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Amtsärztliches Gutachten für integrativen Kindergarten?
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Yaron-Mama
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 11:53    Titel: Amtsärztliches Gutachten für integrativen Kindergarten? Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe das mein aktuelles Problem in dieser Rubrik richtig ist.
Wie bereits in einem anderen Beitrag erklärt hatten wir ja eine sehr Nervenaufreibende Suche nach einem Integrativen Kindergartenplatz.
Nun hatten wir ja durch viel Glück und ein paar Beziehungen das Glück doch noch einen Platz zu bekommen.
Jetzt war ich heute beim Gesundheitsamt um den Antrag für den integrativen Kita-Platz abzugeben.
Dort bin ich an eine Mitarbeiterin geraten die mir von Anfang an unsympathisch war.
Diese Mitarbeiterin meinte, nachdem sie alle Unterlagen durchgesehen hat, das unser Sohn im Montessori-Kindergarten des Helios-Klinikums besser aufgehoben sei.
Wir sollten dort versuchen ihn noch anzumelden.
Dann meinte sie wenn er in diesen Kindergarten käme würde sie von einem Amtsärztlichen Gutachten absehen.
Sollten wir ihn in eine andere I-Kita geben dann würde sie im Vorfeld ein Amtsärztliches Gutachten in Auftrag geben.
Ich wusste in diesem Moment wirklich nicht wie ich reagieren sollte.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe keine Angst vor irgendwelchen Gutachten.
Aber mir kam das ganze schon sehr suspekt vor.
Weiß zufällig jemand von euch ob das rechtens ist das ein Amtsärztliches Gutachten für einen Integrativen Kindergarten gemacht werden muss?
Und ist das überhaupt rechtens was diese Mitarbeiterin dort gemacht hat?
Ich fühle mich gerade etwas erpresst.
Anders kann ich es nicht nennen.
Wir waren so froh überhaupt einen Integrativen Kindergartenplatz bekommen zu haben.
Nun kommt diese Keule.
Ich bin wirklich ziemlich ratlos.

Lg von Steffi

_________________
Lea (*2002) gesund
Yaron (*2012) therapierte Schädelasymetrie, frühkindlicher Autismus, V.a. ICP, fokale Epilepsie mit Statusneigung
Und unser kleines Sternchen, das wir leider nicht kennenlernen durften ( ✝ 06.12.2015)
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mamavonsarah
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

zumindest hier in NS ist es absolut üblich und Teil des Bewilligungsprozesses.
Egal ob für HPK oder I-Kiga.

Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man noch keine konkrete Diganose hat.

LG Sandy
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itsy
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hi

bei uns NRW wird dies auch gemacht, anders bekommt man keinen I-Platz.

lg
ines
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Yaron-Mama
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Diagnosen und Pflegegrad haben wir, ist alles mit abgegeben.
Ich fand diese Aussage von ihr nur sehr merkwürdig.
"Wenn ihr dahin geht dann braucht ihr kein Gutachten, aber wenn ihr woanders hin geht dann braucht ihr eins".
Das hat mich verunsichert.
Mehr als das eigentlich.😔

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IlonaN
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

hier im Land Brandenburg brauchte ich auch ein Amtsärztliches Gutachten, ohne gibt es keinen I-Status geschweige denn ein I-Platz.
Ich finde es eher suspekt das die Dame sowas entscheidet und dann auch noch Einrichtungen vorschreibt.
Ich würde mich nicht beirren lassen und zum Amtsarzt gehen, dort natürlich diese Vorgehensweise erfragen. An der amtsärztlichen Bewilligung hängen ja auch die Gelder für den I-Platz.

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Martina H.
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Für Niedersachsen ist es auch so. Wäret ihr hier bei uns:

Ihr wollt den integrativen Platz, dann braucht ihr das Gutachten.
Die Amtsärztin entscheidet, ob er diesen Platz bekommen kann.

Die Vorzimmerdame hat bei uns lediglich verwaltende Funktionen.
Bei Schuleingangsuntersuchungen wird geholfen, aber nichts empfohlen oder entschieden,
das macht NUR die Ärztin.

Evtl. hat diese Dame ein Interesse an dem Platz für den anderen Jungen?
Wenn sie dieses Gutachten nicht in Auftrag geben möchte, dann war es bestimmt nicht die Amtsärztin selber.

_________________
alias Martina L.
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Yaron-Mama
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Leiterin von der "empfohlenen" Kita.
Sie war sehr erstaunt über die Aussage von der Gesundheitsamtsmitarbeiterin.
Mir wurde nahegelegt nichts weiter auf diese Aussage zu geben.
Ein Amtsärztliches Gutachten ist in Erfurt nicht zwingend erforderlich, es sei denn es bestünden Zweifel am Integrativen Bedarf.
Die Dame war übrigens sehr Nett.
Sie hat sich die Gutachten angeschaut die ich auch in Kopie abgegeben habe.
Laut ihrer Aussage bestünde kein Zweifel an der Rechtmäßigkeit des integrativanspruches.
Allerdings muss es wohl in der Vergangenheit wohl schon zu ein paar Problemen mit besagter Mitarbeiterin gekommen sein.
Sie ist wohl kein unbeschriebenes Blatt.
Die sehr Kita-Leiterin meinte noch (inoffiziell) wir sollten mal in der angemeldeten Kita nachhaken ob es eventuell noch jemanden gibt der sich auch noch auf den Platz beworben hat.
Jetzt kann man natürlich sagen "Ein Schelm der böses dabei denkt"!
Aber ich denke mal das ich das zwischen den Zeilen schon richtig verstanden hab.
Ich hab einfach nur Angst das uns der hart erkämpfte Platz jetzt doch noch genommen wird.

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Sascha11
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben auch eine nervenaufreibende Suche hinter uns und es war sehr schwer einen Platz zu ergattern.
Die Wunscheinrichtung wurde es bei uns nicht, aber ein heilpäd. KIGA.

Wir brauchten ein Attest vom SPZ und einen Bericht von einer Dame im Auftrag des Sozialamts. Ein wirkliches amtsärztliches Gutachten also nicht. Die Dame machte aber einen Hausbesuch und sah die Kleine an und ging alle Berichte mit mir durch. Sie gab daraufhin die Empfehlung für einen heilpäd. Platz und somit war klar dass die Finanzierung steht.

Was ich sagen will: Im Gegensatz zu normalen KIGAs kann man nicht nur mit dem KIGA verhandeln. Ohne Zustimmung des Kostenträgers geht gar nichts und ein Platz ist erst sicher, wenn diese Kostenzusage vorliegt. Daher sind wir das Thema sehr frühzeitig angegangen um dann nicht vom Sozialamt ausgebremst zu werden, falls irgendwo ein Platz ist.

LG

_________________
Bieni 2/ 15:
entwicklungsverzögert, hypoton, Esstherapie bisher erfolglos und daher nur flüssige Kost, bisher kein Laufen/sprechen
- noch keine Ursache/ Diagnose -
PS I / PG 2
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Ainslie2009
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Yaron-Mama hat folgendes geschrieben:
Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Leiterin von der "empfohlenen" Kita.
Sie war sehr erstaunt über die Aussage von der Gesundheitsamtsmitarbeiterin.
Mir wurde nahegelegt nichts weiter auf diese Aussage zu geben.
Ein Amtsärztliches Gutachten ist in Erfurt nicht zwingend erforderlich, es sei denn es bestünden Zweifel am Integrativen Bedarf.
Die Dame war übrigens sehr Nett.
Sie hat sich die Gutachten angeschaut die ich auch in Kopie abgegeben habe.
Laut ihrer Aussage bestünde kein Zweifel an der Rechtmäßigkeit des integrativanspruches.
Allerdings muss es wohl in der Vergangenheit wohl schon zu ein paar Problemen mit besagter Mitarbeiterin gekommen sein.
Sie ist wohl kein unbeschriebenes Blatt.
Die sehr Kita-Leiterin meinte noch (inoffiziell) wir sollten mal in der angemeldeten Kita nachhaken ob es eventuell noch jemanden gibt der sich auch noch auf den Platz beworben hat.
Jetzt kann man natürlich sagen "Ein Schelm der böses dabei denkt"!
Aber ich denke mal das ich das zwischen den Zeilen schon richtig verstanden hab.
Ich hab einfach nur Angst das uns der hart erkämpfte Platz jetzt doch noch genommen wird.


Wohnst du wirklich in Erfurt und nicht in Arnstadt (mal nach Erfurt winke)? Wir haben hier auch so eine bescheuerte SB die ihre eigenen Gesetze hat. Wir haben für den I-Kiga auch kein Gutachten gebraucht. Ich weiß von einem Mädchen aus der Parallelklasse meines Sohnes (ab August 4. Klasse), die ab der 5. auf die Förderschule gehen soll, dass die Förderschule auf ein Gutachten besteht. Aber nicht beim I-Kiga.

_________________
Arlett 8/78 starke Störung der Grob- und Feinmotorik, Sehstörung (GdB 50) mit Marc Fabian 7/07 ADHS, GdB 30 und Ainslie Lucy 5/09 Kombinierte Entwicklungsstörung, ADHS, Atypischer Autismus, Sprachentwicklungsstörung, Epilespie, GdB 60 mit Mz. H, B, PG 3
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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 04.07.2017, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
Martina H. hat folgendes geschrieben:
Für Niedersachsen ist es auch so. Wäret ihr hier bei uns:

Ihr wollt den integrativen Platz, dann braucht ihr das Gutachten.
Die Amtsärztin entscheidet, ob er diesen Platz bekommen kann.


so ist es auch bei uns gewesen in NDS. War aber nur eine Formalie bei uns.

Gruß,
Jörg

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K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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