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Denkt ihr "esoterisch"?
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 30.12.2015, 22:07    Titel: Denkt ihr "esoterisch"? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich möchte vorab gleich bitten, dass ihr mich nicht für verrückt haltet.

Ich bin zwar praktizierende Katholikin, trotzdem "treiben" mich einfach oft andere Gedanken um, habe ich Erlebnisse oder höre Erlebnisse von anderen Menschen in meiner direkten Umgebung.

Und ein Gedanke treibt mich seit längerem um. Unser Haus.

Ich habe kürzlich ein Feng Shui Buch gelesen und auch im Feng Shui hat das Haus ja eine besondere Bedeutung. Die Bewohner, die früher dort lebten, die Energien, die noch da sind. Die (negativen) Energien, die verstorbene Bewohner des Hauses aussenden usw.

Aktuell treibt mich wieder der Gedanke, wie das letzte Weihnachtsfest verlaufen ist, "in die Esoterik".
Hintergrund ist, dass jedes Jahr meine Schwägerin fast zwei Wochen in diesem Haus mit "lebt". Sie lebt normalerweise im Ausland und besucht halt X-Mas immer länger die SchwieMu, welche zwar nicht hier wohnt, aber deren Wohnung nicht übernachtungstauglich ist.

Und jedes Jahr gibt es Ärger. Weniger zwischen der Schwägerin und mir (obwohl mir uns auch nicht gut verstehen - wir versuchen, Waffenstillstand zu halten), als zwischen meinem Mann und mir.
Jedes Jahr. Seit 12 Jahren. (halt: Ausnahme ein Jahr Vogtareuth)

Jetzt frag ich mich, ob vielleicht die negativen Energien, die damals zwischen meinem Schwiegervater (früh verstorben) und meiner Schwägerin ständig präsent waren und letztlich dafür sorgten, dass meine Schwägerin von zu Hause regelrecht abhaute, für diesen ständigen Streit "verantwortlich" sind.

Heute ist sie abgereist und wir haben das Haus von oben bis unten geputzt und erst jetzt geht es mir wieder besser und ich kann wieder "durchatmen".

Was denkt ihr dazu? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Konnte euch irgendwas helfen? Soll ja Leute geben, die "reinigen" regelmäßig ihr Haus. (also nicht putzen, "reinigen").

LG
Sandra

_________________
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
Pflegesohn M. *9/13

'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
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JohannaG
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BeitragVerfasst am: 30.12.2015, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

ich denke nicht esoterisch, aber ich denke, daß sich Familienstreiterein über sehr lange Zeit fortsetzen können. Deine Schwägerin, ist das die Schwester deines Mannes? Falls ja, geht es also auch um den Vater deine Mannes? Mit dem es Streit gab?

... das würde mich jetzt nicht wundern, wenn diese Auseinandersetzungen irgendwie weitergehen. Vielleichtr geht es deinem Mann auch ähnlich wie dir - er versucht, mit deiner Schwägerin Waffenstillstand zu halten - es strengt euch beide aber sehr an, eure Nerven sind dünner, weil ihr versucht, auf die Schwägerin einzugehen - und dann entladen sich die Spannungen eben an anderen Stelle...

ob das nun mit dem Haus was zu tun hat, das halte ich für eher fraglich. Es sei denn, es ist das Haus deines Schwiegervaters, und es gab da irgendwie innerfamiliär Streit drum. Dann schwelt das vielleicht noch weiter.

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, daß deine Schwägerin nächstes Jahr doch woanders wohnt? Question

Liebe Grüße, Johanna

_________________
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung
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JohannaG
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BeitragVerfasst am: 30.12.2015, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

ach so, noch eine persönliche Erfahrung von mir... weil du von "Haus putzen und dann wieder durchatmen können" sprachst: Das hab ich tatsächlich auch mal genau so erlebt. Ich habe als AuPair in einer Familie gelebt - da ging es mir sehr gut, ich hab mich auch in dem Haus sehr wohl gefühlt und die Familie auch. Dann gabe s einen Todesfall in der Familie, und ein alter Freund der Eltern meiner Gastmutter nistete sich über mehrere Wochen ein. War für die ganze Familie höllisch anstrengend.

Danach haben wir auch gemeinsam das ganze Haus suf den Kopf gestellt, und es war wieder alles ok. Laughing

Aber: es hatte definitiv nur mit diesem Menschen zu tun! Nicht mit dem Haus. Denn sonst ging es uns nie so...

LG Johanna

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Gast






BeitragVerfasst am: 30.12.2015, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Sandra,

da schliesse ich mich Johanna an.
Ich persönlich finde es schon anstrengend wenn jemand bei uns übernachtet, den ich sehr gerne habe Embarassed aber dann auch noch einen "Waffenstillstand" halten müssen halte ich für sehr belastend. Vielleicht nimmst Du das gar nicht so bewusst war, da es ja schon zu einer jahrelangen Gewohnheit geworden ist.
Da liegt die Spannung schon in der Luft und die Nerven blank und es "knallt" in der Regel bei dem, der einem am liebsten ist und am nächsten steht, denn da kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen.

Vor allem weißt Du ja schon, was passieren wird. Ich würde versuchen aus diesem Kreislauf auszubrechen und eine andere Lösung suchen.
Was nicht gut tut, sollte man vermeiden und es scheint ja jedesmal dasselbe zu sein. Gerade an Weihnachten sollte man sich in seinem eigenen zu Hause doch wohlfühlen können.

Viele Grüße

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Jörg75
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BeitragVerfasst am: 30.12.2015, 23:27    Titel: Re: Denkt ihr "esoterisch"? Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

Sandra1209 hat folgendes geschrieben:

Jetzt frag ich mich, ob vielleicht die negativen Energien, die damals zwischen meinem Schwiegervater (früh verstorben) und meiner Schwägerin ständig präsent waren und letztlich dafür sorgten, dass meine Schwägerin von zu Hause regelrecht abhaute, für diesen ständigen Streit "verantwortlich" sind.


da musst du keine Esoterik bemühen ... wenn es so alte Familienspannungen gibt, dann brechen die immer wieder auf, wenn die Familie in ähnlichen Konstellationen zusammen kommt.
Das es dann zwischen dir und deinem Mann "knallt" statt zwischen euch beiden und der Schwägerin, ist lediglich Ausdruck eures "Kompensationsversuchs" nett zu dem Gast (der Schwägerin) zu sein, was euch beiden nicht leicht fällt und dann sein Ventil in eurem Verhältnis findet.

Ich denke, ihr solltet der Schwägerin mal nahelegen, sich für ihre "Heimatbesuche" eine andere Bleibe zu suchen ... vielleicht kann dieses "gemeinsame anstehen von dir und deinem Mann gegen die Schwägerin" auch gleich ein bißchen die Sache zwischen euch klären und dafür sorgen, dass ihr gemeinsam "an einem Strang" zieht.

Gruß,
Jörg

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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 31.12.2015, 06:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,
ich würde es wie Jörg sehen - absolut un-esoterisch! Wenn man sich an der einen "Front" um des lieben Friedens willen zusammenreißen muss, bricht es halt woanders raus.
Habt ihr nicht eine Möglichkeit deutlich zu sagen, dass euch dieser enge Kontakt nicht gut tut und ihr aus der "Weihnachtsübernachtungsgewohnheit" gerne ausbrechen möchtet? Vielleicht auch erst mal mit der Schwiegermutter besprechen und nach einer anderen Lösung suchen?

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Viele Grüße,
Ulla mit Tochter: Gendefekt, Epilepsie etc.
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 31.12.2015, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr!

Danke für eure Gedanken.

Natürlich versuche ich seit Jahren, die Situation zu ändern. Denn es hat sich schon gleich in den ersten zwei, drei Jahren abgezeichnet, dass es SO nicht geht.
Aber mein Mann hat sich immer geweigert, seiner Schwester (es geht also komplett um die Familie meines Mannes) nahezulegen, sich eine andere Bleibe für Weihnachten zu suchen.

Statt dessen werde ich jedes Jahr darüber aufgeklärt, dass es letztlich nur an mir liegt, dass ich doch diese zwei Wochen aushalten kann, dass dass dass. Und bei mir wird es von Jahr zu Jahr schlimmer.

Leider mauert mein Mann nur noch. Ich denke, er sieht das Problem, er will Abhilfe, aber er kennt keine Lösung, ohne mit seiner Familie Tacheles zu reden. Und mit dem Reden haben es die sowieso überhaupt nicht...
Und jetzt sehe ich gar keinen Ausweg mehr.

Und zweifle halt auch an mir selber. Warum mich die Anwesenheit meiner Schwägerin so aggressiv macht, warum ich mich ständig so unwohl fühle, warum ich gereizter und gereizter werde, je näher Weihnachten kommt.

Und deshalb kam mir der Gedanke, ob ICH irgendwas anderes tun kann, um diese negativen Energien, die sich hier aufballen und entladen, irgendwie ausleiten, umleiten oder sonstwie vertreiben kann.

Natürlich ist eine Lösung, dass ICH hier verschwinde. Aber das möchte ich als letzte Lösung in Betracht ziehen. Das Haus gehört mir zwar nicht, aber es steckt viel Geld und Zeit und meine Energie hier drin. Warum sollte ICH das Feld räumen?

Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch!

LG
Sandra

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Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
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MOmitJulian
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BeitragVerfasst am: 31.12.2015, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Sandra,

ich an Deiner Stelle würde tatsächlich nächstes Jahr das Feld räumen.
Und sei es nur, um Deinem Mann klar zu machen, dass es eben keine gemeinsame Lösung geben wird, außer er redet mir seiner Schwester.

Ich habe lieber entspannte Weihnachten mit meinen Kindern, als so ein heile Welt Familien Ding des "lieben-und-doch-nicht-anwesenden-Frieden-Willens".

Lieben Gruß,

Monika
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Susanne 61
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BeitragVerfasst am: 01.01.2016, 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,
wenn schon, brauchst du einen neuen Mann - kein neues Haus!
Offensichtlich steht dein Mann nicht mit dir, sondern mit seiner Ursprungsfamilie zusammen.
Wie ich das kenne! Sad
Die Schwägerin indessen hat sich bereits von ihrer Ursprungsfamilie getrennt, lebt im Ausland und sucht euch nur einmal jährlich zwei Wochen an Weihnachten "heim"?
Dann würde ich sagen: Augen zu und durch!
Wenn du danach für ein ganzes Jahr frei bist und deine Ruhe hast...
Klar, Weihnachten ist dann für dich "im Eimer". Aber besser Weihnachten als deine Ehe und Familie...
Liebe Grüße,
Susanne (deren schwerster "Schicksalsschlag" ebenfalls die Schwiegersippe ist und nicht etwa die autistische Tochter!)

_________________
Susanne mit Dorothea, 17 Jahre, frühkindlicher Autismus und drei gesunden Geschwistern 25, 28 und 29 Jahre
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 01.01.2016, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,
ich denke, hier ist vor allem auch die Länge des Besuchs das Problem Confused . Nicht umsonst gibt es ja den Spruch: "Fisch und Besuch stinkt nach 3 Tagen". Hört sich zwar vielleicht blöd an, aber ich denke, das stimmt oft (selbst wenn man sich mit den Besuch gut versteht). Mir geht es selbst dann so, wenn ich selbst der Besuch bin und länger als 2-3 Tage irgendwo zu Besuch bin, dass ich es dann anstrengend finde Embarassed .
Und wenn du dich noch dazu mit deiner Schwägerin nicht so gut verstehst, braucht man da keine "esoterische Erklärung" dafür, dass die 2 Wochen für dich extrem anstrengend sind.
Schwierige Situation gerade an Weihnachten Crying or Very sad .
Wie du das ändern kannst, weiß ich allerdings auch nicht Shocked . Vielleicht könntest du in der Zeit zumindest ein paar Tage alleine oder mit Kind verreisen? Tagsüber öfter unterwegs sein? Deiner Schwägerin sagen, dass sie zwar bei euch Schlafen kann aber sch tagsüber bei der anderen Verwandtschaft aufhalten soll? Gibt es denn wirklich niemanden sonst, bei sdem sie auch ein paar Tage wohnen könnte?
Ansonsten hilft vermutlch wirklich nur "Augen zu und durch", wenn du mit deinem Mann auf keinen gemeinamen Nenner kommst.
Gruß,
Katja

_________________
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung
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