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Schwere Verstopfung 5 Monate altes Baby - Rat erbeten
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Jennifer2014
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Meine kleine hatte nach jeder gabe movicol immer zwei Beutel, nachts extreme Krämpfe und ein bis zwei Stunden nicht liegen können sie hat auch extrem geweint... Am nächsten Morgen nach zwei Beuteln war der Stuhlgang dann endlich raus aber härter als sonst und sie blutete erstmals und es war nach jeder gabe so. Die Ärztin meinte es kommt vom movicol und solle ihr keinesfalls mehr als zwei Beutel geben und deshalb absetzen.. Habe mir auch sehr viel von movicol erhofft und bin ziemlich geknickt dass es nichts erbracht hat es war nicht einmal weich Sad würdet ihr weiter versuchen gegen den Rat der Ärztin? Eventuell sogar wie Eulen-Tina schreibt mit dreien? Fühle mich so allein gelassen mit diesem Problem... Die Maus leidet mit jedem Stuhlgang sie zittert, wird knall rot und schreit vor Schmerz und keiner unserer drei vorstelligen Ärzte kann uns "helfen"...
Liebe Grüße Jenny

_________________
♡.Emilie - 3 Jahre (Stark Entwickelungsverzögert, Muskelhypertonie, Syringomyelie, geistig & körperlich Behindert! Verstopfung seit der Geburt, Läuft und spricht nicht, steht nicht frei, Gen Defekt auf Tubb2A, genaueres am 02.10.).♡
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also Laxbene ist ja Movicol, er bekommt es jedoch als fertigen Saft, da er die Lösung nicht schnell genug trinken würde, als dass es eine solche bleibt. Das ganze auch in der empfohlenen Tageshöchstdosis von 8 ml. Vergessen wurde es in der Zeit kein einziges Mal.

Bitte nicht falsch verstehen, ich stutze bei den Ratschlägen Fruchtsaft betreffend immer ein bisschen - stark mit Wasser verdünnt für den Geschmack kann finde ich ja unter dem Gesichtspunkt Flüssigkeitszufuhr noch vertreten, aber er ist doch noch keine 6 Monate (!!!), vom korrigierten Alter ganz zu schweigen, ich kann ihm doch keinen puren Saft zu trinken geben, von Kalorien und Co. abgesehen, er kriegt doch sicher Sodbrennen davon? Außerdem bekommt er ja nur eine Breimahlzeit und ist ansonsten noch Flaschenernährt, wird alles über 50,60 ml da nicht auch möglicherweise zum Problem für seine Nieren?

_________________
Viele Grüße
Stina
Selbstbetroffen mit EDS, Z.n. Mediainfarkt, Hashimoto und Frühstarter *2017
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Anjali
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 05:51    Titel: Antworten mit Zitat

Stina2004 hat folgendes geschrieben:


Bitte nicht falsch verstehen, ich stutze bei den Ratschlägen Fruchtsaft betreffend immer ein bisschen - stark mit Wasser verdünnt für den Geschmack kann finde ich ja unter dem Gesichtspunkt Flüssigkeitszufuhr noch vertreten, aber er ist doch noch keine 6 Monate (!!!), vom korrigierten Alter ganz zu schweigen, ich kann ihm doch keinen puren Saft zu trinken geben, von Kalorien und Co. abgesehen, er kriegt doch sicher Sodbrennen davon? Außerdem bekommt er ja nur eine Breimahlzeit und ist ansonsten noch Flaschenernährt, wird alles über 50,60 ml da nicht auch möglicherweise zum Problem für seine Nieren?


Das ist ein guter Einwand, der auch die natürlichen Grenzen unserer Forenratgebertätigkeit zeigt.

Unsere Tips aus der Ferne ersetzen nicht die Ratschläge erfahrener Fachkräfte vor Ort.

Bei Unsicherheit/ Zweifeln und besonders bei schwerwiegenderen Problemen würde ich mir zur Sicherheit immer auch fachärztlichen Rat einholen.

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Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (16 Jahre / Asperger-Autist)
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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 06:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
wir können natürlich keinen Arzt ersetzen sondern nur Erfahrungen weitergeben.
Ich habe in über 33 Jahren "Muttererfahrung" mein jüngster ist 2 und meine älteste 33, den Kindern immer mit viel Flüssigkeit gepaart mit "Kümmeltee" und Milchzucker und sanften Bauchmassagen helfen können. Wenns noch schwieriger war dann halt ein Klistir. Und die Messerspitze Milchzucker macht schon nicht gleich abhängig vom süßen. In dem Alter deines kleinen würde ich noch sehr vorsichtig mit Säften sein .Auch ganz viel spielerische Gymnastik hilft bei den kleinen noch wunder.
Viel Glück und besprech dich mit einem Kinderarzt

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Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
das mit dem Saft war nur ein Rat, wie andere das geregelt haben. Wobei ich denke, daß du lieber das Problem nochmal mit einem Arzt besprechen solltest. Geht für mich über normale Verstopfung hinaus.
Unabhängig von der Verstopfung würde ich mir nicht so viele Gedanken machen wegen der Ernährung. So empfindlich sind Babys nicht. Ein bißchen mehr trinken bringt definitiv die Nieren nicht durcheinander und Kalorienzählen sollte man bei einem Baby auch noch nicht so akribisch. Das tut dem entspannten Essen nicht gut.
LG Rike

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zibinschen
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

hallo stina
der sohn meiner freundin --- etwas älter hat eine nierenbeckenerweiterung dadurch muss man bein stuhl auch immer sehr aufpassen un d nicht stopfendes geben ... zb schoki Cool

quark und joghurt entziehen dem darm flüssigkeit

bei uns geb es immer ein halbes gläschen pflaumen obstgläschen -- dannach war es gut bei uns
da gab es schon nach dem 4 monat
und säfte ... gibt es auch nach dem 4ten monat --- von alete usw
lg sabine

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1998 : Tochter unerklärliche kopfschmerzen seit 2013
2003 : Sohn mit 14 jetzt schuppenflechte auf dem ganzen kopf
2010 : Zwerchfellraffung , Brille mit stärke -12 , Hörgeräte und trisomie 21 , spricht nicht , versteht nicht
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war einfach nur überrascht wegen dem Saft und meinte mit dem 'nicht falsch verstehen' eher, ob möglicherweise das Alter überlesen wurde. Wenn er eben schon etwas größer, also 8 oder 9 Monate wäre, hätte ich da auch deutlich weniger bedenken. Aber so ist es im Netz eben manchmal mit den Zwischentönen und ich denke auch, dass hier reichlich Mamas unterwegs sind, die um einiges mehr an Erfahrung mit der Thematik haben als ich😊

Ein erneuter Versuch mit dem Instanttee war übrigens auch ernüchternd, davon hat er 15 ml über den ganzen Tag getrunken, trotz regelmäßigen Anbieten. Wir haben am Freitag einen Kinderarzttermin wegen einer Folgeverordnung Vojta, da werde ich es sicher auch nochmal ansprechen. Allerdings ist das mit der Kinderärztin auch so ein bisschen schwierig, sie ist von Anfang an der Meinung, ein Kind muss nicht täglich Stuhlgang haben und ein paar Tage ohne sind nicht weiter tragisch... wenn es ihm gut gehen würde, wäre es mit völlig wurscht, wann er wie was macht, nur sehe ich ja, wie er leidet und sich abrackert und das KH hat ja auch das Problem bestätigt. Mit der KG war dass das gleiche Thema, ich hatte es von mir aus bei einem Imptermin angeregt, da er sich mit 15 Wochen im Vergleich zum einem Neugeborenen überhaupt nicht entwickelt hatte, da sagte sie, das sei nicht nötig, als sie ihn bei der U4 dann genauer angesehen hat, ist sie schon leicht panisch geworden, da er ja gar nichts konnte und wollte uns dann direkt wieder ins KH einweisen....

Ich schweife ab, aber ich habe, so empfinde ich es jedenfalls, manchmal Schwierigkeiten, in meinen Sorgen Ernst genommen zu werden, da er auf den ersten Blick eben groß und fit wirkt🙃

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Viele Grüße
Stina
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
ich kann das Gefühl verstehen. Hatte ich jahrelang mit meinem Sohn auch. So wie du es beschreibst, scheint deine Kinderärztin nicht die Richtige zu sein. Versuche doch dir eine andere zu suchen. Ich habe mit meinem Sohn auch schon Ärzte gewechselt, weil sie mich nicht ernst genommen haben. Einen uneinsichtigen Arzt zu überzeugen, ist nach meiner Erfahrung, vergebliche Liebesmüh.
Mit den Darmproblemen würde ich mal zu einem Gastroenterologen zu gehen.
LG Rike

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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Sehe ich auch so, ich bin da auch schon länger dran, da ich aber selber körperlich eingeschränkt bin muss ich da zusehen, dass ich meinen Suchradius irgendwie vergrößert bekomme, damit ich bessere Chancen habe. Wir sind bereits an eine Gastroenterologie in der UK angebunden, daher kam auch die Aussage bezüglich der Darmspiegelung und des Narkoserisikos. Ich werde aber auch im SPZ nochmal Druck machen, da haben wir den chronologisch nächsten Termin🙃
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Leila79
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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
er kann so viel er will PreNahrung trinken- da gibt es (wie beim stillen) keine Mengenbeschränkung. Meine Kinder haben bis zu 300 ml/Mahlzeit getrunken und auch selten Schwierigkeiten mit Verstopfung.

@Hirschsprung: es gibt auch ultrakurzstreckige Aganglionosen- ich würde das abklären lassen, wenn es die Verstopfungsproblematik nicht auflöst.

Liebe Grüße,
Leila
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