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(Einzel-)Transport zur Schule sowie Stundenverkürzung
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TimsMama2009
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 11:41    Titel: (Einzel-)Transport zur Schule sowie Stundenverkürzung Antworten mit Zitat

Hallo,
Sohnemann wäre ja eigentlich im August eingeschult worden - aufgrund Langzeit-KH-Aufenthalt sowie Cortisontherapie, die zu einer Immunsuppression führte, hatte er jetzt erst mal Attest vom Arzt bis einschließlich Dezember. Die Therapie geht noch bis ca. Juni - derzeit im 3 Wochenrhythmus - aber Januar im 4 Wochenrhythmus.

In 2016 war er bis auf die KH-Aufenthalte nur zu Hause - KiGa war schon vorher nicht mehr möglich und zur Einschulung kam es ja dann gar nicht erst.

Wir möchten in Anbetracht der aktuellen Situation gerne eine Stundenverkürzung für ihn beantragen - wenn möglich gerne auch auf Dauer!

Zum einen müssen wir ihm morgens (und abends) einige Medikamente geben und diese sollen teilweise zeitlich nicht direkt zusammen gegeben werden. Wir möchten ihn nicht morgens in aller Hergottsfrüh nur dafür aus dem Bett zerren, zumal wir froh sind, wenn er mal schlafen kann. Sein Schlaf ist durch das Anfallsgeschehen ohnehin oft gestört - er schläft manchmal erst gegen 23.30 oder später ein. Deswegen dachten wir an einen etwas späteren Transport und auch an ein früheres Schulzeitende. Zu Kindergartenzeiten - in denen ich ihn selbst gefahren habe - blieb er auch nicht so lange. Ich könnte ihn jetzt natürlich auch selbst fahren, aber die Schule liegt verkehrstechnisch absolut ungeeignet für mich - auch wenn sie nicht weit weg ist...

Im Moment wäre unser Pro-Argument auf jeden Fall die Immunsuppression - aber das würde vermutlich - wenn überhaupt - nur für einen befristeten Einzeltransport ausreichen. Das Anfallsgeschehen lässt sich nicht planen - da haben wir von ganz schlecht bis derzeit relativ ruhig alles dabei...

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich das ganze am besten angehe. Wer muss/sollte welche Atteste ausstellen. Wer ist mein Ansprechpartner - Schulamt? Wie habt ihr es durch bekommen?

Bin für jeden Tipp dankbar!
Gruß
Nicole

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Grüße von Nicole (*72) und Tim (*09), Lissenzephalie, Balkenagenesie, Erweiterung der Seitenventrikel, seit Febr. 2010 West-Syndrom (nicht anfallsfrei mit auffälligem EEG) und seit Nov. 2013 PEG - kann nicht sprechen, nicht laufen, nicht sitzen, nicht krabbeln - ABER unser Li-La-Launebär
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nina-st
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten zuerst für 2 Schuljahre eine Stundenverkürzung die die Schule angeleiert hat. Wir haben das mit der Schulleitung besprochen und die haben sich gekümmert.

Dann haben wir eine Weile vollzeit versucht, das ging 2 Jahre gut und dann haben wir ihn teilzeit krankschreiben lassen.

Beides war unkompliziert, bei der ersten Regelung muß die Schule mitspielen und bei der 2. der Arzt. Beides ist einen Versuch wert.

Wobei ich nicht weiß wie das ist wenn das schon vor der Einschulung angeleiert werden soll. Ich würde mit der zukünftigen Schulleitung erstmal sprechen.

Für den Transport ist dann ja vermutlich der Landkreis oder so zuständig? Die haben das mit dem Transport organisiert nachdem wir alles andere durch hatten.
Also erst die Stundenverkürzung und dann um den Einzeltransport kümmern.
Ich würde nicht mit ungünsitger Verkahrslage argumentieren, sondern mit Teilhabe usw. andere Förderkinder werden ja auch gefahren.

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Pflegesohn ,traumatisiert, blind, 5. Klasse Blindenschule
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TimsMama2009
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,
der Transport an sich ist unstreitig - den muss ich gar nicht begründen. Ich wollte EUCH nur schreiben, warum ich ihn nicht künftig auch selbst fahren kann/möchte. Das hat mit der Schule bzw. dem Transport an sich erst mal nichts zu tun. Läge die Schule günstiger, hätte ich den Transport weiter übernommen. Im Kindergarten hätte er auch schon Anspruch auf den Transport gehabt - da hab ich der Allgemeinheit 7 Jahre Kosten erspart, da es eh fast auf dem Weg ins Büro lag Cool

Die Gründe für einen Einzeltransport liegen ganz klar bei Tim und deswegen die Frage, wie man das am geschicktesten angeht.

Danke und Gruß
Nicole

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oy1970
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,

unsere Tochter war zu Beginn ihrer Schulzeit durch diverse Lungenentzündungen und wochenlange Infekte ziemlich mitgenommen und geschwächt, so dass eine Vollzeitbeschulung zu Beginn der 1. Klasse (den sie auch krankheitsbedingt verpasst hat) nicht möglich gewesen wäre.

Wir haben von unserem Lungenfacharzt und unserem Hausarzt ein entsprechendes Attest bekommen. Mit der Schulleitung habe ich dann abgesprochen, dass unsere Tochter erstmal nur zu den Hauptfächern in der Schule anwesend sein wird. Sie hat sich dann aber im ersten Halbjahr so stabilisiert, dass sie dann Vollzeit gegangen ist. Ansonsten hätten wir das wohl mit dem Schulamt und Amtsarzt regeln müssen.

Ich würde mich also zuerst mal an die Schulleitung wenden und da anfragen, wie das Prozedere aussieht.

LG

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Kunigunde123
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
schnell u kurz nur
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LG Kuni

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Inga
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole!

Mal ein ganz anderer Gedanke, warum versuchst du nicht für jetzt erst mal Hausunterricht zu bekommen? Und besprichst dann mit diesem Lehrer, wie dann die "Eingliederung" in die Schule stattfinden kann.

Viel Erfolg bei dem Suchen nach einer guten Lösung!
Gruß, Inga

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TimsMama2009
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inga
die Option kannte ich gar nicht - weiß auch nicht, ob ich die ziehen möchte.

Wir haben schon immer darauf Rücksicht genommen,was ihm zumutbar ist. Sind jetzt gerade froh, dass er seit 4 Wochen wieder etwas stabiler ist. Wer weiß für wie lange? Er hat dieses Jahr einige Kapriolen gedreht und wir sind einfach nur dankbar, dass wir ihn mittlerweile stabiler haben.

Diesen Stand möchten wir einfach nicht aufs Spiel setzen. Hatten auch schon über Befreiung nachgedacht, aber er soll wieder unter Kinder. Es tat ihm immer sehr gut, zeigte aber auch deutlich seine Grenzen auf.

Wir stellen uns eine dauerhafte Verkürzung vor und hoffen, dass wir dieses schaffen. Ich möchte die Tiefphasen nicht noch einmal durchleben müssen. Nicht wegen unnötigem Stress.

Liebe Grüße
Nicole

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PaulaW
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 17:18    Titel: Hallo Antworten mit Zitat

Hallo !

Wir haben die Teilzeitbeschulung durchbekommen. Allerdings nur mit Anwalt obwohl alle nötigen Atteste vorlagen und es die Möglichkeit laut Gesetz gibt.

Viel Glück !

Liebe Grüsse

Paula

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Inga
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole!

Ja, das kann ich gut verstehen, aber ich verstehe nicht, warum du denkst, dass ein paar Stunden Hausunterricht / Woche anstrengender sein sollen als Teilzeitunterricht mit Transport?
Ich würde mich mal in Ruhe über die Konditionen erkundigen, evtl. könnte das ja doch ein guter Zwischenschritt sein. Meist kommen die Lehrer von der zuständigen Förderschule, da kann dann evtl. ein sanfter Übergang mit ihm geplant & organisiert werden.
Vom Antrag bis zur ersten Stunde werde eh sicher Wochen (ist ja gleich Weihnachten und Jahreswechsel) vergehen, ist ja nicht so, dass da morgen dann ein Lehrer auf der Matte steht. Wink

Gruß, Inga

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Irmengardelisabeth
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BeitragVerfasst am: 06.12.2017, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole ,

Vielleicht ist auch eine Kombi Lösung möglich.
Also stundenweise als i— Kind mit Pflegedienst in eine möglichst nahe Schule als Ziel, dass Tim Zeit und Input von anderen gleichaltrigen Kindern bekommt und in einen sozialen Kontext eingebunden ist.
Desweiteren stundenweise Hausunterricht 1-2 mal die Woche durch den MSD (mobiler sonderpädagogischer Dienst) sowie die diversen Therapien zuhause.
Ein Sozialer Kontext und die notwendige Förderung sowie Behandlungspflege parallel mit möglichst wenig Stress fürs Kind und euch Eltern.

Ich wünsche euch, dass ihr einen guten Weg findet und Ärzte und Lehrer die euch unterstützen.

Liebe Grüße
Irmi
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