REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.
SuchenSchnellsuche:  
Lehrplanunterschiede Sonderschule-Grundschule?
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 08:45    Titel: Lehrplanunterschiede Sonderschule-Grundschule? Antworten mit Zitat

Hallo,

mein jüngerer Sohn wird im September 2018 eingeschult. Wir wohnen in Wien. Da er lautsprachlich nicht unterrichtet werden kann er gehörlos ist (hat zwar CIs, verweigert sie aber). Daher kommt nur bilingualer Unterricht - in unserem Fall mit ÖGS und deutsch - in Frage.

Leider gibt es kaum Möglichkeiten für Unterricht in ÖGS. Mein Sohn darf heuer im Oktober 1x in einer bilingualen Mehrstufenklasse "schnuppern"; dann wird entschieden, ob er dort anfangen darf oder ob er in eine bilinguale Klein-Klasse kommt. Durch den Autismus ist noch nicht absehbar, in wie weit er im Unterricht selbstständig agieren kann, und mit ihm gestellte Aufgaben in der Mehrstufeklasse umgeht.

Grundsätzlich hätte ich auch nichts gegen eine Klein-Klasse (4-5 Kinder je Klasse), nur wird dort nach einem "Sonderschullehrplan für hörgeschädigte Kinder" unterrichtet. Die Schuldirektorin hat mir erklärt, dieser Sonderschullehrplan sei "anders" als die anderen Sonderschullehrpläne. Eigentlich so wie der normale Grundschullehrplan. Das kann ich mir wiederum nicht so recht vorstellen. Warum ist es dann überhaupt ein Sonderschullehrplan Confused ? Und wie schauen die Chancen auf eine Mittel- oder Realschule oder ein Gymnasium mit so einem Abschluss (nach 4 Klassen) aus?

Bitte nicht mißverstehen - ich sehe sehr wohl dass mein Sohn in manchen Bereichen Defizite hat, aber er hat auch Bereiche, wo er weit voraus ist. Laut Entwicklungsdiagnostik ist er durchschnittlich intelligent (IQ 101) und daher sehe ich nicht ein, dass er automatisch schon vom 1. Tag an nach einem Sonderschullehrplan beschult werden soll, sollte er sich am Probetag in der Mehrstufenklasse nicht bewähren.

Ich will aber auch nicht schon im vorhinein Panik bekommen sondern erst mal abwarten und die Zeit bis zum Probetag nutzen, um mich zu informieren, was es jetzt tatsächlich mit diesem "Sonderschulplan für hörgeschädigte Kinder" auf sich hat. Weiß wer, was das anders ist als beim normalen Grundschullehrplan?

Auf der Homepage der Schule mit den Klein-Klassen habe ich bei der ersten Klasse unter anderem gelesen "Wir rechnen schon im Zahlenraum bis 5". Mein Sohn ist mathemathisch sehr begabt und hat einen echten Zahlenbegriff von mindestens 1000. Und bis zur Einschulung dauert es ja noch mehr als ein Jahr. Ich fürchte einfach, dass er in vielen Bereichen mit so einem Lehrplan total unterfordert sein wird und seine Fähigkeiten verkümmern. Umgekehrt bin ich mir sehr wohl bewusst, dass es Bereiche gibt (z.B. Sachunterrich) wo er mehr Unterstützung braucht, und wo eine Klein-Klasse durchaus sinnvoller wäre.

Kennt das wer? Bin über jeden Tipp dankbar!

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Katja_S
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 15.01.2009
Beiträge: 2218
Wohnort: B.-W.

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,
könnte es sein, dass die Grundschultzeit bei dieser Kleinklasse 5 Jahre dauert, der GS-Lehrplan also auf 5 Jahre verteilt wird?
Ich weiß, dass das hier in D zumindest an Sprachheilschulen und an Schulen für sehgeschädigte/blinde Kinder so ist.
Frag doch einfach mal nach! Vielleicht könnten sie bei den Kleinklassen ja auch ganz individuell auf die mathematische Begabung deines Sohnes eingehen, gerade weil es wenig Schüler sind?
Gruß
Katja

_________________
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 04.12.2014
Beiträge: 1260

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

in der Klasse meiner Tochter (Förderschule, 8 Kinder), wird jeder da abgeholt, wo er steht. Alle arbeiten am gleichen Thema, aber jeder auf seinem Niveau, nach seinen Stärken und Schwächen.

Im Sachunterricht sind dafür vielleicht andere Kinder stärker, als dein Sohn. Da müssen sich die anderen ja auch nicht zurücknehmen, sondern bekommen eben andere Aufgaben, als dein Sohn.
Man darf diesen Unterricht nicht mit klassischem Frontalunterricht vergleichen, wo die Lehrerin etwas erklärt und anschließend alle das gleiche Arbeitsblatt bearbeiten.

Bei uns gibt es auch diese Eingangsstufe. Es gibt die Klassen E1, E2 und E3, danach kommen dann noch die "normale" 3 und 4.
Das eine Jahr mehr hilft den Kindern, die Defizite, die sie in manchen Bereichen haben, aufzuholen.
Es gibt also weniger Druck und weniger Not, weil einem die Zeit nicht davon läuft...

Alles steht und fällt natürlich auch mit dem Engagement der Lehrerin. Aber das hast Du an jeder Schule und in jeder Klasse...

Gruß
Alex
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

So Konzepte, wo man 2 Klassen in 3 Schuljahren durchläuft, kenne ich von der Schule meines älteren Sohnes. Dort wird auch bei größeren Klassen (20-25 Kinder und 2 LehrerInnen) jedes Kind dort abgholt, wo es steht. Langsamere Kinder können eben 2 Klassen in 3 Schuljahren durchmachen, schnellere Kinder problemlos "springen" und - dank Mehrstufenklassen - trotzdem in der Stammklasse bleiben. Es kommt normaler Grundschullehrplan zur Anwendung, nur einige der Inklusionskinder haben Sonderschullehrplan, werden aber trotzdem bestmöglich unterstützt. An sich super, nur leider rein lautsprachlich und somit ungeeignet für meinen jüngeren Sohn Crying or Very sad .

Aber die Direktorin hat ausdrücklich von einem "Sonderschullehrplan für hörgeschädigte Kinder" gesprochen und betont, dass das kein "normaler" sondern ein "spezieller" Sonderschullehrplan ist. Von 3 Jahren für 2 Schulstufen war nie die Rede, daher vermute ich, dass sie was anderes gemeint hat.Leider habe ich nicht sofort nachgehakt da sie mich zurückgerufen hat als ich gerade einkaufen war und ich gar nicht alles, was sie mir gesagt habe, so aufnehmen konnte. Notitzen machen ging natürlich auch nicht und jetzt, wo ich alles reflektiere, sind längst Ferien Rolling Eyes .

Natürlich würde ich mir wünschen dass jedes Kind nach seinem momentanen Stand unterrichtet wird. Aber so Aussagen auf der Homepage der Schule wie "wir rechnen schon im Zahlenraum bis 5" und "wir erarbeiten jede Woche einen neuen Buchstaben" machen mich einfach nachdenklich. Alexander konnte mit 3 Jahren und 3 Monaten aus dem Gedächtnis seinen Namen schreiben und erkennt etliche Wörter "als Ganzes". Wenn er so weitermacht wird er - wie sein Bruder - bei Schuleintritt sinnerfassend lesen können. Und da stelle ich es mir ziemlich frustrierend vor, jede Woche einen Buchstaben zu "erarbeiten".

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anne_mit_2
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 31.01.2016
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

könnte es sein, dass damit vor allem gemeint war, dass die deutsche Schriftsprache als Fremdsprache erworben werden muss und daher insbesondere der Deutschunterricht auch curricular ganz anders konzipiert ist als im Regellehrplan, ggf. könnte der Sprache auch deutlich mehr Raum eingeräumt sein zum Nachteil bestimmter anderer Inhalte. Hier lohnt es sich, nochmals gezielt bei der Direktorin nachzufragen oder nach dem entsprechenden Lehrplan mal zu googeln (weiss leider keine passenden Suchbegriffe für Österreich -- in Deutschland würde ich so etwas wie Curriculum, Grundschule, Hörbehinderung googeln).

Lautsprache und Gebärdensprache nutzen ja nicht nur andere 'Symbole' für die selbe Vokabel, sondern folgen einer ganz anderen Grammatik. Da kann man die Kinder genausowenig über die spätestens in der Kindergartenzeit erworbene Lautsprache abholen wie bei Migrationskindern. Allerdings sollten bei gebärdenden Kindern natürlich jahrzehntelange Erfahrungen schon in die Lehrpläne eingegangen sein.

Viele Grüße,
Anne
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bastelia
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 04.03.2013
Beiträge: 358
Wohnort: Österreich (Nö)

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

Zum Durchlesen:
http://www.cisonline.at/8/
http://www.cisonline.at/fileadmin/k.....orien/Blindenlehrplan.pdf

Beim ersten Link siehst du welche verschiedene Sonderschullehrpläne es gibt! Der klassische Sonderschullehrplan für lernschwache Kinder ist jener der Allgemeinen Sonderschule!
Eurer wär eben der Lehrplan für Sonderschule für gehörlose Kinder, siehe Link 2!

Also prinzipiell müsste dein Kind, dort wo es geht, nach Regelgrundstoff unterrichtet werden und ansonsten an seine Ausgangslage angepasst, z.B: Sachunterricht!
Nebenbei: auch in den Volksschulen wird meistens ein Buchstabe pro Woche erarbeitet , nicht mehr! Und der Eintrag "Wir rechnen schon bis 5" - von welchem Monat stammt der denn? Könnte ja sein, dass der im Oktober reingeschrieben wurde und einfach bis jetzt drinnen steht!
Werden in dieser Kleinklasse denn dann ausschließlich hörgeschädigte Kinder sein? UND wären das alle Schulbeginner oder ist die Klasse schulstufenübergreifend? Abgesehen davon ist der Entwicklungsstand der Kinder sicherlich sehr heterogen! Und wenn dein Sohn schon jetzt bis 1000 rechnet und dann wirklich schon sinnerfassend lesen kann ist das natürlich nicht gerade regeltypisch, da könnte er quasi die erste Schulstufe ja gleich überspringen!
Ist dann auch die Frage, wie in solchen Klassen gearbeitet wird! In den früheren ASO Klassen (die es leider bei uns fast nicht mehr gibt), war es oft so, dass es bei zehn Kinder sicher 5, 6 unterschiedliche "Gruppen" gegeben hat, also in Deutsch und Mathematik jeweils individuell differenziert wurde!
Eine Vorbereitungs- Herausforderung für die Lehrer! Kommt dann natürlich immer auf das persönliche Engagement und Motivation der Lehrperson an.....

Mein Sohn startet übrigens auch im Herbst 2018 mit seiner Schullaufbahn! Smile

Ich hoffe, die Links helfen dir weiter!

Liebe Grüße

_________________
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und aktuell: Störung des Knochenstoffwechsels
Tochter (geb. August 2015)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bastelia
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 04.03.2013
Beiträge: 358
Wohnort: Österreich (Nö)

BeitragVerfasst am: 15.07.2017, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hoppla,
hab gerade gesehen, dass der zweite Link aus Versehen jener für sehgeschädigte Kinder ist!
Sorry, also hier der richtige:

http://www.cisonline.at/fileadmin/k.....n/Gehoerlosenlehrplan.pdf

_________________
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und aktuell: Störung des Knochenstoffwechsels
Tochter (geb. August 2015)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hanni 1
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 04.07.2017
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin Mutter eines Sohnes mit frühkindl.Autismus.
Ich kann dir raten, bevor du dein Kind eingeschult hast dich mit dem Thema Schule sehr. sehr, sehr, sehrgut dich auseinanderzusetzen. Mach nicht die gleichen FEHLER, die ich bei meinem Sohn gemacht habe.
Ich wohne in Hamburg. Mein Sohn wurde die ersten fünf Schuljahre in einer Sonderschule für geistigbehinderte Kinder beschult. Da mein Kind in der Schule unterfordert war habe ich nach einem laaaaangen Kampf mit den Behörden geschafft ihn rauszuholen. Er besucht seit 4 Jahren eine Regelschule.
Wenn die Schuldirektorin meint, dass die Schule nach einen Sonderschullehrplan arbeitet, dann sind die Lehrpläne der Schule vermutlich nicht nach die der Regelschule orientiert.
Lasse dir von der Schule den Schulkonzept der Schule aushändigen. Eltern haben einen Anspruch in den Schulkonzept der Schule reinzugucken. Dort wird genauesten erklärt welche Ziele sich die Schule in der Förderung der Kinder setzt. Wenn eine Schule sich weigert oder Ausreden findet , sich weigert Transparenz zu zeigen, dann ist das nicht die passende Schule für dein Kind. Ich musste in der Sonderschule meines Sohnes sogar einen Anwalt beauftragen um an den Schulkonzept der Schule ranzukommen.
Im Schulkonzept ist es auch ersichtlich ob die Schule zeitgemäß arbeitet. Haben Pädagogen zum Thema Unterstützte Kommunikation Fortbildungen gemacht ? Arbeiten sie mit den Kindern mit Talker?Hast du Anspruch auf einen Schulbegleiter für deinen Sohn ?
Stell dich in Verbindung mit Eltern, die ihre Kinder auf der Schule haben.
Frage nach, ob die Kinder Schulbücher und Arbeitshefte haben. In vielen Sonderschulen in Deutschland haben Schüler nicht mal Schulbücher oder Arbeitshefte. Meinem Kind wurde nicht mal die Stifthaltung beigebracht. Es war für mich sehr schwierig ihm das beizubringen, weil er nie verstanden hatte den Sinn des Lernens. Erst seitdem er eine Regelschule besucht versteht er auch was Lernen bedeutet. Er hat unglaubliche Fortschritte gemacht. Er ist ebenfalls in Mathematik sehr begabt.
Werden in dieser Kleinklassen ausschließlich hörgeschädigte Kinder unterrichtet?Kleinklassen bedeutet nicht immer, dass dein Kind besser unterrichtet wird.
Mein Sohn war in der Sonderschule mit 8 Kinder in einer Klasse. Das Problem war, dass fast jedes Kind eine andere Behinderung hatte. Selbst wenn sie die gleiche Behinderung haben, haben sie einen unterschiedlichen Grad der Behinderung. Und in jeder dieser Klasse wurden vier Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet.
Es ist nicht möglich diese Kinder zum Abiturniveau oder Hauptschulniveau zu bringen. Eine einzige Sonderpädagogin und eine Erzieherin unterrichtet die Klasse.
Es ist schlichtweg nicht machbar.
Als ich meinen Sohn auf solch eine Schule eingeschult habe, wurde mir von der Schulleitung sehr viel vorgegaukelt. Hätte ich mich damals bei den Eltern besser informiert, hätte ich mir viele schlaflose Nächte erspart und meinen Sohn gleich auf eine Regelschule geschickt. Da mein Sohn in der Schule unterfordert war, verweigerte er sehr oft den Schulbesuch
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

@Bastiela: Ganz lieben Dank für den Link, genau DAS habe ich gesucht Smile !

@Hanni1: Da mein Sohn definitiv gebärdensprachigen Unterricht BRAUCHT habe ich keine Wahl Crying or Very sad . Es gibt nur drei Schulen in ganz Wien, wo das überhaupt praktiziert wird (und zwar nur in einzelnen Klassen) und bei einer dieser Schulen wird der diesbezügliche "Schulversuch" demnächst eingestellt.

Die zwei anderen Schulen unterstehen derselben Direktiorin und die einzige Wahl, die ich VIELLEICHT habe (sollte sich mein Sohn am Probetrag im Oktober gut schlagen) ist die zwischen folgenden Möglichkeiten:

1) eine Mehrstufen-Inklugsionsklasse mit insgesamt 18 Kindern (davon 4 hörgeschädigt und 14 normal hörend) und 3 ÖGS-kompetenten LehrerInnen, wo nach Regelschullehrplan zweisprachig unterrichtet wird

2) eben die Klein-KLasse mit 4-5 Kindern nach dem Gehörlosen-Lerhplan

Es gibt außerdem in Wien 4 Schulen mit "sprachheilpädagogischen Schwerpunkt" wovon eine bei uns um die Ecke liegt und (eher zufällig) von meinem älteren Sohn besucht wird. Da sind alle Klassen Inklusionsklassen, es gehen Kinder mit verschiedenen Beeinträchtigungen hin (Autisten, ADHSler,...) das Konzept und die Umsetzung sind überzeugend, ABER die arbeiten rein lautsprachlich...

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Elke35
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 11.04.2010
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 17.07.2017, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Ich lese hier schon länger mit.

Mein Sohn hat ein anderes Problem, aber mit selber Lehrplanauswirkung. Komme auch aus Ö. Würde Dir gerne eine PN schicken.

Lg
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Kindergarten und Schule Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.08 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber