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Schulbücher als PDF-Dateien nur für Sehbehinderte?
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Ingrid Kunz
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BeitragVerfasst am: 03.08.2017, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Deine Geschichte bestätigt in vollem Umfang meine Abneigung gegen übergreifende Regulierung durch Behörden. Wieviel einfacher wäre es man würde einfach mal pragmatisch entscheiden und den gesunden Menschenverstand walten lassen. Dazu braucht es aber Mut, denn natürlich passieren bei Entscheidungen auch mal Fehler, das ist nur menschlich. Weil aber Fehler nicht mehr verziehen werden, trifft keiner mehr Entscheidungen und klammert sich an Gesetze, Verordnungen und Erlasse. Die natürlich niemals alle nur erdenklich möglichen Lebenslagen erfassen können. Hilft Dir konkret natürlich nichts. Wenn in HH der Förderschwerpunkt Sehen bestätigt werden muss, damit einem sehbeeinträchtigten Schüler die erforderlichen Hilfsmittel, dazu gehören auch in geeigneter Weise aufbereitete Medien,zur Verfügung gestellt werden, dann ist das durch die Hintertür der Zwang zum AOSF Verfahren. Das ist ein absolutes Unding. Auch das hilft Dir erst mal nicht, aber dagegen würde ich - Dein Kind ist am Anfang der Schulkarriere - mit Entschiedenheit vorgehen. Das kann nicht sein. Wie ist denn der Nachteilsausgleichsanspruch in HH geregelt? In Hessen setzt der nicht zwingend ein AOSF Status voraus, hatten wir auch nie und hätte ich auch unter den gegebenen Umständen niemals beantragt. Aber wir hatten immer einen Nachteilsausgleich. In Hessen ist die BLISTA, ein überörtliches Zentrum für Sehbehinderte dafür zuständig, allen Schülern mit Seheinschränkungen die erforderlichen Hilfsmittel zur Bergung zu stellen bzw bei der Auswahl zu beraten. Haben wir auch gemacht, obwohl wir wie gesagt keinen Integrationsstatus hatten. Ich habe immer die ärztlichen Atteste dort vorweisen müssen und gut war. Es mag sich allerdings in den letzten Monaten daran was geändert haben, da war nach meiner Erinnerung tatsächlich einiges im Fluss. Aber: An deiner Stelle würde ich mich erst einmal an die Ansprechpartner für sehbehinderte Schüler in HH wenden. Und ausserdem kannst Du Dich mit der Blista in Marburg in Verbindung setzen, wie gesagt, die sind überörtlich tätig, können Dir aber mindestes Ansprechpartner in Eurer Region nennen. So und dann würde ich in der Zwischenzeit, weil es ja auch nicht ewig warten kann, erst einmal in den sauren Apfel beissen, und alles Material, was möglich ist, in digitaler Form erwerben. Gerade Klett bietet inzwischen fast alles in Printform oder in elektronischer Form an. PC oder tablet ist für Euch kein Problem, oder? Ich wünsche Dir viel Glück und starke Nerven weiterhin, Du wirst sie brauchen.
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Ayden
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BeitragVerfasst am: 03.08.2017, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ingrid,

danke fürs Mutmachen. Ich setze immer sehr auf den `Kleinen Dienstweg´ und das hat bisher immer hervorragend funktioniert. Der Direktor der Schule unserer Tochter lässt da gut mit sich reden. Da ich alles nötige `Umschreiben´ der Lehrmaterialien, angepasst an die Seh- und Verschaltungsbesonderheiten unserer (völlig normal intelligenten) Tochter selber mache (fällt mir aufgrund meiner Vorbildung leicht) klappte alles bisher sehr gut. Und zeitlich wäre ich leider derzeit völlig überfordert, `ein Fass aufzumachen´.

Ich brauche halt die Zeit, unsere Tochter zu ihren verschiedendsten Arzttermin (der Skoliose) in ganz Deutschland zu begleiten und dafür, ihr die Lerninhalte für sie `richtig´ beizubringen. Und dann bin ich auch noch beruflich sehr eingebunden und unsere Tochter hat auch noch 2 gößere Brüder.

Solange ich ohne die Behörden für unsere Tochter einvernehmlich mit den zuständigen Lehrern und dem Direktor (sie geht auf eine kirchliche Privatschule) regeln kann, bin ich zufrieden.

Irgendwo öffnet sich immer ein Türchen, man muss halt flexibel bleiben....

Wie du meinen anderen Posts entnehmen kannst waren meine Erfahrungen mit den offiziellen Stellen nicht sehr gut.

So hatte unsere Tochter ein entspanntes Schuljahr, hat viel gelernt und ein sehr gutes Zeugnis erhalten.

Auch den Nachteilsausgleich haben wir bisher auf dem kleinen Dienstweg konstruktiv regeln können, selbst die Schulvergleichstests wurden für sie vergrößert. Das fand ich von schulischer Seite her wirklich prima.

Beim Klettverlag werde ich in das ebook Angebot auch nochmal hineinschauen.

Auch dir viel Glück, Du scheinst Dich ja auch ganz toll zu engagieren!

LG, Ayden
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JustinsMum
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist irre. Bis heute hat mein Sohn in Ba-Wü keinen Förderbedarf. Fragt nicht, das ist eine lange Geschichte. Ich wusste bis vor einigen Wochen nicht mal, dass dieser tatsächlich schriftlich zuerkannt wird. Trotzdem wurde ihm durchaus die Sonderpädagogische Förderung anerkannt. Wobei wir die von wöchentlichen 5 h, die über 3 Jahre bewilligt wurden vielleicht 20 h gesichtet haben. 10 davon habe ich verschwendet sie zu beraten. Irgendwann war es mir zu nervig, dass sie ständig mich fragte, wie wir das und jenes machen, weil ich einfach denke, dass sie bezahlt wird und nicht ich und mir meine Zeit echt zu schade ist anderen Erfolge zu verschaffen. Seit ich dann die Gespräche angestellt habe wurde sie nicht mehr beantragt. Die eher haben sie überhaupt nicht angefordert und wenn sie mal da war hat sie mehr Probleme gemacht als gelöst.

Zu den Vergrößerungen der Schulbücher mit Kopierer:

Man sollte beachten, dass eine Vergrößerung von A4 auf A3 nur einer Vergrößerung von 1,4 entspricht. Wenn das reicht super. Aber wir brauchen hier Vergrößerungen von 8-10fach und mich nerven langsam aber sicher hoch engagierte Lehrer, die meinen das Problem mit dem Kopierer lösen zu können.

Dazu kommt, dass die meisten normalen Arbeitsblätter oft grau in grau kopiert werden. Am besten noch auf graues Papier. Wie oft ich in den letzten Jahren erklärt habe, dass der Kontrast auch noch eine Rolle spielt weiß ich nicht mehr.

Für die ursprüngliche Fragestellung bringt das aber nicht, weil ich mal davon ausgehe, dass das Kind hier die PDFs nicht wegen der Möglichkeit der Vergrößerung benötigt.

Ich würde es auf jeden Fall versuchen sie über die Medienstellen zu bekommen. Oder wirklich mal schauen, ob die gewünschten Bücher schon automatisch digital vorhanden sind. Gerade bei Cornelson usw. werden alle Neuauflagen so ausgeliefert.

https://www.scook.de

Ich benutze die übrigens für meine anderen Kinder auch, wenn möglich. Seither habe ich einen freien Küchentisch, weil wir alle vorhandenen Schulbücher auf dem iPad nutzen können. In der Schule vergessene Bücher sind damit kein Problem mehr. Am liebsten ist mir sogar, wenn die Bücher gleich in der Schule bleiben.

Zum Vokabellernen nutzen wir auch noch:

https://www.phase-6.de/classic/shop/

Leider bis heute nicht barrierefrei - zumindest nicht für uns ausreichend. Aber vielleicht für Euch hilfereich.

Grüße

justinsMum
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JustinsMum
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

@Ayden: Welches Bildschirmlesegerät habt ihr, dass bunte Bilder ein Problem sind?
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Ayden
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Justins Mum,
Unsere Tochter hat eine periphere und zentrale Amblyopie mit derzeit einem Vergrößerungsbedarf von 4-8 fach für Schrift und komplexe optische Bilddarstellung (ihr Problem ist hauptsächlich im Bereich der höheren Integrationsareale, der Visus am einen Auge ist gar nicht so schlecht, aber wegen der zentralen Skotome schwankender Ausprägung halt zum erfassen komplizierter kreuzwortartige Lerninhalte nicht geeignet), Bei normalen Matheaufgaben reicht eine Vergrößerung auf 2fach, wenns optisch komplex wird halt höher. Der Vergrößerungsbedarf ist erfreulicherweise rückläufig, und sehr schwankend, je nach Energielevel. Natürlich vergrößert unserer BLG farbige Bilder beliebig groß, aber die zeigen dann nur noch einen kleine Ausschnitt und sie müsste, wie bei konventionellen BLGs dann die Buchseite hin- und herschieben. Das funktioniert in der Praxis schlecht, wenn die Fibel Din A 4 ist und Sätze zum Beispiel Bildern zugeordnet werden müssen. Aber das wird zum Glück weniger. Unser BLG hat den großen Vorteil, schriftliche Inhalte abzufotografieren und dann - egal wie die Schriftart vorher war- in der Vergrößerung in einem frei wählbaren Schrifttyp in Blocksatz auf dem Monitor zu zeigen. Also, selbst bei 8 facher Vergrößerung muss unsere Tochter dann nicht schieben, sondern kann den Text fortlaufend lesen ,völlig wackelfrei und brilliant scharf. Man kann auch ganze Bücher vorab einscannen. Das geht bis zu einer Vergrößerung von 18fach, Farbe/kontrastumkehr etc. ist beliebig frei wählbar. Es ist ein englisches BLG. Das Problem sind also nicht `bunte Bilder´, sondern das manuelle Schieben und suchen, weil bei Bildern der Livekameramodus gewählt werden muss.

Das Problem mit den `grauen Kopien´ hatten wir auch schon, und mit der Vergrößerung 1,4fach bei Din A 3 will irgendwie auch keiner begreifen.

In der ersten Klasse waren allerdings die Ausgangsgrößen für die `normalenß´ Kinder in der Regel auch noch recht groß, so dass gegenüber einer normalen Schriftgröße die Kopiergröße der Texte bei 2mal größer kopieren ungefähr auf 2-4fach kam. Da unsere Tochter eine hohe Lesekompetenz vorab hatte, klappte es so leidlich, aber sie liest dann halt nicht gründlich, da wegen ihres hohen Astigmatismus von 4dpt und der Anisometropie von 6 dpt die vertikalen Buchstaben halt einfach ineinanderrutschen. Ein leidiges Thema. Und eigentlich soll ich alle Zettel einen Tag vorher zum Vergrößern bekommen ...... (häufig hilft nur abschreiben und neu ausdrucken...) auch das klappte nur mäßig, da die Lehrer ihren Unterricht häufig spontan im Lehrerzimmer mit dem Greifen von ein paar Zetteln planten. (zur Verteidigung der Lehrkräfte muss man aber sagen, dass die Situation eh in der Klasse schwierig war, da der Klassenlehrer seit Februar auf unbestimmte Zeit fehlt und alles provisorisch vertreten werden musste, allerdings gab es zwei feste Kräfte für die letzten 8 Wochen) aber geklappt hat das so ca. in 20% der Fälle. Jetzt gibt es eine neue Klassenlehrerin, mal schauen, wie es jetzt läuft.....

Allen Lehrern/Schulleitung habe ich jeweils eine Mappe zusammengestellt, die alles `wissenswerte´ inkl. Attest/Nachteilsausgleich/Tips beinhaltet. Das hat sich bewährt.

Liebe Grüße, Ayden
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Ingrid Kunz
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Ihr Lieben, es ist doch echt nicht zu fassen, wie sehr man regelrecht gegen Windmühlen anlaufen muss, um vielleicht ein Zehntel dessen, was möglich wäre zu erreichen! Das Thema Vergrössern hatten wir auch bis zum Vergasen! i
Ist in den unteren Klassen durchaus noch handlebar, aber könnt Ihr Euch vorstellen, wie solche Tapeten in der oberen Mittelstufe bis Oberstufe aussehen und wie (un-)übersichtlich das dann wird!? Ein kurzer Blick drauf und das müsste jedem Lehrer von ganz alleine einleuchten, dass das keine Hilfe darstellt, sondern alles nur noch verschlimmbessert!!! Die Kontraste: gebetsmühlenartig habe ich das ausgeführt. Es gab trotzdem Lehrer, die ein Gedächtnis wie ein Schweizer Käse zu haben scheinen, wie die ihr Studium geschafft haben, bleibt ihr Geheimnis. Ansprechpartner von dem nächsten Sehbehindertenzentrum wurden nicht eingeschaltet, erst im Abitur mussten sie dann, weil für die sehbehinderten Schüler die Landesabituraufgaben von der Blista in Marburg zentral in die jeweils benötigten Medien umgewandelt werden . Was mir noch eingefallen ist, es gibt in Dortmund glaube ich eine Stelle, ich glaube der Uni angegliedert, die sich mit Regelbeschulung sehbehinderter Schüler beschäftigt und ebenfalls allen Betroffenen beratend zur Seite stehen. Es fällt mir leider im Moment nicht mehr ein, ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal damit befasst war. Wir hatten das Gröbste hinter uns, als Sohni eine Oberstufenleiterin bekam, die digitalen Medien von Grund auf sehr positiv gegenüber eingestellt war und dies gerade für ihn dann auch von den anderen Fachlehrern eingefordert hat - was nun auch nicht alle befolgt haben, aber wie sanktioniert man einen Lehrer?!? Ich forsche mal weiter und wenn ich diese Stelle in Dortmund finde, schreibe ich noch mal. Ach und zum Thema Vergrößerung: dieser Bildungsserver oder wie das heisst in FFM, der zentral in Kooperation mit Verlagen,Schulämtern etc. die Umstellung von Printschulmedien auf digitale Medien zur Aufgabe hat, hat mir doch damals auf Nachfrage tatsächlich erklärt, dass deren Software nur eine Vergrößerung bis max 3:1 oder 4:1 ermöglicht, und das in Stufen, nicht per touchscreen völlig stufenlos, wie das auf iPad & Co mgöglich ist. Da fragt man sich doch, wer um Gottes Willen das verbockt hat? Eine völlig rückständige Technologie ist wohl gerade gut genug für die sehbehinderten Schüler oder wie? Thema verfehlt, setzen 6! Mehr fällt mir dazu nicht ein! Ich hoffe schwer, dass da noch jemand aufgewacht ist in dem Schnarchnasenverein in den letzten 2, 3 Jahren. Ich beneide Euch nicht darum, dass Ihr da noch ein paar Jahre durch müsst, ich bin dem Himmel dankbar, dass das für mich vorbei ist......
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JustinsMum
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es nicht eigentlich zum Heulen wäre und uns nicht selber betreffen würde....

@Ayden: Euer Bildschirmlesegerät klingt interessant. Würde ich gerne mal testen. Unser Sohn hat über die Jahre gelernt mit dem Schieben umzugehen. Inzwischen sind unsere Gerät auch 24 Zoll groß, was aber wieder den Nachteil hat, dass 1. sperrig, 2. mit einem verminderten Gesichtsfeld eben auch nicht optimal. Was aber macht ihr bei Tafelbildern oder Videobeamern? Und natürlich mit den Grau in Grau Kopien? Das schafft es doch nie zu scannen und in Fließtext zu verwandeln?

In der Oberschule sind es aber eben leider nicht nur bunte Bilder - teilweise hilft uns deswegen das Bildschirmlesegerät da auch gar nicht und bleibt aus. Da muss dann alles an Tabellen überarbeitet werden. Das ist auch ein Spass für sich.

@Ingrid: Für unseren Sohn wurde z.B. in BWL ein Überweisungsträger in eine "Tapete" (A3) verwandelt. Der Hammer. Die kleinsten Buchstanben waren zwar immer noch eine 2,3 fache Vergrößerung (ich habe es nachgemessen) - aber egal. Das er auch eine Gesichtsfeldeinschränkung hat und das Blatt nicht mal auf auf den Tisch passte.... Wo ist das Problem? Der Lehrer hat den guten Willen gezeigt und warum sich Mama aufregt ist bis heute glaube ich nicht klar.

Wann habe ich eigentlich das letzte Mal einen Überweisungsträger benutzt? Davon abgesehen kann jeder Mensch mit Sehbehinderung in eine Bankfiliale marschieren und sich das Ding vom Mitarbeiter ausfüllen lassen, aber wer will das schon wissen.

Und glaube mir ich fiebere dem Tag entgegen, an dem das ein Ende hat. Es ist unerträglich - die Alternativen wie Berufsbildungswerk usw. aber auch. Deswegen Augen zu und durch....

aber neidisch bin ich trotzdem. Wäre schön, wenn Du mal berichtest wie es auf der Uni läuft.
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Mamialex
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BeitragVerfasst am: 04.08.2017, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo miteinander,

unsere Bücher gibt es leider nicht auf skook, aaaber, heute bekam ich ein Email mit der Bitte, nochmals unsere Bücherliste zu schicken, sie sei verloren gegangen Question kein Wort mehr von Sehbehinderung, oder, dass ein Missverständnis vorlag... keine Ahnung wo es jetzt hakte.
Jedenfalls sollten wir nun doch wieder eine DVD erhalten, was mich sehr freut!

Dass die Schulleitung zuständig ist, war mir auch neu! Förderlehrer haben wir gar keinen an der Schule-zumindest nicht, dass ich wüsste.

Von der 2. angeschriebenen Verlagsgruppe habe ich noch gar keine Rückmeldung, wobei das im letzten Schuljahr auch etwas dauerte, aber dann sehr unbürokratisch und schnell per downloadlink umgesetzt wurde.

Heißt also jetzt abwarten, was sich weiter tut!

Grüße

_________________
Mamialex

Mama*72 operierte Skoliose
Sohn*08 FG 34+2 SSW, F.84.0 HFA + ADHS
Sternchen im Herz *11.SSW 2008

Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen!
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mariannna
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BeitragVerfasst am: 05.08.2017, 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ingrid Kunz hat folgendes geschrieben:
Was mir noch eingefallen ist, es gibt in Dortmund glaube ich eine Stelle, ich glaube der Uni angegliedert, die sich mit Regelbeschulung sehbehinderter Schüler beschäftigt und ebenfalls allen Betroffenen beratend zur Seite stehen. Es fällt mir leider im Moment nicht mehr ein, ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal damit befasst war.


Hallo, meinst du vll das FIBS (Förderzentrum für die integrative Beschulung blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler)?
Das sitzt allerdings in Soest, arbeitet aber bundesweit. Schulen können da Bücher und Abbildungen per Post hin schicken, die dann entweder in Brailleschrift oder als Datei (pdf,LaTeX...) umgearbeitet und der Schule zurückgesendet werden. Darüberhinaus gibt es eine bundesweites Datenbank aller bereits umgearbeitete Schulbücher , auch Lektüre Bücher.
https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/.....bs/arbeitsweise/index.php

Uns hat das FIBS schon oft geholfen.
Grüße
Marianna
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Ingrid Kunz
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BeitragVerfasst am: 05.08.2017, 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marianna,

öhm, Soest klingt gut, aber ob dieses Zentrum so hiess, weiss ich wirklich nicht mehr. Das Tätigkeitsspektrum dieses Zentrums passt, aber ich glaube die hiessen früher anders. Aber egal. Danke!

@JustinsMum: Du hast recht, eigentlich ist es zum Heulen angesichts der Zusammenballung von Blödheit, aber die Sache mit dem Überweisungsträger ist echt zum Schiessen Laughing . Und soooo lebensnah! Ja ich berichte gerne von der Uni, bin ja auch gespannt wie es läuft. Immerhin kam sofort die Bitte von der Uni nach der Immatrikulation, dass er sich bitte nach seiner Ankunft in Paris sofort ins Studentenbüro begeben soll zwecks Festlegung der erforderlichen Massnahmen für den Nachteilsausgleich. Letzter Arztbrief - gSd schon auf Englisch, weil wir das für die Schule in den USA auch brauchten - und schon war der Drops gelutscht. Wenn's so weiter geht, ist alles gut. Und ansonsten: haltet durch, das Ende der Schulzeit kommt dann schneller als ihr euch das im Augenblick vorstellen könnt.
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