersuchende Arzt (in einer auch auf Autismus spezialisierten Ambulanz) meinte dazu, er sei sich mit dieser Diagnose ziemlich, aber mit 4 Jahren könne man es noch nicht 100%ig sagen.

Trotzdem habe ich nicht daran gedacht, Pflegegeld zu beantragen. Dabei war Alexander immer noch nicht trocken und sauber, brauchte wenig Schlaf und sehr oft 1:1 Betreuung, es war sehr stressig mit ihm, weil er oft weglief und ich ihn nicht rufen konnte (naja, können schon Razz !). Und er brauchte jede Menge Therapien: Frühförderung, Logo, Ergo, Horchi-Einstellung (obwohl er die eh nie getragen hat), Optiker (Brille trägt er auch nicht), Orthopäde (Einlagen für Senkspreizknickfüße trägt er Very Happy )...also wirklich DEUTLICH mehr Aufwand, als bei einem gesunden Kind dieses Alters!

Erst, als ich bei einer Stiftung um ein Eltern-Kind-Tandem angesucht habe, stand auf dem auszufüllenden Formular "Beziehen Sie für das Kind Pflegegeld?". Und ich habe korrekt NEIN angekreuzt und micht gefragt: Warum eigentlich nicht? Das war um Alexanders 5. Geburtstag herum.

Wie gesagt, bis zur Begutachtung waren nochmal ca. 4 Monate Wartezeit und dann nochmal 7 Wochen bis zum Bescheid. Aber er hat auf Anhieb PG3 bekommen, was mir deutlich zeigt, dass er vermutlich schon früher Anspruch gehabt hätte.

Ich habe dann nachgerechnet, wie vielen Stunden Mehr-Aufwand das entspricht, und es kommt wirklich ganz gut hin Smile . Und es ist wirklich eine DEUTLICHE Entlastung! Ohne Alexanders Behinderung würde ich deutlich mehr Stunden pro Woche arbeiten und somit deutlich mehr verdienen. Der Unterschied wird jetzt weitgehend vom Pflegegeld abegedeckt.

Von der Warte empfehle ich allen Eltern von besonderen Kindern, möglichst bald um Pflegegeld anzusuchen.Wenn man es auf "irgendwann später" verschiebt besteht die Gefahr, in der Hektik der täglichen Termine darauf zu vergessen.

Ich bin auch vorher mit dem Geld "durchgekommen", weil ich ein sparsamer Mensch bin. Aber es tut schon gut, nicht mehr jeden Euro 3x umdrehen zu müssen, und sich und den Kindern auch mal was gönnen zu können Smile .

Beim Behindertenausweis ist es wieder was anderes. Im schlimmsten Fall muss man wo (z.B. im Indoor-Spielplatz) vollen Eintritt zahlen, wo man mit Behindertenausweis ein paar Euro Ermäßigung hätte.

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)
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sophied
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BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 07:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich kann nur raten:

1. Beantrage Pflegegel. Das geht schon relativ früh und auch wenn du nur Stufe 1 schaffst, sind das ca. 157€ was du sonst aus dem Fenster schmeißt! Oder monatlich unserem Staat schenkst!
2. Beantrage dann wenn du Pflegegeld bekommen hast gleich die erhöhte Fmailienbeihilfe, oder kreuze es dazu an (Ich glaube da gibt es einfach noch so ein Feld). Denn dass sind nochmal ca. 70€

Beides wird man dir bei einer Bewilligung nicht mehr nehmen! Und du kannst immer einen Antrag auf Verschlechterung stellen (Frühestens 1 Jahr später). Die Gutachten brauchen da bei uns eh zum Teil lange, besorg dir ein paar gute Befunde, die kommen meist nicht drum herum, da gibt es für Kinder so Spezialregeln zwecks Zeiten.

Interessant ist dabei der Link: (Gutachterfibel) da siehst du, auf was der Gutachter alles zu achten hat und die Regelungen mit Kinder. Du kannst dir also jetzt schon etwas ausrechnen:
http://www.pensionsversicherung.at/.....ad?contentid=10008.577694


3. Dann zum GdB:
Den unbedingt beantragen und leider musst du wirklich ALLE Merkzeichen was du haben möchtest auflisten! Auch wenn dir bei Rollstuhl Begleitperson zusteht, oder bei Unzumutbarkeit Öffis die Fahrpreisermäßigung, du musst alles extra hinschreiben!
Auch hier gilt. Beantrage einfach mal, die Mühlen malen langsam und dann hast du ihn! Nachtragenden gehen dann etwas schneller!

Hier zwei Links:
1x mit allen Piktogrammen - Zusatzeintragungen):
https://www.sozialministeriumservic.....kausweis/Behindertenpass/

1x wie der GdB berechnet wird: (Die Tabelle ist echt interessant, man kann die auch ein bisschen aufs Pflegegeld abgleichen, um zu sehen wie schwer andere dein Kind betroffen sehen!:
https://www.sozialministeriumservic.....chaetzungsverordnung1.pdf


4. Den blauen Parkausweis muss man extra beantragen. Diesen auf keine Fall vergessen! Ich glaube da gibt es wieder ein Feld beim GdB Antrag, dass man den gleich dazu haben möchte! Sonnst geht der dann mit gewissen Merkzeichen oder einem gewissen Prozentsatz. Erst der ermöglicht dir das Parken im Halteverbot, das gratis parken in der Kurzparkzone unbegrenzt, einen Behindertenparkplatz vor deiner Haustür- gratis, dann entweder Taxigutscheine oder wenn das Auto auf den betroffenen gemeldet ist die Vignette und die KFZ-Steuer

5. Wo wir beim nächsten Punkt wären. Ja in Österreich st es möglich, ein Auto auf jemanden anzumelden, der es nicht hauptsächlich fährt. Wenn das Auto für die Person genutzt wird. Ich darf zum Beispiel nicht Autofahren, das Auto von meiner Schwester gehört offiziell mir, denn sie nutzt es für mich (Das tut sie wirklich und es ist das einzige Auto der Familie wo Rollstuhl und co. reinpasst. Also das ist immer dann im Einsatz, wenn ich wo hinmuss). Wir bekommen die Vignette und eben die KFZ Steuer.


Generell würde ich einfach alles so früh wie möglich beantragen! Denn bis wer da ist dauert es und wir sehen so viel als Normal was eigentlich erhöhter Bedarf ist! (Deshalb die Tabelle mit GdB interessant)

Ich habe dann noch eine persönliche Assistenz über das Land beantragt und bekommen. (Läuft dann nicht über dasPflegegeld) und sind eine Assistentin für 35h/Woche!

Dann kann man wenn man den GdB bereits im Kindergartenalter oder Schulalter hat und es zu finanziellem Mehraufwand kommt, sich immer auf dien GdB, Pflegestufe,... zurückziehen. Also wenn man dann Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen möchte, ein Tablet für die Schule braucht, einen Zweitrollstuhl,.... Überall bekommt man da dann schneller Zuschüsse!

Ganz zu schweigen, wenn du es dir ausrechnest, wie viel Geld du im Bus und bei Eintrittskarten lässt. Ist meist einzeln nicht viel, aber aufs Jahr kommt was zusammen. (Sehe ich gerades, als ich plötzlich Nachüberwindung das Piktogramm Diätverpflegung Diabetes ankreuzte und nun monatlich 70€ vom Finanzamt mehr bekomme)

Jetzt beim Antrag auf Invaliditätspension, ging auch alles schneller. Also das erste mal dauert es am längsten, dann immer kürzer weil du denen einfach gegenseitig die Gutachten und Bescheide schicken kannst und jeder seine kleine Änderung vornimmt!

Achja, Finanzamt, da hilft dir natürlich der GdB und das Pflegegeld auch schon einiges weiter!

Liebe Grüße Sophie (hab grad alles frisch für 2018 durch)

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Still Syndrom mit neurologischen Komplikationen:
- Epilepsie, Polyneuropathie, Tetraparese, Dysphagie, hochgradige Sehbehinderung und Hörbehinderung neuerogene Blase und Darm, Osteoporose, Atemmuskelschwäche
POTS, zentrales Schlafapnoesyndrom;
HB und HSB mit autistischen Zügen, zahlreiche Allergien und andere Kleinigkeiten
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 13.03.2018, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

zu Gratisvignette und der Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer findest du mehr hier:
https://www.sozialministeriumservic.....ige_finanzielle_Vorteile/

Das gilt teilweise auch für Kinder, insbesondere für die beiden von mir erwähnten Punkte. Dazu brauchst du aber die entsprechenden Einträge im Behindertenausweis. Solange die Kinder klein sind ist alles schwieriger, je größer sie werden und damit das, was gesunde Kinder können, und was dein Kind kann, immer mehr auseinanderklaffen, umso leichter.

Für Gratisvignette und Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer (schau dir mal deine Autoversicherung an, dieser Teil ist gar nicht ein so kleiner Anteil am Gesamtbetrag, den du bezahlst) musst du, wenn du die entsprechenden Einträge im Behindertenausweis hast, das Auto an dein Kind übertragen / schenken. Die Zulassung muss auf dein Kind laufen. Und das geht lustigerweise. Unser Sohn besitzt schon seit seinem 6. Lebensjahr ein Auto. Laughing

Nicht vergessen solltest du auch, alle Ausgaben bei der Steuer geltend zu machen. Je höher der Steuersatz, in den du oder dein Partner fällt, desto größer auch der Anteil, den du zurückbekommst. Darunter fallen Unkostenbeiträge für Therapien oder Kilometergeld für Therapiefahrten.
https://www.sozialministeriumservic.....che_Absetzmoeglichkeiten/

Über finanzonline kannst du dir auch ganz schnell ausrechnen, wieviel das ausmacht, noch bevor du es dann endgültig abschickst ans Finanzamt. Das ist sehr praktisch.

Wenn du pro Jahr dein Kind von jemand anderen bis zu 4 Wochen pflegen lässt - das wird hauptsächlich später mal interessant für dich zur Entlastung - so gibt es auch hier finanzielle Unterstützung:
https://www.sozialministeriumservic.....en/Pflegende_Angehoerige/

Liebe Grüße,
Birgit

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Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; Autismusspektrumsstörung diagnostiziert 2012, vermutet schon lange vorher), Julian (*2004, gesund), Florian (*2008, gesund) und Elisabeth (*2012, gesund)
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Leopoldine2107
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott, ihr seid super!!!!
Vielen, vielen Dank! Die offiziellen Behörden sollten hier nachlesen, wie man das alles verständlich erklärt!

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Kleiner Sonnenschein 07/16 Mikrozephalie, Globale Entwicklungsverzögerung, seltene Mikroduplikation auf Chromosom 5
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Leopoldine,

es kommt dann auch zu ganz lustigen Episoden: Verkehrskontrolle, junger Polizist, der sich wohl profilieren wollte - liest, dass mein Kind der KfZ-Besitzer ist, hat dann erst telefoniert, ob das überhaupt rechtlich geht Rolling Eyes Besitzen darf sie es - aber nicht fahren...

Also man weiß dann mehr als so mancher offzielle...

... - aber das mit dem Pflegegeld - da hat sich in den Jahren schon etwas getan... und man erhält bereits früher Unterstützung - und vielleicht haben sie heute schon gelernt, dass wickeln, füttern, Aufsicht nicht immer ident ist... - auch bei der Anrechnung von Therapien hat sich etwas getan... - auch das war bei uns noch so, dass nur Fahrten ins Spital relevant waren, Therapien waren "Freizeitvergnügen"....

@ sophied: persönlicher Assistent: setzt das nicht eine gewisse geistige Reife voraus? - Oder anders ausgedrückt: Kann auch ein Mensch der am Entwicklungsstand eines Säuglings ist so einen beantragen? Und wie alt muss man da sein?

LG
Silvia

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Leopoldine2107
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Eine blöde Frage habe ich jetzt noch: bei welcher Stelle wird denn der Grad der Behinderung festgestellt?
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Dafür sind die Landesstellen des Sozialministeriumsservice zuständig.
https://www.sozialministeriumservic.....iumservice/Landesstellen/

Ein Amtsarzt untersucht dein Kind, spricht auch mit dir, was dein Kind alles kann (und nicht kann), und die ganzen ärztlichen Atteste brauchst du natürlich auch.

Geschieht normalerweise im Zuge der Ausstellung eines Behindertenpasses. Sobald dein Kind diesen hat, wirst du automatisch nach einigen Jahren zur Nachuntersuchung eingeladen und um den Grad der Behinderung auf neuesten Stand zu bringen. So war dieser bei Gabriel, als er noch kleiner war, bei 60%, inzwischen ist er bei 80%. Meistens steigt er mit dem Alter, so ähnlich wie oft auch die Pflegegeldstufe.

Liebe Grüße,
Birgit

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Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; Autismusspektrumsstörung diagnostiziert 2012, vermutet schon lange vorher), Julian (*2004, gesund), Florian (*2008, gesund) und Elisabeth (*2012, gesund)
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Leopoldine2107
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Birgit, erstmal danke für deine Antwort.
Ist der Amtsarzt der gleiche, der wegen der erhöhten Familienbeihilfe besucht werden muss oder ist das beim Sozialministerium wieder ein extra Termin?

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Bastelia
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BeitragVerfasst am: 14.03.2018, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Schalt mich hier auch mal rein! Smile


Auch noch einmal von mir: SOFORT um Pflegegeld ansuchen, da dieses NICHT rückwirkend ausbezahlt wird!
Die erhöhte Familienbeihilfe wird bis zu 5 Jahre rückwirkend ausbezahlt, das Pflegegeld nur ab Beantragungsdatum! Ich hab jetzt eure Baustellen bzw. deine Beiträge (@Leopoldine) nicht gelesen. aber es gibt eine genaue Liste, nach der die Gutachter vorgehen! Also was genau in welchem Altersbereich angerechnet wird!
Falls diese bei diesen ganzen Links noch nicht dabei war, kann ich sie dir gerne geben - da kann man für sich selber schon vorher schauen, auf wie viele Stunden man kommen würde!

Für die erhöhte Familienbeihilfe müsst ihr auf jeden Fall zum Amtsarzt!
Wir haben gerade erst vor einer Woche den Behindertenpass bekommen und wir mussten dafür NICHT zum Amtsarzt - und der Grad der Behinderung wurde "wie auch immer" (vl. anhand des Pflegegutachtens) festgestellt! Es wurde nicht der Grad von dem damaligen Amtsarzttermin vor einigen Jahren im Zuge der Familienbeihilfe übernommen!
Ich wollte den Pass auch lange nicht anfordern, weil mir die paar wo möglichen Euro bei Eintritten nicht wichtig waren! Aber habe auch erst heuer erfahren, dass man tatsächlich sein Auto aufs Kind anmelden kann (irgendwie irre) und man sich dadurch die motorbezogene Versicherungssteuer + Vignette erspart! Allerdings braucht man dazu eben den Behindertenpass mit den entsprechenden Zusatzeintragungen! Und du musst sie wirklich selbst beim Antrag schon reinschreiben!
Allerdings gilt das erst ab einem Behinderungsgrad ab 70%!! Dasselbe gilt für die Fahrpreisermäßigung bei ÖFFIS - allerdings bringt das bei Kindern nicht viel, da man mit Behindertenpass und entsprechendem Grad eine ermäßigte Karte (Halbpreis) kaufen darf! Kindern (6-15) brauchen aber ohnehin nur eine ermäßigte und diese gibt's dann nicht nochmal ermäßigt! Interessant ist dafür die kostenlose Begleitperson!
Wir haben diesen Fall - allerdings zahlen wir mit der ÖBB Vorteilscard Family noch immer weniger als wie mit normaler Kinderkarte und gratis Begleitperson! Rolling Eyes

Und den blauen Parkausweis haben wir auch aktuell beantragt (aber noch keine Rückmeldung) - allerdings auf dringende Empfehlung! Ich hättes ja nicht gemacht, weil mein Sohn eigentlich gehen kann - aber anscheinend bekommt man ihn mit einem gewissen Behinderungsgrad so gut wie automatisch unabhängig von der tatsächlichen Gehfähigkeit! Aber natürlich muss das Kind im Auto sein, wenn ich diesen dann benutze!

In diesem Sinne hätte ich gleich auch eine Frage an die Wissenden hier Smile : Ist man mit diesem Parkausweis auch von den Gebühren (z.b: Kurzparkzone) befreit oder nicht?

Na dann - gutes Gelingen im Behördendschungel!! Cool

Liebe Grüße

_________________
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose
Tochter (geb. August 2015)
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