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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 02.01.2016, 01:10    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend zusammen!

Es tut mir ehrlich gesagt gut zu lesen, dass sich viele von euch gegen diese Art von "Besuch" wehren würden. Mal ganz "unesoterisch". Ich muss mir hier zu Hause leider immer wieder anhören, dass ich ziemlich egoistisch bin und nur an mich denke, dass es mir gut geht.

(ganz nebenbei ist DAS allerdings etwas, was ich aus meiner Therapie herausgezogen habe. Eben, dass ich schauen muss, was mir gut tut).

@Esthe
Ja, mein Mann steht total zwischen den Stühlen. Ist ja auch so, dass von seiner Familie nur Schwester und Mutter übrig sind. Die möchte er ja auch nicht durch einen Streit verlieren.

@grace
Tja, es ist sehr "lustig", Deine 3-Punkt-Aufstellung zu lesen. Denn genau DAS, genau diese drei Sachen, habe ich schon mehrfach mit meinem Mann besprochen. Er sieht das etwas anders (es ist ja seine Schwester und sie hat früher in diesem Haus gewohnt - wenn auch nicht lange) und seine Schwester ist diesbezüglich ignorant. Ja, ich müsste es ihr direkt ins Gesicht sagen (was ich bis dato nicht durfte, darum hat mich mein Mann gebeten)

@WernerI (Franziska)
Ich wollte ja nicht gleich am Anfang einen Riesen-Post schreiben Wink
Ja, wir haben ein Gästezimmer, welches aber mittlerweile eigentlich das Spielzimmer unseres PS ist, da wir im Normalgeschoss sonst kein Zimmer für ihn hätten. Praktischerweise gleich mit Gästebad daneben, denn das Haus wurde ehm. so geplant, dass eben die Kinder ihr eigenes Bad hatten. Also alles ideal. Ich glaube sogar, dieses Gästezimmer ist das ehem. Kinderzimmer meiner Schwägerin. Der Riesenhund darf aber nicht durch's Haus rennen (da gibt's keine Debatte!), sondern schläft in unserem Wirtschaftsraum, der nah dran ist (der ist auch sehr unerzogen und macht echt Dreck - obwohl ich Hunde sehr gern mag, geht das nicht)
Die Zeiten, wo die Schwägerin da ist, sind unterschiedlich. Mal einen halben Tag, mal zu Frühstück und abends. Das weiß ich auch nie so genau, sie sagt es nur auf Nachfrage.
Über die Jahre habe ich mir abgewöhnt, ihr irgendwelche Mahlzeiten zuzubereiten. Sie benimmt sich ja weder wie Besuch, der fragt, wann es z.B. Frühstück gibt, noch wie jemand, der "dazugehört".
Unzählige Male hatte ich für*s Frühstück eingekauft, hergerichtet usw. und sie stand um halb zehn auf und war um zehn aus dem Haus und rief nur kurz : "ich mag nix, ich fahr gleich zur Mutti" oder ähnlich. Auch war ich oft abends mit fertigem Essen dagesessen und keiner kam.
Seither mache ich das alles nicht mehr. Den Knopf für unseren Vollautomaten hab ich ihr gezeigt und wo das Brot ist - basta. Hört sich unhöflich an, aber ich hab nicht mit dieser Unhöflichkeit angefangen....

Ach, hatte ich noch erwähnt, dass dann an den Feiertagen noch ihr Lebensgefährte für ein paar Tage dazustößt? Also 2 Besucher + Hund...
Achja, und früher bin ich sogar noch mit dem Hund raus, weil der morgends um 9.00 Uhr so gejault hat von wegen Geschäft machen und meine Schwägerin das mind. eine Stunde ignoriert hat und mir hat der Hund so leid getan.... Mach ich auch nimmer. Der Hund tut mir immer noch leid - aber nicht meine Baustelle....

SO in etwa sieht der "Wafffenstillstand" aus.... Wink

Sorry, jetzt hab ich echt abgejammer bei euch.

Freudige Nachricht: Wir fahren morgen in Urlaub. Ich lese dann zwar eure (hoffentlich Mut spendenden) Beiträge, kann aber wahrscheinlich nix schreiben (hab dann nur IPad oder Handy).

Ich danke euch nochmal für's Lesen und liebe Grüße
Sandra

_________________
Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
Pflegesohn M. *9/13

'Ich wollte Dir so vieles zeigen, ich wollte Dir die Welt zeigen - dabei hast DU sie MIR gezeigt.'
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Engrid
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BeitragVerfasst am: 02.01.2016, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

so, wie Du es jetzt detailliert erzählst, verstehe ich das Problem anders. Die Schwägerin besteht auf alten Besitzansprüchen ("mein früheres Zuhause") und benimmt sich nicht wie Besuch, der zu den Gastgebern kommt und eine Beziehung hat. Sondern sie wohnt halt da, und ignoriert Euch eher. Das finde ich tatsächlich ziemlich bizarr, und Deinem Mann erscheint es wohl bloß deshalb halbwegs normal, weil es schon so lange so ist, und weil er die Alternative scheut.

Jetzt bin ich bei Dir, DAS würde ich auch nicht aushalten. Dass jemand in meinem Haus aus und eingeht, mit Freund und Hund, und die Gastgeber dabei keine Rolle spielen. Shocked

Darf ich Dich mal fragen, wie das früher mit Marlies war, hat die Schwägerin Eure Tochter auch so mehr oder weniger ignoriert? Und den Kleinen jetzt? (Das würde mich jetzt an Deiner Stelle noch milde stimmen, wenn sie sich wenigstens um einen innigen Bezug zu den Kindern bemüht)


Jetzt verstehe ich auch, warum Du überlegst, Sachzwänge zu schaffen (Renovieren) - das würde Deinem Mann eine Brücke bauen, und vielleicht sogar der Schwägerin (denn was die da jährlich "abarbeitet", tut ihr wohl selber nicht gut) ... Man kann ja auch übers Jahr eine Hundeallergie entwickeln Cool

Grüße, und schönen Urlaub

_________________
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Jen2011
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BeitragVerfasst am: 02.01.2016, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Sandra,
Ich kann nur den Kopf darüber schütteln, dass Du das so lange ausgehalten hast.

Grace und Engrid treffen es genau: das ist schlicht schlechtes Benehmen Deiner Schwägerin. Und zwar ziemlich heftig, finde ich. Natürlich ist es verständlich, dass man in einem fremden Haushalt nicht als erste aufsteht und den Tisch deckt- das versteht sich aus Respekt vor der Sphäre des anderen. Aber es ist schlicht eine Selbstverständlichkeit, dass man Bescheid sagt, wann man geht, ob man wann gemeinsam essen möchte und auch, wann man voraussichtlich zurückzukommen gedenkt. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern das würde man doch sonst (gegenüber dem Lebensgefährten/ der Mutter/ eigenen Kindern gegenüber) in aller Regel auch tun und nicht etwa "ausgehen wie ein Licht"...

Andererseits weiß ich schon auch: solche Konflikte sind schwierig lösbar. Dass Dein Mann sich in einem Loyalitätskonflikt sieht, verstehe ich gut.

Zunächst würde ich an Deiner Stelle jedenfalls den zeitlich uferlosen Rahmen kürzer abstecken. Zwei Wochen sind wirklich lang (und selbst die harmonischsten Paare haben im Laufe eines zweiwöchigen Urlaubs wohl mal den Moment, in dem sie den anderen kurz auf einer einsamen Insel ANDERSWO absetzen möchten...). Weihnachten sind drei Tage, Punkt. (Vielleicht noch plus jeweils ein Tag An- und Abreise.). Und dann der Hund. Ich mag Hunde wirklich gern, auch große, aber das ist ja schon Ponygrösse. (Und jedenfalls von Bernhardinern weiß ich, dass diese rassebedingt ziemlich sabbern...) Und ich finde es eine pure Selbstverständlichkeit, dass sich niemand anderes als die Halterin selbst bitte um kleine und große Geschäfte kümmert.

Schlag doch mal vor, über Weihnachten gemeinsam ein größeres Ferienhaus, z. B. Im Bayerischen Wald, natürlich mit getrennten Wohnungen bzw. Mehreren Zimmern, anzumieten. Da fällt nämlich das unverhohlene "ich mach mal meins" vermutlich etwas weg. Schön, sie weiß nicht, ob es Sektgläser / Teller/ Besteck/ Handtücher gibt und wo, aber Du auch nicht, und sie wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach etwas mehr bemühen müssen, die gemeinsamen Tage für ALLE entspannend werden zu lassen. Argument: Für den Hund doch eine herrliche Umgebung und Euer Kind findet bestimmt Spaß am Rodeln oder dergleichen (notfalls Therme in der Nähe einplanen, wenn der Schnee ausfällt Cool ). Den Baum kann man auch mal kleiner ausfallen lassen und bezahlbar dürfte das sein- jedenfalls, wenn man die Kosten auf alle Personen fair verteilt.

Dann- jetzt bin ich auch mal mehr katholisch als esoterisch Laughing : die Sternsinger nach einem entspannten Weihnachten ins / ans Haus kommen lassen.

Hoffentlich habt Ihr jetzt einen richtig schönen Familienurlaub!! Ich wünsche es Euch.

Viele Grüße, Jen

_________________
Mein Sternenkind Justus, geb. 10/2011, verstorben 07/2012; schwere Asphyxie, Reanimation unmittelbar nach der Geburt, Epilepsie, HIE, Tetraparese.
Die Liebe bleibt.
& M., geb. 07/2015, & C., geb. 08/2017
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

schön war's in den Bergen (fast ohne Schnee).

@Engrid
Meine Schwägerin hat selbst keine Kinder. Angesichts dessen kann ich mich über ihren Umgang früher mit Marlies und jetzt mit unserem PS nicht beschweren. Eine innige Beziehung aufbauen würde ich es nicht nennen, aber sie ist lieb mit ihm und spielt auch ab und an mit ihm.

Was mich aber z.B. schon traurig macht ist, dass sie - auch außerhalb der Weihnachtszeit, wenn sie mal ein paar Tage da ist - nie "schafft", mal zum Friedhof zu fahren, ein Blümlein aufs Grab zu legen oder eine Kerze anzuzünden. Ich meine, Laurin und Marlies sind ihre einzigen Neffen/Nichten. So eine postmortale Ignoranz - ich glaub, das kann Jen auch gut nachvollziehen - ist für uns verwaiste Eltern schon auch sehr verletzend. Nach fast 4 Jahren kann ich aber nun damit besser umgehen.

@Jen
In der Tat verbringen wir sogar 1x im Jahr im Sommer ein paar Tage in unserem Ferienhäusl (hier wirklich UNSERES, nix Familien-Erbe oder so). Aber dann auch nur mit Schwägerin + Mann + Hund ohne Schwiegermutter, denn die beiden Frauen sind zusammen wirklich längere Zeit unerträglich; da hat sogar mein Mann schon vor etlichen Jahren die Reissleine gezogen, weil er es nicht aushält, Mutter+Schwester zusammen längere Zeit auf engem Raum...

Nun, ich hab versucht, meinem Mann nochmal alles darzulegen. Er sagt, er versteht mich schon. Ich glaub ihm das auch. Und er hat schon auch mehr oder weniger zugegeben, dass es ihm eigentlich genauso geht. Nur ist er halt der Meinung, dass "seine" Restfamilie dann auseinanderbricht, wenn wir die Schwägerin bitten, sie solle sich für Weihnachten eine andere Bleibe suchen. Und deshalb "mauert" er auch dauernd.

Nichtsdestotrotz wirde es SO nicht wieder statt finden in diesem Jahr. Zumindest dahingehend sind wir uns schon mal einig.

Nächtliche Grüße
Sandra

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Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
Laurin *3/10, der "große" Bruder, verst. kurz nach der Geburt
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Engrid
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Beiträge: 12403

BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 02:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

Zitat:
sind wir uns schon mal einig.
Das ist doch schonmal die halbe Miete. Wink

Grüße

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Engrid

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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,
zum Thema "Friedhof":
Ich war seit dem Tod meiner geliebten Oma 1999 genau 1 Mal bei ihrem Grab, das meine Eltern pflegen und das keine 2 km von meinem Zuhause entfernt ist.
Wenn ich an meine Oma denke, dann zuhause, oft mal abends vorm Einschlafen. Sie ist mir unvergessen, aber das Grab hat für mich innerlich nix mit ihr als Persönlichkeit zu tun und hilft mir auch nicht beim Erinnern. Viel näher fühle ich mich ihr, wenn ich meinen Töchtern von ihr erzähle. Alle paar Wochen ist das bestimmt der Fall.
Ich wollte dir damit nur sagen, dass man das Ausmaß des Gedenkens nicht am Grabbesuch festmachen kann...

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Viele Grüße,
Ulla mit Tochter: Gendefekt, Epilepsie etc.
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NicoleWW
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte auch was zum Friedhof sagen.

Mir persönlich bedeutet ein Grab auf dem Friedhof gar nichts. Ich gehe da im Normalfall auch nicht hin. Mein Opa hat aber zB drauf bestanden dass wenn wir in der Stadt waren (ca 500km von uns weg) wir auch am Grab der Oma und meines Vaters vorbei schauen und damit wir das auch wirklich tun hat er sich dort immer mit uns verabredet.

Ich möchte damit nur sagen, dass für manche ein Grab auf dem Friedhof einfach keine Bedeutung hat und somit auch ein Besuch dort nicht. Das hat nichts mit der beziehung zu einem Menschen zu tun.

Liebe Grüße
Nicole

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Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit

J.M. (92)
J.C. (93)
J.E. (95, ADHS, E80.4)
A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)
S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)
V.L. (07, J45.1, F98.0)
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sandra1209 hat folgendes geschrieben:
So eine postmortale Ignoranz - ich glaub, das kann Jen auch gut nachvollziehen - ist für uns verwaiste Eltern schon auch sehr verletzend.


Hallo,

ich hab das wirklich ganz bewusst geschrieben. Weil es für andere weniger gut nachzuvollziehen ist.
Nein, mit der Zeit merkt man tatsächlich, dass sein Kind (Kinder) nach dem Tod ignoriert wir. Auf dem Friedhof mal eine Kerze anzuzünden wäre so ziemlich das Einfachste, was man als positives Zeichen für den Bruder und dessen Frau als Andenken an deren Kinder tun kann.
Ich kann keine Gedanken lesen und die Schwägerin wohnt 900km weit weg.
Ich weiß, dass man diese Diskussion unter nicht-verwaisten Eltern schwerlich führen kann und verstehe, dass andere es nicht nachvollziehen können. Ehrlich.

Und jetzt bin ich voll vom Thema abgekommen.

Mein Gedanken kreisen immer noch um die letzten Wochen und immer und immer wieder kommen sie dahin zurück, dass das Problem "dieses Haus" ist - tatsächlich und vielleicht auch energiemäßig...

LG
Sandra

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Sandra *71
Marlies *3/10, Extremfrühchen, IVH III, PVL, HC mit Shunt, Epilepsie, Dystonie, PEG †1.5.12
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Sandra1209
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BeitragVerfasst am: 16.06.2016, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich wollte euch schon längst mal ein Update schicken - wen es interessiert Wink :

Aufgrund eurer bestärkenden Posts habe ich doch mehrere Gespräche mit meinem Mann geführt. Und aus der Auswahl von mehreren Möglichkeiten hat mein Mann dann ausgewählt, mit seiner Schwester vor einigen Wochen, als sie mal kurz ein paar Tage hier war (aber bei der SchwieMu wohnte) unter vier Augen zu sprechen.
Mir war vor allem wichtig, dass dies nicht mit der Schwiegermutter gemeinsam besprochen wird, sondern nur zwischen der Schwägerin und uns.
Mein Mann wollte nicht, dass ich dabei bin (vielleicht eben wegen des "zwischen-den-Stühlen-sitzen".

Gut, also nur die beiden.

Kurzundgut:
Schwägerin ist jetzt ziemlich eingeschnappt. Hat wohl überhaupt nicht verstanden und auch überhaupt nicht eingesehen, was das Problem ist und warum das jetzt nicht mehr so geht.
Was mich sehr gestört hat war, dass sie zu meinem Mann gemeint hat, ER solle mir gegenüber einfach mal auf den Tisch hauen und sagen: Meine Schwester kommt an Weihnachten und damit basta.

Nunja, ich hab dann auch zum meinem Mann gesagt, kannst ruhig auf den Tisch hauen, sie übernachtet trotzdem nicht mehr hier 14 Tage lang an Weihnachten.

Mein Mann und ich hatten dann aber noch ein paar fruchtbarere Gespräche diesbezüglich und er ist seinerseits jetzt auch weniger gut auf Schwägerins Benehmen zu sprechen.

Und was ich gut finde ist, dass sich die Schwiegermutter bis auf ein paar Kommentare meinem Mann gegenüber diesbezüglich heraus hält. Hätte ich so gar nicht gedacht....

Und unser Haus fühlt sich mittlerweile auch wieder wie "unser Haus" an und ich merke gerade im Moment kein negativen Energien. Oder wie soll ich es ausdrücken, dass mich dieses Haus bedrückt oder so.

Nun ist noch spannend, wie das nächste Weihnachten wird... Aber jetzt ist ja erst mal Sonnwend!

Allen nochmal danke für euren Zuspruch!

LG
Sandra

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Mellie
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BeitragVerfasst am: 16.06.2016, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sandra1209 hat folgendes geschrieben:
Aber jetzt ist ja erst mal Sonnwend!


Hallo....

die Sonnenwende ist übrigens am 21. Juni um 00:34 Uhr MESZ. Also entweder länger aufbleiben oder den Wecker stellen, denn um die genannte Uhrzeit kann man sich etwas wünschen. Wink Cool

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Viele Grüße,
Mellie
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