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Schwere Verstopfung 5 Monate altes Baby - Rat erbeten
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Patricia.S
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich habe bei Verstopfung immer ein gr. Birnengläschen gegeben oder selbst Apfelmus gekocht.

Wenn die Verstopfung regelm. Schmerzen verursacht würde ich bei der Essenskontrolle etwas nachsichtig sein. Bei uns war der Älteste als Säugling in den ersten Monaten recht proper (viel Stillen) und sobald es ans Krabbeln/Gehen ging verlor er rasch an Gewicht.

Liebe Grüße Patricia

_________________
Lorenz 6/2014 - Hirnstammhypoplasie mit rumpfbetonter Hypotonie, Facialisparese, Taub li. mit Hörgerätversorgung, Hornhauttrübung li. Auge, Sprachentwicklungstörung
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Anjali
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich sein kann, auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten und keine längeren "Leerphasen" zuzulassen.
Vor allem nach Schlafphasen, in der das Kind ja auch durch Schwitzen Flüssigkeit verliert, würde ich möglichst umgehend etwas zu Trinken anbieten.

_________________
Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (16 Jahre / Asperger-Autist)
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Danke an alle Schreiber😊!
Es ist nicht so, dass ich mich Obst und dem Instant-Tee völlig verweigere, mich 'stört' nur die damit einhergehende Konstante Zuckerzufuhr, da er offensichtlich ein sehr guter Verwerter ist bzw. Obst sowohl selbst zubereitet als auch aus dem Glas nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Klar ist aber auch, dass das im Vergleich zum ständigen Manipulieren das kleinere Übel ist. Außerdem ist er ja noch wirklich sehr klein, sodass ich z.B. denke, dass Joghurt aktuell noch keine Option ist.
Trinken in Form von Wasser und klassischem Tee aus dem Beutel
habe ich gegen aller Empfehlungen auch von Anfang an angeboten, dass hat er aber eben nur in höchster Not (sehr warmes Wetter) angenommen.

_________________
Viele Grüße
Stina
Selbstbetroffen mit EDS, Z.n. Mediainfarkt, Hashimoto und Frühstarter *2017
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elke_w
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wir hatten ähnliches bei unserem Jüngsten. Nur einmal die Woche Stuhlgang, dann unter großen Schmerzen.
Bei uns brachte der Besuch bei einer Homöopathin Abhilfe, die einmalig eine homöopathische Dosis Opium verabreichte.
Ab da (ich müsste genau nachschauen, aber der Bub war ca. 6 Monate alt)funktionierte der Stuhlgang täglich, 10 Jahre lang, bis heute.

Egal wie - bei zu festem Stuhlgang sind die anderen Tipps zu zusätzlicher Flüssigkeit, stuhllockerndem Obst,... unverzichtbar.

Liebe Grüße und gute Besserung!
Elke

_________________
3 Kinder, M 1999, J 2002, J 2006, Jüngster mit PTen-Hamartom-Tumorsyndrom, multiplen Lipomen, Kachexie, Minderwuchs.
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Anjali
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Stina2004 hat folgendes geschrieben:
Danke an alle Schreiber😊!

Trinken in Form von Wasser und klassischem Tee aus dem Beutel
habe ich gegen aller Empfehlungen auch von Anfang an angeboten, dass hat er aber eben nur in höchster Not (sehr warmes Wetter) angenommen.


Tee ist ja nicht jedermanns Sache, reines Wasser auch nicht.
(Wir trinken gerne und hauptsächlich Leitungswasser, aber Tee z.B. gar nicht.)

Ich würde noch ein bißchen weiter mit Geschmacksvarianten experimentieren.

Man müsste Obstsäfte ja z.B. nicht unverdünnt geben.
Wasser ,mit einem Schuss Obsaft "verfeinert", wäre vielleicht eine schmackhaftere Alternative?

_________________
Viele Grüße
Anja


Mutter mit Sohn (16 Jahre / Asperger-Autist)
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HenBen
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich würde auch dringend nochmal Morbus Hirschsprung ansprechen.
Das erste Zeichen ist das nicht absetzen können des Mekoniums.
Es gibt verschiedene "Ausprägungen".
Ist vielleicht nicht soviel Dickdarm betroffen, klappt es mit Hilfe immer noch irgendwie - aber eben mehr schlecht als recht.

Alles Gute!

_________________
Sohn *11/08 - Morbus Hirschsprung
multiple Nahrungsmittelallergien, Anaphylaxie
Hashimoto, Zöliakie
atypischer Autist

Sohn *07/12 - frühkindlicher Autist
Sohn *06/16 - gesund
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das Hirschsprung bisher nicht abgeklärt wurde, liegt nach Auskunft der Ärzte bisher daran, dass es zum Einen, wenn auch unter Medikation, noch einigermaßen beherrschbar ist und aufgrund seines Bradykardie-Apnoe-Syndroms ein erhöhtes Narkoserisiko gesehen und somit ohne größere Not zum jetzigen Zeitpunkt keine Darmspiegelung durchgeführt wird.

Habe jetzt zunächst mal den Tee besorgt und hoffe, dass er damit besser trinkt😊

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Viele Grüße
Stina
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Jennifer2014
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Wir haben das selbe Problem seit der Geburt. Meine Tochter wird nächsten Monat drei. Wir haben super Erfahrungen bis zum zweiten Lebensjahr mit Pflaumensaft von DM gemacht. 80-100ml hat sie davon in die Flasche unverdünnt bekommen und kurze Zeit später die Pampers gefüllt. Danach die Zähnchen pflegen und es ist dann täglich nicht bedenklich. Wir müssen bis heute täglich nachhelfen. Movicol hat bei uns alles verschlimmert so dass sie nach dem Stuhlgang geblutet hat. Haben für den absoluten abendlichen Notfall Microlax klistier. Ansonsten isst sie gerne halbierte kernlose Träubchen und Obstglässchen da sie auf Grund der fehlenden Muskulatur im Mund noch keine feste Nahrung aufnehmen kann. Sie trinkt ungesüssten Aufgusstee quer Beet. Allerdings auch wenn ich die verhärtung merke entweder Fenchel-Anis-Kümmel Tee oder von Bebivita der Saft Apfelsaft mit Fencheltee. Hilft soweit alles super. Darm haben sie per Ultraschall kontrolliert aber keinerlei Störung festgestellt. Ganz liebe und mitfühlende Grüße aus Trier Smile..
Jenny

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♡.Emilie - 2,5 Jahre (Stark Entwickelungsverzögert, Muskelhypertonie, geistig & körperlich Behindert! Verstopfung seit der Geburt, Läuft und spricht nicht, steht nicht frei, Gen Defekt, genaueres am 02.10.).♡
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Eulen-Tina
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich schwöre nach vielen probieren auf Movicol...

Meine Tochter hatte auch seit der Geburt sehr harten und unregelmäßigen Stuhlgang. Manchmal eine Woche gar nicht. Hausmittel haben bei uns gar nichts geholfen, sie hat aber auch schnell geschwitzt, so denke ich, hat sie obwohl sie viel getrunken hat, viel Flüssigkeit verloren.

Wenn es diesen Überlauf Stuhl gibt, dann hat ihr noch nicht die richtige Dosierung!!

Mit Movicol soll ein geformter aber weicher Stuhlgang kommen. Als sie so klein war, hat sie am Anfang 3 Beutel Movicol bekommen und meist vorher noch einen tiefen! einlauf. Diese Zäpfchen hatten gar nichts gebracht. Da kamen riesige Mengen raus, wenn wir es so gemacht haben, weil die Verstopfung bis tief in den Darm ging.

Jetzt bekommt sie 1-2 Beutel jeden Tag und es klappt gut, aber bloß keinen Tag vergessen. Der Arzt im Krankenhaus sagte, wir sollen Movicol lange geben, damit der Darm sich zurück bilden kann.

Viele Grüße
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Friedafritz
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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,

Wir haben mit Fritz das Gleiche Problem, nach wie vor, und schon von Anfang an.

Ich hatte damals auch hier gefragt und es wurden uns viele Hausmittel empfohlen.
Wir haben alles probiert, geholfen hat nichts davon.

Seit Jahren geben wir jetzt Movicol, wir kommen mit 1 Beutel am Tag gut hin.
Wie schon geschrieben wurde, bloss keinen Tag vergessen, dann ist er schnell verstopft.

Also auch hier gute Erfahrungen mit Movicol und nichts was sonst hilft.

_________________
Viele Grüße, Frieda

mit Fritz (3/11) ohne Diagnose ,mit Syndromverdacht, leichte Gesichtsdysmorphien, Muskelhypotonie, Wahrnehmungsstörungen, läuft wackelig mit Orthesen, keine Sprache aber gutes Sprachverständnis, Epilepsie und der liebe, schlingelige Sonnenschein in unserer Familie...
SBA 100%, alle MZ, PS 2
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