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LRS wird in der Schule nicht anerkannt - Was tun?
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Corrie
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,

seit wann liegt der Schule der Bericht denn vor? Die Ergebnisse der Testung sind ja immer nur für einen bestimmten Zeitraum gültig.

Streng genommen unterscheidet der Legasthenieerlass in Nachteilsausgleich und Notenschutz. Der Nachteilsausgleich umfasst Maßnahmen wie mehr Zeit oder Hilfsmittel. Beim Notenschutz geht es darum, dass das Lesen und Rechtschreiben anderes gewichtet wird.

Viele Schulen haben den Nachteilsausgleich bereits mit dem Notenschutz kombiniert. Also das Kind erhält Hilfsmittel und das Diktat wird z.B. nur bis zur Hälfte gewertet.

Liebe Grüße
Corrie

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Lesslo
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maja , Hallo Corry,

Ich hoffe auch sehr dass beim Thema Schule endlich einmal Ruhe reinkommt. So langsam kann man da echt von der unendlichen Geschichte Teil xxxx sprechen......


Die Testung war im Januar '17. Die Unterlagen dann also Ende Januar/Anfang Februar da. Wir lang ist das denn gültig? Davon höre ich das erste Wort. Shocked

Lg Lesslo

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kati543
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BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,
der Nachteilsausgleich wurde bei uns in der 2. und in der 4. Klasse gemacht. Ich schätze die Regel ist also wie beim sonderpädagogischen Förderbedarf...alle 2 Jahre.
Bei uns berief sich die Schule immer auf den Förderplan. Der wurde natürlich halbjährlich erstellt. Mein Sohn hat ja Förderbedarf Sprache.

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Corrie
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BeitragVerfasst am: 08.12.2017, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,

kommt bisschen auf die Schule an.

Manche Schulen entscheiden zu Beginn jedes neuen Schuljahres über den Nachteilsausgleich, andere nur alle zwei Jahre. Dann sollte schon eine aktuelle Testung vorliegen. Wenn das Kind in der 4. Klasse ist, wird man eher nicht mehr die Testung aus der 2. Klasse dafür nehmen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass ihr nun zur Ruhe kommen könnt und der Nachteilsausgleich bald gewährt wird.

Liebe Grüße
Corrie

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Lesslo
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BeitragVerfasst am: 08.12.2017, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

So ihr Lieben,

Es bleibt dabei. Kein Nachteilsausgleich, keine schulische Förderung. Aber ein Förderplan. In dem allerdings wieder nur steht, dass Isa sich an die Rechtschreibregeln zu halten hat und dass sie zu Hause eben mehr üben muss Mad

Als ich fragte wie es denn mit der LRS Förderung in der Schule aussieht, bekam ich zur Antwort dass das in der Grundschule nicht vorgesehen sei, sondern erst ab der weiterführenden Schule. Shocked

Nachteilsausgleich würde erst ab einer 5 gewährt. Und da sei sie ja noch nicht.

Werde wohl mein Glück bei der Schulleitung versuchen müssen, um zu erfahren ob denn die Grundschule keine Schulform des deutschen Bildungssystem ist....

Lg Lesslo

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Lesslo
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BeitragVerfasst am: 12.12.2017, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Kurzer Nachtrag.

Gespräch mit der Schulleitung ergab, dass es keine individuelle LRS Förderung gibt. Dafür gäbe es einfach keine Ressourcen.

Danach habe ich mich mit einer anderen Mama unterhalten (gleiche Klasse, ähnliche Probleme, aber ohne LRS Diagnose). Die war ganz aufgebracht, weil das Kind plötzlich in Deutsch extra Förderung in einer Kleingruppe bekommt, und man ihr vorher nix davon gesagt hat. Im Gegenteil, letzte Woche hat man ihr gesagt dass alles bestens sei, und wegen der Rechtschreibprobleme brauche sie sich keine Gedanken machen Shocked

Verstehe einer dieser Schule. Kinder ohne Diagnosen werden gefördert, Kinder mit Diagnose haben Pech..... Rolling Eyes

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BeitragVerfasst am: 12.12.2017, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,
es gibt in Deutschland 3 verschiedene Förderprogramme. Die darf man nicht durcheinanderwerfen.
LRS
Lesen
DaZ (Deutsch als Zweitsprache)/Intensivkurs ... das hat verschiedene Namen
Auf die ersten beiden hat man quasi keinen Anspruch wenn es keine Kapazitäten gibt. Die Schulen müssen letzteres aber IMMER anbieten.
Mein Sohn sollte in alle 3 Kurse. Den letzten haben wir abgelehnt, weil er die "komische Sprache" autismusbedingt garantiert nie ablegen wird. Deutsch ist seine Muttersprache, zweisprachig wird er nicht erzogen.
LG
Katrin

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Lesslo
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BeitragVerfasst am: 13.12.2017, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kati,

Vielleicht stehe ich da gerade etwas auf dem Schlauch, aber was genau willst du mir damit jetzt sagen? icon_scratch.gif

Lg Lesslo

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kati543
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BeitragVerfasst am: 13.12.2017, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,
ganz krass ausgedrückt:
Fremdsprachler haben einen Rechtsanspruch auf Förderung...deutlich eher als Kinder mit LRS. Wenn du also sagen könntest, dass dein Kind zweisprachig aufwächst oder irgendeinen ausländischen Hintergrund hat (da reicht schon der ausländisch klingende Name, glaub mir) hat dein Kind einen Anspruch auf Förderung bis Schulende (9. Klasse).
LG
Katrin

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Corrie
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BeitragVerfasst am: 14.12.2017, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lesslo,

falls eine Schule Förderstunden anbietet, finden die in der Regel in Kleingruppen mit 5 bis 8 Kindern statt. Es ist traurig, dass die Schule, das nicht anbietet.

Zur Förderung des anderen Kindes in der Kleingruppe: bei uns erhalten Kinder auch Förderung in Kleingruppen, wenn sie inklusiv beschult werden.

Liebe Grüße
Corrie

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