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Petition: Kostenübernahme für Bildungsmaßnahme für Liam
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Beatrice1967
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 17:51    Titel: Petition: Kostenübernahme für Bildungsmaßnahme für Liam Antworten mit Zitat

Hallo zusammen
dies habe ich gerade gefunden, da es um Bildung für ein behindertes Kind aus Hamburg geht, stell ich das mal rein - es fehlen noch ein paar Unterschriften...
LG
Bea
............................

Das Bergedorfer Bezirksamt lehnt die Kostenübernahme für einen Vorschulkurs für ein behindertes Kind ab.

Unser Sohn ist schwerbehindert und wird in nächsten Jahr eingeschult. Aufgrund der Besonderheiten seiner Behinderung braucht er für das Erlernen von einzelnen Fähigkeiten und Fertigkeiten eine intensive individuelle Betreuung. Um ihm den Eingang in die Schule zu ermöglichen, haben wir einen Vorschulkurs der Deutschen Fernschule gefunden, der genau richtig für Liam ist. Dabei kann er nicht nur inhaltlich viel lernen, sondern elementare schulische Tätigkeiten einüben, wie kleben, einen Stift halten, mit der Schere schneiden. Für die Durchführung fallen keine Kosten an, weil den Teil die Mutter übernimmt. Es fallen lediglich Kosten für Materialien und Betreuung in Form von Rückmeldungen und Instruktionen an.

Die Deutsche Fernschule hat Erfahrungen mit solchen Kindern wie unser Sohn!

Der Bezirksamt Hamburg-Bergedorf hat unser Antrag auf Kostenübernahme (2000 €) abgelehnt mit der Begründung, dass dieser Kurs nicht unter Eingliederungsmaßnahmen fällt

Nun ist eine Petition lanciert. Wer unterzeichnen möchte, kann das hier tun:
https://www.change.org/p/bezirksamt.....ource_location=topic_page

Übrigens: Die Eltern möchten mit ihrem Fall einen Präzedenzfall schaffen, auf den sich alle Eltern beziehen können.

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Erica
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Aber mal neutral gefragt:
Die Vorschulförderung und das, was hier beschrieben wird, ist doch eigentlich Teil der heilpädagogischen Förderung und der Ergotherapie im Rahmen des I-Platzes.
Was kann denn die Fernschule, was die Heilpädagogen, Ergotherapeuten, etc. nicht können?

Ich wusste bisher nicht, dass es für Vorschulförderung eine Fernschule gibt und frage mich, wie das geht? Sie kennen dann doch das Kind gar nicht?

Kennt jemand die Fernschule?

LG
Erica

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Mama von Lena (17 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc
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Beatrice1967
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erica

Diese Fragen habe ich mir auch gestellt, aber ich kenne Euer deutsches Bildungswesen ja nicht wirklich gut.
Ich weiss, dass es einen Inklusionskurs für autistische Kinder gibt, der irgendwie mit der deutschen Fernschule zusammen arbeitet
https://white-unicorn.org/?mod=fernschulebewegteslernen

Weiss aber nicht, ob Liam auch über dieses Programm beschult würde.
Vielleicht gibt es jemanden, der mehr weiss

Liebe Grüsse
Bea

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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 20:52    Titel: Re: Petition:Kostenübernahme für Bildungsmaßnahme für Liam Antworten mit Zitat

Moin,
Beatrice1967 hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Die Eltern möchten mit ihrem Fall einen Präzedenzfall schaffen, auf den sich alle Eltern beziehen können.


dann sollen sie einen Antrag stellen, wenn der abgelehnt wird, in Widerspruich gehen und dann klagen - bis zur höchsten Instanz durch! Dann gibt es vielleicht etwas, was einem Präzedenzfall nahekommt (den es so im deutschen Recht nicht gibt).

Mit einer Petition erreicht man nichts, schon gar keinen Präzendenzfall - das ist vollkommen sinnbefreit, wenn das o.g. Zeile verfolgt wird.

Gruß
Jörg

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Beatrice1967
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jörg

Leider kenne ich das deutsche Recht nicht wirklich. Ich habe den Text übernommen, so wie er da steht - und in der Hoffnung, helfen zu können. Wenn schon nicht finanziell, dann vielleicht wenigstens mental oder mit Unterstützung eines Anliegens - oder dem Zeigen, ich stehe da dahinter.

Wenn das also nun in diesem Text nicht stimmt, dann sind da vielleicht auch sonst Leute dahinter, die sich schwer tun, etwas gut zu formulieren. Wenn man aber dies nicht gut kann und es vielleicht auch am Geld mangelt, den Klageweg bis zur höchsten Instanz zu gehen - ganz zu schweigen, von den Nerven, die man in so einem Kampf braucht
dann wird das auch ein Desaster.

Wie ich sehe, verstehst Du viel von Petitionen und wann sie was bringen in Deutschland.
vielleicht könntest Du mir etwas auf die Sprünge helfen, damit auch ich einfacher den Durchblick bekomme, für welche Zwecke eine Petition denn nun wirklich taugt.
Das würde sicher auch anderen helfen

Liebe Grüsse
Bea

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Tanja2014
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Bea,
ich zweifle keine Sekunde daran, dass Du den Text hierher kopiert hast, weil Du die Familie unterstützen möchtest. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie unermüdlich Du hier für Unterstützung für andere wirbst. icon_sunny.gif icon_flower.gif

Diesen speziellen Fall, finde ich, sollte man jedoch mit Vorsicht genießen. Der Vater führt die mehrfache Behinderung seines Sohnes darauf zurück, dass das Kind zu zwei verschiedenen Zeitpunkten mit verunreinigten Impfstoffen geimpft wurde. Die Schilderung bei change.org wirkt auf mich schon sehr danach, als lebe er in seinem eigenen Verschwörungstheorien gefangen.

Dann wird es dieser Vorschulkurs ins Feld geführt, dessen Website auch nicht gerade seriös wirkt. Der Kurs kostet laut Website 1.170 Euro + Verbrauchsmaterial. Damit sind, wenn man den Foto auf der Seite glauben schenken darf, Dinge wir Buntpapier und Wachsmalstifte gemeint. Die vom Vater angegebenen 2.000 Euro liegen damit grob überschlagen über dam, was Kursgebühr + Verbrauchsmaterial zusammengerechnet ausmachen.

Kein klar denkender Mensch würde wohl einen derart teuren Fernkurs für sein gesundes Vorschulkind buchen. Insofern ist mir völlig schleierhaft, wie jemand auf die Idee kommen kann, dafür eine Kostenübernahme bei der Eingliederungshilfe zu beantragen. Wie Erica schon sagte, sind da die Frühförderstelle oder die Ergotherapeutin wohl die weitaus besseren Ansprechpartner.

Diese ganze Idee mit dem Vorkurs geht irgendwie völlig an der Realität vorbei. Ich frage mich, ob das Kind nicht in den Kindergarten geht und ob die Familie mit dem Kind nicht mehr beim Kinderarzt war seit den Impfungen. Anders kann ich es mir gar nicht erklären, wie man so derart uninformiert über die ganzen Hilfen und Fördermöglichkeiten sein kann, die es für Kindergartenkinder in Deutschland gibt.

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Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bea,
Beatrice1967 hat folgendes geschrieben:
Wie ich sehe, verstehst Du viel von Petitionen und wann sie was bringen in Deutschland.
vielleicht könntest Du mir etwas auf die Sprünge helfen, damit auch ich einfacher den Durchblick bekomme, für welche Zwecke eine Petition denn nun wirklich taugt.
Das würde sicher auch anderen helfen


kurz gesagt, sie machen überhaupt keinen Sinn! Mit einer Online-Petition auf change.org beeindruckst du in Deutschland keinen, schon gar kein Bezirksamt und keine Krankenkasse o.ä. ... da gibt es durchaus andere Wege, mit denen man vielleicht etwas erreichen kann (auch abseits des Rechtsweges), aber mit einer Online-Petition auf change.org sicher nicht (deren Öffentlichkeitswirksamkeit ist viel zu gering).

Und abgesehen von den Bedenken, die Tanja angesprochen hat - man sollte eben auch konkret wissen, was man erreichen will und wie man das überhaupt erreichen kann.
Wenn die Eltern vorhaben, einen Präzedenzfall zu schaffen - was es im deutschen Recht letztlich gar nicht gibt - dann sollte man auch wissen, wie man vielleicht wenigstens in die Nähe eines solchen Vorhabens gelangt. Das man mit einer Petition, deren Wirkung ja letztlich (wenn sie denn überhaupt eine hat) auf öffentlichem Druck beruht und keinerlei rechtsverbindliche Wirkung hat, keine rechtsverbindliche Präzedenz schaffen kann - erst recht keine, auf die sich andere berufen können - sollte eigentlich einleuchtend sein.

Gruß
Jörg

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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne rechtlich irgend etwas beitragen zu können fände ich sinnvoll, bei so Forderungen Kosten/Nutzen/andere Möglichkeiten abzuwägen.

Wenn tanja2014 mit ihren Euro 1.170,- Kurskosten plus Euro 830,- für´s Verbrausmaterial richtig liegt, wirkt es auf mich eher wie Betrug. Für Euro 830,- kann man Papier, Scheren, Wachsmalkreiden und Klebestifte kaufen, die den Jahresbedarf mehrerer Schulklassen decken. Und das Ganze soll für EIN Kind nötig sein?

Wie viele Stunden soll der Fernkurs um Euro 1.170,- umfassen? Für so viel Geld bekäme ich (als Erwachsene) über 20 Privatstunden bei einem ausgebildeten Gebärdensprachlehrer!

Ich zahle aktuell pro Stunde (45min+15 Vorbereitung) Logo eine Selbstbahlt von Euro 45,- und pro Stunde Ergo einen Selbstbehalt von Euro 42,-. Für Euro 2000,- Gesamtbetrag bekäme ich somit rund 45 Stunden 1:1 Betreuung mit Profis (Material inbegriffen)! Und ein Fernkurs soll dasselbe "können"?

Ich fände es spontan eher fahrlässig, wenn ein Kostenträger so was unhinterfragt bezahlen würde.

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Engrid
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BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin immer wieder erschreckt, wie wenig viele als Bürger einer Demokratie wissen, wie sie ihre Rechte wahrnehmen und durchsetzen. Natürlich hat Jörg recht.

Der Rechtsweg ist der Weg, der hier genommen werden muss, wenn schon, wie es heißt, „ein Präzedenzfall geschaffen“ werden soll. Auch ohne Präzedenzfallanspruch: sauberer Antrag mit relevanten Paragraphen und fachlicher Begründung, bei Ablehnungsbescheid Widerspruch, bei erneuter Ablehnung gegebenenfalls Klage.
Falls die Maßnahme, um die es da geht, geeignet ist, dann braucht es spätestens für den Widerspruch keine pauschale Argumentation, sondern eine fundierte fachliche Expertise (gutachterliches Schreiben), warum diese Maßnahme als Hilfe zur angemessenen Schulbildung über die Eingliederungshilfe zu finanzieren ist.


Und zu dem Kurs selber: Wenn das dieser Arrow Vorschulkurs der Deutschen Fernschule ist, dann hätte ich da die Vermutung, dass die Eltern sich den ohne den qualifizierten Rat guter Frühförderung ausgesucht haben, denn er erscheint mir nicht spezifisch. Übrigens sollte man auch nicht vergessen, dass nicht nur der Lerninhalt der Förderung zählt, sondern auch das Setting sehr wichtig ist, und da sollte man meiner Meinung nach ein wenig weg von der Mutter alleine und andere Personen mindestens mit involvieren. Ich rate also, eine wirklich gute Ergo und/oder Heilpädagogin zu suchen.

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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kati543
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BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beatrice,
falls ich Petitionen Mitzeichnung, dann ausschließlich die, die auf der Homepage des Deutschen Bundestages erscheinen. Eine Petition, die der Bundestag anerkennen soll, muss gewissen formalen Ansprüchen genügen - es ist leider kein Geheimnis, dass die Petitionen von change.org dies nicht tun.
Mit einer Petition etwas zu erreichen ist grundsätzlich möglich, das habe ich auch schon in 2 Fällen geschafft. Aber jeder Petent MUSS sich im Klaren sein, dass der Weg über eine Petition ein sehr langwieriger ist. Meine erste Petition ist jetzt mittlerweile im Gesetz umgesetzt. Nur hat das Jahre (!) gedauert. Mir ist also vollkommen unklar, wie man per Petition die Eingliederungshilfe zu irgendetwas überreden will. Das Kind wird wohl eher schon fast die komplette Grundschulzeit durchschritten haben, bevor es hier zu irgendeinem positiven oder negativen Bescheid kommt.
Nun verstehe ich, wie so viele andere hier, auch den Grund der Petition nicht. In Deutschland gibt es verdammt viele Hilfen. Ich weiß nicht so richtig, was nun der Impfschaden ist - ein blauer Fleck ist auch schon ein Impfschaden. Schau in meine Signatur. Meine Jungs wurden vergiftet durch meine Medikamente, die ich in der Schwangerschaft nehmen musste. Die Ärzte wussten zu der damaligen Zeit nichts davon, wohl aber kannten die Pharma, Europa und auch Deutschland die "kleinen" Nebenwirkungen dieses Medikaments. In Frankreich erhalten die betroffenen Frauen Entschädigungssummen - in Deutschland wird das unter den Tisch gekehrt. Gefällt mir auch nicht unbedingt. Auf der anderen Seite sorgt Deutschland aber auch bis zum Tod für unsere Kinder. Meine Jungs sind jetzt 10 und fast 12 Jahre...schon die Kosten für die Teilhabeassistenten, Fahrtkosten und die Therapien, die über die Eingliederungshilfe liefen sind ein 7-stelliger Betrag. Natürlich haben meine Jungs einen SBA - nur das, was für uns eine finanzielle Entlastung darstellt, zahlt natürlich der Staat. Der Pflegegrad ist im Grunde mein Gehalt - und wenn ich ehrlich bin, bin ich als Pflegeperson meiner Jungs besser bezahlt, als in meinem erlernten Beruf. Welche Mutter kann schon in einem Teilzeitjob netto ca. 1400€ verdienen und sich gleichzeitig noch Vollzeit um ihre Kinder kümmern?
Die Eingliederungshilfe übernimmt nun generell keine Kosten, die eigentlich die Krankenkasse zu tragen hat. Irgendwie würde ich hier also ganz übel tippen...Liam ist in der PKV und die Therapien, in denen man exakt das lernt und die eigentlich voll von der GKV übernommen werden, werden nicht von dem Tarif der PKV abgedeckt. Denn was hier beschrieben wurde ist die Aufgabe der Ergotherapie, Physiotherpie, Logopädie - ganz klassische Therapien. Kein Hokuspokus. Zusätzlich könnte man noch eine NPK Andenken, die ebenfalls von der Krankenkasse gezahlt wird.
Ich verstehe hier also die Eingliederungshilfe, die vollkommen ablehnend reagiert. Das dient nicht der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, das dient der Kostenentlastung der Krankenkasse.
Mir ist unklar, wie Lehrer die nicht am Kind arbeiten können wegen der Entfernung, genau sagen können, z.B. wie die Mutter die Hand zu drehen hat.
LG
Katrin

_________________
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)
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