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Verhinderungspflege - noch abrechenbar für 2016?
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Enya73
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 12:00    Titel: Verhinderungspflege - noch abrechenbar für 2016? Antworten mit Zitat

Hallo allerseits,

ich weiß, zu dem Thema wurde schon oft und viel geschrieben, daher bitte ich vorab um Entschuldigung.

Eine Freundin, deren Sohn jetzt auch einen Pflegegrad hat fragte mich und ich bin mir nicht sicher. Daher möchte ich euch gern fragen:

Pflegegrad 3 rückwirkend ab Dezember 2016.
Bisher keine Verhinderungspflege abgerechnet.
Kann sie die Verhinderungspflege auch noch für 2016 beantragen?
Nur für Dezember oder für das ganze Jahr 2016?
Verfällt das Budget der Verhinderungspflege für 2017 und 2016? Wenn ja, wann?
Ab wann kann sie Verhinderungspflege abrechnen? War das 6 Monate später, also in dem Fall ab Juni 2017?
Oder kann sie auch schon Zeiten z.B. aus Februar abrechnen?

Für eure Antworten danke ich euch sehr!

_________________
Gruß
Enya
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Lea3103
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wenn sie erst jetzt rückwirkend den Pflegegrad bekommen hat, denke ich, dass sie die rückwirkend für Dezember beantragen kann und dann weiter für 2017 das ganze Jahr. Verfallen dürfte es 2018 Ende Juni. Wenn Sie durch ein Attest bestätigen kann, dass sie schon vorher pflegt, verfällt die Wartefrist auf Antrag.
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Enya73
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Den Pflegegrad bekam sie im Mai 2017 rückwirkend ab Dezember 2017.
Dann dürfte das Budget für 2016, falls vorhanden,jetzt verfallen?

Für 2017, ab welchen Monat kann sie abrechnen?

_________________
Gruß
Enya
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irmira
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
sie muss sich da bei ihrer Pflegekasse erkundigen ob ihr für 2016 etwas zusteht und wieviel. Hat sie Leistungen erbracht und das nötige Budget müsste sie es noch abrechnen können.

In den meisten Fällen kann man die Verhinderungspflege sofort in Anspruch nehmen da man bei den meisten Diagnosen hier ja davon ausgehen kann das schon längere Zeit gepflegt wurde.

Verhinderungspflege ist nicht in das nächste Jahr übertragbar (Betreuungsleistungen sind bis 30.6 ins nächste Jahr übertragbar).

Also einfach mal einen Antrag bei der Pflegekasse stellen, dann bekommt man genau Bescheid.


Viele Grüße Irene

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Sandra_mit_Rasselbande
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Enya73 hat folgendes geschrieben:
Den Pflegegrad bekam sie im Mai 2017 rückwirkend ab Dezember 2017.
Dann dürfte das Budget für 2016, falls vorhanden,jetzt verfallen?

Für 2017, ab welchen Monat kann sie abrechnen?



War bei uns auch so. Sie kann für 2016 ihre tatsachlich angefallenen Kosten in 12/2016 bis 2518€ angeben. Sie kreuzt an: seit wann wird gepflegt: „seit Geburt“

PG3 fällt ja nicht einfach so vom Himmel. Sie muss die Ausgaben belegen (durch Quittungen) für 1-11/2016 kann sie nichts abrechnen!

Die Leistungen müssen in dem Jahr in Anspruch genommen werden. Das Geld für 2017 also in 2017. abrechnen kann sie dann bis zum 31.12.2021

Ein Antrag im Voraus ist nicht notwendig. Sie kann also zb die Quittungen für 12/2016 auch noch am 31.12.2020 einreichen inkl dem Antrag.

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kati543
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Der Sohn könnte ja z.B. auch im Dezember 2016 geboren sein und dann erfüllt sie natürlich die 6-monatige Frist nicht.
Generell darf sie für alle Monate abrechnen, für die sie Anspruch auf Pflegegeld hatte und bei denen sie die 6 Monate Wartefrist nachweisen kann. Bei mir stand im ersten Gutachten nur drin, dass die Pflegebedürftigkeit bereits ab dem Geburtstag bestand. Der war auch einige Monate zurück. Dafür gab es aber weder Pflegegeld noch Anspruch auf Verhinderungspflege. Der Antrag auf Pflegegrad war eben später gewesen. Falls sie das natürlich rückwirkend aufgrund einer Klage, Widerspruchs o.ä. bekommen hat, ist das etwas anderes.
Quittungen will meine Pflegekasse nicht haben. Die haben ein eigenes Formular. Nur das akzeptieren sie überhaupt. Also soll deine Freundin sich da erstmal schlau machen.
LG
Katrin

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Sandra_mit_Rasselbande
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

kati543 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Der Sohn könnte ja z.B. auch im Dezember 2016 geboren sein und dann erfüllt sie natürlich die 6-monatige Frist nicht.
Generell darf sie für alle Monate abrechnen, für die sie Anspruch auf Pflegegeld hatte und bei denen sie die 6 Monate Wartefrist nachweisen kann. Bei mir stand im ersten Gutachten nur drin, dass die Pflegebedürftigkeit bereits ab dem Geburtstag bestand. Der war auch einige Monate zurück. Dafür gab es aber weder Pflegegeld noch Anspruch auf Verhinderungspflege. Der Antrag auf Pflegegrad war eben später gewesen. Falls sie das natürlich rückwirkend aufgrund einer Klage, Widerspruchs o.ä. bekommen hat, ist das etwas anderes.
Quittungen will meine Pflegekasse nicht haben. Die haben ein eigenes Formular. Nur das akzeptieren sie überhaupt. Also soll deine Freundin sich da erstmal schlau machen.
LG



Das ist aber nicht zulässig. Quittungen, Kontoauszüge sind eindeutig zugelassen.
Katrin

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kati543
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,
ich kann sonstwem Geld überweisen. Wenn ich alles bei der KK abrechne, was von meinem Konto abgeht, bin ich reich.
Der Punkt ist nicht, dass sie das überweisen kann. Der Punkt ist, dass zumindest MEINE Pflegekasse ZUSÄTZLICH noch ein 2-seitiges Formular ausgefüllt haben will. Dort stehen dann all die kleinen Nettigkeiten, die ich sicher nicht auf dem Kontoauszug sehen will (Verwandtschaftsverhältnis zum Pflegebedürftigen, Dauer der jeweiligen Pflege zu den jeweiligen Einsätzen, stundenweise oder tageweise Verhinderungspflege, Adresse des Pflegebedürftigen und der Ersatzpflegeperson, meine Bankverbindung, seit wann gepflegt wird und natürlich die Unterschriften).
Das Formular ist meine Quittung. Nicht alle meiner Ersatzpflegepersonen wollen das Geld überwiesen haben.
LG
Katrin

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Sandra_mit_Rasselbande
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist ja ok Smile dann haben wir uns missverstanden.

Meine Pflegekasse wollte mir nämlich auch mal erzählen das es nur auf deren Abrechnungsformular geht. Dem ist aber nicht so Smile das wollte ich sagen.


Man darf seine eigenen Quittungen verwenden und auch zb Kontoauszüge.


Den Antrag finde ich auch gut und ok. Wink

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AstridNed
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BeitragVerfasst am: 09.12.2017, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

hier ist alles super gut erklärt.

http://ganzschoenlaut.de/verhinderu.....erungspflege-was-ist-das/

liebe Grüße Astrid

_________________
Astrid, Bj 74, Anosmie, Mama von
Fynn 12/07: partielle Trisomie 9q32... Fehlbildungssyndrom- operierte Frontalnahtsynostose, globale Entwicklungsverzögerung - GdB60 Mz H, PS1
Luan 04/10 und Leander 04/12 Nesthaken sowie
2 pupertäre psychisch kranke abwesende Stiefkinder
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