REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.
SuchenSchnellsuche:  
Seit der Einschulung Zweifel am Kind
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Marialenau
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 23.10.2011
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 19:31    Titel: Seit der Einschulung Zweifel am Kind Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Sohn (vorgeburtlicher Schlaganfall, Hemi links) wurde kürzlich eingeschult. Er besucht eine integrative Regelgrundschule und hat einen Schulbegleiter. Er hat den Förderschwerpunkt Sehen, insgesamt sind wir an der Schule sehr gut betreut.
Ich war meinem Sohn gegenüber immer sehr positiv eingestellt - ich hatte immer gedacht, dass er das alle hinbekommt, dass wir das alles hinbekommen. Er hat sich gut entwickelt und alles gemacht, was gesunde Kinder auch machen - Schwimmschule, Skischule, Musikschule. Er hatte alle Zeit der Welt und wenn es nicht geklappt hat, dann war es eben so.

Aber seit der Einschulung (vor einer Woche) habe ich plötzlich Zweifel. Ich frage mich, ob er jemals lesen, schreiben und rechnen lernen wird. Natürlich nicht in dem Tempo, in dem gesunde Kinder das schaffen. Das verlange ich überhaupt nicht. Ich habe Zweifel, ob er es überhaupt lernen kann. Und ob ich meinen Sohn immer weniger behindert gesehen habe, als er tatsächlich ist. Sein Sozialverhalten ist nicht so, wie bei anderen Kindern. Er braucht länger, um sich Dinge zu merken, hat Konzentrationsprobleme und bockt, wenn er merkt, dass es ihm schwer fällt. Er kapiert einige Dinge schlicht nicht.

Ich warte eigentlich nur darauf, dass die Schule mit einer Lernbehinderung/geistige Behinderung um die Ecke kommt. Wir haben in zehn Wochen unser erstes Elterngespräch und mir graut es davor.
Er hat einige Entwicklungstests hinter sich, alle haben einen IQ im unteren Normbereich festgestellt - allerdings bin ich mir nicht sicher, ob solche Tests gerade bei kleinen Kindern aussagekräftig sind.
Wie habt ihr festgestellt, dass eure Kinder eine Lernbehinderung hatten? Woran hat sich das in der Schule gezeigt? Und habt ihr mit euren Kindern zuhause geübt oder es lieber gelassen?

Danke fürs Zuhören (oder Zulesen).

Liebe Grüße
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 24.10.2011
Beiträge: 11188

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

wenn ich ganz geradeheraus schreiben darf: Du fällst von einem Extrem ins Andere. Vielleicht hast Du bisher ein wenig zu rosig gesehen, nun aber zu schwarz. Wenn Du ihn bisher für geistig normal begabt gehalten hast, wird nicht plötzlich eine geistige Behinderung ernsthaft im Raum stehen.

Tu Dir und auch Deinen Kind einen Gefallen und nimm den Druck raus. Es gibt nicht nur Hopp oder Topp, nicht nur ganz oder gar nicht, sondern es gibt viele viele Zwischentöne, es gibt eine Entwicklungsdynamik, die man schwer einschätzen kann, ...
Nur mal ein Beispiel für eine von vielen Eventualitäten, die eine Rolle spielen können: Vielleicht blockiert Dein Sohn ja, weil er selber spürt, dass er Erwartungen nicht erfüllt? Oder weil ihm selber Schwächen bewusst werden?

Ein IQ-Test kann übrigens schwerlich zu hoch gemessen werden, wenn er korrekt gemacht wird. Wenn er nicht barrierefrei ist, dann kann er zu niedrig sein. Zu hoch nicht, wie auch. Wink

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tanja2014
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 16.10.2014
Beiträge: 816
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wie sah es denn in der Kindergartenzeit beim Malen aus? War das altersgerecht bzw. ist die Feinmotorik in der rechten Hand 100%ig in Ordnung? Wie kann er sich selbst organisieren? Kann er bspw. selbständig mit dem BambinoLük Aufgaben lösen?

Bei B. ist nicht das lernen an sich ein Problem, sondern eher die Handlungsabläufe Drumherum. Beim Bambino Lük bspw. sind die Aufgaben an sich inhaltlich für ihn gar kein Problem, eher schon zu leicht, allerdings ist die selbständige Handhabung des Kästchens mit den Plättchen einige riesige Herausforderung für ihn.

Wenn bei Euch die Feinmotorik ggf. auch leicht eingeschränkt ist und dann ja scheinbar auch noch Probleme bei der visuellen Verarbeitung dazukommen, fehlt es vielleicht gar nicht an den kognitiven Fähigkeiten, sondern das Drumherum ist vielleicht einfach ungeeignet.

Vielleicht ist ja das Schreibenlernen von Hand ein Problem, aber am Rechner geht es vielleicht ganz gut?

Dann stellt sich überhaupt die Frage, ob das Lernmaterial für ihn entsprechend aufbereitet wird. Das läge ja irgendwie nahe beim Förderschwerpunkt Sehen, klingt aber aus Deinem Post nicht so richtig raus, was da bisher versucht wurde.

Zu Hause üben wäre aus meiner Sicht vor allem dann sinnvoll, wenn Du zuhause die Möglichkeit hast, dem Kind die Inhalte anders bzw. für das Kind passender zu vermitteln als in der großen Gruppe in der Schule.

_________________
Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
und Wirbelwind (*2013)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Annette R.
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 13.11.2012
Beiträge: 1060

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

So lange läuft die Schule ja noch nicht.....Ich denke es sollte vor allem ausgeschlossen sein, dass seien Lernproblematik ( wenn denn eine da ist) auf seine Sehprobleme zurückzuführen sind.

Was haben sie bis jetzt an Unterrichtsstoff gemach? Und wo genau liegen da die Probleme?

_________________
Lena 2001: möglicherweise leichtes ADHS ( Diagnose und Gegendiagnose), ansonsten einfach ein Mädchen, was anders ist als andere....
Nellie 2006: Selbstbewußte Knutschkugel mit " Fräulein Rottenmeyer-Syndrom" Wink die gerne im Mittelpunkt steht.
Max 2008: leicht hypoton, motorisch retadiert, v. a. auf ASS und HB ( Diagnose zur Zeit nicht möglich)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
HollysAnne
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 09.12.2012
Beiträge: 344
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

es kommt mir komisch vor, dass du sofort an deinem Kind zweifelst. Bist du sicher, dass alle Rahmenbedingungen ideal sind, sodass nach dem Ausschlussprinzip das Problem nur noch bei deinem Sohn liegen kann ?

Du hast geschrieben: "Er hatte alle Zeit der Welt und wenn es nicht geklappt hat, dann war es eben so.

Aber seit der Einschulung (vor einer Woche) habe ich plötzlich Zweifel."

Merkst du selbst den Widerspruch ? Alle Zeit der Welt, aber nach einer Woche denkst du, er könne vielleicht nie lesen lernen ? Gib ihm doch die Zeit. Hab doch ein bisschen Vertrauen in deinen Sohn, dass er mit seiner eigenen Geschwindigkeit, auf seine eigene Art lernen wird. Lass ihn erstmal in der Schule ankommen.

LG Anne

_________________
Anne (*83, Logopädin) mit Holly (*3/2012) Abszess zerstörte 2. HW, heute Dystrophie, beinbetonte Spastik, Skoliose,u.v.m. Fröhliche Rollipilotin und meine größte kleine Heldin, Labertasche und Dramaqueen Smile
There are still faint glimmers of civilisation in this barbaric slaughterhouse that was once called humanity.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 04.12.2014
Beiträge: 1064

BeitragVerfasst am: 10.09.2017, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Tanja2014 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
wie sah es denn in der Kindergartenzeit beim Malen aus? War das altersgerecht bzw. ist die Feinmotorik in der rechten Hand 100%ig in Ordnung? Wie kann er sich selbst organisieren? Kann er bspw. selbständig mit dem BambinoLük Aufgaben lösen?

Bei B. ist nicht das lernen an sich ein Problem, sondern eher die Handlungsabläufe Drumherum. Beim Bambino Lük bspw. sind die Aufgaben an sich inhaltlich für ihn gar kein Problem, eher schon zu leicht, allerdings ist die selbständige Handhabung des Kästchens mit den Plättchen einige riesige Herausforderung für ihn.

Wenn bei Euch die Feinmotorik ggf. auch leicht eingeschränkt ist und dann ja scheinbar auch noch Probleme bei der visuellen Verarbeitung dazukommen, fehlt es vielleicht gar nicht an den kognitiven Fähigkeiten, sondern das Drumherum ist vielleicht einfach ungeeignet.

Vielleicht ist ja das Schreibenlernen von Hand ein Problem, aber am Rechner geht es vielleicht ganz gut?

Dann stellt sich überhaupt die Frage, ob das Lernmaterial für ihn entsprechend aufbereitet wird. Das läge ja irgendwie nahe beim Förderschwerpunkt Sehen, klingt aber aus Deinem Post nicht so richtig raus, was da bisher versucht wurde.

Zu Hause üben wäre aus meiner Sicht vor allem dann sinnvoll, wenn Du zuhause die Möglichkeit hast, dem Kind die Inhalte anders bzw. für das Kind passender zu vermitteln als in der großen Gruppe in der Schule.


Das hast du super auf den Punkt gebracht!
Wir haben ähnliche Diagnosen und auch FS Sehen + Probleme in der Motorik.

Ehrlich gesagt ging es mir genau wie der TE. Vor Schulbeginn habe ich immer das Positive gesehen, auch ganz viel Potential gesehen.
Mit dem Tag der Anmeldung in der Schule, schwang dann aber schon ein unterschwelliges Zweifeln mit.
Plötzlich ging es nur noch um Defizite, um Anpassung, darum, das Kind ins Regelsystem zu pressen. Und mit dem Schulstart sah ich es dann jeden Tag scheitern. Das Material passte nicht - aber es änderte auch niemand etwas daran.
Ein Kind, das nicht wie die anderen in unserem System lernen kann, muss "dumm" sein - so kam es bei uns an und so kam es furchtbarerweise auch beim Kind an, mit all seinen Folgen...

Wir haben extern und unabhängig testen lassen und uns wurde bestätigt, dass unser Kind unterfordert ist. Aber auch das hat nichts geändert.

Man kommt dann relativ schnell an den Punkt, dass man am Kind zweifelt, denn sooo viele (vermeintliche) Fachleute können sich doch nicht irren...
Es ist wirklich schwer, seine Wahrnehmung von sowas nicht beeinflussen zu lassen. Confused

Gruß
Alex
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Annileinchen
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 16.07.2017
Beiträge: 287

BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 06:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann Dich schon verstehen, denn bei unserem Autie sah es bei der Einschulung ähnlich aus. Es war auch für mich verwunderlich, wie schlecht das Lernen so lief.
Aber die Umstellung vom Kindergarten auf die Schule war schon schwierig. Das war so das Hauptproblem im ersten Halbjahr. Alles auf einmal war eben zu viel.

Im zweiten Halbjahr kamen dann die Fortschritte. Allerdings - der Stoff schreitet voran, die Lücken aufholen ist schwierig. Außerdem ist das Tempo an der Regelschule enorm. An einer L-Förderschule wäre halt alles langsamer durchgenommen worden...

Man ist manchmal am Verzweifeln, wie das Kind das in dem Tempo auch nur annähernd mithalten soll. Trotzdem ist das inklusive System für uns das beste. Was er allein schon vom "Abgucken" bei den anderen gelernt hat! Und er fühlt sich dort pudelwohl. Man muss halt sehen, wie das Kind in diesem Rahmen den besten Weg gehen kann.

Bei Euch denke ich auch, dass die Sehbehinderung nicht durch geeignetes Material und Hilfsmittel ausgeglichen wird. Dann kann es nicht funktionieren. Die Schulen selbst machen da leider meist nichts. Bleibt an einem selbst hängen, das Material anzupassen und Hilfsmittel zu finden.

Liebe Grüße

Annileinchen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lina Mare 67
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 07.06.2007
Beiträge: 1488
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn war von Anfang an auffällig in seiner Entwicklung und bis zur Einschulung hatten wir tatsächlich schon einige Tests durch, die auch nur Werte im untersten Normbereich zeigten.
Für mich war von Anfang an klar, dass ich meinen Sohn unter keinen Umständen auf die zuständige Regelschule geben würde, die hätten ihn vielleicht damals schon als I-Kind genommen aber individuelle Förderung hätte ich dort ernsthaft bezweifelt.

Außerdem gibt es bei uns im Lkr. ein wirklich super gutes Förderzentrum mit einer Diagnose und Förderklasse. Dort hatte mein Sohn wirklich die Zeit, die er brauchte, zudem war das gesamte Lernen wesentlich ganzheitlicher. Durch den ganzen Lehrplan zog sich, ein roter Faden. Auch im Sachkundeunterricht wurden Deutsch und Mathethemen wieder aufgearbeitet. Der Unterricht war sehr individuell und wirklich jedes Kind wurde nach seinen Fähigkeiten unterrichtet.
Es gab dort durchaus sehr fitte Kinder, die wesentlich schneller waren als mein Sohn und dementsprechend schneller das nächste Arbeitsheft erhielten.
Das hat meinen Sohn wahnsinnig angespornt und er hat geübt wie ein Wilder um das nächste Heft zu erhalten.
Naja und so hat er schließlich nach dem 3. Schulbesuchsjahr (2 Jahrgangsstufe) den Grundschulstoff intus und wurde auch in der 3. und 4. Klasse nach Grundschullehrplan unterrichtet.
Er blieb aber am FÖZ, da ihm die kleine Klassengröße und das strukturierte System dort sehr gut tat. Nach der 4. Kl. wechselte er auf eine Sprachheilschule nach München. Dort machte er über die M10 seinen mittleren Bildungsabschluss.

Inzwischen besucht er eine reguläre FOS, nachdem er im letzten Jahr die FOS-Vorklasse gemacht hat.
Nach einer erneuten Diagnostik im Sommer wissen wir nun, dass er Autist ist. Dies hat bestimmt zu seinen schlechten Ergebnissen bei den Tests geführt, denn seine Verarbeitungsgeschwindigkeit ist extrem langsam und auch seine Koordination und Handlungsplanung fürchterlich. ABER er ist extrem ehrgeizig , gewissenhaft, fokusiert und genau und eben diese Fähigkeiten haben ihm geholfen, das zu erreichen was er bisher geschafft hat.
Aber er hat die Hilfe der Schule und Lehrer gebraucht, Zeit und Verständnis, um sich zu organisieren und eigene Lernstrategien zu entwickeln.

Jetzt an der FOS wird es für ihn wesentlich schwieriger und wir hoffen, dass er wenigstens einen Zeitzuschlag erhält , damit er weiter die Möglichkeit erhält in seinem (langsameren) Tempo zu lernen und zu zeigen was er wirklich kann.

Sein Beispiel zeigt, dass der IQ-Test nicht alles sagt, denn er hatte einige Mitschüler, die sehr wohl durchschnittliche Ergebnisse hatten, die aber keinen mittleren Abschluss geschafft haben bzw. schulisch deutlich schlechter waren als er.

Also mein Tipp, gib deinem Kind Zeit, aber schau auch , dass er wirklich die Zeit und den Raum bekommt, den er braucht - auch wenn das vielleicht erstmal von der gängingen Schullaufbahn abweicht.

Viele Grüße Lina
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 04.12.2014
Beiträge: 1064

BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Annileinchen hat folgendes geschrieben:


Bei Euch denke ich auch, dass die Sehbehinderung nicht durch geeignetes Material und Hilfsmittel ausgeglichen wird. Dann kann es nicht funktionieren. Die Schulen selbst machen da leider meist nichts. Bleibt an einem selbst hängen, das Material anzupassen und Hilfsmittel zu finden.



Der Witz ist, dass wir bereits aufbereitetes Material zur Verfügung gestellt hatten. Ganze Schulbücher haben wir farbkopiert, reduziert und auf A3 vergrößert. Diese haben wir der Klassenlehrerin gegeben und die Materialien danach nie wieder gesehen.... Wäre ja nicht schlimm, wenn Kind sie wenigstens in der Schule hätte bearbeiten dürfen, aber auch das war nicht der Fall.
Da darf ich gar nicht drüber nachdenken... Evil or Very Mad
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Emma1909
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 08.07.2015
Beiträge: 262

BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Nach einer Woche kann sicherlich niemand sagen wo die Reise hingeht. Das wichtigste ist, dein Sohn muss in der Schule in Ruhe ankommen. Der Schulalltag weicht doch sehr von der Kiga Zeit ab. Das ist das wichtigste. Dafür hat unser Sohn mehr als eine Woche gebraucht. Die Lehrerin wird dir in eurem Gespräch sowieso das sagen was sie beobachtet, ganz gleich ob du Zweifel hast oder nicht. Abgesehen davon gibt es ja auch eine Chance, dass deine Zweifel völlig unbegründet sind.

Mein Patenkind hat spät gelesen, die Mutter hat sich so verrückt machen lassen. Das Kind muss mehr lesen, dann lernt es das auch usw. Beim Gespräch mit der Lehrerin kam dann raus, alles nicht dramatisch. Nur keinen Stress und vor allem keinen Druck.

Wir haben im ersten Schuljahr nicht viel zu Hause gemacht. Mal was gesammelt, ein Bild gemeinsam ausgemalt und jeden Abend vorgelesen.

Wenn es so gar nicht geht, kannst du die Lehrer bestimmt auch schon vorher kurz fragen wie so ihr erster Eindruck ist.

Dein Sohn brauch einfach mehr Zeit. Versuch doch diese positiven Gedanken wieder in den Vordergrund zu rücken. Er hat alle Zeit der Welt. Wenn er groß ist fragt ihn niemand wann er lesen gelernt hat.

Viele Grüße Emma
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.08 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber