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Vor der OP gesund sein - und was wenn nicht?
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Biancamit2
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 08:15    Titel: Vor der OP gesund sein - und was wenn nicht? Antworten mit Zitat

Hi,

Töchterleins OP rückt nun immer näher. In den Osterferien isses so weit. Es ist alles bis aufs kleinste Detail durchgeplant. urlaub, Betreuung großes Kind, Überstundenfrei, Schulbegleitung ganztags anwesend...
Nun muss das Kind ja ab 2 Wochen vor OP gesund sein.

Was ist denn, wenn nicht? Wenn sie sich jetzt ne Woche vorher nen Schnupfen einfängt, muss ich dann Alles absagen? Und alles wieder komplett neu oranisieren? Shocked

Wie macht ihr, die ja oft auch mehrere OPs zu bewältigen haben, denn?

Ich hab grade ein bissel Panik!

LG

_________________
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen
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Katrin2001
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,ich glaube bei einem kleinen Schnupfen wird nichts abgesagt.........Nur bei richtigen Infekten mit Fieber usw........
Meine Tochter hatte ja schon einige OPs und ist chronisch Infektanfällig.Sie hatte meistens leichten Schnupfen und auch ein dauerläufiges Ohr........

Das wurde für die OPs aber toleriert!
Alles Gute für Euch!LG Katrin

_________________
Katrin mit Sophie geb.Juli 01 entwicklungsverzögert, wahrnehmungsst. ,Hirnschädigung,motor.Probleme.,Autistische Züge,verhaltensauffällig. Genetische Auffälligkeiten ,Sprachprobleme ,aber ne total süße Maus
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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
uns hat man gesagt, dass manche Infekte, wenn sie noch nicht ganz abgeklungen sind, das Narkoserisiko erhöhen. Husten zum Beispiel. Und das Risiko geht man ja, bei allem organisatorischen Ärger, den es nach sich zieht, nicht ein.
Wenn ein Infekt kommt, ruf dort an und frage nach, ob es relevant ist. Das wird man dort dann schon einschätzen können.
Viel Glück beim gesund bleiben und für die OP!

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*2004):
Gendefekt, massive Entwicklungsstörung, Epilepsie, Skoliose
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TanjaJ1972
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,
die Situation hatten wir schon mehrmals.

Letztes Jahr im Oktober ist Nico am Ohr operiert worden, ein Woche vorher fing er an mit Husten und Schnupfen... Wie Katrin schon sagte, Schnupfen ist nicht so schlimm - Husten ist fast ein Ausschlußkriterium - die Lunge muß frei sein, daß ist das entscheidende - mal abgesehen davon, daß man natürlich auch fieberfrei sein muß. Ich hab dann mit Nico quasi Tag und Nacht am Inhaliergerät gehangen und wir haben es tatsächlich geschafft, die Lunge war am Tag vor der OP frei und der Anästhesist hat grünes Licht gegeben.

Vor 3 Jahren im Dezember wurde eine OP am Tag vorher durch den Anästhesisten abgeblasen, weil er auf der Lunge noch was gehört hat. Das ist dann eben so - dann muß man halt umplanen und neu organisieren....
Mein Chef hat damals auch blöd geschaut, als ich am Tag der geplanten OP dann doch im Büro stand, aber so rum ist es doch leichter als anders rum - also einen geplanten "Urlaub"/"Überstundenfrei" um 2-3 Wochen nach hinten zu schieben, statt plötzlich dazustehen und von heut auf morgen frei haben zu müssen...

LG
Tanja

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Tanja mit N1. (*2003, Kabuki-Syndrom) und N2. (*2006, gesund)
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LovisAnnaLarsMama
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 08:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, wir haben letztens auch das große Kind trotz Husten operieren lassen- allerdings haben die Ärzte auch tausendmal abgehört und vor und nach der OP penibel darauf geachtet, dass er vorher und nachher sein Spray nimmt.
Beim kleinsten letztens das Gleiche: für eine Untersuchung musste er narkotisiert werden, da würde vorher auch zig mal geguckt ob alles o.k. ist, Kind musste vorher auch noch Inhalieren.
Manchmal geht es einfach nicht, dass die Kinder zwei Wochen vorher gesund sind, gerade im Winter.
Lg LovisAnnaLarsMama

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Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009) mit Infektasthma nach Frühgeburt, Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015) Spätfrühchen, Asphyxie, diverse kleine Baustellen, Entwicklungsverzögerung, Hemiparese
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Biancamit2
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ok....

Dann machen wir hier mal kräftig weiter mit inhalieren. Sie hustet nämlich seit 2 Wochen und wir werden den Käse nicht los. Aber ich hab ja noch 3 Wochen.
Drückt ihr uns die Daumen?

LG

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Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen
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Anika14
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Schnupfen war hier auch nie ein Problem, trotz Augen-OP Wink bei Husten allerdings gehen bei den Narkoseärzten alle Alarmglocken an, weil das wohl bei Kindern auch oft mit einer beeinträchtigung des Kehlkopfes einhergeht...

Bei uns ist das auch immer so eng getacktet und bisher toitoitoi hat es immer geklappt und der Kleine ist erst hinterher krank geworden. Und April ist ja auch schon ein bisschen außerhalb der Kranksaison, zumindest hier bei uns.

_________________
Anika mit
großem Bub (*04/11) fit und überschlau und
kleinem Bub (*11/14) 33+0 SSW, Katarakt, Fütter- und Gedeihstörung, Reflux, Hypotonie und Hypersensitivität im Mund- und Rachenbereich, kleiner Kamikaze
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chrissibaer
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

TanjaJ1972 hat folgendes geschrieben:
Ich hab dann mit Nico quasi Tag und Nacht am Inhaliergerät gehangen und wir haben es tatsächlich geschafft, die Lunge war am Tag vor der OP frei und der Anästhesist hat grünes Licht gegeben.


So ähnlich war's bei uns auch mal, wir bekamen den Husten weg und die Anästhesisten gaben grünes Licht.

Sohn lag bereits auf dem OP-Tisch, durch das gegebene Beruhigungsmittel brach der Husten aber ganz plötzlich massiv wieder aus und die OP wurde abgebrochen.

Die Chirurgen waren stinksauer auf die Anästhesisten, da der Husten nach einer halben Stunde auch wieder weg war.
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Lisaneu
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, da muss ich widersprechen. Es kommt auf vieles an, unter anderem auf das Alter des Kindes und die voraussichtliche Dauer der OP.

Die CI-Operation meines Sohnes wurde 4x verschoben, einmal wegen Bronchitis (ohne Fieber), einmal wegen Bindehautentzündung, einmal wegen eines bakteriellen Infektes und einmal WIRKLICH wegen Schnupfen. Da waren wir sogar schon stationär im KH aufgenommen und wurden dann wieder heimgeschickt weil es hieß, die Lungen meines Sohnes seien "zu belegt".

Bei uns war auch jedes Mal alles "durchgeplant", mein Urlaub, meine Eltern als Betreuungspersonen für den großen Bruder usw. Es mußte wirklich jedes Mal neu geplant werden und war für uns alle leider sehr nervenaufreibend.

Rückblickend sehe ich es ein. Wenn die OP nicht lebensnotwendig ist geht eben einfach die Gesundheit des Kindes vor, auch wenn die Nerven blank liegen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass was mit der Beatmung während der OP nicht klappt, ist nun mal größer wenn das Kind auch "nur" einen Schnupfen hat. Die OP meines Sohnes dauerte 4 Stunden (Zeitrahmen war bis zu 6 Stunden), da wollte niemand ein Risiko eingehen. Bei leichteren, kürzeren Eingriffen ist ein Schnupfen vielleicht nicht so tragisch.

"Ab 2 Wochen vor der OP gesund" verstehe ich aber nicht ganz. Da kommt es mMn sehr wohl darauf an, was das Kind hat. Wenn es zum OP-Termin völlig ausgeheilt ist sehe ich keine Bedenken.

Mit meiner Erfahrung von heute würde ich 2-3 Tage vor dem geplanten OP-Termin noch einen Termin beim Kinderarzt ausmachen und die Gesundheit des Kindes von ihm bestätigen lassen. Dann fragt keiner mehr, was vielleicht 10 Tage vorher war. Und wenn das Kind im letzten Moment noch was einfängt merken die das ohnehin im Krankenhaus.

Alles Gute und dass es nicht so langwierig wird wie bei uns. Unser erste Termin war der 11.11. und tatsächlich operiert wurde am 31.3. des nächsten Jahres.

_________________
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Austist
Sohn 7/2012, gehörlos + Asperger-Autist
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca,
ich kann deine Unruhe gut verstehen! Das geht mir auch immer so, wenn bei uns eine OP ansteht. Ich denke, wenn dein Kind wirklich krank werden sollte (hoffentlich nicht), kommt es wirklich drauf an, was es hat und auch, was für eine OP ansteht. Im Zweifel ist es aber besser, wenn eine OP verschoben wird, als zusätzliche Risiken in Kauf zu nehmen.
Zitat:
Rückblickend sehe ich es ein. Wenn die OP nicht lebensnotwendig ist geht eben einfach die Gesundheit des Kindes vor, auch wenn die Nerven blank liegen

Sehe ich auch so.
E. 2. CI OP wuirde auch 2 x verschoben. OK, das 1. Mal hatte er kurz davor einen Anfall und es wurde Keppra eingeschlichen, da wollten die Ärzte mit der OP warten, bis das eindosiert war. Beim 2. Mal lag er schon im OP und war sogar schon in Narkose. Die Professorin, die ihn operieren sollte, hat dann aber die Op noch abgeblasen, weil er einen entzündetetn Mückenstich am Ohrläppchen hatte (direkt neben dem Schnitt). Das war einfach blöd gelaufen (am Tag zuvor, als die Ärztin das Ohr gesehen hatte, war es noch ein harmloser Stich und keiner (weder wir noch die Anästhesisten) hatten sich vorstellen können, dass eine OP wegen einem Insektenstich abgesagt würde). Wir haben uns damals tierisch geärgert. 2 Wochen später hat die Op dann aber super geklappt und inzwischen kann ich die Entscheidung nachvollziehen.
E. wurde dann auch bei leichtem Husten operiert (beim 3. Anlauf zur CI OP). Da war aber extra am Abend vorher noch konsillarisch ein Kinderarzt da und hat ihn abgehört und er wurde dann nur operiert, weil es ein reiner Reizhusten war ohne Schleim auf den Bronchien, Schnupfen oder ähnlichem.
Im Endeffekt war die Op dann 4 Wochen nach dem urspünglichen Termin (aber zum Glück immer noch in den Sommerferien)
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es mit der OP so klappt wie geplant Very Happy .
Gruß
Katja

_________________
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung
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