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Ausbildung im Berufsbildungswerk - Antragsdauer, Ablauf
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Mellie
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BeitragVerfasst am: 27.03.2014, 15:48    Titel: Ausbildung im Berufsbildungswerk - Antragsdauer, Ablauf Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wie lange vor Ausbildungsbeginn in einem Berufsbildungswerk sollte man einen Antrag stellen? Geplant ist eine Ausbildung ab Sommer 2015. Die Frage ist nur noch wo..... Rolling Eyes Da werden wir demnächst noch einige Berufsbildungswerke besichtigen.... Very Happy

Kann mir vielleicht jemand etwas zum bürokratischen Ablauf schreiben?

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Viele Grüße,
Mellie
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*Sally*
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BeitragVerfasst am: 27.03.2014, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mellie,

da die Finanzierung sicher über die Agentur für Arbeit laufen wird, wären die als erste Ansprechstelle sicher nicht schlecht. Ich hatte mich auch etwa 15 Monate von Ende der Schulzeit an den Rehaberater gewandt. Die Schulen arbeiten im Normalfall auch mit den Agenturen zusammen. Hast Du in der Schule schon nachgefragt ?

LG Evi

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Mellie
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BeitragVerfasst am: 27.03.2014, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sally,

vielen Dank für Deine Antwort. Dann liege ich gar nicht so falsch sich jetzt schon drum zu kümmern. Wink

Bei meinem Sohn in der Schule sind auch Rehaberater von der Argentur für Arbeit. Ich habe auch schon mehrfach bei der Klassenlehrerin um einen Termin dort gebeten. Ich bekomme aber erst einmal keinen Termin, da es genügend Eltern gibt, die sich nicht kümmern und sie damit beschäftigt sind und ich deswegen warten soll. Rolling Eyes Eine Beratung in dem Sinne brauche ich nicht mehr. Es geht dann nur noch um die Kostenübernahme. Cool

Der Lehrerin habe ich mitgeteilt, dass wir uns div. Berufsbildungswerke angucken werden. Wir haben dafür auch eine Empfehlung aus der Reha-Klinik über den RV-Träger.

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Viele Grüße,
Mellie
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Olli-Fee
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BeitragVerfasst am: 27.03.2014, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage wäre was für eine Einschränkung dein Kind hat und welche Ausbildung er machen möchte. Bei mir hat es vom ersten Termin bis zur Fianzierung/Beginn der Ausbildung etwa ein halbes Jahr gedauert. Wenn das BBW weiter weg vom Wohnort ist dann kommt nicht nur die Agentur für Arbeit sondern sehr wahrscheinlich der LWL oder LVR oder andere Träger je nach Bundesland hinzu.

Sinvoll ist nicht nur sich merhere BBWs anzu sehen sondern vielleicht auch über ein Praktikum oder eine sogenannte Arbeitserprobung nachzu denken. Wenn dubei der Lerherin keinen Termin bekommst dann wende dich an die Agentur für Arbeit an deinem Wohnort dort arbeiten auch Rehaberater.

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BirteBr
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BeitragVerfasst am: 27.03.2014, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

wir machen uns auch gerade auf den Weg.

Bei uns in der integrativen Gesamtschule werden die Förderschüler vom Integrationsfachdienst betreut.

Aber um in ein bbw zu kommen, muss man als Rehabilitant anerkannt werden, das geht über das Arbeitsamt.

Ansonsten helfen die bbws auch direkt weiter.

http://www.bagbbw.de/

LG
BIrte

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Mellie
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BeitragVerfasst am: 28.03.2014, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Olli-Fee,

Einschränkungen gibt es bei meinem Sohn viele.... Ich fasse es mal kurz: Lernbehinderung/einfach strukturiert und motorische Probleme.

Mein Sohn äußert keinen Berufswunsch. Gartenarbeit mag er nicht, vor Tieren hat er Angst, handwerklich ist er auch nicht begabt, Hauswirtschaft ist auch nicht sein Ding und künstlerisch ist er auch nicht veranlagt.

Ein Praktikum hat er auch noch nicht gemacht, weil ihn keine Firma haben möchte. Selbst die Lehrerin hatte keinen Praktikumsplatz für ihn gefunden. Behindertenwerkstatt kommt erst einmal nicht infrage, weil er sowieso noch zwei Jahre überbrücken muss - ist erst 16 Jahre alt, wenn er die Schule verlässt. Also läuft es erst einmal auf ein Berufsorientierungsjahr hinaus.

Einen Fahrdienst werden wir benötigen, da die Einrichtungen etwas weiter weg sind.

@Birte: Danke für den Link. Very Happy Wie stellt die Arbeitsagentur für Arbeit fest, dass man ein Rehabilitant ist? Muss er da auch wieder zu einer ärztlichen Untersuchung? Hat Deine Tochter schon eine berufliche Zukunftsvision? Wink

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Viele Grüße,
Mellie
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Marisa 22
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BeitragVerfasst am: 28.03.2014, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mellie,
wann ist dein Sohn denn fertig mit der Schule?
Ich hab damals selbst mit dem Arbeitsamt Kontakt aufgenommen und mich durchgefragt,
bis ich beim richtigen Sachbearbeiter gelandet bin.
Mein Sohn hat eine psychologische und eine körperliche Untersuchung bei Ärzten der AfA
durchlaufen.Außerdem hat er Tests in Mathematik und Deutsch gemacht.
Es wurde da z.B. auch festgestellt, das er einen Fahrdienst benötigt.
Lg Nicole

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Sohn 21J. Entwkl.sstörung,ADS,Lernbehinderung,
Emot. Störung mit soz. Rückzug,Störung d. mot. Funktionen,eheml. Stotterer
Tochter 20J. gesund
Tochter 15J. gesund
Sohn 13J. Entwkl.verzögerung,Lernbehinderung,
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Katinka
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BeitragVerfasst am: 28.03.2014, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mellie,

wir sind da auch gerade dran Wink
Aufpassen beim Unterschied zwischen BVJ(Berufsvorbereitungsjahr) und BVB (Berufsbildende Maßnahme) beim BVJ ist der Kostenträger der jeweilige Bezirk des Bundeslandes, beim BVB ist es das Arbeitsamt.Zumindest ist das hier in Bayern so. Sobald man weiß, in welche Richtung es gehen soll möglichst schnell beantragen, die Behördenmühlen mahlen da verdammt langsam Rolling Eyes

LG Katinka

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Mellie
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BeitragVerfasst am: 28.03.2014, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Beiden,

mein Sohn ist im Sommer 2015 fertig mit der Schule.

Vielen Dank für eure Hinweise. Jetzt weiß ich jedenfalls schon einmal wie der Ablauf ist. Es ist immer besser schon vorbereitet zu sein, wenn man sich dann an die Behörden wendet. Wink Wir werden uns jetzt erst einmal ein paar Einrichtungen angucken, um zu wissen, was überhaupt infrage kommt und ob mein Sohn dort angenommen werden kann, wenn die formalen Dinge erledigt wurden.

Die AfA hat schon Unterlagen über meinen Sohn, da er am Projekt startklar teilgenommen hat. Da gab es schon mal eine ernüchternde Auswertung, die nichts gebracht hat. Aber wie ich die Bürokratie kenne, muss er dann wohl trotzdem getestet werden. Rolling Eyes

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Viele Grüße,
Mellie
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Olli-Fee
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BeitragVerfasst am: 28.03.2014, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Gilt dein Sohn als schwerbehindert? Wenn ja, wird er automatisch einem Rehaberater zugeordnet. Am besten zur Afa an den Infoschalter und nachfragen wer für einen zuständig ist. Um die Termine beim Amtsarzt kann man drum rum kommen wenn man es begründet dann kann man ein Attest des Hausarztes vorlegen in dem festgestellt wird ob und in wei fern er in der Lage ist eine Ausbildung zu machen.

Ansonsten ist es so wenn er die Ausbildung anfangen möchte oder auch eine BvB dann wird beim Arbeitsamt zum einen Eingliederungsvereinbarung erstellt sowie auch ein Rehabilitationsverfahren eröffnet. Das hört sich alles sehr bürokratisch an, aber es ist halb so wild. Das mit dem Fahrdienst wird schon klappen, ich hatte auch einen. Hab täglich rund 30km pro Weg zurück gelegt.

Bezüglich des Geldes warn ich dich schon mal vor. Dein Sohn erhählt eine Ausbildungsvergütung vom Amt hierfür muss das EInkommen der Eltern vorgelegt werden, diesen Antag muss man nach etwa 1,5 Jahren Ausbildung erneut stellen. Vielleicht wäre diese BvB gar nicht so schlecht. Die könnte er auch jetz schon machen. Da kann man Erfahrungen sammeln und schauen was einem liegt.

LG

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