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Orangener Parkausweis auch für autistisch behinderte Kinder?
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Katja_S
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BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,
ich glaube, den orangen Parkausweis zu bekommen, ist schwierig. Bei uns wurde dieser damals auch abgelehnt (da ja "die unteren Extremitäten nicht betroffen seien"); obwohl mein Sohn damals noch nicht mal robben konnte und kurze Zeit (2-3 Monate) später das aG und die blaue Parkkarte ohne Probleme genehmigt wurden (wir waren nicht in Widerspruch gegangen, sondern haben gleich das aG beantragt).
Hast du denn zum Antrag ein ärztliches Schreiben beigelegt, das die Problematik quasi nochmal ganz explizit "belegt"? Vielleicht würde es sich lohnen, einen Widerspruch zu schreiben und diesem sowas beizulegen? Also nicht "nur" allgemeine Arztbriefe, wo die Problematik vielleicht untergeht (und für einen Außenstehenden nicht offensichtlich wird)?
Ich drücke dir die Daumen Very Happy .
Viele Grüße
Katja

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Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung
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kati543
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich klinke mich hier mal ein.
Ich wusste gar nicht, dass man den orangenen Parkausweis auch wegen Autismus bekommen kann. Das wäre schon interessant für meinen Jüngsten. Ich finde die bisherige eigenartige sehr eng gefasste Regelung sowieso komisch.
Muss man das auf dem Versorgungsamt beantragen?
LG
Katrin

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Katrin (Epilepsie)
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,

Zitat:
- Den Rettungsdienst rufen, obwohl man ihn nicht braucht?
Das sind ja alles keine Optionen...


ich muss das in diesem Fall dann auch machen, da ich einen erwachsenen Mann auch nicht weg bewegen kann.
Da würde aber auch ein Parkausweis nichts bringen, da das ja überall passiert und nicht immer neben deinem Auto.

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LG Jaqueline
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Alexandra2014
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jaqueline,

ich würde dann so parken, z.B. im Halteverbot, dass ich z.B. nur wenige Meter bis zum Arzt oder Apotheke oder Schule (ich hole Kind jeden Mittag ab) hätte...

Das minimiert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anfall genau auf diesen paar Metern auftritt, doch ganz erheblich.

Gruß
Alex

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Michaela.Sandro
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, mit Epilepsie bekommt man keinen Parkausweis (habe ich versucht), Eltern von Autisten, die ich kenne, haben auch abgelehnt bekommen, beides auch noch nach Widerspruch. Den orange Ausweis zu bekommen ist wohl fast unmöglich, auch wenn es eigentlich nicht zu verstehen ist, weil es für viele eine sinnvollenErleichterung wäre, die den Kommunen und deren Finanzen auch nicht schaden würden, Bürokratie halt. L. G. Michaela
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Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!
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kuke
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BeitragVerfasst am: 30.06.2018, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Michaela.Sandro hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen, mit Epilepsie bekommt man keinen Parkausweis (habe ich versucht), Eltern von Autisten, die ich kenne, haben auch abgelehnt bekommen, beides auch noch nach Widerspruch. Den orange Ausweis zu bekommen ist wohl fast unmöglich, auch wenn es eigentlich nicht zu verstehen ist, weil es für viele eine sinnvollenErleichterung wäre, die den Kommunen und deren Finanzen auch nicht schaden würden, Bürokratie halt. L. G. Michaela


Deshalb hatte ich es mit dem blauen Ausweis versucht und das war schon schwer.
Dachte mit dem orangenen wäre es einfacher. Werde es trotzdem versuchen

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kuke
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BeitragVerfasst am: 18.12.2018, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich greif das Thema mal auf... Hatte jemand Glück mit dem orangenen Ausweis bei autistischen Kindern?

Unser Straßenamtamt sagt die können das nur ausstellen wenn das Versorgungsamt was schriftliches ausstellt und die sagen das machen die nur bei dem blauen Ausweis

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kati543
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BeitragVerfasst am: 21.12.2018, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Alexandra2014 hat folgendes geschrieben:
Hallo!

Hat hier jemand einen solchen Ausweis aufgrund der Epilepsie des Kindes?

Wenn mein Kind in der Stadt einen Anfall hat, der meist Buccolam nach sich zieht, und das Auto 4 km weiter steht.... Laufen kann sie dann nicht mehr, oft schläft sie ein. Aber 35 kg trage ich nicht mehr. Was macht man dann?

- Den Rettungsdienst rufen, obwohl man ihn nicht braucht?
- sitzend auf dem Bürgersteig ausharren, bis das Kind wieder fit genug ist (zwischen 30 Minuten und 5 Stunden)?
- warten, bis der angerufene Vater zur Hilfe eilt (kann je nach dem, wo er gerade ist 2 Stunden dauern, mindestens aber auch 30 Minuten)? Und selbst der hat ja an 35 kg ordentlich zu schleppen
Das sind ja alles keine Optionen...

Reha Buggy oder Rolli haben wir nicht, da Kind ansonsten, trotz Hypotonie, recht fit ist.

Für uns ist das Szenario recht neu, da Kind bisher fast immer schlafgebundene Anfälle hatte.
In den letzten Wochen hatten wir allerdings mehrere Anfälle tagsüber, zu wechselnden Uhrzeiten, aus unterschiedlichsten Situationen heraus..

Gruß
Alex


Liebe Alex,
auch bei mir wird prinzipiell der RTW gerufen, wenn ich außerhalb der Wohnung einen Anfall habe. Es gibt schlichtweg keine andere Lösung. Da sagt aber auch niemand etwas. Meine Krankenkasse hat sich noch nie beschwert. Du brauchst schon einen RTW.
LG
Katrin

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Alexandra2014
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BeitragVerfasst am: 21.12.2018, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin,

das ist aber genau der springende Punkt.
Bei uns gäbe es eine andere Lösung mit dem Parkausweis.
Mein Kind hat primär einfach fokale Anfälle, die länger dauern, aber irgendwann generalisieren. So lange sie bei Bewusstsein ist, kann sie auch noch laufen, wenn ich sie am Arm nehme.
Stünde das Auto in der Nähe, anstatt auf dem großen Parkplatz am Stadtrand, würden wir es noch bis dorthin schaffen. Ich könnte ihr das Notfallmedi dann im Auto geben und mit ihr nach Hause fahren. Fertig. Da bräuchten wir keinen RTW-Einsatz für über 1000€ und vor allem nicht diese ganze Aufregung drumherum für‘s Kind.

Gruß
Alex

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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 22.12.2018, 06:29    Titel: Antworten mit Zitat

@Alex,
wie wäre es mit einem Buggy (es gibt auch große Modelle) oder einem einfachen Rollstuhl?
Damit könntet ihr euch generell vom Auto weiter entfernen. Irgendwann geht es ja durch das zunehmende Gewicht sowieso nicht mehr, das Kind auch nur 50m weit zu tragen.
Durch die Parklösung grenzt ihr euch selber ganz schön ein in eurem Bewegungsradius.

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Viele Grüße,
Ulla mit Tochter: Gendefekt, Epilepsie etc.
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