REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.
SuchenSchnellsuche:  
Vor der OP gesund sein - und was wenn nicht?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Krankenhausaufenthalte, Arzttermine etc.
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
JanaSnow
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 18.02.2010
Beiträge: 1745

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

oh ja, das kennen wir auch.

Bisher haben wir es immer so gemacht, dass wir unser Kind die letzte Zeit vor der OP nicht in den Kindergarten geschickt haben, penibel die Hände gewaschen haben, kein Besuch öffentlicher Toiletten, ...
(Denn auch bei uns wurde schon eine OP verschoben).

Nun geht sie in die Schule und ich hoffe einfach sehr, dass sie für die bereits geplante nächste OP vor dem Termin gesund bleibt. Bei uns wäre Schnupfen ein Ausschluss-Kriterium. Wie schon geschrieben: Kann man so pauschal nicht sagen. Kommt auf Kind und OP an.

(Wir planen fast alle OPs im Frühling/Sommer, um die Gefahr von Infekten geringer zu halten).

Unterstützend: Inhalieren, viel frisch gepresste Säfte, Spaziergänge an der frischen Luft ....
Und hoffen... Wink

Drücke Euch fest die Daumen, dass alles klappt.

LG Jana
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Britta70
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 11.01.2006
Beiträge: 520
Wohnort: Ditzingen

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wir machen es wie Jana.
Dass es immer eine individuelle Entscheidung ist, zeigt sich daran, dass Amelies Lunge nie frei ist. Da kann man also nicht abwarten, bis sie nicht mehr verschleimt ist. Jede OP ist ein Risiko und man kann nur versuchen, alle Begleitumstände zu optimieren.
LG
Britta

_________________
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
anjae
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 10.05.2005
Beiträge: 716
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei uns war es gerade so. Dienstags hätte die OP sein sollen, freitags wurde Sohnemann mit Fieber wach und hatte eine Lungenentzündung. Wir mussten auch alles absagen und haben jetzt erst Ende April den neuen Termin. Wir sind auch beide berufstätig. Alles war schon organisiert. Und dann das😣.
Bei uns geht es um eine große Skoliose-OP und es hieß ebenfalls, das Kind müsse 100%ig fit sein und dürfe 2 WOCHEN vor OP keinen Infekt gehabt haben. Das Risiko steigt mit der Narkosedauer und auch evtl. Nachbeatmung eh schon stark an. Bei unseren Kindern, die ja auch meist noch eine Grunderkrankung haben, gehen die lieber auf Nummer sicher.

_________________
Anja mit Nils, geb. 17.01.03, schwerste Mehrfachbehinderung nach Hirninfarkt während der Schwangerschaft, schwere Skoliose, PEG, und Janis 17.01.03 und Pauline 10.11.00, gesund.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Michi104
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 06.02.2008
Beiträge: 1435

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich weis nicht um was für eine OP es geht.
Aber wenn es z.b. um Implantate geht (beim mir damals Shunt) hab ich nur eine OP gehabt.
wenn es Absolut Nötig war. denn jeder Infekt kann auch sich auf dem Material anlager.
ggf. muss dann ein Implantat gleich wieder raus.

Alles gute
Grüße Michi
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Biancamit2
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 27.03.2009
Beiträge: 733

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank fürs Daumendrücken an euch alle!

Sie ist ein grundsätzlich gesundes Kind, hat keine Vorerkrankungen (aber immer von September bis April Husten, da ist sie extrem anfällig)

Operiert werden die Füße, sie bekommt eine subtalare Arthrorise gemacht. Also ein eigentlich kurzer Eingriff mit minimalen Schnitten. Nur wenn die Spastik ein Auftreten der Ferse nach OP immernoch nicht zulässt, dann wird evtl noch einseitig die Achillessehne verlängert....

LG

_________________
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sophied
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 26.03.2016
Beiträge: 269
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 14.03.2017, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich hatte insgesamt schon über 30 OP's, die letzte vor 1,5 Wochen.
Bei mir ist es immer eine Entscheidung WELCHE OP stattfinden sollte.

Früher musste ich bei OP's immer viel Voruntersuchuchen. da muss ich 4 Wochen vorher, 2 Wochen vorher und 2 Tage vorher je eine Lungenfunktion machen und eine Polygraphie (Aufzeichnung der Schlafapnoe). Blutbildkontrollen, Internistische abklärung (Ultraschall, EKG, Rheumastatus), Neurologische abklärung (EEG, Neurostatus,...) und ja da kann es sich hinziehen, bis das alles klappt. Dann muss ich nämlich auch die Tabletten absetzten anfangen,... Rolling Eyes

Mitlerweile werde ich immer vom selben Anästhesist betreut, auch immer die selben Chirugen (stehen alle im engen Kontakt zu den anderen Ärzten) alle in der selben Privatklinik. Die kennen mich, und all meine Besonderheiten. Und sie operieren mich mitlerweile immer. Egal ob akuter Schub, gerade Antibiotika und absetzten von Immunsupressiva kenne ich nicht mehr.
Bei Fragen sind alle meine Fachärzte im Haus. Und laut Anästhesist ist bei den heutigen Narkosemittel und Möglichkeiten wirklich oft nur das Prinzip schuld.

Nehme ich wegen eines Schubs Cortison, bekomme ich mehr.
Antibiotika bekomme ich halt wegen den Immunsuppressiva vorsorglich.
Habe ich grad Probleme mit Lähmungen, Atemmuskelschwäche wird ohne Muskelrelaxanzien narkotisiert.
Huste ich oder hab einen Infekt, wird von der Larynxmaske (bevorzugt von mir) auf einen Tubus umgestellt.
Je nach Neurologischer Sicht, Meds und Lungenarzt bekomme ich halt etwas andere zusätzliche Meds und Narkosemittel.

Einziger Unterschied: für mich ist IMMER 24 Stunden Pflicht auf der Intensivstation voller Monitoring. (EKG, Blutdruck, O2, und die Schlafapnoe-Maske nicht nur während des schlafen sondern durchgehend).
Wie gesagt vor 1,5 Wochen bei der letzten OP (ganz kurz) bin ich 24 Stunden auf der Intensivstation gelegen, dann noch 6 Stunden auf der Normalen und dann durfte ich heim.

Naja, also 2 Wochen für so eine "kurze OP" halte ich für übertrieben. Aber entscheiden tut das der Anästhesist. Ich drücke euch die Daumen, denn das Planen ist echt das schlimmste.

Liebe Grüße Sophied

_________________
Epilepsie (myoklonische, einfach fokale, Absancen, nächtliche motorische);
AOSD (mit neurologischen Komplikationen - Polyneuropathie, Tetraparese, Dysphagie, neuerogene Blase und Atemmuskelschwäche);
POTS, zentrales Schlafapnoesyndrom; HB und HSB mit autistischen Zügen; Sehschwäche, zahlreiche Allergien und andere Kleinigkeiten
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sandraboe
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 14.05.2011
Beiträge: 190
Wohnort: Remagen

BeitragVerfasst am: 15.03.2017, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn hatte letzte Woche eine lange Operation mit mindestens 6 Stunden Narkose. Dafür war es auch wichtig, vorher gesund gewesen zu sein. Gar nicht so einfach, wenn im Kindergarten Magen-Darm-Virus, Grippe, grippaler Infekt und Scharlach umgehen. Also ließ ich ihn zweieinhalb Wochen vorher schon raus. Mir reichte schon die Haselpollenallergie, die quälte. Behandelt mit Cetirizin und Nasenspray, um den Etagenwechsel zur Lunge zu vermeiden. Hat gut geklappt. Auch die mit grippalen Infekt infizierten Familienmitglieder mussten jeweils in Quarantäne. Meinen Mann erwischte es noch 2 Tage vor stationärem Aufenthalt.

Ich wünsche euch viel Erfolg.

Lieben Gruß Sandra

_________________
Sandra *1969, Bianca *2000, Joy *2002 , Roland 2. Nov. 2010, peripartale Asphyxie, , muskuläre Hypotonie (Statomotorik große Baustelle), ICP
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Majabalthasar
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 19.06.2017
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 19.06.2017, 16:18    Titel: Re: Vor der OP gesund sein - und was wenn nicht? Antworten mit Zitat

Biancamit2 hat folgendes geschrieben:
Hi,

Töchterleins OP rückt nun immer näher. In den Osterferien isses so weit. Es ist alles bis aufs kleinste Detail durchgeplant. urlaub, Betreuung großes Kind, Überstundenfrei, Schulbegleitung ganztags anwesend...
Nun muss das Kind ja ab 2 Wochen vor OP gesund sein.

Was ist denn, wenn nicht? Wenn sie sich jetzt ne Woche vorher nen Schnupfen einfängt, muss ich dann Alles absagen? Und alles wieder komplett neu oranisieren? Shocked

Wie macht ihr, die ja oft auch mehrere OPs zu bewältigen haben, denn?

Ich hab grade ein bissel Panik!

Wenn das Kind vorher krank wird, muss die OP abgesagt bzw. verschoben werden.
LG
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Krankenhausaufenthalte, Arzttermine etc. Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.05 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber