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Schwere Verstopfung 5 Monate altes Baby - Rat erbeten
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 21:29    Titel: Schwere Verstopfung 5 Monate altes Baby - Rat erbeten Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn (5,5 korrigiert 3,5 Monate) leidet seit seiner Geburt unter Verstopfung. Er konnte bereits das Mekonium nicht selbst absetzen, danach lief es mit MuMi so leidlich. Schlechter wurde es dann wieder unter zunehmender Pre-Gabe, katastrophal unter einen 3-tägigen AR-Versuch als verzweifeltem Ansatz, seine Bradykardien in den Griff zu bekommen. Im Alter von 10 Wochen hatte er eine Blutung unklarer Ursache im Gastro-Trakt, die sich durch einmaligen, massiven Teerstuhl äußerte.
Da durch die Untersuchungen erst das gesamte Ausmaß der Verstopfungsproblematik sichtbar wurde, bekam er ab da Laxbene/Movicol (eigentlich erst ab 6. Monaten zugelassen), damit ging es dann einigermaßen.
S. bekommt seit 5 Wochen Beikost und isst mit großer Begeisterung😁
Leider ist die Obstipation nun schlimmer als je zuvor.
Er schafft es trotz Anpassung der Movicol-Dosis seltenst, selbst abzuführen, es benötigt meistens zusätzlich ein Zäpfchen oder Klistier.
Die Konsistenz ist m.E. auch auffällig - 'vorneweg' kommt immer ein harter Pfropfen, danach reichlich weiches/Flüssiges. Ich kann maximal einen Tag zu warten, ansonsten sind bereits Verhärtungen durch die Bauchdecke tastbar und das Kind fängt an, sich vor Schmerzen zu krümmen.

Wir verzichten auf stopfende Lebensmittel (Karotten,Reis,Banane, usw.), er trinkt leider nur sehr unzuverlässig (er würde einen bestimmten Instant-Tee von Rossmann trinken, den möchte ich wegen dem Zucker aber eigentlich nicht geben), es gibt immer einen Löffel Öl an den Brei, wir machen mehrfach täglich Bauchmassagen- und Gymnastik. Ich habe auch bereits versucht, Obst (Pflaume-Birne) pur zu füttern, hat auch nichts gebracht und ist wegen der Süße natürlich auch nicht sinnvoll.

Hat jemand hier zufällig noch einen Geheimtipp, was man noch tun kann, um die Verdauung anzuregen?

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Viele Grüße
Stina
Selbstbetroffen mit EDS, Z.n. Mediainfarkt, Hashimoto und Frühstarter *2017
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe meinem Sohn Apfelsaft gegeben. Wenn er verstopft war, hat er gleich ein ganzes Fläschchen bekommen. Das hat bei ihm immer gut geholfen. Ob das bei euren massiven Problemen hilft, kann ich nicht sagen.
LG Rike

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Henrymami
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wurde m. Hirschsprung abgeklärt?
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hirschsprung ist einmalig gefallen, sollte aber aufgeregt seines jungen Lebensalters und weil wir die Verdauung noch immer irgendwie am Laufen halten konnten erst zu einem späteren Zeitpunkt und bei Fortbestehen der Beschwerden abgeklärt werden. Größe und Gewicht passen außerdem Nicht zu der Erkrankung.
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Viele Grüße
Stina
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Rike, wieviel Apfelsaft hast du denn in etwa in ml gegeben und hast du das auch in dem Alter schon gemacht?
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Viele Grüße
Stina
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Sanoma
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo hatte auch verdauungsprobleme mit meiner Tochter. Allerdings nach einer blasenaugmentation und nochmals durch ihre Medikamente. Unsere Ernögrungsberaterin empfahl uns ein pulver das aus balaststoffe besteht die den Darmtrakt reguliert egal ob Stuhl fest oder dünn. Obrifibre hieß es. Und der Stuhl würde wirklich besser. Frage bitte den Kinderarzt erst da dein Kind erst 5 Monate alt ist. Das pulver ist geschmacklos und löst sich komplett auf. Very Happy
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stina,
mein Sohn war etwas älter. Vielleicht neun Monate. Die Menge weiß ich nicht mehr genau, da ich darauf nicht so geachtet habe. Ich habe ihm eine normale Babyflasche gefüllt und er durfte dann trinken soviel er davon mochte. War kein Prolblem, da er schon immer mit gutem Zug getrunken hat. Und Apfelsaft war und ist für ihn sehr, sehr lecker.
LG Rike

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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

wir haben bei unserem Sohn die Erfahrung gemacht, dass Flüssigkeit beim Stuhlgang hilft - also wirklich ausreichend zu trinken geben. Und wenn er nur bestimmte Sachen trinken mag, die man eigentlich nicht geben will, haben wir uns darüber hinweggesetzt um vor allem Flüssigkeit zu geben.

Gruß
Jörg

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K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
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Stina2004
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank erstmal für den Input, ich werde die Flüssigkeitsschiene nochmal versuchen, stärker zu fahren. War bei den Getränken halt ein bisschen vorsichtig, da er mittlerweile unglaublicherweise als ehemaliges Frühchen/SGA-Kind außerhalb der Perzentilen für sein tatsächliches Alter liegt Shocked und wir daher etwas zur Vorsicht beim Gewicht angemahnt wurden (ist aktuell aber noch völlig im grünen Bereich).
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Viele Grüße
Stina
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vjestica
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BeitragVerfasst am: 07.08.2017, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier aktuell das gleiche Problem durch Einführung der Beikost.
Unser hat auch Baby movicol und wenn nichts mehr geht Glycerin Zäpfchen.
Was mir auffällt, wieso willst du nicht Tee und Obstgläschen geben?
Nur durch Flüssigkeit und Obst ist eine Verbesserung zu erzielen.
Und auch wenn der Tee Zucker hat und das Obstgläschen auch, er braucht Flüssigkeit, Ballaststoffe un die Vitamine.

Unser Kleiner bekommt mindestens ein Obstgäschen am Tag, manchmal auch mehr. Dazu etwas Joghurt und natürlich ganz viel Flüssigkeit.
Die ganze Situation hat sich hier nach ca 8 Wochen entspannt.
Da bei euch aber noch einige Vorkommnisse vorher waren würde ich beim Arzt den M. Hirschsprung nochmal ansprechen.

LG Jenny

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