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Nina mit Karli (Frühchen 34.SSW, Sprachentwicklung, etc.?)
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Ninagolda
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BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 21:54    Titel: Nina mit Karli (Frühchen 34.SSW, Sprachentwicklung, etc.?) Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leser,

hier möchte ich mich mal kurz mit meinem kleinen Sohn vorstellen. Karli ist 2,5 Jahre alt, und wir haben im nächsten Monat einen Termin beim SPZ. Karli war ein Frühchen aber nicht allzusehr, kam 6 wochen zu früh wog aber immerhin 2450 gr. Abgesehen davon dass seine Bilirubinwerte ziemlich hoch waren und er daher bestrahlt werden musste, lief alles gut. Wir waren so eine Woche länger im Krankenhaus dann konnten wir gehen, und haben dann noch Nachuntersuchungen gemacht beim Kinderarzt.

Motorische Fähigkeiten und so haben sich prima entwickelt, und Karli guckt einen auch direkt an und lacht und lächelt viel. Ungefähr seid er in den Kindergarten gekommen ist, sind nun aber Probleme aufgetreten. Also, er hat kaum Sprache gelernt, nur Mama Papa und DA, und das auch nur in Situationen höchster Not (also ich meine er will etwas unbedingt) Dann kann man mit ihm nicht rausgehen laufen ohne dass er sich ständig auf den Boden legt sozusagen zu Pudding macht. Er kratzt sich selbst an bestimmten Stellen heftig. Er hat Schlafprobleme und wenn er aufwacht kann es sein dass er sehr laut schreit und schwer zu beruhigen ist. So laut das schon zwei Mal die Nachbarn die Polizei gerufen haben- oh man, was für ein Stress... Die sind dann natürlich wieder abgezogen aber jetzt stehen wir natürlich noch mehr unter Druck. Wenn ihm was nicht passt dann haut er auch schon mal seinen Kopf auf den Boden. Aber nicht so dass er Wunden davon trägt eher nur so posermässig. Die guten Sachen er ist sehr kuschelig er liebt Musik und tanzt auch dazu, er kann sehr gut Fussballspielen. Er lacht eben viel und hat richtig Humor. Ach ja und der Kindergarten ist eigentlcih ein guter diakonischer Kindergarten wir waren echt froh das wir den Platz bekommen haben aber er kann es dort nicht leiden und wehrt sich vor allem Montags heftig manchmal will er gar nicht raus, nur weil er denkt wir gehen zum Kindergarten und protestiert bis wir eine andere Richtung einschlagen. Und er kann sich sehr gut Orte merken, verblüffend selbst irgend eine piefige Bankfililale wenn es dort ein Kugelspiel drin gab oder so. Die Kindergärtnerinnen haben uns schon vollkommen gestresst mehrfach angesprochen wegen Karli. dort zieht er sihc sehr zurück und hat nicht viel mit den anderen Kids zu tun. Allerdings denke ich auch immer die kennen ihn ja gar nicht richtig, weil er dort ja gar nicht gerne hingeht. Als wir mit ihm verreist waren und Verwandte besucht haben, hat er sehr herzlich auf alle reagiert. Wir waren schon auf großer Reise mit Flugzeug und allem, hat alles gut geklappt.

Nun, ich habe diesen Termin beim SPZ ausgemacht. Auch wenn mein Partner und ich manchmal ganz schön platt sind vor allem wegen Schlafmangel versuchen wir unser Bestes ihm alles zu bieten und ich will auch nicht gleich dass er so einen Stempel aufgedrückt bekommt.
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Erica
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BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

herzlich willkommen hier im Forum!

Unsere Tochter ist auch ein Frühchen der 34 SSW, allerdings mit 500 g weniger.

Ganz spontan beim Lesen fällt mir ein, dass viele Frühchen in den ersten Jahren mit Wahrnehmungsstörungen kämpfen, das könnte auf Deine Beschreibung passen und lässt sich oft mit Ergotherapie gut behandeln.
Die Kinder reagieren dann oft heftiger, weil sie viele Reize (wie in der Kita) nicht gut verarbeiten können und es ihnen zu viel wird.

Das könnt ihr sicher im SPZ, neben der Sprachentwicklung, ansprechen.

LG
Erica

_________________
Mama von Lena (17 Jahre), Frühchen, occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, Gesichtsfelddefekte, etc
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Ninagolda
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BeitragVerfasst am: 26.03.2016, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Erica, vielen Dank, und liebe Leser, Sorry dass ich so abrupt meinen ersten Post beendet habe, natürlich wollte ich noch fragen wie ihr die Sache einschätzt und so, aber ratet mal wer an mir herumgeklettert ist und das unmöglich machte. Genau, mein kleiner Sohn und jetzt schläft er aber grade - zumindest erstmal.
Ja, man macht sich ja so viele Sorgen und seine Gedanken, woher kommt das, vielleicht wegen den Billirubin werten etc. oder generell weil er ein Frühchen ist, oder vielleicht wegen meines Alters, ich hab ihn mit 39 bekommen, oder hat er irgendeine ungeahnte Blessur davongetragen, er ist ja auch ein paar Mal grade beim Laufen lernen und so hingefallen, aber nie schlimm, nie mit Krankenhaus oder so, aber man prüft ja eben alles in seinem Kopf ab was auch nur sein könnte um da Klarheit zu gewinnen. An und für sich ist er ein kluger Kopf was so Dinge anbelangt die er selbst rausfinden kann, z. B. irgendwo raufklettern um irgendetwas rauszuholen etc. aber was er gar nicht leiden kann ist wenn man ihm was beibringen will, dann wird er immer ganz genervt. Also vielen Dank nochmal für euer Interesse und gerne auch eure Anmerkungen und Tipps im voraus. Viele Grüße
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Leela
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BeitragVerfasst am: 27.03.2016, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,
und herzlich Willkommen!
Mein Sohn kam bei 35+0, war aber wahrscheinlich jünger, der Arzt hat wegen der Größe in der 11 SSW den Entbindungstermin um 5 Tage korrigiert, was auf jeden Fall falsch war. Er kam mit 2430 gr. zur Welt, hatte eine Hirnblutung, eine Neugeboreneninfektion und wurde lag 2 Tage lang wg Gelbsucht unter Blaulicht.
Er hat mit 22 Monaten angefangen zu sprechen, spricht jetzt aber relativ viel, nur grammatikalisch schlecht. Er ist grobmotorisch sehr ungeschickt und ist, als er angefangen hat sich hochzuziehen, oft auf den Hinterkopf gefallen, irgendwann haben wir ihm dann einen Kopfschutz gekauft.

Er ist auch ziemlich launisch und manchmal schwierig aber das ist in diesem Alter doch nicht ungewöhnlich, ist das nicht die Trotzphase? Er versucht uns zu manipulieren, manchmal sehe ich, dass er nur so tut, als würde er weinen, er heult ohne Tränen und immer wieder schaut er zu mir, um zu sehen, ob es wirkt Wink
Alles was Du beschreibst - bis auf die Sprachentwicklung - finde ich nicht besonders ungewöhnlich. Mein Patenkind, genauso alt, immer gut entwickelt in allen Bereichen, schreit wie am Spieß, wenn ihm etwas nicht passt, lässt sich dann nicht beruhigen, nicht mal anfassen darf man ihn, die Eltern lassen ihn schreien, weil man offenbar nichts machen kann. Ich fand das alles komisch, aber es ist tatsächlich so, dass Kinder in diesem Alter manchmal komisch sind Smile
Und sie merken sich manchmal Sachen, die uns verblüffen, was aber auch nichts bedeuten muss. Ich habe meinem auf einer großen Europa-Karte drei Hauptstädte gezeigt, nur ein Mal, und er kann sie seitdem ohne Probleme zeigen und benennen. Obwohl es ihm doch nichts sagt, dass sind nur irgendwelche drei Namen und drei Punkte auf einem bunten Bild. Die merken sich einfach etwas, was sie interessiert, logisch kann man das nicht nachvollziehen Confused
Bei welchem SPZ seid Ihr? WIr waren am Anfang, dann bei der Charite, weil wir zur Humangenetik mussten, das letzte Mal aber vor fast 1,5 Jahren.
LG

_________________
Sohn geb. Juni 2013 (5 Wochen zu früh, nach vorz. Blasensprung), Hirnblutung.
leicht entwicklungsverzögert
V.a. NF1 (cal)
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nadinepaul
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BeitragVerfasst am: 27.03.2016, 06:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Meine Zwillinge kamen 35+5 ssw zur Welt...waren aber beide sofort fit und gut drauf. Durften nach 3 Tagen nach Hause...wir haben immer gedacht wir werden mit unsere Maus noch Probleme bekommen.. Sie wog nur 2045 gr. Und ging nicht an die Brust schlief viel und hatte auch noch leicht gelbsucht bekommen....konnte spät sich drehen und krabbeln etc. Aber sie ab den 2 Geburtstag aufgeholt und null Probleme...entwickelt sich Prächtig...
Ihr Zwillingsbrude...er war der kräftigere mit 2650 gr. ...ging Problemlos an die Brust...war viel fitter...mit allem weit vorraus...aber er ist Besonders...jedem fällt auf das er anders ist als andere Kinder...er hat ab dem zweiten Geburtstag keine Fortschritte mehr gemacht und hängt in der Entwicklung aufeinmal weit zurück.

Also ich glaube es liegt nicht immer an einer Frühgeburt, weil sonst müsste meine Maus doch irgendwie ihre Probleme haben.

_________________
Paul *2012 mit Zwillingsschwester (die eine ganz normale kleine Dame ist)
Autist (verdacht auf Arberger, neue Testung 2017)
Wahrnehmungsstörung (lt. Frühförderung)
Auditive Wahrnehmungsstörung (Diagnose vom Pädaudiologe)

Kombinierte Entwicklungsstörung + Verdacht auf Krampfanfälle (lt. u8)
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Ninagolda
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BeitragVerfasst am: 27.03.2016, 10:37    Titel: Panikmache... Antworten mit Zitat

Ich habe das Gefühl dass die Erzieher heute teilweise sehr schnell mit Begriffen um sich schmeißen wenn das Kind nicht wie alle "funktioniert". Autismus stand natürlich gleich im Raum, weil Karli sich im Kindergarten eben zurückzieht. Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn er schneller sprechen lernt und insgesamt mehr Fortschritte macht, trotzdem will ich mich auch einfach über ihn freuen können man wird so unter Druck gesetzt es heißt jetzt schon dass wir wertvolle Zeit verpassen wegen der Schule und so. Ich will auch nicht das wir was verpassen aber ich will eben auch dass er sich in Ruhe entfalten kann. Irgendwo dazwischen muss es ja einen Weg geben.

Wir sind übrigens bei dem SPZ in Neukölln angemeldet. Nachdem der Kinderarzt nun überhaupt nicht mit irgendwas reagiert hat außer mir Geschichten von Müttern zu erzählen die sich von ihren Kindern terrorisieren lassen an der Supermarktkasse, und auch bei HNO der Hörtest ganz ok verlief aû^ßer das Karli alles zusammengeschrien hat, werden wir mal sehen was da rauskommt... Ganz liebe Ostergrüße !!!
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SimoneLeMo
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BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 06:47    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich willkommen im Forum.

Das hört sich ganz stark nach einer Wahrnehmungsstörung an.
Mo war reif geboren (40+4. SSW) und hatte diese Symptomatik ebenfalls, wenn auch in etwas abgeschwächter Version.
Kopfhauen und kratzen hatten wir nie.
Sprachverzögerung und abgrenzen im Kiga sehr wohl.
Und Wutanfälle wegen "nichts".
Anfangs wurde bei Mo auch Autismus vermutet. Aber das hat sich nicht bewahrheitet. Es war "nur" eine Wahrnehmungsstörung.
Erzieherinnen sind nach meiner Erfahrung oft schnell damit, unbequeme und "schwierige" Kinder loswerden zu wollen.
Da brauchst du ein dickes Fell. Deinem Kind zuliebe.

Die kleine Welt deines Sohnes braucht momentan sehr viel Struktur und Sicherheit.
Das Leben ist für ihn wegen der vielen Eindrücke sehr anstrengend. Er kann es vermutlich schlecht sortieren, was wichtig ist und was nebensächlich und wenn dann was kommt, dass ihn anstrengt (der Kiga, Straßenlärm, etc.), dann ist er überfordert und was tut man (frau), auch als Erwachsener, wenn er überfordert ist? Er/sie regt sich auf.

Und sucht sich Zuflucht bei etwas, das ihm Spaß macht und/oder Sicherheit gibt. Dazu gehört eben auch, dass er sich den Weg nach zuhause gut merken kann, zuhause ist sicher. Piefiges Kugelspiel in der Bank macht Spaß.
Eindrücke draußen überfordern ihn, deshalb der "Pudding" auf dem Boden. Der Boden ist fest und gibt damit Sicherheit.

Ich wünsch euch viel Kraft und Geduld in der nächsten Zeit.
Und kann euch trösten: Ergo hilft sehr. Und die Kinder können sich entwickeln.

Warte aber nicht auf große Wunder, sonst verpasst du viele kleine. Wink

_________________
Liebe Grüße von

Simone *1973, dilatative Kardiomyopathie,
mit L.*02/2001, gesund und Pubertier *ächz*
und Mo, *07/2004, entwicklungsverzögert in Sprache und Motorik, LRS, AVWS
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Fibi
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Beiträge: 1240

BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

Unser Sohnemann war auch sechs Wochen zu früh und außer leichter Gelbsucht fit.

Erst nach 8 Monaten fingen die Probleme an und es kam eine Diagnose nach der anderen Rolling Eyes , womit ich dir jetzt keine Angst machen will.

Was mir auffällt, ist die Sprachentwicklung und das zurück ziehen. Das hatten wir auch. Erst hieß es, er braucht noch Zeit, der HNO bescheinigte 100% Hörfähigkeit und selbst die Pädaudiologie wollte abwarten.
So blieb mir nichts übrig und ich bestand auf einer BERA, welche dann unseren Verdacht bestätigte. Er ist schwerhörig, wurde mit Hörgeräten versorgt und siehe da, ich hatte plötzlich ein etwas anderes Kind Wink . Wir haben zwar noch andere Baustellen, die nichts damit zu tun haben, aber sind heute sehr froh, dass wir uns nicht abspeisen lassen haben.

Was würde denn beim HNO bei euch gemacht?

VG Fibi

_________________
Fibi (*69), Papa(*65) und Sohn (*2002) mit verschiedenen Baustellen, war Intergrativkind an einer RS, jetzt glücklicher Teenie auf Förderschule
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Ninagolda
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BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Fibi und Simone,
Also erstmal tröstlich dass es anderen auch so geht oder ihnen das zumindest bekannt vorkommt. Beim Ohrenarzt waren wir schon, aber leider ist außer Ohrendruck messen nicht viel zustande gekommen, erstens ist das so eine überlaufene Berliner Praxis eben eine der wenigen mit Kinder/Sprach/Verbindung die der Kinderarzt empfohlen hat. Wir haben den richtigen Termin für den detaillerten Hörtest erst in Wochen gekriegt, und zweitens könnt ihr euch nicht vorstellen was Karli beim Arzt und zwar bei jedem Arzt für eine Schreiaction macht, vielleicht kommt das von früher von den Billirubintests mit Blutabnehmen, ich hab dem Ohrenarzt so leicht über die Schulter gesehen und gelesen wie er eingetragen hat "Kind schreit wie am Spies". Naja, wie soll man da einen Hörtest machen? Ich weiß aber das er ganz gut hört, weil er sehr auf seine Lieblingsmusik und so reagiert und überhaupt auf bestimmte Geräusche wie vom Skype etc. Das mit der Wahrnehmungsstörung hab ich mir auch durchgelesen, einiges kommt mir sehr bekannt vor. Es ist sehr schwer zu verstehen, manchmal macht er so kluge Sachen z. B. gestern bei seinem extremen Wutanfall ist so eine DVD runtergefallen vom Fensterbord. Dann wollte er sie direkt nehmen und in meinem Laptop stecken (der hat gar kein Laufwerk) weil wir selten mal einen Film auf dem Laptop meines Partners geguckt haben- hat er sich wohl gemerkt. Das überrascht mich dann total. Andererseits haben wir heute gemalt und alle Stifte werden einfach hingeknallt so wie sowieso alles eigentlich ständig hingeworfen wird ohne Kappen draufzumachen bzw. ohne Rücksicht auf irgendwelche Folgen. Hach. Und es fühlt sich auch nicht so an als könne man das gut erklären, als würde es ihn überhaupt interessieren... Naja, heute ist ja schöner Sonnenschein und ich wünsche erstmal allen hier ein schönes Frühlingswochenende mal sehen wie es weitergeht ich halte euch auf dem Laufenden, beim Ohrenarzt und SPZ und überhaupt!
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Lenher
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BeitragVerfasst am: 02.04.2016, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ninagolda,

so wie es beschreibst, kann es schon auch Autismus sein. Es ist nicht üblich das 2,5 Jähriges Kind sich so aus Gruppe Kinder zurückzieht. Kinder in dem Alter können schüchtern sein. Aber dein Kind will allein sein und stellt eigene Regeln auf, es ist ungewöhnlich. Sich Kopf einschlagen und ungewöhnliche Fakte merken kann auch dazupassen.

Ich kann dir nur von meinem Sohn erzählen, dass er von anderen Kinder sich
unterschied, war ihm schon in der Krabbelgruppe anzusehen. Ihm war egal, ob da Kinder waren oder nicht. Ihm waren die Spielzeuge und seine Bedürfnisse am wichtigsten. Er hat auch kaum gesprochen. Im Kindergarten war er am tollsten. Er hat eigene Regeln aufgestellt und hat die Erzieherinnen dazu gebracht, dass sie sie befolgen. Wenn alle Kinder in den Garten gingen, dürfte mein Sohn drin bleiben und spielen. Er hat auch ungewöhnliche Sachen gemerkt. Lange Rede, kurze Sinn: unsere Arzt war beunruhigt und hat uns in SPZ geschickt, um abzuklären, ob er nicht Autismus hat. Man hatte uns im SPZ ausgelacht: Was haben wir, das Kind spricht und guckt einem in die Augen Bla bla bla...

Heute ist unserer Sohn 13 und hat alle klassischen Symptome. Wir waren damals erleichtert und beruhigt. Aber alle Probleme sind geblieben. Für die waren wir und meiner Sohn als Schuld angesehen: immer wieder Probleme mit Ausgrenzung und Mobbing. Mit Diagnose hätte ich mich früher mit dem Thema auseinandergesetzt und hätte in vielen Situationen anderes mit meinem Sohn umgegangen.
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