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Stuffi81
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 20:05    Titel: Behindertenausweis Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben für meine Große einen GdB beantragt und musste Widerspruch einreichen.

Nun habe ich ihrer Lehrerin eine Nachricht geschickt, dass wir einen Bericht über ihr (negatives) verhalten in der Schule, benötigen.
Wofür habe ich nicht geschrieben.

Jetzt schreibt die Lehrerin, dass sie das nicht möchte, da sie die negativen Seiten nicht hervorheben möchte. Und dass sie von uns enttäuscht ist, dass wir sowie haben möchten.

Müssen Schulen sowie auf verlangen ausstellen?

Bei jedem Elternsprechtag hören wir so viele negative Sachen, nur schriftlich scheint es nicht zu gehen.
Ich rege mich da gerade über auf.

_________________
Vater(32): ADS/ ADHS, Legasthenie
Mutter(35): ADS/ ADHS, Dyskalkulie
Tochter (12): ADS/ ADHS, Dyskalkulie
Sohn(10): ADS
Sohn(3): ADHS, verdacht auf Autismus...
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sandra8374
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dann erklär ihr doch wofür ihr es braucht.

Ich bitte jedesmal um eine schriftliche Stellungnahme zu meinem Kind im Vergleich zu einem Regelkind. War bislang nie ein Problem.

_________________
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 80 HBG) u. PS (*01 ADS, LB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)
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Stuffi81
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mir nicht, wie die Lehrerin darauf reagiert.

Sind die Lehrer denn dazu verpflichtet?

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NicoleWW
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Lehrer dazu verpflichtet. Aber ich kann verstehen dass man nicht einfach so das negative von Jemanden aufschreiben will, warum sollte man das tun ? Ein Eltern Gespräch ist da ja schon was anderes.

Man muss aber auch klar sagen dass selbst wenn man sagt für was man es braucht es keine Garantie ist dass man das dann auch so bekommt. Unsere Erfahrung ist vermehrt die, dass Lehrer (und auch Erzieher) dazu neigen alles zu Beschöningen wenn man etwas für Ärzte oder Behörden haben will (aber es sind nicht alle so).

Du kannst es also nur versuchen.

Liebe Grüße
Nicole

_________________
Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit

J.M. (92)
J.C. (93)
J.E. (95, ADHS, E80.4)
A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)
S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)
V.L. (07, J45.1, F98.0)
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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Stuffi81,

warum sollte die Lehrerin zu so etwas verpflichtet sein? Ihr wollt für einen privaten Zweck ein Schreiben der Lehererin, in der diese "euer Kind schlecht machen" soll. Das würde ich als Lehrer auch nicht machen - wer weiß, wofür oder bei welcher Gelegenheit mir das Schreiben mal wieder vorgehalten wird/ wieder auf die Füße fällt.

Nein, ich sehe weder eine Anspruchsgrundlage dafür, dass sie das tun muss, noch würde ich es tun.

Gruß,
Jörg

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K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Helena*
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jörg,
Verpflichtung extra für diesen Zweck etwas zu schreiben sehe ich auch nicht. Ich sehe allerdings auch kein "schlecht reden " darin, bestehende Verhaltensauffälligkeiten und Probleme sowie Entwicklungsverzögerungen auch im sozialen Bereich in einem Bericht genau so zu beschreiben wie sie bestehen.

Gerade bei der Beurteilung des GdB bei Autismus richtet sich dieser nach dem Grad der Schwierigkeiten bzw. Integrationsfähigkeit und wie viel Hilfe dazu benötigt wird.

Und wo verbringen denn Kinder nun mal die meiste Zeit unter anderen Kindern? Da Zeugnisse aber grundsätzlich positiv formuliert sein müssen sind diese nun mal nicht wirklich geeignet, die Punkte darzulegen, die für die Beurteilung wichtig sind.

Ich denke das kann man in einem Gespräch mit der Lehrerin ganz gut erläutern, denn oft hängen ja auch Unterstützungsmaßnahmen und Hilfemaßnahmen wie z.B. die Bewilligung eines Schulbegleiters durchaus vom Vorhandensein eines SBA und ggf. der Merkzeichen ab.

Als meinem Kind bei der Überprüfung des SBA anlässlich der Volljährigkeit allein aufgrund dieser Tatsache das Merkzeichen "H" aberkannt werden sollte , haben wir ohne Probleme einen Bericht der schuleigenen Logopädie-Therapeutin und der Klassenlehrerin bekommen die die Probleme im sprachlichen Bereich und verbalen Kommunikation/Interaktion genau darlegten.Diese waren ausschlaggebend dafür, dass das H letztendlich weiter vergeben werden musste.

LG, helena
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stuffi,

Man kann schon mal die Schule um einen Bericht fürs Versorgungsamt bitten, und dazu erläutern, dass fürs Versorungsamt die stärkenzentrierten Formulierungen im Zeugnis denkbar ungeeignet sind. Ich wäre als Lehrerin bei Deiner Art, das rüberzubringen, aber auch vor den Kopf gestoßen gewesen, ehrlich gesagt.
Sprich am besten offen mit der Lehrerin, und versuche, das wieder auszubügeln.

Grüße

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch) und Tochter
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)
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melm69
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BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 06:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stuffi,

als Jana seinerzeit eingeschult wurde ( allerdings auf eine Schule für körperliche und geistige Entwicklung ), wurde uns gleich zu Anfang angeboten, falls wir Hilfe bei der Beantragung eines SB-Ausweises ( falls noch nicht vorhanden ) bräuchten, daß wir uns an die Schule wenden können.
Sie würde uns dabei unterstützen.

Da wir bereits in Besitz eines solchen Asuweises waren, brauchten wir diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen.

Allerdings wurden uns beim letzten MDK Besuch die erheblich erhöhten Betreuungsleisungen gestrichen.

Dafür habe ich mich dann doch mal an die Schule gewendet und bat die Klassenlehrerin darum einen Bericht über Jana zu schreiben. Ich erklärte ihr am Telefon worum es ging.

Durch stattgefundene Klassenfahrten und Tagesausflüge hatte sie bereits ein gutes Bild davon und wie hoch der Betreuungs- und Beaufsichtigungsbedaf bei Jana ist.

Sie sollte nichts erfinden aber ich bat schon darum möglichst positive Eigenschaften nicht besonders hervorzuheben.

Sie hatte einen sehr ausführlichen und gut formulierten Bericht geschrieben.

Betitelt hat sie den Bericht mit " Entwicklungsbericht Jana "

Gebraucht habe ich den Bericht letztlich dann doch nicht, da der MDK auf meinen persönlich geschriebenen Widerspruch sofort eingelenkt hatte.

Vielleicht kannst du auch nochmal die Lehrerin anrufen und mit ihr so dein Anliegen besprechen.


LIebe Grüße, Melanie

_________________
Jana 04, globale Entwicklungsstörung, multible Wahrnehmungsstörungen, Epilepsie, ausgeprägte Sprachentwicklungsstörung, infektanfällig, hypoton
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heidipet
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BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
warum hast Du ihr nicht gesagt, wofür Du das Schreiben brauchst? Ich würde auch kein negatives Schreiben über einen Schüler einfach mal so herausgeben.

Rede mit ihr.

Gruß
Heidi
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Stuffi81
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BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Warum ich mit der Lehrerin nicht offen sprechen möchte, ist der dass wir der Lehrerin durch die Blume erzählen wollten, dass Shanice ADHS hat. Leider hat sie schon, bevor sie die ganze Wahrheit wusste, abgeblockt. Und da haben wir uns entschieden, dass sie es nicht wissen soll, damit unsere Große keinen Stempel bekommt oder wir als schlechte Eltern hingestellt werden, die ihr Kind nicht im Griff haben.

Und meine Tochter wird in dem Schreiben nicht negativer Bewertet als die realität ist. (Ich hoffe, ich habe es richtig formuliert)

Die negativen Sachen, wo sie im Unterricht stört, weil sie singt und tanzt sind nun mal da und die kann niemand schön reden, zumal ihre lehrerin uns mal wortwörtlich zu uns gesagt hat, dass S. Nervt. Auf jedem Elternabend müssen wir uns das alles anhören, was nicht läuft.
Da verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum wir es nicht auch schriftlich bekommen können.

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