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Michaela44
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BeitragVerfasst am: 26.06.2017, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Die SchulPFLICHT gilt für alle Kinder, aber leider gibt es kein SchulRECHT der Kinder gegenüber dem Staat. Ist mir zumindest nicht bekannt.

Und da es diejenigen trifft, die eh nur eine kleine Lobby haben und/oder oft nicht ernst genommen werden bzw. denen die Kraft ausgeht, ständig um alles zu kämpfen, bleibt alles beim alten.

Die SB meines Sohnes hatte im März gekündigt und es hieß, eine neue gibt es nach den Sommerferien im September! JA und ich haben alle Träger abtelefoniert, mehrfach. Keine Chance. Es gibt zu wenige, die den Job mit der geringen Bezahlung und den befristeten Verträgen machen wollen. Es kam dann komplett anders als geplant, wäre das nicht der Fall gewesen, wäre ich lautstark an die Amtsleitung herangetreten. Denn das JA ist hier in der Verantwortung bzw. im Blog das Sozialamt.

_________________
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie
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monika61
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BeitragVerfasst am: 27.06.2017, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
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So sieht der Illustrator von
http://www.kirstenmalzwei.blogspot.de
die Umsetzung der UN-BRK in D. #inklusion #schule
Hinterherkriechen u noch Tempo raus

https://twitter.com/KirstenKirsten/.....status/879431989081890817

----------------------------------------------------------------------------------

LG
Monika
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monika61
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Beiträge: 3343

BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

gestern gab es wieder eine neue Geschichte Wink :
https://kirstenmalzwei.blogspot.de/

LG
Monika
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JustinsMum
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BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

Super, die neue Geschichte, denn genau so sieht es aus. Man lässt uns Eltern die höchstmögliche Unterstützung für die Einrichtungen durchboxen - für die Einrichtungen, nicht für unsere Kinder.

Grüße

justinsMum
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Hanni 1
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BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

JustinsMum hat folgendes geschrieben:
Super, die neue Geschichte, denn genau so sieht es aus. Man lässt uns Eltern die höchstmögliche Unterstützung für die Einrichtungen durchboxen - für die Einrichtungen, nicht für unsere Kinder.

Grüße

justinsMum
Behinderte Kinder haben in Deutschland nie eine Chance gehabt Inklusion zu machen. Welcher Flüchtling möchte ein Land betreten, dass ihm durch jegliche Medien zeigt, dass er unerwünscht ist, ein unlösbares Problem, ein finanzielles Problem für die Gesellschaft ist. Welcher Mensch möchte Urlaub machen in ein Land , dass ihm ebenfalls zeigt, dass er unerwünscht ist. Mit den Rechten und der Würde behinderten Kindern geht man in Deutschland schonungslos damit um. Solange es Parteien gibt, die auf den Rücken der Rechte behinderten Kindern Panik in der Bevölkerung verbreiten um Stimmen zu gewinnen(Nordrhein Westfalen, Niedersachsen) und behinderte Kinder an den Pranger stellen kann Inklusion in Deutschland nicht funktionieren. Deutschland hat sich vorbildlich gezeigt und hat Tausende von Flüchtlinge ans Herz geschlossen , sie aufgenommen. Deutschland hat in der Vergangenheit zig Aussiedler nach Deutschland aufgenommen. Als die Mauer fiel hat Deutschland sich ebenfalls vorbildlich gezeigt. Es fehlten in ganz Ostdeutschland Pädagogen, weil die Schüler von 12 auf 13 Schuljahren umgestellt wurden. Deutschland hat sich dem gestellt. Pädagogen haben sich angepasst
Es wurde aus Respekt gegenüber dieser Menschen keinem das Gefühl vermittelt ein Problem für Deutschland zu sein, wie wir es bei unseren Kindern erleben müssen. Sowohl Flüchtlinge als auch Aussiedler haben zig Probleme nach Deutschland gebracht. Die Politiker haben in Deutschland alle Größe gezeigt! Sie haben sich dem Problem gestellt. Keiner wurde und wird weiterhin ausgegrenzt.
Es werden Ressourcen zur Verfügung gestellt.
Ich frage mich manchmal als Mutter:Was hat Deutschland gegen behinderte Kinder?
In den Medien werden seit neun Jahren, seitdem Inklusion in Deutschland eingeführt wurde die behinderten Kindern an den Pranger von vielen Pädagogen in den Medien gestellt. Filme auf youtube, zeigen Pädagogen, die sich wehren behinderte Kinder in den Regelschulen aufzunehmen und sie mit Ignoranz behandeln. Es ist als ob man ein Mitglied eines rechtspopulistischem Partei mit einem ärmsten Flüchtling in einer Zeitung abbildet und dem Flüchtling die Schuld für seiner Integration machen würde, ihn in den Medien als Problem aussehen lassen Keine Zeitung würde so etwas veröffentlichen. Keine Partei würde in Deutschland so etwas zulassen. Dennoch hat man in Deutschland kein Problem damit , das mit behinderten Kindern zu tun. Es ist einfach nur demütigend!
Es gibt Parteien in Deutschland die Inklusion aufs Eis legen wollen. Fragen sollte man sich wann Deutschlands Politiker sich endlich mit dem Thema Behinderung befassen wollen. Wird es dann sein, wenn jeder zweite in Deutschland einen Rollator vor sich hinschiebt und ein Behindertenausweis um den Hals trägt?
Jeder zweite wird in der Zukunft pflegebedürftig in Deutschland sein!!!!! Wer gegen Inklusion kämpft, kämpft gegen seine eigene Rechte oder Stimmrecht. Viele Angehörige von Pflegebedürftige leben schon in Altersarmut und die Zukunft wird eh nichts besseres prophezeien .wenn die Haltung bei den Politiker in Deutschland sich nicht ändert und die Rechte behinderten Menschen aufs Eis legen nach dem Motto: Aus dem Auge aus dem Sinn!
Deutschland wurde von Flüchtlinge überrascht und hat trotzdem alles getan, damit man sie in Deutschland aufnehmen kann. Diese ärmsten Menschen haben viel schlimmes in ihrem Heimatland erleben müssen. Ich begrüße es dass Deutschland diese Menschen aufnimmt un Ihnen Hilfe leistet. Kein Mensch möchte in ein Kriegsgebiet leben.
Haben aber zig Jahre Integration und neun Jahre Inklusion im deutschen Schulsystem und den Politiker in Deutschland nicht gereicht, um sich an den Gedanken daran zu gewöhnen, dass behinderte Kinder auch Rechte haben?
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JustinsMum
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BeitragVerfasst am: 02.08.2017, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag es nicht besonders wenn man die Ärmsten gegen die Ärmsten der Gesellschaft ausspielt. Da wir uns (selbstverständlich wenn man inklusiv leben möchte) selber auch persönlich engagiert haben weiß ich, dass eine optimale Versorgung der Aufgenommenen durchaus anders aussieht.

Klar geben wir Ihnen Wohnmöglichkeiten, Essen und finanzielle Mittel. Aber dann sitzen diese Menschen, wenn sich nicht Nachbarn usw. erbarmen da und warten. Warten auf einen Status, warten darauf sich überhaupt Arbeit suchen zu dürfen, warten auf den Sozialarbeiter, der mal hilft einen Antrag auszufüllen, warten auf einen Helfer, der mit dem Kind Hausaufgaben macht.

Das ist mit Sicherheit nicht das Leben was ich mir wünschen würde und von daher sehe ich bei beiden Gruppen nicht soviel Unterschied.

Beide werden mit dem Allernötigsten versorgt, beide werden diskriminiert, beide Gruppen haben wenig Perspektive.

Ich denke es so oft: Wann stehen wir als Gesellschaft geschlossen auf? Der Inklusionsgedanke würde jedem Kind etwas bringen - auch den sogenannten Regelkindern, die es eh nicht gibt. In jeder Ausbildung ist immer von der Individualität eines Kindes die Rede, aber spätestens mit der Schule will man Gleichschritt. Das ist paradox.

Grüße

justinsMum
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Erica
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BeitragVerfasst am: 02.08.2017, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hanni,

wir haben vor einiger Zeit bewusst entschieden, dass wir im Forum keine politischen Diskussionen zulassen, da dieses häufig zu sehr schwierigen Auseinandersetzungen führte.

Auch hier finde ich den Vergleich, den Du heranziehst, äußerst fragwürdig. Daher bitte ich Dich, solche Vergleiche zukünftig zu unterlassen.

Leider finde ich keine Vorstellung von Dir, dafür aber jede Menge kritische Beiträge am Schulsystem und der Inklusion in Deutschland. Ob das so hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln.

Wir wünsche uns hier im Forum von den Usern, eine Vorstellung/Signatur sowie ein Gestalten der Posts mit Anrede und Gruß, damit es eben nicht ein anonymes "Hinwerfen" einer Meinung ist.

VG
Erica

_________________
Mama von Lena (17 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc
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Hanni 1
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BeitragVerfasst am: 02.08.2017, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe JustinsMum,
es stimmt was du sagst. Beide Gruppen leben von den Almosen der Gesellschaft.
Inklusion kann in Deutschland aber nicht funktionieren solange sich nicht alle Parteien solidarisch diesbezüglich zeigen und auch zu Solidarität aufrufen, anstatt das Volk mit Panikmache zu spalten um Stimmen zu gewinnen. Traurig noch wenn eine Partei, die optimistisch in Welt verkündet "Wir schaffen das!" in der Behindertenpolitik mit Genugtuung bei den Wahlen in Nordrhein Westfalen posaunt"Inklusion ist gescheitert!" oder" Wir legen Inklusion aufs Eis!" .Sie haben die Rechte behinderter Menschen mit den Füßen getreten.
Ich habe mich sehr oft gefragt:Wie kann ein Politiker so grausam sein. Ein Politiker muss ein Hoffnungsträger für diejenigen sein, die sich nicht wehren können und nicht ein Hoffnungsnehmer! Erst wenn man alles aber auch wirklich alles getan hat und dies zu keinem Erfolg geführt haben soll, erst dann darf man etwas für gescheitert erklären! Hat aber Deutschland alles getan? Es werden in Deutschland immer wieder ein paar Beispiele von gescheiterter Integration behinderten Kindern in Regelschule gegeben und daraus schließen Politiker , dass Inklusion in Deutschland angeblich nicht funktionieren kann. Sie lösen mit Absicht Panik in der Bevölkerung aus.
In Europa gab es auch Terroranschläge.Viele Menschen sind gestorben. Das war nie ein Grund für viele Länder, wie Deutschland auch, sich Paranoia zu verhalten und die Flüchtlingspolitik für gescheitert zu erklären und in die Welt zu posaunen" Die Flüchtlingspolitik ist gescheitert!" oder die Menschenrechte dieser ärmsten Flüchtlinge aufs Eis zu legen indem man die Grenzen geschlossen hätte.
Deutschland hat immer Stärke gezeigt. Deutschland ist immer ein Vorbild gewesen. Warum nicht auch in der Behindertenpolitik?
Als die Mauer fiel wurde Deutschland von der Masse der Menschen die sich nach Freiheit sehnten überrascht. Deutschland hat Stärke gezeigt. In Deutschland fehlten zig Pädagogen, weil die Schüler von 12 auf 13 Schuljahren umgestellt wurde. Die Pädagogen hatte Fortbildungen gemacht und sich dem neuen Schulsystem angepasst.Hier haben ALLE Politiker Solidarität gezeigt. Es wurde nie von einer gescheiterten Wiedervereinigung gesprochen, obwohl es auch da viele Probleme gab. Die Politiker haben einen Solidaritätszuschlag in Deutschland eingeführt um diesen Menschen zu helfen. Wo bleibt dieser Geist der Solidarität in der Behindertenpolitik? In der Behindertenpolitik erlebt man ständige Panikmache seitens dieser Politiker.
Fragen sollte man sich, wie die Wahlergebnisse im Sommer aussehen werden würden oder in der Vergangenheit ausgesehen hätten, wenn man in den Medien von einer gescheiterten Integration der Flüchtlinge gesprochen hätte oder von einer gescheiterten Wiedervereinigung
Ich habe es als Mutter eines behinderten Kindes satt immer wieder zu sehen und hören zu müssen, dass behinderte Kinder als eine Last ,als ein finanzielles Problem angesehen werden an dem Deutschland scheitert! Kein Kind möchte als Last angesehen werden.
Sogar meine Patenkinder, die behindert sind ,merken schon durch die Medien , dass man behinderte Kinder durch Inklusion im schlechtem Licht in den Medien aussehen lässt. Sie fragen manchmal: Warum mögen manche Menschen uns nicht!" Mir blutet jedes Mal das Herz. Sie stoßen auf youtube auf Filme, die sogar in den Kinos in Deutschland zugelassen sind. In diesen Filme geht es um Pädagogen, die mit behinderten Kindern in Regelschulen überfordert sind. Ich hasse es zu sehen wie man in Deutschland schonungslos mit den Rechten behinderten Kindern geht, mit deren Würde! Würden es die Politiker es zulassen solche Filme zum Thema Flüchtlinge auf die Leinwand zu bringen, obwohl Pädagogen in Deutschland auch vor ein Dillema was deren Integration in Schulen betrifft,sehr oft stehen.
Hätte man in Deutschland nur Schulen für Flüchtlinge eingerichtet, so hätten vermutlich sich viele Pädagogen gegen die Aufnahme dieser ärmsten Kinder in Regelschulen ausgesprochen, weil sie vermutlich als Grund angegeben hätten, dass diese Kinder vom Krieg traumatisiert sind und sie mit deren Probleme nicht umgehen können.
Vor ein paar Wochen entdeckte ich im Internet von einer berühmten Stiftung in Deutschland eine Umfrage bei 4300 Menschen zum Thema Inklusion. Unter vielen Fragen ging es auch darum , ob behinderte Kinder mit nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen dürfen.Diese Umfrage wurde in einer bekannten online Zeitung veröffentlicht. Wenn ich so was lese, schnappe ich mir jedes Mal ein Kissen, verstecke mich vor meinen Kindern und schreie so laut ich kann da drin. In den 60-er Jahren wurden in USA solche Umfragen durchgeführt ob die Schwarze Bevölkerung mit der Weißen Bevolkerung lernen dürfen! Ist Deutschland nicht weiter im Denken angekommen? Hat Deutschland aus der Geschichte nichts gelernt? Sie sollten sich ein Beispiel an die HVV in Hamburg nehmen.Sie plädieren für Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft. Kein Busfahrer käme auf die Idee eine Umfrage zu starten ob behinderte mit nicht behinderte Menschen gemeinsam mit dem Bus fahren dürfen!
Es wurde behinderten Kinder(die alte Masche) unterstellt das Leistungsniveau der Schulen runter zu ziehen. Zum KOTZEN finde ich so etwas!
HALLOOOOOOO! Viele Pädagogen waren zu ihrer Schulzeit keine Einserschüler!!!!!
Würden die Politiker es zulassen, dass man eine solche rücksichtslose Umfrage über die Beschulung der Flüchtlinge macht? Keine Zeitung würde so etwas veröffentlichen.Es ist in Deutschland leider zur Routine geworden, dass man behinderte Kinder und deren Angehörige demütigt! Viele Angehörige und behinderte Kinder kennen das gar nicht mehr anders.
Leisten wir als Eltern nicht genug um mit Respekt behandelt zu werden? Wo bleibt die Gleichberechtigung? Kein Kind wünscht sich behindert auf die Welt zu kommen um Pädagogen in Schulen oder der Gesellschaft eine Last zu sein! Kein Kind möchte ausgegrenzt werden. Kein Kind darf ausgegrenzt werden!
Diese Erniedrigungen hören in Deutschland leider nicht auf. Es wird mehr und mehr! Vor ein paar Jahren als Inklusion in Deutschland eingeführt wurde hatte man nur mit Pädagogen zu kämpfen gehabt, die sich gegen die Beschulung behinderter Kinder in Regelschulen aussprachen .Heutzutage haben wir POLITIKER , die sich gegen die Rechte behinderter Kinder aussprechen und deren Rechte mit den Füßen treten! Das ist das erschreckendste dabei.
Müssen in der Zukunft sich Angehörige von behinderte Menschen sich Gedanken machen und ähnlich wie die Amerikaner nach den Wahlen die Kanadische Botschaft anrufen, damit wir eine friedliche Bleibe finden können?
In Zeiten des Nationalsozialismus hat die Propaganda, der Hass gegen die Juden, behinderte Menschen, Homosexuelle und Zigeuner in den Schulen , auf den Universitäten begonnen !
Ich kann nur jedem raten: Seid wachsam!!!!!!
Was mich am meisten in der Inklusionspolitik ärgert ist die Art und Weise wie Inklusion in Deutschland gemacht wird. Es ist einfach nur demütigend!
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Hanni 1
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02.08.2017, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Erika,
ich entschuldige mich dafür wenn ich jemanden beleidigt haben soll!

Grüße
Hanni 1
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RikemitSohn
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BeitragVerfasst am: 02.08.2017, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hanni,
ich kann deinen Frust verstehen. Es ist vieles nicht fair.
Ich finde es trotzdem ziemlich unfair so auf Flüchtlinge zu schimpfen. Ich gehe davon aus, daß du dich mit dem Thema sehr oberflächlich beschäftigst hast. Diese Menschen werden auch abgelehnt. Da geht es nicht nur behinderten Menschen schlecht. Viele Menschen möchten keine Flüchtlinge und äußern das auch lautstark. Wahrscheinlich nimmst du die Äußerungen über Behinderte stärker wahr. Schulen lehnen Migranten ab und viele Grenzen sind längst geschlossen, weil Politiker keine Flüchtlinge haben möchten.
Du steckst mit deinem Kind in einer ganz miesen Situation, aber du bist nicht die einzige, die es schwer hat. Viele Menschen neigen dazu nur ihre eigene Problematik zu sehen und diese als die allerschlimmste anzusehen. Das hilft meiner Meinung nach nicht weiter und birgt die Gefahr gegenüber anderen Menschen die Empathie zu verlieren. Ja, Behinderte werden oft sehr ungerecht behandelt, aber sie sind nicht die einzige Gruppe, die ausgegrenzt wird und die kämpfen muss.
Und die jetztige Situation mit dem Holocaust zu vergleichen finde ich mehr als nur bedenklich.
LG Rike

_________________
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB
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