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Schon wieder Schwierigkeiten in der Klasse
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 03.12.2017, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rike:

Dein Sohn soll die Klasse weiter stabilsieren Shocked ? Und seine psychischen Kosten dafür in der Therapie aufarbeiten? Geht es noch Twisted Evil ???

Ich wünsche dir starke Nerven! Mit solchen Pädagogen ist nicht zu spaßen Twisted Evil !

LG
Angie

_________________
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 03.12.2017, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rike,

puuh... Die Klasse soll er stabilisieren? Als Blitzableiter, oder was?
Zitat:
er solle in einer Therapie lernen, das Verhalten der Jungen auszuhalten
Shocked Da fällt einem echt nichts mehr ein.

Ob es was bringt, weiß ich nicht, aber nachdem es da auch um rechte Hetze geht, wäre es vielleicht einen Versuch wert, den Elternbeirat zu involvieren?

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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T.Sophie
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich bin mehr als nur entsetzt, wenn ich das so lese...
Nein, das geht gar nicht.
Könntest du vielleicht mal hospitieren um das vor Ort mitzubekommen,wie das so abläuft?
Ich werd gerade echt wütend, wenn ich sehe wie da mit einem Kind umgegangen wird. DAS GEHT GAR NICHT!

Ich drücke dir die Daumen und wünsche sehr, dass du eine gute Lösung für dein Kind findest bzw. dann auch genehmigt bekommst!


LG T.Sophie

_________________
Baujahr 1988 / diverese Traumafolgestörungen / Tinitus, Dysplasie im Knie / chronische Magen-Darm-Probleme (subtotale Dickdarmentfernung + Entfernung der Galle)
SBA mit 60GdB ohne Merkzeichen

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Senem
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Beiträge: 2277

BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin gerade fassungslos und geschockt!

Es ist sehr schade, das Menschen da kein Verständnis für andere Menschen haben, die zb

wegen ihrer psychischen Störungen beeinträchtigt sind. Ich spreche aus Erfahrung Rolling Eyes

_________________
Gruß
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SarahmitFlorian
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

frag dich doch mal durch, ob es bei euch von Kreis/Stadt eine Schulsozialarbeit gibt. Die kommen von ausserhalb der Schule und führen ein Sozialtraining mit der ganzen Klasse durch. Das wäre auch eine gute Unterstützung für die Lehrerin, die scheinbar nicht mehr weiter weiss.

In unserer Schule gab es auch schweres Mobbing und es haben sich die Beratungslehrerin und die Schulsozialarbeit eingeschaltet. Es hat geholfen.

LG Sarah
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rena99
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

RikemitSohn hat folgendes geschrieben:

Mit der Klassenlehrerin habe ich bereits gesprochen, aber die möchte ihn behalten, weil er die Klasse so gut stabilisiert. Ausserdem hat sie nach meinem Gefühl keine Lust mehr auf den Stress. In dem Gespräch hat sie versucht meinem Kind mangelnde Stärke zu unterstellen und er solle in einer Therapie lernen, das Verhalten der Jungen auszuhalten. Sie gibt zu, dass die Jungen ein Problem sind, aber weiß nicht, was sie noch machen kann.
Nächste Woche spreche ich mit dem Direktor, aber der ist sehr wahrscheinlich dagegen. Weiß jemand noch andere Möglichkeiten oder Wege den Klassenwechsel durchzusetzen, wenn der Direktor nein sagt, oder ist an der Stelle dann Endstation?
LG Rike


Hallo Rike,

es kann und darf nicht sein, dass dein Sohn zum Problem gemacht wird. Das ist nicht gut für sein Selbstwertgefühl. Dass ein Klassenwechsel an ein und derselben Schule so viel nutzt, kann ich mir leider auch nicht vorstellen. Da bleibt ja die Pause, das Schulhaus und und und. Man muss an das Mobbing ran. Ansätze hatte ich ja bereits verlinkt. Das ist undbedingt die Aufgabe der Schule. Wenn die Schule das nicht will und kann, muss man sich nach einer anderen Schule umschauen, leider.

Natürlich ist "abgehärtet sein", der Fachbegriff ist "Resilienz" eine gute Sache, aber das ist unabhängig von der jetzigen Situation zu sehen. Mobbing endet selten von selbst. Da müssen Erwachsene ran. Das kann und darf man nicht auf den Schultern deines Sohnes abladen.

Ich würde auch mal schauen, ob es da Schulsozialarbeiter gibt oder den schulpsychologischen Dienst der Gemeinde/Stadt ansprechen.

Ansonsten bleibt meist nur ein Schulwechsel.

LG
Rena

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Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)
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kati543
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rike,
ja, es gibt immernoch das Schulamt.
In Zukunft würde ich entweder schriftlich oder mit Zeugen mit der Schule reden.
LG
Katrin

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Katrin (Epilepsie)
O. (Frühkindlicher Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke für euren Zuspruch und euer Verständnis.
Ich habe vorhin eine Mail von der Klassenlehrin bekommen. Sie wird einen Klassenwechsel definitiv nicht unterstützen. Sie erwartet, dass wir ihr Zeit geben zur Lösung des Problems und wünscht sich, dass alle Kinder sich in ihrer Klasse wohlfühlen. Sie setzt weiter auf Gespräche mit allen Jungs und erhofft sich eine langsame Besserung.
Was sie anscheinend nicht begreift, dass mein Sohn ihr keine Zeit mehr geben kann für das Problem. Seit zwei Monaten warten wir geduldig und er muss sich jeden Tag beschimpfen lassen. Gespräche haben bisher nichts gebracht. Ich bin so wütend. Entweder begreift sie den Leidensdruck meines Sohnes und die Brisanz der Situation nicht oder es ist ihr zu anstrengend.
Als nächstes werde ich nun mit dem Direktor sprechen, was auch schwierig sein wird und mir ordentlich Bauchschmerzen bereitet. Wenn der Direktor auch keine Unterstützung für mein Sohn gibt, werde ich mich an die Schulbehörde wenden, auch wenn mir das schwer falle würde.
@Rena Du hast so recht. Ob ein Klassenwechsel komplett hilft, kann ich auch nicht sagen. Aber er wäre dann nicht ständig in einem Raum mit diesem Jungen und er hat in dieser Klasse gute Freundschaften entwickelt. Kinder die von besagtem Jungen, zwar bedrängt werden, aber zu meinem Sohn stehen. Darin sehe ich noch eine Chance den Schulwechsel zu vermeiden, denn mein Sohn liebt seine Schule trotz allem.
Das von dir vorgestellte Programm wurde in der Klasse meines Sohnes schon zweimal angewandt und ist kläglich gescheitert. Das gehen sie nicht so richtig an. Meinem Sohn wurde vor 1,5 Jahren ein Kind als heimlicher Unterstützer zugeteilt, das überhaupt keine Courage hat. Es kann nicht einmal sich selbst schützen.
LG Rike

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Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB ( ein lustiger Schlauschnacker zum Liebhaben )
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rena99
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BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

RikemitSohn hat folgendes geschrieben:
Das von dir vorgestellte Programm wurde in der Klasse meines Sohnes schon zweimal angewandt und ist kläglich gescheitert. Das gehen sie nicht so richtig an. Meinem Sohn wurde vor 1,5 Jahren ein Kind als heimlicher Unterstützer zugeteilt, das überhaupt keine Courage hat. Es kann nicht einmal sich selbst schützen.


Dann haben sie das Konzept komplett falsch verstanden. Es geht da nicht um heimliche Unterstützer, die zugeteilt werden, sonden um eine offene Unterstützergruppe, die sich sowohl aus Mobbenden, Freunden und eher neutral stehenden Mitschülern zusammensetzt. Da scheinen sie nicht richtig gelesen zu haben. Schade, sehr schade!

Ich drücke euch die Daumen!

Rena

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RikemitSohn
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Beiträge: 325

BeitragVerfasst am: 07.12.2017, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Ich hatte eben das Gespräch mit dem Direktor und seinem Stellvertreter. Leider sind beide schon mit der vorgefertigten Meinung, dass mein Sohn lügt, in das Gespräch gegangen. Schon als ich die Problematk schilderte wurde ich komisch angelächelt. Das Verhalten der anderen Jungen wurde mit komischen Verhaltensweisen meines Sohnes entschuldigt. Z.B. sollten wir doch verstehen, wenn die Jungen sich wegen des Nachteilsausgleichs für mein Kind, benachteiligt fühlen und darauf mit ärgern reagieren. Man müsste es ihnen erklären, was er wohl getan hat Shocked . Ich muss jetzt erst einmal klären inwieweit die Schweigepflicht eingehalten wurde. Ausserdem wurde ihm vorgeworfen, dass mein Sohn sich in seiner Klasse dazustellt, wenn die Klasse beisammen steht. Damit würde er Konflikte provozieren.
Auf die eigendliche Ursache, die Kündigung der Freundschaft von Seiten meines Sohnes, wurde gar nicht eingegangen. Sie wollen jetzt Ursachenforschung betreiben und dann wollen sie weiter überlegen und Schutz können sie meinem Sohn nicht gewähren. Sie sehen es als Lernfeld und das andere Kind braucht Zeit zum lernen. Sie sehen das ganze nicht als Mobbing, sondern kleine Rangelei um die Machtposition in der Klasse.
Mir wurde auch nur halbherzig zugehört. Ich hatte bereits mehrfach erwähnt, dass mein Sohn diese Woche nicht zur Schule geht, als ich gefragt wurde, ob er jetzt in seiner Klasse ist. Rolling Eyes
Zum Glück war meine Schwester dabei, eine Sozialarbeiterin- tätig in Schulen. Wir haben es geschafft die Herren etwas in die Ecke zu drängen (O-Ton meine Schwester: Sie könnten ja auch in Betracht ziehen, dass wir die Wahrheit sagen) und haben klar gemacht, dass wir nicht locker lassen.
Ich werde mich nun bei der Schulbehörde erkundigen, was wir für weitere Mittel haben.
Ich bin so genervt und frustriert.
LG Rike

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