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Eure Meinung zu Grundriss von unserem geplanten Bungalow
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Maria-Taha
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Anmeldedatum: 23.08.2014
Beiträge: 5
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 13:25    Titel: Eure Meinung zu Grundriss von unserem geplanten Bungalow Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, wir (36, 32 & 5 Jahre alt) sind beim Planung einer barrierefreier Bungalow. Wir haben ein Angebot von BU bekommen aber die ganze Planung gefällt uns nicht ganz. Über unser Sohn: Bis 2 Jahre alt ganz gesund. Dann Sauerstoffmangel und hypoxischer Hirnschaden. Kann nicht laufen(Rollstuhl), Handmotorik nicht gut und rechte Hand ist aktiver(Rolli muss geschoben werden). Kann nicht sprechen, aber versteht gut. Kontakt durch lautieren, augengesteuerte
PC, er beantwortet die ja und nein Fragen, sodass Hand auf reche Bein heißt ja und linke Bein heißt nein. Er kann sehr gut mit seinen Augen reden Wink
Muss gefüttert werden. Möglicherweise weich und passiert. Er ist sehr freundlich mit viel Energie und Bewegung(auf dem Boden-Spielmatte). Er hat keine gute Kontrolle(Steuerung) auf seine gesamte Bewegung. Seinen heutigen Hilfsmitteln:
Rollstuhl, Stehtrainer, Therapiestuhl, Therapietisch, Badeliege, NF
Walker, Dreirad.
Das Haus ist auf der Basis von Oslo-Bungalow von Katalog geplant worden und wir haben ein Arbeitszimmer hinzugefügt.
Fürs Haus(unsere Wünsche): Wohnfläche 130–140 qm Wohnzimmer, Küche (offen), Eltern Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, 1 Arbeitszimmer, WC – Dusche, Gäste-WC, HWR, Carport mit Geräteraum, 2. Eingang von der Carport. Das Fenster von Tahas
Zimmer etwas tiefer.
Für uns sind die zukünftigen Bedürfnisse nicht ganz klar, Taha
hat nach das Unglück sehr viele Fortschritte gemacht, aber wer weißt wie alles nachher witerentwickelt!?
Meinen konkreten Fragen: Ist Carport(3,5 m Außenmaß) genug breit? (Für ein normaler Van z. B. Caddy).
Ist das WC und Dusche genug groß? Rollstuhl Abstellplatz?
Flur bzw. Diele genug breit?
Kind1?
Wir werden uns sehr freuen für eure konkrete bzw. allgemeinen Meinungen und beim Planung worauf wir achten müssen.
Danke im Voraus
Lg
Tahas Papa


Grundriss 1__.jpg
Grundriss 1

Oslo_Basis.jpg
Oslo_Basis


Grundriss 1.pdf
 Beschreibung:
Grundriss 1

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Anton09
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Beiträge: 255
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

zum Haus kann ich nicht viel sagen.
Wir wohnen in einer behindertengerechten Wohnung.
Für uns mit Intensivkind waren wichtig:
Abstellraum Hilfsmittel z.B.Stehtrainer usw.
breite Türen - vielleicht eher zum Schieben ( kann dann Person mit Handicap selbst besser öffnen)
Platz für Pflegeliege im Bad
Zimmer/ Ort für Pflegepersonal falls benötigt
grosse Fensterfront im Kinderzimmer und Wohnzimmer, kann Bett rausgefahren werden
viele Steckdosen für benötigte Geräte
Platz für Einbau Lifter sollte gegeben sein

Schöne Grüße
Frauke

_________________
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5
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sophied
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Beiträge: 269
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich kenne mich mit Hausplanen nicht aus, bin 22 Jahre alt und hebe eine barrierefreie Mietwohnung. Aus Erfahrung als Rollstuhlfahrer kann ich dir jedoch ein paar Tipps zu dem Plan sagen:

1. Wo wollt ihr die ganzen Therapiegeräte hinstellen? Wenn die ins Kinderzimmer kommen, sind 17qm zu klein. Denn er braucht ja auch platz sich im Rollstuhl zu bewegen. Eventuell wird er später auch Spielzeug haben. (Du schreibst er kann jetzt eine Hand benutzen, vielleicht wird dein Son später ein e-fix Fahrer?) Ich habe ein Zimmer von 25qm und mit allen Therapiegeräten passt das.

2. Dein Sohn wird wahrscheinlich auch einiges an Equipment (Inkontinenz-Versorgung, Katheter, Medikamente,...) brauchen. Ich habe eine Tür von meinem Zimmer in einen eigenen kleinen HWR, das ist echt Geldeswert, so ist das alles schön verstaut, gerade nicht benutzte Orthesen befinden sich dort,... Und es sieht nicht jeder auf den ersten Blick. (Kommt aber drauf an, ob das ganze Equipment auch im Kasten Platz hat)

3. Das Bad kommt mir etwas klein vor. Wenn dein Sohn weiter Fortschritte macht (was ich wirklich für euch hoffe) und er später vielleicht einmal selbst ins Bad kann, ist das wenden mit dem Rollstuhl indem Grundriss 1 echt schwer. auch das WC wird er so nie nützen können. Ich weiß nicht, ob ihr euren Sohn später mal baden lassen wollt, aber eine Badewanne sehe ich nicht.
Sonnst noch ein Tipp, den mein Freund und ich sehr schätzen, ist ein Höhenverstellbares Waschbecken (So macht er seinen Rücken nicht kaputt und ich komme auch rauf) und ein Spiegel der für meine Höhe bis seine Höhe geht. Außerdem haben wir in der dusche nicht einen klassischen Duschhocker sondern einen den man auf die Wand geschraubt hat und aufklappen kann, so kann er normal duschen und ich im sitzen und es ist platzsparrend. Ich fahre das WC seitlich von vorne an, also bei eurem Grundriss 1 würde ich halb in der Dusche sein.

4. Lassen sich eventuell die Haupttüren für deinen Sohn (Sein Zimmer, Wohnzimmer, Terrasse) als Schiebetüren zwischen den Wänden bauen? Ich habe so eine Terassentür, ich liebe sie über alles, denn sie braucht wenig platz und geht trotz Rollstuhl von beiden Seiten auf. (Ich war gerade die Woche im Krankenhaus und habe mal wieder gesehen, wie anstrengend es ist, nach einer Bauch OP sich so stark zu drehen, um halbwegs zur Tür zu kommen)

5. Sehr gut finde ich die offene Küche, jede Wand macht Hindernisse und auch die breiten Türen sind super! Dein Sohn. wird Kinderzimmer 1 bewohnen? Dann ist es wirklich gut, wenn der Gang davor über 1m hat. Zwischen den drei Türen kann man den Rollstuhl gut drehen, da ist der Gang quasi doppelt. Der normale Gang reicht mit den 1 Meter, wenn es eben dazwischen "Wendeplätze" gibt. Die Türen passen sicher mit 1m, aber eventuellen Schiebetüren in den Wenden.

6. Auch ich habe eine Abstellfläche für den Rollstuhl, diese ist ein Segen im Winter, bei Regen, Dreck, Matsch und Schnee. Wenn man den Rollstuhl abtropfen lässt. Ab Besten mit Fließen auslegen lassen oder eine Wanne (wie für Schuhe) und eine Steckdose dazu, wenn es mal ein elektrisches Modell wird zum aufladen. Auch wenn ihr eventuell ein zweites Kind plant, kann man da dann den Kinderwagen abstellen und das Kind drinnen liegen lassen wenn es schläft.

7. Zum Caport, seit ihr euch sicher, dass es bei einem Auto bleibt? Dann reichen die 3,5 Meter. Meine Eltern haben jedoch später ein zweites kleines Auto gekauft, wenn sie ohne Rolli schnell in die Stadt, Arbeiten,... mussten. Was wollt ihr denn alles ins Caport unterbringen? Wenn da noch Räder, Fahrradanhänger, ... untergebracht werden sollen, ist es zu schmal. Ich habe ein Liegedreirad, das hat alleine eine Breite von 80cm.

8. So zur allgemeinen Ausstattung eines Zimmers von Rollstuhlfahrern: Das niedrige Fenster ist super, ich habe ein Jalousien die mit einer Fernbedienung geht. Diese könnte dein Sohn sicher auch mal selbst benutzen, Kurbeln sind immer zu hoch, das geht nicht selbst. Hohe und Tiefe Kästen helfen mir wenig, ich habe lieber schmale Regale. Wir haben einen großen Kleiderschrank zusammen. Ich benutze alle Hängeflächen unten und die vorderen Bereiche. Mein freund ist groß, dem freut es, er muss sich nicht bücken.

9. Wenn du deinen Sohn auch gerne mal in der Küche helfen lassen willst, es gibt unterfahrbare Arbeitsblatten. Das ist übrigens bei allen Waschbecken sehr hilfreich.

10. Als letzter kann ich auch noch sagen. Steckdosen braucht man viel mehr als man denkt! Ich habe beim Bett alleine 10 Stück (Beatmungsgerät, Handyladekabel, Pariboy, Laptop, Lampe, Ladegerät für den Rolli, ...) und ich liebe meinen Lichtschalter mit dem ich vom Bett aus das große Zimmer-Licht steuern kann. (man ist nicht so schnell beim Bewegen und kann nicht mal durchs halbdunkle quer durchs Zimmer. Und so hat man ein gutes Licht wenn man zum Rollstuhl muss)

Ich hoffe es sind ein paar gute Gedankenanstöße
Liebe Grüße Sophie

_________________
Epilepsie (myoklonische, einfach fokale, Absancen, nächtliche motorische);
AOSD (mit neurologischen Komplikationen - Polyneuropathie, Tetraparese, Dysphagie, neuerogene Blase und Atemmuskelschwäche);
POTS, zentrales Schlafapnoesyndrom; HB und HSB mit autistischen Zügen; Sehschwäche, zahlreiche Allergien und andere Kleinigkeiten
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Chantal-Marie
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Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Mann ist vom Fach, er arbeitet seit über 40 Jahren auf dem Bau. Er ist Spezialbaufacharbeiter, wenn er nicht weiter weiß könnte ich den Plan seinem Chef zeigen. Die Firma meines Mannes macht immer öfter Barrierefreies Wohnen, zwar nicht explizit für Behinderte Menschen aber für Senioren die auch nicht mehr so können wie sie wollen.

Sag einfach Bescheid!
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heidipet
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Wohnort: bei Koblenz

BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tahas Papa,
- Die Türbreiten finde ich in dem Plan nicht. Ein guter Rollifahrer kommt mit normalen Türen grade so zurecht, eingeschränkte Motorik sollte 100er Türen haben. Bei Neubau auf jeden Fall.

- Mindestens zum Bad und Kinderzimmer würde ich eine Schiebetür machen. Beim Auf- und Zuklappen stört ein Rolli immer.
Für Aktiv-Fahrer sind Klapptüren auch immer blöd.

-Toilette würde ich ein Stück aus der Ecke rausholen.

- Achte bei der Elektrik auf viele, viele Steckdosen im Kinderzimmer.

- Bei der Elektrik würde ich auch auf Zukunftsfähigkeit großen Wert legen. Möglichkeiten für Sprachsteuerung, Ipad oder ähnliches (sofern bezahlbar...)

-Achtet bei den Türschwellen (Terrasse, Haustür) darauf, dass sie tatsächlich eben sind. Sogenannte "Neubauschwellen" haben bis zu 2 cm und werden als DIN-Gerecht verkauft. Wer je versucht hat, mit einem Aktiv-Rolli über die Dinger zu kommen, verflucht sie. Nehmt Magnetschwellen oder etwas ähnlich wirklich plattes. Allerdings deutlich teurer.

- Insgesamt zwischen den Zimmer möglichst wenig Schwelle.

- Rolli-Abstellplatz macht möglicherweise Sinn, aber: Unser Junior fährt E-Rolli und wird daraus direkt ins Bett umgesetzt. Sprich, das Teil parkt über Nacht immer im Kinderzimmer. Aber für den Platz findet sich garantiert eine andere Verwendung....

- Kind 1 hat das kleinere und dunklere Zimmer. Das muss nicht, könnte aber ein Streitpunkt werden.

- Den Geräteraum würde ich so groß wie zulässig machen und ordentlich bauen. Dort wird einiges an Geraffel landen.

Gut ist:
- Kinderzimmer rechteckig, falls ihr eines Tages einen Deckenlifter braucht. (Keine Decken abhängen!!).
- Kinderzimmer neben Bad. Noch besser wäre ein grader Weg zwischen beiden.

Gruß
Heidi
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Andest
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BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
abgesehen von den Dingen (Stauraum, Badezimmet, etc) die schon genannt wurden...gönnt euch den Luxus einer Schiebetür zur Terasse!!
Es gibt welche ohne Profil am Boden, die läuft dann nur auf einer wenigen Millimeter hohen Nut.
Man hat dadurch eine tolle Breite, für Therapiestuhl, ggf. Gehtrainer etc.
Leider werden die Hilfsmittel im Laufe der Jahre deutlich größer und somit auch schwerer..

Viel Glück beim Hausbau!

Viele Grüße,
Andest (ein Foto einer solchen Schiebetür könnte ich bei Bedarf per pn schicken; -))

_________________
Lisa, geb. 09/2008, Rett Syndrom, Epilepsie, PEG seit Sept. 2016
kl. Maus, geb. 08/2012, topfit
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Lucky
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BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Achtet auch auf die verbauten Materialien für den Boden:

Im Bad sind Fliesen, die rutschhemmend sind lebensrettend!

Ansonsten ist Teppichboden mit Rollstuhl sehr anstrengend. Ich würde was pflegeleichtes, nässeunempfindliches nehmen.
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Rita2
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BeitragVerfasst am: 12.10.2017, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

unbedingt eine wirklich bodengleiche Dusche einbauen lassen, ganz ohne jede Schwelle oder Abdichtung. Wir haben so etwas, das funktioniert mit einer guten Duschabtrennung recht gut. Wenn unser Sohn alleine duscht, dann kommt schon etwas Wasser raus, aber das kann man hinterher aufwischen. Bei mir und meinen Mann kommt kein Wasser raus.
Wir haben diese Duschabtrennung, allerdings beim Hornbach gekauft, weil dort billiger.
https://www.obi.de/tueren-seitenwae.....100-cm-x-200-cm/p/6667638
Diese Abtrennung kann man in der Mitte der Tür umklappen und an der Wand nach innen und außen schwenken. So kann man bei Nichtbenutzen die Duschwand ganz wegklappen und hat so den Platz der Dusche als Bewegungsfläche im Bad. So könnte der Platz im Bad ausreichen. Allerings hast du keine Fläche wie du deine Tochter abtrocknen kannst im Bad.

Insgesamt kommt mir der Platz im Haus für 2 Kinder, eins mit Rolli als ziemlich klein vor. Aber es ist ja alles auch eine Frage des Geldes.

Hier zwei Links zu barrierefreien Bauens:
http://www.bmub.bund.de/service/dow.....den-barrierefreies-bauen/
https://nullbarriere.de/broschuere-.....-barrierefrei-umbauen.htm
die Regeln nach der gültigen Norm finde ich oftmals als sehr viel Platz verbrauchend. Teilweise reicht auch weniger, aber ein Anhaltspunkt ist es auf jeden Fall.

Laßt doch nochmal von jemanden anderes einen Plan machen.

LG
Rita

_________________
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel
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sophied
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BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 05:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Was mir noch einfällt,

Besonders Kinder mit Handicap spielen und verbringen noch viel Zeit mehr auf dem Boden als gesund Kinds. Ein Teppichboden ist nicht toll für Rollstuhlfahrer, und super wird der auch nie. Meine Eltern daheim haben eine Fußbodenheizung. Wenn als Leistbar, ist diese in Kombination mit einem guten Parkettboden sehr gut zum befahren und gleichzeitig warm. (Zumindest im Bad und Kinderzimmer eine leider teurre Überlegung wert)

Liebe Grüße Sophied

_________________
Epilepsie (myoklonische, einfach fokale, Absancen, nächtliche motorische);
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Ullaskids
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Anmeldedatum: 30.05.2007
Beiträge: 3562

BeitragVerfasst am: 13.10.2017, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
unser häufigster Weg tagsüber ist vom Wohnzimmer/Esszimmer/Küche ins Kinderzimmer und zurück. Wir sind sehr froh darüber, dass der Architekt unseres Hausumbaus damals vorgeschlagen hat, dass dies eine gerade Strecke ohne Kurven wird. Und der Wohnraum hat eine Schiebetür. Auch wenn unsere Tochter diese nicht selber öffnet, ist es für uns bequemer als eine normale Tür.

Zum Carport: Es gibt ja den Zugang zum Haus vom Carport in den Hauswirtschaftsraum. Ist denn, wenn das Auto da parkt, daneben noch genug Platz um überhaupt mit einem Rollstuhl vorbeizukommen?

Die Dusche ist teilweise vor dem Fenster. Stelle ich mit nervig vor, nach jedem Duschen Fenster putzen. Und der Fußraum vor der Toilette liegt in der Dusche. Wenn jemand geduscht hat und die Toilette danach benutzt wird, trägt man den nassen Duschboden durchs ganze Bad... Dusche und Waschbecken wären besser vertauscht, falls der Platz an der Wand zum Flur für die Dusche ausreicht.

Soweit meine Gedanken zu eurem Grundriss.

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*2004):
Gendefekt, massive Entwicklungsstörung, Epilepsie, Skoliose
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