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Autoimmunerkrankung als Ursache für neuropsych. Störungen
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Katrin2001
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BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angie,danke für deine Antwort.....!!Ich hoffe sehr,es melden sich noch einige Eltern und können die Probleme ihrer Kinder etwas beschreiben.LG Katrin
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Katrin mit Sophie geb.Juli 01 entwicklungsverzögert, wahrnehmungsst. ,Hirnschädigung,motor.Probleme.,Autistische Züge,verhaltensauffällig. Genetische Auffälligkeiten ,Sprachprobleme ,aber ne total süße Maus
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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 19.02.2018, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Ist dann eine Neugeboreneninfektion mit anschließenden kleinen Narben im Gehirn, ein erstes Indiz für autoimmungesteuerte Erkrankungen wie Entwicklungsstöungen oder Epilepsien?

Was für Blutwerte müssen dann abgenommen werden für einen Nachweis?

Danke.
LG Dani
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MarinaH
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BeitragVerfasst am: 20.02.2018, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Nein, eine Neugeboreneninfektion widerspricht der Definition dieses Krankheitsbildes, da sich die Symptome plötzlich bei einem vorher gesunden Kind entwickeln. Zudem sind die Narben im Gehirn (sofern sie von der Infektion stammen) direkt durch die Infektion verursacht und nicht später.

Mal zum Verständnis: Nach einer durchgemachten Infektion, die ausgeheilt und gut überstanden ist, entwickelt der Körper manchmal Antikörper gegen körpereigene Strukturen. Das nennt man postinfektiöse Immunreaktionen. Das bekannteste Beispiel ist das rheumatische Fieber nach einer Streptokokkeninfektion, typischerweise mit Beteiligung von Herz, Haut und Gehirn. Es gibt aber noch viele andere. Sie sind insgesamt selten und oft kaum erforscht. Meist heilen sie spontan, können aber Dauerschäden hinterlassen. Manche kommen auch wieder. Wichtig ist für die Klinik, dass Symptome plötzlich bei vorher Gesunden auftreten. Der auslösende Infekt kann Monate her sein.

LG Marina

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Kinderärztin im SPZ
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MarinaH
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BeitragVerfasst am: 20.02.2018, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

PS: Leider gibt es keinen Bluttest, der die Krankheit beweist. Was man nachweisen kann, sind Antikörper gegen Bakterien und Viren, die beweisen aber nur den Infekt, nicht die Immunreaktion. Wenn man weiß, welche Antikörper der Körper ausbildet (z.B. gegen Strukturen im Gehirn) kann man die nachweisen, aber das weiß man meistens nicht.

LG Marina

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Kinderärztin im SPZ
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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 05.04.2018, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marina,

fallen unter solchen Infektionen/Autoimmunerkrankungen auch das
HCMV-Virus?

Die Zytomegalie macht zBsp. im Gehirn Verkalkungen als Folgeschäden.

LG Dani

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Sohn 14 J. alt: Entwicklungsverzögert, fokale Epilepsie, verbale Dyspraxie, ASS, Wahrnehmungsstörungen
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Mariablaurot
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 14:11    Titel: Pandas Antworten mit Zitat

Angela77 hat folgendes geschrieben:
Hallo Sonik,

ob mein Sohn betroffen sein könnte, weiß ich nicht.

Wir haben jedenfall jede Menge Autoimmunerkrankungen in beiden Herkunftsfamilie - und er hatte eine Rückentwicklung ab 15 Monaten (da haben wir Mich eingeführt, aus der er Opioide gebildet hat)?

Kann spezifische Autoantikörper im Blut messen? Und wie wird deine Tochter behandelt?

LG
Angie


Mein Sohn bekam diese Krankheit mit 2 Jahren. Er ist jetzt bald 15 Jahre und bei uns wurde Autismus diagnostiziert mit 5 Jahren. Der Leidensweg ist sehr lange. Wer kennt einnen Arzt in Deutschland, der einem wirklich weiterhilft.
LG
Maria
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Angela77
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,
ist eine Autoimmunerkrankung bei deinem Sohn gesichert? Wie heißt sie?
Liebe Grüße
Angie

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Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)
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Mariablaurot
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Pandas
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KathrinS
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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

bei meinem Sohn könnte es auch zutreffen. Wir waren bei Frau Dr. Esser. Sie hilft wo sie kann.
https://www.hands4autism.eu/team-hands.php

Hat dein Sohn auch diese unkontrollierten Ausbrüche? Wir sind auch immer noch auf der Suche nach Hilfe. In Deutschland scheint es da nicht wirklich viel zu geben. Es wird hier eher als nicht bewiesen angesehen. Mein älterer Sohn studiert gerade in Italien. Dort hat er einen Ansprechpartner gefunden, allerdings ist mein Sohn dafür schon zu alt, bis 18 J. Den Namen könnte ich noch in Erfahrung bringen, ist sicher in der Ecke Südtirol.

LG Kathrin

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Sohn mit Diagnose frühkindlicher Autismus
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Angela77
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Beiträge: 8796

BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Frau Dr. Esser ist spitze. Bene war bei ihr auch in Behandlung.
Liebe Grüße
Angie

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Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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