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Lena mit A. (V.a. Wahrnehmungsstörung oder Autismus)
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Lena.mit.A.
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmals vielen Dank fürs zuhören (Bzw. Mitlesen) und eure Antworten. Dadurch habe ich mich schon etwas beruhigt.
Mit dem Thema IQ + Sprache kenne ich mich wirklich nicht gut aus. Einerseits erscheint sie mir manchmal recht klug (hat seit dem Wochenende angefangen die Zahlen bis 1000 aufzusagen und es kam auch zwischendurch überraschend 8 oder mehr -Wort-Sätze z.B. "Da sind 7 braune Pferde und 4 weiße Schafe", aber das hört sich alles monoton und ohne Freunde an) und anderseits doch noch so zurück (wenn ich sie mit den Kindern in ihrer Gruppe vergleiche). Von den Erziehern und der Frühförderung höre ich nur "A. ist anders und nicht normal", aber keiner kann mir sagen wo und wie sie anders ist (nur dass sie immer für sich ist und seit neustem richtig panisch wird wenn Ihr Kinder zu nahe auf die Pelle rücken).
Wie kann es sein dass sie solche Sachen kann und doch einfache Fragen nicht versteht?
Ist es noch möglich dass sie ihre SprachDefizite komplett einholen kann oder wird immer ein Rückstand bestehen bleiben? Wird es irgendwann möglich sein mich mit ihr normal zu unterhalten (im Sinne von dass Sie mir auch fragen stellt "Warum? Wieso? Weshalb?"). Zurzeit kann ich mir das absolut noch gar nicht vorstellen Sad . Ändert sich das Verhalten mit Besserung der Sprache?
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Jessi81
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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lena,
herzlich willkommen hier.
Mein Sohn wurde erst kurz vor der Einschulung als Autist diagnostiziert.
Auch er war von klein auf auffällig, fing das Reden erst mit 2,5 Jahren an und brauchte lange um so zu sprechen wie gleichaltrige (noch heute hat er da Defizite). Warum-Fragen kamen mit knapp 6 Jahren zum ersten Mal. Mit ihm zu reden ist noch heute anstrengend, funktioniert eigentlich nur über seine Spezialinteressen, ansonsten beantwortet er Fragen eher nicht oder antwortet mit Floskeln Laughing
Der IQ-Test ergab bei uns einen durchschnittlichen Wert (107), auch bei uns sieht man deutliche Unterschiede in den einzelnen Bereichen beim IQ-Test, in einigen Bereichen lag er über 130, in anderen unter 70. Ergibt damit einen durchschnittlichen IQ.
Frühförderung bekam er auch, die kam in die Kita und hat schon einiges gebracht, später war er dann I-Kind und hatte die gleiche I-Kraft wie bei der Frühförderung, das war Gold wert. Mit anderen Kindern konnte er auch nicht viel anfangen, außer seine Schwester hat ihn mit einbezogen, dann klappte es schon.
Was ich dir sagen möchte, akzeptiere deine Maus wie sie ist und lerne mit ihren Besonderheiten umzugehen. Es eröffnen sich ganz neue Blickwinkel für einen selber und es ist sehr faszinierend. L. spricht z.B. eher mit mir, wenn nur wir beide im Auto unterwegs sind, dann lässt er mich Einblicke nehmen in seine Art die Welt wahrzunehmen und das ist so fantastisch, ich genieße solche Autofahrten sehr. Ich denke auch das was sie da zeigt und schon kann, das sie bestimmt nicht geistig behindert ist.
LG

_________________
Tochter *06 - gesund
Sohn *09 - entwicklungsverzögert, leicht muskelhypoton, seit 03/16 Diagnose Autismus-Spektrums-Störung
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Lena.mit.A.
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BeitragVerfasst am: 22.03.2017, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen.
Gestern waren wir bei der Amtsärztin (wegen Frühförderung). Die hat mit A. Ein paar Spiele gemacht und sich mit ihr "unterhalten". Viel neues ist nicht bei rausgekommen (was uns aber auch klar war). Sie sagte nur dass A. anders ist und man sie nicht irgendwie wo einreihen könnte. Sie ist gut (Bzw viel zu weit) im kognitiven (puzzeln, Farben, zahlen), aber stark beeinträchtigt im sozialen Bereich (hat ihr auf ein paar fragen geantwortet, sie aber nicht angesehen und auch sonst nicht viel beachtet). Mit mir und meinen Mann, hat sie aber viel Blickkontakt aufgenommen und all gespielt und dabei herzlich gelacht.
Sie meinte eine organische Ursache und somit eine einfache Erklärung, werden wir nicht finden (die hält ihr Gehör für sehr gut) und das auch ihr Sprachverständnis in Ordnung sei und sie sprechen kann. Sie nutzt es nur nicht zur Kommunikation mit anderen (dafür müsste sie ja mit anderen Menschen in Kontakt kommen). Außerdem fehlt A. das abstrakte denken.
Bemerkenswert fand sie aber dass, als A. anfing zu nörgeln (sie wollte weiter spielen und wir mussten langsam los) und es ausreichte dass wir "Bitte hör auf damit" sagten und schon war Ruhe (funktioniert immer, haben keine Wutanfälle bisher).
Dennoch hätte ich das Gefühl sie tendiert zu Autismus (Obwohl sie sagte dass vieles auch dagegen spricht). Und sie meinte nun könne gar nicht sagen wie ihr geistiger Zustand sei, da sie zwar kognitiv weit ist, aber im sozialen starke Defizite hat und diese zählen auch zur Auswertung und Beurteilung (also in einem Bereich sehr weit und in anderen Bereich sehr zurück).
Frühförderung wird bewilligt, aber wegen Integration war sie sich nicht sicher Confused
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 22.03.2017, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lena,
wo kommt ihr her ? Wurde A. schon in einer Pädaudiologie vorgestellt ? Mit so kleinen Zwergen kann kein Arzt "abschätzen", ob sie gut hören oder nicht. Für Kinder im Spracherwerbsalter reicht es nicht zu hören, sondern sie müssen ALLE Frequenzbereiche klar wahrnehmen können in denen die Menschliche Sprache liegt. Meine Jungs reagieren auch ohne HG auf Ansprache, antworten sogar meist richtig, weil die Situation ja auch viel Aufschluss zu der Fragestellung gibt, aber dennoch hätte das Hören nie ausgereicht für einen gute Spracherwerb. Ich empflehe dir einen stationären Aufenthalt in der Klinik für Hör- und Kommunikationsstörungen in der UNI Mainz:
http://www.unimedizin-mainz.de/komm.....sicht/paedaudiologie.html
Hier gibts viele Infos und mit etwas Glück un dein bisschen Druck deinerseits klappt das noch bevor Nr.2 in euer Leben plumst ! Wink
Mein Autist wurde erst mit 22 Jahren diagnostiziert, das ist aber meist nicht so wichtig, wichtig ist, dass du dein Kind entsprechend seinen Eigenheiten unterstützt, es immer wieder forderst an seine Grenzen zu gehen. Nichts ist m.E. schädlicher als eine Diagnose, die dann dazu führt, dass es heisst:
"Sie hat .... deshalb kann sie das halt nicht!" Fördern heisst fordern. Auch Kinder wachsen mit Ihren Anforderungen !

_________________
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Laryngomalazie,Tracheostoma)
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Lena.mit.A.
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BeitragVerfasst am: 23.03.2017, 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Mainz ist doch schon ne Strecke für uns entfernt (komme aus Niedersachen, an der niederländischen Grenze).
Werde definitiv im Juni zum Pädaudiologen gehen. Haben einen Termin in Vital Center in Münster (dort sind anscheinend mehrere Spezialisten vor Ort). Dort wird ja eine komplette Entwicklungsdiaknostik gemacht (dauert wohl mehrere Stunden). Hat jemand mit sowas Erfahrungen? Was wird da genau gemacht? Könnten die mir schon eine Tendez zur geistigen Entwicklung geben (oder den derzeitigen Zustand)?
VG Lena
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 23.03.2017, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lena! Bei der Entwicklungsdiagnostik wird der momentane Entwicklungsstand des Kindes in verschiedenen Bereichen ermittelt. Meine Buben hatten beide mit 4 Jahren eine Entwicklungsdiagnostik. Geschaut wird auf alles mögliche: Grobmotorik, Feinmotorik, Visomotorik, Sozialverhalten, Sprachentwicklung, Sprachverständnis, Hand-Auge Korrdination usw. Bei meinem jüngeren Sohn, wo ja auch Autismus im Raum stand wurde besonderes Augenmerk auf Blickkontakt und soziale Interaktion gelegt. Das sah z.B so aus, dass er aus Bausteinen, die ihm der Tester reichte, einen Turm bauen sollte. Tatsächlich ging es aber gar nicht um den Turm sondern darum, wie mein Sohn reagiert wenn der Tester einen Baustein so fest hält, dass er ihn nicht nehmen kann. Es zählt nicht, wie sich das Kind in den vielen Einzelsituationen verhält, sondern das Gesamtbild.

Meine Kinder haben die Entwicklungsdiagnostik bei verschiedenen Stellen gemacht. Bei meinem älteren Sohn wurden in 3 Terminen acht Bereiche getestet, beim jüngeren Sohn in 2 Terminen sechs Bereiche. Biem älteren Sohn bekam ich einen ziemlich nichtssagenden 1 1/2 seitigen Befund, der hauptsächlich die Sachen enthielt, die ich der Psychologin selbst im Vorgespräch mitgeteilt hatte, und diese waren noch teilweise falsch wiedergegeben. Bei meinem jüngeren Sohn bekam ich einen sehr guten, 8-seitigen Befund samt Empfehlungen, wie man mit ihm weiter arbeiten kann.

Wenn Du Dir von der Diagnostik erwartest, dass du dann erfährst, wie sich deine Tochter in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird, wirst du enttäuscht werden. Es ist eine Momentaufnahme, man kann Tendenzen erkennen, aber keine verlässlichen Vorhersagen machen. Wie sich ein Kind (egal ob "normal" oder besonders) entwickeln wird, hängt von ganz vielen Faktoren ab. Und selbst wenn jemand sagen sollte "Kein Problem, sie ist nur in manchen Bereichen hinten, das normalisiert sich schon!" oder "Ihre Tochter ist deutlich zurück und wird dieses oder jenes nie lernen!" würde ich auf das nichts geben.

Der Zweck einer Diagnsotik ist unter anderem, Ansätze zu bekommen, wo man das Kind unterstützen kann bzw. wo es Unterstützung von Profis braucht. Gute Diagnostiker gehen auf die Kinder ein und merken auch, wo das Kind was nicht kann und wo es einfach keine Lust hat. Natürlich kann man nicht sagen ob ein Kind zu was fähig ist oder nicht, wenn es die Mitarbeit verweigert. Aber es ist mMn ein gewaltiger Unterschied, wie man diese Bereiche sieht: als"nicht gekonnt" oder "keine Bereitschaft dazu gehabt".


Zur Unfähigkeit deiner Tochter, Fragen zu verstehen, ist mir auch noch was eingefallen. Ich habe mal gelesen dass WO und WER- Fragen in der Entwicklungsreihenfolge generell als erstes verstanden werden, dann WANN und WIE VIEL-Fragen und als letztes WIE, WAS und WARUM-Fragen. Wenn deine Tochter Fragen wie "Wo ist der Ball?" versteht, ist der nächste Entwicklungsschritt Fragen wie "Was willst du essen?" zu verstehen. Bei WAS-Fragen kann man, wenn sie nicht gleich verstanden werden, zwei oder drei Antworten anbieten. "Was willst du spielen? Sollen wir ein Puzzle machen oder willst du was zeichnen?".

Der Sinn von offenen WAS-Fragen (ohne Antwortvorschläge) und WARUM-Fragen erschließt sich in der Entwicklung generell erst später. Wenn ein Kind solche Fragen nicht versteht, kann das ein Hinweis auf eine Wahrnehmungsstörung sein, muss es in dem Alter aber noch nicht!

Mein 4 1/2 jähriger, autistischer Sohn beantwortet immer noch keine WARUM-Fragen, kann aber klar kommunizieren, mit wem er schlafen gehen oder was er essen mag (mittlerweile auch ohne Vorschläge). Ich weiß weder, ob er noch lernen wird, auf WARUM-Fragen zu antworten, noch wann das sein wird. Und kein noch so kompetenter Experte wird es mir beantworten können. Ich kann nur jeden Tag neu versuchen, mit dem, was mein Sohn kann und lernt, das beste zu machen.

Auch gesunde Kleinkinder wissen nicht immer, was Erwachsene meinen, wenn sie offene Fragen stellen. Das hat nicht so sehr mit der "geistigen Entwicklung" zu tun wie mit dem erkennen des Kontext und der Erwartungshaltung des Gegenüber.

Beispiel: Mama fragt das Kind, welches mit Papa im Zoo war "Und, was hast du zuerst gesehen?" und das Kind antwortet "Den Eingang!". Mit der Zeit wird das Kind lernen, dass Mama die Frage nicht wörtlich gemeint hat, sondern es darum geht, welches Tier es im Zoo als erstes gesehen hat.

Mit der Zeit lernt das Kind auch, dass bei der Frage "Was hast du im Kindergarten gemacht?" nicht erwartet wird, tatsächlich ALLES aufzuzählen (Tür aufmachen, reingehen, Tür zu machen, zur Garderobe gehen, der Betreuerin winken, sich auf die Bank setzen, die Schuhe ausziehen,...). Statt dessen will der Frager wissen, was das Kind im Kindergarten besonders interessant gefunden hat, was ihm gefallen oder was es geärgert hat. Diesen Konsens verstehen schon EINIGE 3jährige Kinder, aber längst nicht alle!

_________________
HB-Bub, 2010, Plaudertasche + Leseratte
Dickschädel vom anderen Stern , 2012, gehörlos, Autist
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Susanne1987
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BeitragVerfasst am: 23.03.2017, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Tendenz zur geistigen Entwicklung kann man nur schwer geben. Wenn sich ein Kind altersentsprechend körperlich entwickelt, ist das oft ein Anzeichen dass gegen eine schwere geistige Behinderung spricht.

Geistige Behinderung und auditive Wahrnehmungsstörung zum Beispiel lassen sich im Alter von 3 Jahren nur schwer voneinander diagnostizieren. Bei uns hieß es auch erst, Mia wäre GB. Erst mit 5 hat der Kinderarzt festgestellt, dass unser Kind nonverbal sehr intelligent ist. Uns als Eltern ist aufgefallen, dass sie gut Puzzles macht und malt.

Soziale Probleme sind bei Wahrnehmungsstörungen vorprogrammiert, wenn das Kind nicht richtig versteht, traut es sich nicht mitzuspielen.

LG Susanne

_________________
Mia'10: auditive Wahrnehmungsstörung nach langjähriger sehr starker Schwerhörigkeit, Hypersensibilität

Fabienne'14 : gesund
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Lena.mit.A.
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BeitragVerfasst am: 06.04.2017, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben.
Mittlerweile wurde uns auch ein Intergrationsplatz bewilligt. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob dies alles der richtige Weg ist (da wir einfach immer noch nicht wissen was und ob sie überhaupt was hat). Habe Angst dass dies einfach nur ihr Charakter ist und sie als "behindert" eingestuft wird, obwohl sie es nicht ist.
A. liebt es sehr sich im Spiegel anzusehen und sich selber anzulachen und sich zu beobachten (gerne besonders in der Kita). Die Erzieherin meinte dann heute morgen dass dies gut ist und sie guter Dinge ist Shocked . Ich kenne kein Kind dass sich gerne so im Spiegel beobachtet wie A. und finde es eigentlich sehr merkwürdig.
Kennt einer von euch so ein Verhalten bei euren Kids?
Auch nässt sie seit 4 Tagen manchmal ein (ist seit 5 Monaten eigentlich trocken ohne Zwischenfälle gewesen). Ganz besonders in der Kita. Die Erzieherin meint düs wäre normal und wahrscheinlich macht sie ein Entwicklungsschub durch. Ich finde das macht alles keinen Sinn Question .
Hattet Ihr auch solche Phasen?
VG
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bellsaskia
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BeitragVerfasst am: 06.04.2017, 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lena,

Ich habe auch so ein Exemplar welches sich gerne im Spiegel bzw. in allem wo man sich drin spiegeln kann. Das kann ein Spiegel sein, oder die Rückwand unseres Bettes ein Fenster usw.

Wenn wir miteinander sprechen, und eine spiegelnde Fläche ist in der Nähe zieht diese unser Kind magisch an. Er redet war mit uns, hat aber das Gesicht zum Spiegel. Es ist total schwer für unser Kind das Gesicht abzuwenden und uns anzusehen.

LG
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MamaMonika0912
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BeitragVerfasst am: 06.04.2017, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht genau was ein Integrationsplatz im Kindergarten bedeutet, kann mir aber vorstellen, dass es keinesfalls verkehrt ist. Mein Sohn (Asperger) wurde während der Kindergartenzeit durch unsere Frühförderstelle u.a. im Kindergarten betreut und er hat davon sehr profitiert. Die Heilpädagogin hat mit ihm wirklich gut gearbeitet und dadurch ist er insgesamt einfach besser zurecht gekommen. Außerdem hat sie seiner Bezugserzieherin als Ansprechpartner zur Seite gestanden.
Mittlerweile ist er als Inklusionskind mit Schulbegleitung in der Regelschule und kommt gut zurecht.
Ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus Sinn macht erstmal alle Hilfen die ihr kriegen könnt auch anzunehmen, wenn es zu viel wird könnt ihr es immer noch ändern. Verliert trotzdem nicht den Blick auf euer Kind, es ist wie es ist und es ist genau richtig so. Egal was andere sagen.
Wir haben die Diagnose erst mit 6 Jahren bekommen. Ich bin sogar ein wenig froh darüber, denn bis dahin ist er einfach "nur" ein bißchen anders gewesen (was mich allerdings oft zur Verzweiflung gebracht hat Embarassed ). Jetzt weiß ich, warum er manchmal anders ist, behandle und sehe ihn aber deshalb auch anders und manchmal finde ich das gar nicht so gut. Trotzdem wäre es besser gewesen die Diagnose schon vor der Einschulung zu bekommen. Das hätte ihm den Einstieg in den neuen Lebensabschnitt sehr erleichtert.

LG
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