REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.
SuchenSchnellsuche:  
Vater mit Jakob (Verdacht auf ADS)
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 10, 11, 12 ... 15, 16, 17  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Vorstellungsrunde
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Anna-Alice
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 05.03.2013
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
hatte bereits den Vorschlag gemacht, einfach zu erlauben, die Hausaufgabentafel (an sich eine tolle Idee, wird an unserer Schule gemacht) abzufotografieren. Aber Handies seien auf dem Schulgelände verboten, dazu müsse man die Schulordnung ändern, und Jakob müsse schließlich lernen, die Hausaufgaben einzutragen.


Wenn ein Smartphone in der Schule nicht erwünscht ist, ginge dann eine einfache Digitalkamera? Für den alleinigen Zweck des Abphotographierens der Hausaufgabentafel muss es ja kein leistungsstarkes und teures Gerät sein....[/quote]
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Nicole_
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 14.02.2017
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Wenn Smartphones verboten sind, dann sind sicherlich auch Digitalkameras verboten. Bei uns ist beides verboten. Habe ich aber ein Kind mit gebrochenem Arm oder eins, was zu spät gekommen ist oder ein Flüchtlingskind, was noch gar nicht schnell genug von links nach rechts schreiben kann, dann lasse ich das Smartphone einschalten und ein Foto machen. Hat derjenige keins dabei, lasse ich die Tafelbilder von einem Mitschüler fotografieren und in die Klassengruppe stellen. Man muss auch Vertrauen zu den Kindern haben.

Meine Schulleitung geht konform damit. Sprich es noch einmal an. Es könnte ja auch ein Schüler sein, der es immer macht und weiterschickt.

Ansonsten würde ich mir ein Foto des Aufgabenheftes eines Mitschülers schicken lassen.

LG

Nicole

_________________
Großer (5) Asperger Autist mit Insel Hochbegabungen
Kleiner (nur der normale Wahnsinn)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 527

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich Hausaufgaben hatte ich selbst als Kind exakt dasselbe Problem. Ich wußte praktisch NIE was Hausaufgabe war, denn ich habe es nie ordentlich mitgeschrieben (und die Handy- oder Kameramethode war zu meiner Schulzeit noch nicht möglich).

Als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe (später kam ich ins Internat) waren die insofern dahinter, dass ICH SELBST täglich neben ihnen Schulkollegen angerufen habe um mich nach der Hausaufgabe zu erkundigen. Weil sich meine Eltern dafür geniert haben, dass ich meine HÜ praktisch täglich nicht weiß, hatten wir ca. 10 Nummern von Schulkameraden, die ich eben abwechselnd angerufen habe. Aber wenn man nur EINE verläßliche Auskunftsperson hat (die weiß, welches Problem man hat) reicht das auch schon.

Selbst haben wir das Hausaufgaben-Problem auch. Wir wissen zwar, was Hausaufgabe ist, aber mein Sohn will sie oft partout nicht machen. Ok, dann versuchen wir halt was geht und wenn es gar nicht klappt kommt er eben nur mit halber oder ohne HÜ in die Schule.


Wobei ich mich der Meinung von Jesper Juul anschließe: Hausaufgaben sind etwas, was zwischen Lehrern und Schülern geklärt gehört und liegen nicht in der Verantwortung der Eltern. Aus eigener Erfahrung kann ich aber beitragen, dass es schwer ist, zu dieser Einstellung zu stehen, weil man dann da steht, als würde man es sich "leicht" machen.

Mittlerweile bin ich aber stark genug, dazu zu stehen, dass für mich die Hausaufgaben meines Erstklässlers nicht oberste Priorität haben. Wenn man neben dem "nur schwierigen" Kind noch ein gehörloses, autistisches dazu hat, verändern sich die Prioritäten.

Über Jakob lese ich übrigens gerne mit, weil er meinem Sohn sehr ähnlich ist Wink . Der hat im Juli eine Entwicklungsdiagnostik und mittlerweile gehe ich davon aus, dass eine Wahrnehmungsstörung raus kommt. Ob ADHS, atypischer Autismus oder was-auch-immer weiß ich nicht, aber ich finde meinen "gesunden!" Sohn in diesen Unterforen fast in jedem Beitrag wieder. Das gibt schon zu denken....

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jakobspapa
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 31.03.2017
Beiträge: 75
Wohnort: Allgäu

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielleicht habe ich eine falsche Vorstellung von Ergotherapie. So wie ich Ergo nach einem schweren Unfall vor 20 Jahren kenne, wurde sie auch von den Therapeuten auch als "Beschäftigungstherapie" bezeichnet. Das war damals ganz nett, ich habe ein Tablett geflochten, um meine kaputte Hand zu trainieren. Ich dachte, Ergo sei vor allem für motorische Probleme da. Werde ich beim nächsten Termin ansprechen!

An eine Kamera ohne Handy, um die Tafel zu fotografieren, dachte ich auch schon - die Schulordnung ist allerdings gut genug durchdacht, um "digitale Speichermedien" im Allgemeinen zu verbieten. Die Tage habe ich ohnehin nochmal einen Schultermin, vielleicht lässt sich das ja regeln, der Schulleiter scheint kein blinder Bürokratiehengst zu sein. Die Klassenleiterin zieht sich dagegen gerade genau daran hoch (inzwischen lasse ich abzuliefernde Dokumente gegenzeichnen, damit wir wissen, dass sie tatsächlich abgegeben wurden - durchaus aber auch um ungerechtfertigten Sanktionen vorzubeugen. Seither klappt das sogar recht gut).
Mit dem fragen der Mitschüler behelfen wir uns auch notgedrungen - anrufen muss selbstverständlich Jakob! All zu viele stehen da aber nicht zur Auswahl, er hat zwei Freunde unter ~30 Schülern. Wir kämen uns tatsächlich seltsam vor, bei einem davon jeden zweiten Tag nachzufragen. Also versuchen wir, das durch Plausibilität zu minimieren: sechs verschiedene Fächer, aber überhaupt keine HA -> nachfragen. Gelegentlich nutzt er auch die WhatsApp-Gruppe seiner Klasse dafür. Die läuft bisher weitgehend konfliktfrei (außer dass die Klassenleiterin sich ziemlich darüber aufgeregt hat, und den Schülern weismachen wollte, sie machten sich strafbar, weil sie gegen die AGB verstoßen würden wg. Mindestalter). Trotzdem besteht da die Gefahr, dass man sich zum Gespött macht, wenn man allen auch noch belegbar demonstriert, etwas nie auf die Reihe zu bekommen.

Was die Hausaufgaben generell betrifft, bin ich ziemlich unglücklich mit der heutigen Situation. Zu meiner Zeit wurde noch z.T. eingesammelt, oder zumindest kontrolliert. Heute wird die HA im Unterricht an der Tafel besprochen, die Schüler sollen die Korrekturen eigenständig durchführen - das funktioniert praktisch gar nicht, nicht nur, aber insbesondere bei Jakob. Wer dabei den Anschluss verliert, hat ganz schnell ein Problem, das ggf. viel zu spät bemerkt wird. Machen tut er sie dann schon, manchmal recht schnell wenn er gut drauf ist, z.T. ist die Tätigkeit tagesfüllend. Dass er sie macht, finde ich wichtig, man lernt oft nur, indem man Dinge selbst tut - was mich damals allerdings nicht davon abgehalten hat, zu mogeln Embarassed
Das heftigste Problem aber sind die vielen Fehlzeiten. Die sich daraus ergebenden Lücken sind kaum aufzufüllen. Üben, Korrekturen und Schulzeug packen müssen einfach drin sein, machen wir. Abends den verpassten Unterricht halten ist dagegen ein Ding der Unmöglichkeit.

Lisa, was auch immer bei der Entwicklungsdiagnostik herauskommt: wenn da irgendwas ist, dann wisst ihr zumindest früh bescheid. Wir waren zu doof, und haben Zeit verloren. Drücke Euch die Daumen!

LG
Markus
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
bellsaskia
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 12.09.2013
Beiträge: 200

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend.

Das Abfotografiert von Tafelbildern ist so eine Sache. Weil es unter Geistiges Eigentum fällt. Da brauch man die Zustimmung der Person die es geschrieben hat. Wobei das sehr allgemein ist. Ob da die HausaufgabenListe für den nächsten Tag drunter fallen oder die Besprechung der gestrigen HA, weiß ich nicht.

Wenn die Lehrerin das weiß und euch Steine in den Weg legen möchte, ist das theoretisch möglich.

Ist ein Nachteilsausgleich ne Idee?

VG
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 24.10.2011
Beiträge: 11480

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Markus, hast PN wegen Ergo
_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
grace
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 16.08.2012
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: 14.05.2017, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich habe jetzt nicht alles durch gelesen, aber zum Thema Hausaufgaben kann ich nur sagen: Es lebe der elektronische Klassen Register! Das technische Gymnasium meines Sohnes hat ein super Software wo alle Lehrer jeden Tag Hausaufgaben, arbeiten, Noten usw. Eintragen, sogar auch den Stoff und was täglich in allen Fächern gemacht wurde. Jeder Schüler/Eltern hat ein Password und kann jederzeit kontrollieren was los ist und welche Haus aufgaben zu machen sind. Arbeitsblätter und allgemeine Zusammenfassungen kann man dort auch für jede Klasse finden, sowie Termine mit Lehrern ausmachen und vieles mehr.

Ich muss einfach sagen dieser elektronische Register ist für unsere Familie ein täglicher Rettungsring! Wir wissen endlich was er auf hat, wann welche Arbeiten geschrieben werden und welches Thema gerade bearbeitet wird. Die Lehrer sind immer sehr pünktlich und ich bin begeistert!

Schüler mit Nachteilausgleichen dürfen sich hier auch Erklärungen von der Tafen abfotografieren und es gibt verschiedene whatsapp Gruppen wo man im Falle eines Zweifels noch mal nachfragen kann.

Schülern mit ASS, LRS, ADHS usw. Wird hier einfach wahnsinnig geholfen und man kann vieles vorprogrammieren.

LG

Grace

_________________
Grace mit Sohni (11/02) - Selektiver Mutismus, Wahrnehmungsstoerungen, Tourette-Syndrom und Tochter (02/00) - aktuell andauerndes Besserwisser-Syndrom Wink
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 527

BeitragVerfasst am: 15.05.2017, 07:41    Titel: Antworten mit Zitat

Jakobspapa hat folgendes geschrieben:

Lisa, was auch immer bei der Entwicklungsdiagnostik herauskommt: wenn da irgendwas ist, dann wisst ihr zumindest früh bescheid. Wir waren zu doof, und haben Zeit verloren. Drücke Euch die Daumen!


Hallo Markus,

mein Sohn hatte schon vor 3 Jahren eine Entwicklungsdiagnostik, nur war die durchführende Psychologin - harmlos ausgedrückt - eine totale Niete Rolling Eyes . Sie hat sich null Zeit genommen, eine Diagnostik, die eigentlich 6-8 Stunden dauern würde, in 2 jeweils 2-stündige Termine reingepresst (wo Vor- und Nachbesprechung auch noch dabei waren), alles, was ich ihr gesagt habe, hoffnungslos verdreht, und dann einen Befund geschrieben, über den jeder, der meinen Sohn nur ein bißchen kennt, verständnislos den Kopf geschüttelt hat (totale Fehldiagnosen!).

Das war mir zwar damals schon bewusst, aber offensichtlich nicht so ganz. Denn ich habe mich doch sehr daran geklammert, dass sie ADHS schon nach dem ersten Termin kategorisch ausgeschlossen hat. Insgesamt war die Frau mit dem, was mein Sohn gezeigt hat, total überfordert. Sie war auch fix und fertig weil er kognitiv so fit war, dass es keine "Schwächen" gab. Denn wenn durch "Arbeit an den Schwächen" das Selbstbewusstsein gestärkt werden soll, was macht man dann bei einem Kind mit "einem homogenen Entwicklungsprofil mit vielen Stärken und keinerlei Schwächen"?

Kognitiv mag das ja stimmen (immer noch), aber die Schwächen meines Sohnes liegen eindeutig im sozial-emotionalen Bereich und eigentlich war es vor 3 Jahren schon genau dasselbe. Die Psychologin, welche die nächste Entwicklungsdiagnostik macht, hat einen sehr guten Ruf und ich habe bisher nur positives von ihr gehört. Ich bin aus alles gefasst.

Seit ich hier mitlese (vor allem im ADHS- Unterforum, aber auch bei Autismus) bin ich ziemlich sicher dass bei meinem älteren Sohn auch irgend eine Wahrnehmungsstörung vorliegt. Ich vermute ja schon lange bei mir selbst ADHS (was aber nie diagnostiziert wurde) und mein Sohn ist mir in ganz vielen Belangen sehr ähnlich. Leider hat er auch die sozialen Schwierigkeiten, die ich hatte. Wir haben aber - im Gegensatz zu euch - zumindest im Moment das Glück, zwei sehr verständnisvolle Klassenlehrerinnen zu haben, die gut differenzieren und die Kinder so nehmen, wie sie sind. Da mein Sohn trotz kognitiver Fitness (und vermuteter Hochbegabung) in vielen sozialen Punkten sehr schwierig ist wird er wohl noch die nächsten 3 Jahre in seiner (Mehrstufen-)Klasse bei diesen Lehrerinnen bleiben.

Was das "nachfragen" bei Schulkollegen bezüglich Hausaufgaben (bei Jakob) betrifft, so würde ich mir an Deiner Stelle schon überlegen, ob ich nicht zumindest einen Elterteil eines Mitschülers so weit "ins Boot" hole, dass ich die Problematik erkläre und ein fixes "Abo" zum nachfragen wegen Hausübung mache. Unsere Kinder haben es mit ihrer eigenen Art schon schwer genug. Da finde ich schade, wenn man aus falschem Scham Möglichkeiten ungenutzt lässt, die allen helfen könnten Wink .

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lisaneu
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.01.2017
Beiträge: 527

BeitragVerfasst am: 15.05.2017, 07:50    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich Ergotherapie fällt mir auch noch was ein. Mein jüngerer Sohn (gehörlos, autistisch) geht ja in Ergo und es tut ihm wirklich SEHR gut. Da geht es nicht nur darum, motorische Probleme zu verringern, sondern auch ganz viel um Körperwahrnehmung, sich-selbst-spüren und eigene-Grenzen-kennenlernen.

Die Direktorin meines älteren Sohnes hat für ihn ja auch Ergo empfohlen, weil er - ihrer Meinung nach - "keine Bodenhaftung" hat, was immer das auch bedeuten soll. Jedenfalls habe ich auch meinen älteren Sohn mal von der Ergotherapeutin des Bruders anschauen lassen. Sie hat zwar durchaus einige Defizitg gefunden (Gleichgewichtssinn, Körperspannung), aber keinen unmittelbaren Handlungsbedarf im Sinne von regelmäßiger Ergotherapie gesehen. Sie meinte, wenn man sich viel mit dem Kind bewegt, und viel macht, wo es "sich selbst spürt" würde das in seinem Fall reichen. Und das tun wir ohnehin.

Auch von der Warte gesehen bin ich schon gespannt, was bei der Entwicklungsdiagnostik raus kommt.

Raus kam noch ein interessantes Gespräch, wo sie meinte, man würde ihrer Beobachtung nach Ergotherapie heutzutage oft als "Allheilmittel" für alle möglichen Störungen sehen, was sie aber (nach Ansicht der Ergotherapeutin selbst) nicht immer ist. Sie meinte, es sei immer die Summe der Dinge wichtig. Also "nur-Ergo" bei einer Wahrnehmungsstörung ist definitiv zu wenig. Ergänzend zu anderen Maßnahmen kann sie aber sehr hilfreich sein.

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 24.10.2011
Beiträge: 11480

BeitragVerfasst am: 15.05.2017, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisa,

also bei uns IST die Ergo in dem Sinn fast eine Art Allheilmittel, und ersetzt für uns persönlich die Autismustherapie, die es in Bayern nicht gibt. Das liegt sicherlich an der jeweiligen Persönlichkeit und Fachwissen/Erfahrung, kann man nicht pauschalisieren. Es rentiert sich also, genau zu gucken und länger zu suchen. Und weiter zu fahren.
Was hier passiert bei der Ergo: Verbesserung der Handlungsplanung, Wahrnehmungsförderung in einem sehr umfassenden Sinn (auch: Bewusstmachung), Ankurbelung der Eigenmotivation, Verbesserung der Interaktion (Kind trainiert zb Kritik durch Sprache anstatt herausforderndem Verhalten zu äußern, eigene Gefühle wahrnehmen, verbalisieren und auch aushalten, Handlungsalternativen entwickeln,...) uva.
Das zentrale Element ist: die Handlungskompetenz verbessern oder wieder herstellen bzw. Handlungsdysfunktion mildern oder beheben, damit der Betroffene im täglichen Leben selbstständig handeln kann.

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Vorstellungsrunde Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 10, 11, 12 ... 15, 16, 17  Weiter
Seite 11 von 17

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.09 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber