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Thea-OS
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Es gab vor längerem schon einen solchen Fall....aber solche Suchaufrufe zu starten ist quatsch. Die Vermittlung läuft über die Jungendämter.
_________________
Thea *84 mit Birte *04/10 Frühchen 28.SSW nach Blasensprung in 21.SSW, PVL, ICP-beinbetont, 3/16 erste freie Schritte!! Smile Inklusionskind in der Regelschule
Räuberkind *1/14 gesund, fröhlich, und anstrengend
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Judi
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
unabhängig davon dass es offenbar ja noch nichtmal klar ist ob der Junge tatsächlich "abgegeben" wird finde ich den Text in dem Huffingtinpost-Artikel (basierend auf Zitaten aus dem inzwischen gelöschten fb-Aufruf) schon ziemlich erschreckend.
Eine Aufnahme in einem Heim wäre für das Kind also ein "schwerer Schicksalsschlag", weil das Kind dort nicht gefördert würde? Das ist doch ein Schlag ins Gesicht all derer, die in Heimen alles für die Kinder tun...
Ich will hier keine Diskussion anzetteln was besser ist, das steht mir nicht zu.
Aber den Text finde ich heftig Shocked
VG
Judi

_________________
Reittherapeutin
Selbst betroffen mit ICD G35.1; I67.6 + G 41.2 (12/2015)
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mamavonsarah
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Thea und Judi,

ich dachte schon, ich wäre die einzige, die solche Aufrufe eher kritisch sieht.

Für mich hatte diese Aktion auch eher was von einem Aufruf den man für ein Tier aus dem Tierschutz startet, dass aufgrund seiner Beeinträchtigungen keiner mitnehmen will.


GRUSELIG!

Glücklicher weise werden Ado- und Pflegekinder nicht bei FB und über öffentliche Aufrufe
verhöckert, sondern erst nach eingehender Prüfung durch das Amt vermittelt.
Um auszuschließen, dass man sich aus einem Akt spontaner Rührseligkeit mal eben ein Kind mitnachhause nimmt.

(entschuldigt den Ton aber ich denke, es kommt rüber, was ich meine)

Zitat:
Das ist doch ein Schlag ins Gesicht all derer, die in Heimen alles für die Kinder tun.


Genau!

LG Sandy
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chrissibaer
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Fand den Aufruf, als ich den in der Huffpost gelesen hatte, schon recht merkwürdig. Die Erklärung im Spiegel bestätigt meine Meinung dazu.

Kinder werden nun mal nicht wie auf einem Basar vermittelt.

Die 8-wöchige Bedenkzeit finde ich übrigens recht kurz, vielleicht kommen die leiblichen Eltern erst nach Monaten zur Erkenntnis, sich in ihre Rolle einfügen zu wollen. Viele hier hätten sich doch nie vorstellen können, einmal ein behindertes Kind großziehen zu können, letztendlich klappt es aber oftmals doch, wenn auch sicherlich nicht immer einfach.
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Die 8 wöchige Bedenkzeit allein ist es ja nicht, aber danach wird es halt schwieriger für die leibl. Eltern.Da müssen dann schon super gewichtige Grunde aufgefahren werden wenn sie nicht mehr zustimmen. Die Adopflege dauerte(zumindest bei uns) ein Jahr, erst dann ging es vor Gericht und die Endgültige Ado ging von statten. Die ersten acht Wochen waren für uns und unsere große sehr schwer, immer der Gedanke, was ist wenn die Eltern ihr Kind wieder holen möchten. Es war ein emotional großes Hin und Her. Aber erst nach über einen Jahr als der Entscheid rechtskräftig war, fühlten wir uns endgültig sicherer.
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Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern
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Rita Schmidt
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
als ich ein Pflegekind (Baby) adoptieren wollte hieß es beim Jugendamt das wir nur als Pflegefamilie in Frage kommen. Es gibt genug Adoptiveltern, bin nur nicht sicher ob das auch für Behinderte Kinder zutrifft. Ich denke da ist Dauerpflege der bessere Weg. Man kann auch selbst krank werden o. ähnliches. Und es gibt auch so mehr Hilfe, weil man bei einem behinderten Kind mehr Kraft und Zeit braucht.

LG Rita
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Lynkas
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Geschmacklos. Es ist mir rätselhaft, wie ein einigermaßen reflektierter Mensch diese Art von Kinderhandel gut finden kann. Denkt mal nach, Leute! Nächstens verhökere ich meine Oma, die sonst im Heim dahinvegetieren würde (was evtl. eher zutreffen würde als beim Kind mit DS).
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ehemaliges Frühchen, Intestinale neuronale Dysplasie, ösophageale Motilitätsstörung, Malassimilationssyndrom, Athetose/Dystonie, Skoliose, Knochenmarkinsuffizienz, HF Autismus, sensorische Integrationsstörung
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Lynkas
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Oder ist das ganze nur ironisch gemeint und ich raffs mal wieder nicht? Wäre trotzdem geschmacklos.
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ehemaliges Frühchen, Intestinale neuronale Dysplasie, ösophageale Motilitätsstörung, Malassimilationssyndrom, Athetose/Dystonie, Skoliose, Knochenmarkinsuffizienz, HF Autismus, sensorische Integrationsstörung
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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich glaube nicht, dass es ironisch oder geschmacklos gedacht war. Ich glaube schon, dass da ursprünglich jemand in guter Absicht helfen wollte.

Nur gilt halt einmal mehr: Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht!

Und insbesondere dann, wenn eigentlich die Zuständigkeit von Behörden gegeben ist und ein bestimmtes Verfahren vorgesehen ist - dann sind solche Aufrufe von eigentlich nicht involvierten Privatpersonen doch eher SEHR fehl am Platze.

Gruß
Jörg

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K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Julianes Sonnenschein
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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich verstehe den Artikel nicht so, dass ein Heim prinzipiell schlecht ist, aber wenn ein Baby ins Heim kommt, ist das einfach traurig, ein Baby/Kleinkind braucht feste, dauerhafte Bezugspersonen. Wenn Eltern ihre behinderten Kinder später ins Heim geben, weil das die beste Lösung ist, dann ist das etwas ganz anderes.
Tut mir leid, ich kenne mich nicht genug mit dem Behördenkram aus, deshalb hab ich es gepostet. (Mir war schon klar, dass das Amt die zukünftigen Eltern dann prüfen würde.)

_________________
Liebe Grüße
Juliane
__________________________
Mama von Kind mit allg. Entwicklungsverzög., Mikrodeletion 3q29, atypischem Autismus.
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