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Dani mit Sohn (3 Jahre, Risikoschwangerschaft)
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Annette17
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BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani

Herzlich Willkommen hier im Forum.
Nicht nur dein Sohn hat eine tolle Entwicklung gezeigt, sondern auch du selbst, ihr als Familie.

Ich habe etliche Leute in einem Abstinenzkontrollprogramm und darunter ist auch eine Frau mit drei Kindern, die schon seit einigen Jahren substituiert wird. Alle drei Kinder entwickeln sich völlig unauffällig, auch wenn jede der drei Schwangerschaften unter Substitution war.

Da ich aber auch die andere Seite kenne, kann ich deine Gedanken bezüglich der Stabilität des Kindes im weiteren Verlauf gut nachvollziehen. Die "eigene Geschichte" muss sich glücklicherweise nicht wiederholen. Meine Söhne waren mit diesem Teil meiner Vergangenheit vertraut, sind aber auch ganz anders aufgewachsen und haben oft auch miterlebt, dass man in Krisensituationen auch andere Wege finden kann. Diese Stärke habe ich ihnen mitgegeben und das hat sie zu verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen gemacht (wenn auch zum Teil mit Einschränkungen, aber die sind autismusbedingt).

LG Annette

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DaniWien
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Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
Annette, danke, und es stimmt schon - bei vielen substituierten eltern klappt es nicht so gut, trotz aller liebe. Mein leben war schon jahre vor der ss "normal", mit job, netten freunden usw. Ich hatte aber grosse angst vorm JA - letzlich haben die die situation aber recht rasch richtig eingeschätzt und sich zurückgezogen.
So ist im alltag meine substitution kein problem, aber für mich immer dann ein thema wenn ich an ein zweites kind denke....
Jetzt bewusst schwanger werden obwohl ich weiss das kind muss durch den entzug ist ja auch nicht fair, andererseits würde ein zweites kind gut in unsere familie passen und wir haben die "kapazitäten" - platz, nerven, liebe ...
Ich muss das in den nächsten 1-2 jahren entscheiden. Nur ein entzug dauert hier mindestens 6 monate, eher mehr (mit bauerhof, kochen und morgens aufstehen lernen....). Dann wäre mein gut job und wohnung weg, und uns gings schlechter als davor... Was meint ihr?

Danke
Lg
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KatjaMausB
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BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,

herzlich willkommen auch von mir. Ich bin leider nicht vom Fach: Was heißt es, substituiert zu werden? Hast du Drogen genommen oder bekommst du starke Medikamente? Deinen letzten Absatz mit dem Entzug habe ich ebenfalls nicht verstanden. Vielleicht könntest du das nochmal erklären für die Laien hier im Forum (oder nur für mich - dann auch gern als PN).

Liebe Grüße und alles Gute
Katja
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Bo09
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Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,

eine schwierige Frage, bin auch keine Fachfrau. Wenn Du substituiert ein gutes Leben leben kannst - und es liest sich wirklich so. Hut ab!! Dann würde ich mir gut überlegen, ob ein Entzug wirklich Sinn macht. Wenn Du tatsächlich den Arbeitsplatz dadurch verlieren würdest, verlierst Du ja neben dem Geld auch den geregelten Tagesablauf, das Selbstwertgefühl, das einem der Job dann doch auch gibt, und gewinnst im Gegenzug eine Menge Sorgen. Ist das Ziel Abstinenz in einem solchen Setting denn realistisch oder besteht dann für Dich eine Rückfallgefahr? Hättest Du nach dem Entzug eine kompetente therapeutische Begleitung?


Versuche an einen guten Suchtberater/Arzt zu gelangen und diese Dinge mit ihm zu besprechen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, wenn es nur in dem von Dir beschriebenen Setting - nicht im gewohnten Umfeld, (?), sechs Monate mit der Gefahr des Verlusts von Job und Wohnung - geht, dann lass es. Das klingt verdammt riskant.

Alles Gute und meine Hochachtung vor dem, was Du geschafft hast!!

Beate

_________________
Bo (09), ehemaliges Früchten 27+0, Cerebralparese mit Zwillingsbruder und zwei weiteren Brüdern (06 und 00)
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DaniWien
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Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hi
Erstmal Katja: ja es ist eine drogensubstitution (opiate). Begonnen habe ich mit diesem program während des studiums weil ich angst hatte mit dem gesetz in konflikt zu kommen.
Mittlerweile ist das studium beendet, ich habe eine tolle arbeit in meinem feld, und seit 2013 noch mein kind.


Natürlich war es nicht schön in dieser situation schwanger zu sein, aber rein organisch sind diese medikamente nicht schädlich für das kind in der ss. Gefährlich wäre der konsum zusätzlicher drogen, alkohol usw. Das war bei mir sowieso kein thema (auch vor der ss). Allerdings macht das kind nach der geburt einen entzug dort. Das dauert zw 2 wochen und 2 monaten. Wir waren 2 wochen im KH, im normalen zimmer, und der kleine bekam alle paar stunden seine "medizin". Der abstand zw der gabe wird immer länger und sobald das kind 48 stunden ohne auskommt und es ihm gut geht ist es geschafft. Bei uns war es wirklich nicht so schlimm, der kleine hat normal getrunken und war für meine freunde und familie unauffällig (die wissen nichts davon). Naja, schön ist es doch nicht und anders wäre mir lieber gewesen. Bereuen tue ich es nicht ihn bekommen zu haben, ich bin froh dass es ihn gibt und es geht ihm gut.

Aber, Beate, bewusst aussuchen will man sich das auch nicht für sein kind, daher bin ich eben hin und hergerissen wg einem zweiten kind. Drogenentzug ist längerfristig ausgelegt, für viele ist es auch wichtig wieder ein normales geregeltes leben kennenzulernen und andere probleme anzugehen (psychische begleiterkrankungen, wohnungosigkeit, soziales umfeld, arbeit finden....). Bei mir passt das rundherum, und das risiko das aufs spiel zu setzen im sinne der wchten abstinenz ist einfach gross...

Gibt es noch andere (pflege)eltern hier mit kindern die substituierte mütter haben? Ist euch langfristig was aufgefallen? Erzählt ihr ihnen später das sie einen entzug durchmachen mussten als babies?

Danke, auch für die faire behandlung (ist ja schon ein kritisches thema, bei mir weiss ausser dem papa und kinderarzt niemand davon mit dem wir zu tun haben....).

Lg dani
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KatjaMausB
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Beiträge: 94
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BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dani,

vielen Dank für deine offenen Worte - ich finde, du wirkst sehr reflektiert und scheint sehr gut mit deiner Suchterkrankung umzugehen *hutab*.

Auf deinem weiteren Weg wünsche ich dir viel Erfolg und Kraft, das durchzustehen. Aber ich habe den Eindruck, dass du das gut schaffen kannst.

Die Fragen, die du dir stellst, kann ich leider überhaupt nicht beantworten, weil ich mich mit dem Thema "Substitution" nicht auskenne.

Liebe Grüße
Katja
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Annette17
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Beiträge: 698
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BeitragVerfasst am: 10.02.2017, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani

Bei uns verläuft die Entwöhnung von z.B. Subutex/Methadon auch im ambulanten Setting, zum Teil über viele Monate oder auch Jahre hinweg. Es wird teilweise in 5 mg Schritten reduziert - dies natürlich unter fachärztlicher Betreuung -, kann auch sein, dass man dann mal wieder mit der Dosierung hochgehen muss oder es eine längere Zeit auf niedrigerem Niveau beibehalten wird und dann später eine weitere Reduzierung/Sistierung versucht wird.

Es ist ein langwieriger Prozess, deshalb überstürzen würde ich diesbezüglich nichts, auch nicht bei Kinderwusch, denn wichtig ist in erster Linie die Stabilität auch in Risiko-/Stresssituationen beizubehalten.

Ist das bei euch nicht im ambulanten Setting möglich?
Macht für mich keinen Sinn das mit dem Bauernhof zu machen (in deinem Fall), da du ja einer Berufstätigkeit nachgehst und somit eine feste Tagesstruktur hast.

Das verstehe ich sowieso nicht so richtig, wirst du nicht (fach-)ärztlich betreut unter der Substitutionstherapie?

LG Annette

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DaniWien
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BeitragVerfasst am: 11.02.2017, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi annette,
Die therapie heisst: einmal im monat rezept von normalen hausarzt (mit zusatzdiplom), einmal pro woche apotheke und 4 mal im jahr harnkontrolle.
Stationäre anbiete haben lange wartezeiten und arbeiten immer im rahmen eines grösseren programs, zb mit bauerhof am land.
Mein hausarzt ist nicht motiviert bez entzug bei mit - er findet ich soll das eben wie ein diabetiker sehen. Oft denke ich eh - ja warum nicht mir gehts gut. Aber ich bin schon ein geschränkt, kann zb in viele länder nicht reisen auch wenn es beruflich gut für mich wäre. Ambulant hat noch keiner angesprochen - auch nocht während de ss wo ich sehr motiviert war und gern zeitgleich mit dem kleinen entzogen hätte und sowieso im KH war. War unmöglich, die waren alle froh dass ich so stabil bin und sahen gar keinen "grund" bzw mehr risiko.
Ich werde mich bez ambulanten entzug mal schlau machen, das klingt irgendwie gut. Aber am liebsten wären mir vier wochen im KH wo ich einfach ohne körperliche abhängigkeit rauskomme. Nur das wird anscheinend nicht passieren; ich muss wohl andere optionen finden wenn ich diesen klotz am bein los werden will...
Lg
Dani
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DaniWien
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BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Waren die letzten wochen 3mal beim zahnarzt - 3 füllungen nötig bei 3 jahre altem kind! Ist das normal? Wir haben zahnarzt gewechselt, der kleine kennt das alsi schon, aber der erste zahnarzt hat nur "beobachtet". War zu wenig... Hat super geklappt mit füllungen der kleine war tapfer, aber ich bin fertig. Wir putzen jeden tag seit er 1 jahr ist (davor auch aber noch nicht so streng) mit und ohne tränen geputzt wird immer. Und jetzt 3 löcher und noch ein termin mit vielleicht no h einer füllung die gemacht werden muss... Warum? Was kann ich noch machen? Bin ich "schuld"? Er isst normal nicht extrem gern süsses, nur mag er keine milch schon seit er 7 monate ist. Kalziummangel?
Was meint ihr hat er hoffnung auf gute 2. Zähne?
Danke
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DaniWien
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Anmeldedatum: 08.02.2017
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Waren die letzten wochen 3mal beim zahnarzt - 3 füllungen nötig bei 3 jahre altem kind! Ist das normal? Wir haben zahnarzt gewechselt, der kleine kennt das alsi schon, aber der erste zahnarzt hat nur "beobachtet". War zu wenig... Hat super geklappt mit füllungen der kleine war tapfer, aber ich bin fertig. Wir putzen jeden tag seit er 1 jahr ist (davor auch aber noch nicht so streng) mit und ohne tränen geputzt wird immer. Und jetzt 3 löcher und noch ein termin mit vielleicht no h einer füllung die gemacht werden muss... Warum? Was kann ich noch machen? Bin ich "schuld"? Er isst normal nicht extrem gern süsses, nur mag er keine milch schon seit er 7 monate ist. Kalziummangel?
Was meint ihr hat er hoffnung auf gute 2. Zähne?
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