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Julia Latscha, Lauthals leben
Verfasst am: Sabine @ 09.06.2017, 08:16
Hallo,

in diesem Buch hat mich die kraftvolle, bildreiche Sprache der Autorin sehr beeindruckt. Es ist wirklich gut geschrieben, man mag es nicht aus der Hand legen.
Julia Latscha beschreibt den Alltag mit ihrer Tochter, die durch einen Ärztefehler behindert auf die Welt kam, heute 14 Jahre alt ist und neben körperlichen und geistigen Einschränkungen auch Verhaltensprobleme hat.
Insbesondere das unberechenbare Verhalten der Tochter bringt die Familie immer wieder an ihre Grenzen. Lotte verlangt Dauerbeschäftigung und die uneingeschränkte Unterordnung aller unter ihre Bedürfnisse, die immer jetzt und gleich erfüllt werden sollen.
An dieser Stelle hat mich das Buch etwas ratlos zurück gelassen, da ich von Jan-Paul zwar auch moderate Verhaltensprobleme gewöhnt bin, die haben aber lange kein solches Ausmaß. Daher weiß ich auch nicht genau, wie ich den Umgang der Mutter damit finden soll. Sie versucht wirklich alles, um Lotte zufrieden zu stellen, vermag aber an der Gesamtsituation wenig zu ändern.
Als die Eltern krankheitsbedingt beide ausfallen, lehnt sie Kurzzeitpflege für Lotte rundheraus ab, mit der Begründung, Lotte würde dort weinen und Heimweh bekommen und nicht behinderte Kinder würde man in so einem Fall ja auch nicht einfach weggeben. Das sehe ich schon ein bisschen anders, denn auch normal entwickelte Kinder werden oft gegen ihren Willen in Freizeiten untergebracht, weil Eltern arbeiten müssen oder krank sind und wenig bis keine Zeit für ihre Kinder haben. Babys verbringen oft den ganzen Tag in Krippen, weil Eltern berufstätig sind - wer fragt sie? Daher hinkt dieser Vergleich, finde ich... Ein Versuch wäre es jedenfalls in meinen Augen Wert gewesen, die Tochter behutsam an eine Betreuung in einer Einrichtung zu gewöhnen. Die meisten haben entgegen aller Klischees keinen "Pflegeheim"-Charakter, sondern sind Orte fröhlichen Miteinanders.
Die Not mit dem Verhalten der Tochter muss aber schon sehr groß sein, denn die Mutter reiste mit ihr zu den Schamanen in die Mongolei und nach Lourdes, in der Hoffnung auf Heilung bzw. Verbesserung im Verhalten. Das Buch enthält dann auch ein gedankliches Zwiegespräch mit der Mutter Gottes (?). Da war ich dann raus, weil mir alles Spirituelle und Esoterische immer etwas supekt ist. Es mag andere Leser geben, die das besser verstehen.
Dieser esoterisch-spirituelle Ansatz prägt auch die Beziehung der Mutter zu ihrer Tochter und ihre Deutung der Behinderung. Was denkt Lotte wirklich? Sieht sie Dinge, die wir "Normalos" gar nicht wahrnehmen? Manches konnte ich nachvollziehen, vieles nicht. Aber das ist einfach auch Geschmacksache. Manches habe ich verstanden, anderes weniger.
Fakt ist, dass ein Kind mit Verhaltensproblemen seine Eltern noch einmal vor ganz andere Herausforderungen stellt - zumal wenn es heranwächst, Kräfte entwickelt und immer lauter werden kann. Ein ungebärdiges Kleinkind wird noch eher akzeptiert als ein Teenager, der laut schreit, lacht und wild in die Hände klatscht, wenn andere ihre Ruhe haben wollen. Ein schwieriges Thema, für das es keine einfachen Lösungen gibt.

Auf jeden Fall ein lesenswertes, gut geschriebenes Buch - auch wenn ich viele Ansichten der Mutter nicht teilen kann und vermutlich andere Wege gegangen wäre, um meinem Kind zu helfen.

LG
Sabine

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Mareice Kaiser, Alles inklusive
Verfasst am: Sabine @ 07.06.2017, 23:58
Hallo,

ein neues Buch zum Thema "Leben mit behinderten Kindern" ist im Fischer Verlag erschienen. Mareice Kaiser, vielen bereits bekannt als Bloggerin, hat nun auch in Buchform über ihr Leben mit ihren Töchtern berichtet.
Kurz nach Fertigstellung des Buches ist Greta ein Sternenkind geworden.

Kaiser schildert anschaulich wie es jungen Eltern ergeht, wenn ihr Leben mit Baby ganz anders wird als sie es sich im Vorfeld ausgemalt haben und nichts von dem eintritt, was Geburtsvorbereitungskurse und Hochglanzbroschüren zu versprechen glaubten. Denn Greta wird mit einem seltenen Chromosomenfehler geboren, schon die Geburt endet im Chaos. Statt daheim zu dritt zusammen zu wachsen, wird die kleine Familie zu Dauergästen im Krankenhaus; statt zum Pekip-Kurs müssen Eltern und Kind zur Therapie oder zum Kinderarzt fahren und sich früh mit Bürokratie-Wahn und Anträgen für Hilfsmittel herumschlagen.

Viele von uns kennen diese Situation seit langem: Nichts bleibt so, wie es ist, wenn aus Paaren Eltern werden - aber die Geburt eines Kindes mit Behinderung stellt ein Paar vor Herausforderungen, die jedes normale Maß an Umstellung übersteigt: Permanente Pflege und Betreuung, Sorge um Gesundheit und Entwicklung des Kindes, Arzttermine und Hürden - sei es draußen auf der Straße oder in den Köpfen der Menschen - müssen jeden Tag neu überwunden werden. Plus die Enttäuschung, kein gesundes Kind bekommen zu haben. So sind die musikbegeisterten Eltern besonders erschüttert über die schwere Hörbehinderung ihrer Tochter. Hatten sie sich doch so sehr gewünscht, sie möge die Liebe zur Musik mit ihnen teilen können.

Grundsätzlich ein lesenswertes Buch - aber eher für Leser, die über das Leben mit (schwer) behinderten Kindern noch nicht viel wissen. Für mich waren Kaisers Erfahrungen mit Ärzten, Therapeuten, Mitmenschen etc. ja alle nicht neu, da wir vieles selbst erlebt oder zumindest von anderen Eltern mit behinderten Kindern in der Form schon so gehört hatten. Vielen hier wird es ähnlich gehen. Der veränderte Alltag, die umfangreiche Pflege, sie Sorgen, der Kampf um Bewilligungen und Gelder, der Abschied von Wünschen und Träumen, die Traurigkeit und Enttäuschung - das kennen wir alle zur Genüge. Hier bei REHAkids wird es schon seit über 13 Jahren aufgeschrieben und diskutiert.

An einer Stelle konnte ich mir auch ein Schmunzeln nicht verkneifen. So schreibt die Autorin über ihre beiden Töchter: "Unterschiedlicher können diese beiden Kinder nicht sein. Wahrscheinlich sagen das viele Eltern von ihren Kindern. Wahrscheinlich stimmt es nirgendwo so sehr wie bei uns." Da möchte ich der Autorin dann doch ganz gern widersprechen: So wie sie und ihr Mann mit ihren Töchtern gelebt haben, leben hunderte Familien mit ihren Kindern. Allein ich selbst kenne seit bald zehn Jahren unzählige Familien, in denen ein Kind schwer mehrfach behindert und das andere ein normal entwickelter Wirbelwind ist. Und genauso wie Familie Kaiser in Berlin kämpfen auch viele andere Eltern an vielen Orten der Republik jeden Tag aufs Neue um einen Platz ihrer behinderten Kinder in der Gesellschaft. Das sei an dieser Stelle erwähnt.

Spannend war für mich eher zu lesen, wie der Alltag mit schwer behindertem Kind im Szene-Kiez abläuft, die schwierige Kita-Suche und überhaupt Familienleben mit behindertem Kind in Berlin, da wir ja auch die ersten drei Jahre mit Jan-Paul in der Hauptstadt gelebt haben.

Mein Fazit: Wer anderen Menschen (Freunde, Bekannte etc.) das Leben mit einem schwer behinderten Kind erklären und näher bringen möchte, wird mit diesem Buch alles richtig machen.
Für junge Eltern mit noch recht kleinen (behinderten) Kindern ist es ebenfalls ein interessanter Erfahrungsabgleich.
Für mich als "alte" Mutter mit fast 16ährigem schwer behinderten Jugendlichen gab es eher Anlass zum Staunen: Hatte ich doch geglaubt, dass vieles inzwischen besser geworden ist. Zum Beispiel der Besuch schwer behinderter Kinder von I-Kitas oder inklusiven Krippen. Da scheint sich zumindest in Berlin noch nicht viel getan zu haben.
Das gilt ebenso für viele andere Dinge wie die Beantragung von Hilfsmitteln, die "liebe" Bürokratie, das Verhalten von Mitmenschen im Alltag etc. Die Probleme sind nicht weniger geworden, eher haben sie ein etwas anderes Gesicht bekommen.

LG
Sabine

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Dagmar Eiken-Lüchau, Mia - meine ganz besondere Freundin
Verfasst am: Sabine @ 30.05.2017, 09:40
Hallo,

hier kommt ein Buchtipp von Userin "Tina&kids":

"Mia - meine ganz besondere Freundin"

Tina: "Es ist ein supersüßes Vorlesebuch zum Thema Autismus für Kinder im Kindergartenalter. Ich habe zwar gar kein Kindergartenkind mehr im Haus, bin aber trotzdem ganz begeistert!"

Schaut mal hier:

http://www.neufeld-verlag.de/de/beh.....z-besondere-freundin.html

LG
Sabine

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Anja Wondraschek, Jaron und der Nadelkönig
Verfasst am: Sabine @ 30.05.2017, 09:35
Hallo,

hier kommt ein Buchtipp von Userin "Beatrice 1967"

Beatrice: "Anno 2012 hat Anja Wondschraschek - Mami eines Jungen, der Wachstumshormonspritzen benötigt - ein wunderschönes Mutmachbuch geschrieben für ihren Sohn und andere, die Wachstumshormonspritzen bekommen müssen.
Daher und weil ich das Buch wunderschön finde, gebe ich hier mal den Buchtipp weiter:

Thema: Wachstumsdefizit, Spritzen, Mutmachgeschichte

MUTMACHBUCH FÜR KINDER
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Titel: Jaron und der Nadelkönig
Autorin: Anja Wondraschek
Illustriert von Tanja Döres
Verlag : Projekte-Verlag Cornelius, April 2012
ISBN : 978-3-86237-741-1, Gebunden, 51 Seiten, farbig illustriert

Leider nicht mehr im Buchhandel erhältlich, da der Projekte-Verlag Konkurs ist. Anja Wondraschek hat aber noch Bücher, die sie verkaufen kann zuhause. Mailt einfach an die Autorin mit Betreff "Jaron und der Nadelkönig" [Anja.Wondraschek@web.de]

Zum Inhalt:
Jaron ist ein kleiner Junge. Er geht in die erste Klasse und ist viel kleiner als die anderen Kinder in seinem Alter. Ihm macht es sehr zu schaffen, dass dies so ist und die Spritzen jeden Abend sind ihm zuwider. Doch eines Abends sagt seine Mutter etwas Seltsames zu ihm und nachts findet er sich in Lume Necu wieder. Einer Traumwelt? Hier sucht er den Nadelkönig, um von ihm Mut und Kraft zu bekommen. Er findet einen lieben Freund, der ihn begleitet. Gemeinsam stellen sie sich den Gefahren der Insel Lume Necu und finden neue Freunde. Hilfe bekommen sie von ganz unerwarteter Seite und am Ende finden sie das Schloss des Königs. Es ist verzaubert und nur Jaron kann es erlösen.
Jaron lernt, mit seiner Größe umzugehen und wächst über sich hinaus. Er findet Freunde, bei denen er so sein kann, wie er ist und vor denen er sich nicht zu schämen braucht. Doch er muss Lume Necu wieder verlassen. Aber nicht ohne das Versprechen wieder zurückzukommen, wenn er gewachsen ist.

Anmerkung von Bea:
"Ein sehr schönes Mutmachbuch für Kinder, entzückend illustriert und mit klarer Botschaft. Sehr empfehlenswert für ähnlich betroffene Kinder."

LG
Sabine

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Wolf Küper, Eine Million Minuten
Verfasst am: Sabine @ 30.05.2017, 08:06
Hallo,

hier ein Buchtipp von Userin "Kunigunde123".
Kuni: "Ich lese es gerade, super Erfahrungsbericht von einem Vater eines besonderen Kindes geschrieben, siehe link - Inhalt beschreibt es am Besten."

http://www.zeit.de/angebote/buchtipp/kueper/index

Wolf Küper, Eine Million Minuten

LG
Sabine

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Linda/Dahlke, Geschenke des Himmels, Lehrer d. Lebens
Verfasst am: Sabine @ 30.05.2017, 07:51
Hallo,

hier ein Buchtipp von Userin "Beatrice1967"

ERFAHRUNGEN VON ELTERN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Titel: Human Angels
Untertitel: Geschenke des Himmels, Lehrer des Lebens
Autoren: Veit Lindau, Ruediger Dahlke
Verlag: Life Trust, Oktober 2016
ISBN 978-3-943478-17-4, Gebunden, 152 Seiten, mit Fotos illustriert

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Siehe auch:
http://veitlindau.com/2016/10/human.....immels-lehrer-des-lebens/

Zum Inhalt:
Dieses Buch berührt das Herz und öffnet den Geist. Persönlich betroffene Familienangehörige berichten von ihren Erfahrungen mit geistig und/oder körperlich gehandicapten Kindern. Wir nennen diese auf ihre Weise besonderen Menschen menschliche Engel, weil sie uns, wenn wir uns von ihnen führen lassen, an DAS grosse, unbekannte Mysterium jenseits unserer kleinen Konzepte von richtig und falsch erinnern. In dem wir uns ihnen hingeben, wird unsere Liebe zu einem Feuer, in dem das kleine Ich stirbt. Übrig bleibt nicht Nichts, sondern Alles.

Anmerkung von Beatrice:
"In diesem Buch erzählen Eltern, deren Kinder von einigen oder mehreren der folgenden Besonderheiten betroffen sind:
Down-Syndrom, Spina Bifida und Hydrocephalus, Adrenoleukodystrophie, Mukopolysaccharidose, Lissenzephalie, Dravet-Syndrom, schwere Epilepsie, RETT-Syndrom, geistige Behinderung, Autismus, Geburt mit aufgerissener Schädeldecke, hypoxische Hirnschädigung, Cerebralparese, Edwards-Syndrom(Trisomie 18 - heute 9jähriges Kind) Mehrfachbehinderung, Blindheit, Taubheit, Chromosomenanomalie auf 2 und 14, Chondrodysplasie, Prader-Willi-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, ADS, Lernbehinderung, Fehlbildungen an Sehnen und Muskeln, Analatresie, Duodenalatresie, Harnleiter-Reflux, Nierenreflux, Magenreflux, Immundefekt, Hypoplastisches Linksherz-Syndrom,
und einige selbstbetroffene Erwachsene, die ihrerseits einen ganz persönlichen Human Angel haben.
Ein wunderschönes Buch, das die Behinderung in einen anderen Blickwinkel rückt - weniger den Makel beschreibt, sondern das, was man von diesen besonderen Menschen lernen kann und wie sie das Leben und Die Wahrnehmung bereichern können.
Ein Buch voller Achtung und Respekt, ehrlich und fürsorglich - es wird vielen Eltern besonderer Kinder aus der Seele sprechen. Den Blickwinkel all jener verändern, die solche Familien einfach als "arm" abtun."

LG
Sabine

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Broschürenreihe der Lumia-Stiftung
Verfasst am: Sabine @ 30.05.2017, 07:46
Hallo,

Bianca Streicher von der Lumia-Stiftung schrieb mich an, um mich über eine neue Broschüren-Reihe zu informieren. Die Lumia-Stiftung bietet seit 17 Jahren deutschlandweit Hilfe für Familien mit einem Kind im Wachkoma an.

Im vergangenen Jahr wurden die Elternratgeber überarbeitet oder auch neu herausgebracht. Es ist eine 8-teilige Broschürenreihe mit folgenden Themen:

1) Schwerste erworbene Hirnschädigungen und Wachkoma
2) In der Reha
3) Nach der Reha
4) Langzeitentlastung
5) Selbstfürsorge
6) Zwischen Hoffnung und Trauer
7) Geschwisterkinder
8) Den Überblick behalten

In den 8 Teilen wird Wissenswertes zum Krankheitsbild, Informationen und praktische Tipps zu allen relevanten sozialrechtlichen Leistungen verständlich formuliert.
Streicher: "Es ist viel von unserem Arbeitswissen eingeflossen, ebenso sind aber auch Experten zu bestimmten Themen und betroffene Familie beteiligt und haben die Hefte zu einem wertvollen Beitrag gemacht. Wir haben zur Veröffentlichung sehr gutes Feedback erhalten."


Die Broschürenreihe kann kostenfrei bei der Stiftung erworben werden.
Auch online erhältlich unter www.ratgeber.lumiastiftung.de


Weitere Infos:

Lumia-Stiftung
Hilfe für Familien mit einem Kind mit schwerster erworbener Hirnschädigung
Hinüberstraße 8
30449 Hannover

Tel: 0511-70031744
Fax: 0511-70031746

www.lumiastiftung.de
www.ratgeber.lumiastiftung.de

LG
Sabine

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Ilse Martin, Die Reisen des Herrn Anders
Verfasst am: Sabine @ 17.01.2017, 17:39
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Beatrice1967:

Ilse Martin,
Die Reisen des Herrn Anders

Erhältlich seit dem 18. November 2016 im deutschen Buchhandel oder direkt via Homepage http://www.homo-mancus-verlag.de/shop/

In diesem Buch erzählt Herr Anders von seinen Reisen. Herr Anders ist ein Bär mit einem kurzen linken Arm, der von seinen Reisen viele Geschichten und Bilder mitgebracht hat. Er zog zu uns aus einer Welt, in der vieles anders ist als bei uns. Unterwegs hat er bei seinen Reisen unterschiedliche Menschen getroffen, Kinder und Erwachsene, mit denen er so manches Abenteuer bestanden hat. Einige wurden sogar seine Freunde.

Anmerkung von Bea:
"Ein wunderbares Buch für alle Kinder, die mit einer Form von Dysmelie leben. Das erste in deutscher Sprache. Eine gelungene Mischung zwischen Phantasie und Realität. Herr Anders gibt es wirklich. Und er möchte auch weiterhin Kinder besuchen - real.
Auf seinen Reisen durch Deutschland, durch die Schweiz und durch Österreich hat er in der Vergangenheit schon etliche Kinder besucht. Einige stellt das Buch auch vor. Herr Anders liess sich von ihnen eines ihrer liebsten Hobbies zeigen. Jedes hat ein anderes, wo es richtig gut ist. Wo der kurze Arm, die kurzen Finger etc. sie nicht hindern, einfach dabei zu sein.
Das Buch macht ganz viel Mut, unterhält und zeigt betroffenen Kindern, dass sie nicht alleine sind. Und wie gesagt, Herr Anders freut sich ganz real darauf, weitere Kinder zu besuchen.
Ein herrlich, sympathisches Fotobilderbuch - ein ideales Geschenk!"

LG
Sabine

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Richard Fuchs, LIFE SCIENCE (Genanalysen, Mutationen)
Verfasst am: Sabine @ 09.08.2016, 10:28
Hallo,

hier ein Tipp für ein gutes Nachschlagewerk zum Thema Genetik von Userin Rosa Roth:

Zum Thema Genanalyse, Mutationen etc. folgender Literaturhinweis:

LIFE SCIENCE
Eine Chronologie von den Anfängen der Eugenik
bis zur Humangenetik der Gegenwart
Richard Fuchs

LIT VERLAG Dr. W.Hopf, Berlin 2008

ISBN 978-3-8258-0166-3

LG
Sabine

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Anna Maria Sanders, Ich dreh gleich durch
Verfasst am: Sabine @ 26.06.2016, 17:50
Hallo,

dieses Buch wurde von Userin Justins-Mami empfohlen.

"Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!"

"Ich dreh gleich durch" von Anna Maria Sanders

Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen

Mehr Infos: https://www.amazon.de/exec/obidos/A.....9086332/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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D./J. Zachmann, Bin Knüller
Verfasst am: Sabine @ 10.06.2016, 07:42
Hallo,

hier kommen Buchtipps von Userin "Janne":

Es handelt sich um eine Trilogie über einen Jungen mit Down Syndrom:

1. "Bin Knüller",
2. "Ich mit ohne Mama" und
3. "Bin kein Star, bin ich"

Das erste Werk ist von Doro Zachmann, die beiden nachfolgenden Bücher hat sie gemeinsam mit Sohn Jonas geschrieben.

Janne: "Wir haben herzhaft gelacht, mit einem Kommentar von "au weia" in die Zukunft geschaut und an einer Stelle offen gemeinsame Tränen geteilt...
Doro Zachmann schreibt ehrlich, gefühlvoll, humorvoll, dezent ironisch, auf eine sehr persönliche Art bezaubernd und hat uns mitgenommen.
Bereits nach dem ersten Buch haben wir uns gewünscht, dass Jonas ganz schnell älter werden muss, damit wir eine Fortsetzung bekommen!
Neben der schönen Leseerfahrung hat diese Reihe auch den Reiz der Lebensbegleitung vom Kindes- zum Erwachsenenalter."

https://www.amazon.de/exec/obidos/A.....5152164/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Melanie Ahrens - Glück, ich sehe dich anders
Verfasst am: Sabine @ 10.06.2016, 07:36
Hallo,

hier kommt die Buchvorstellung eines Users, der anonym bleiben möchte.

Zur Autorin:

"Melanie Ahrens, Jahrgang 1971, lebt mit ihrem Mann Rolf und der Tochter Loreen in Schleswig- Holstein. Louise, ihr erstes Kind, starb am 1. Juli 2004, wenige Tage vor ihrem sechsten Geburtstag, nach einer schweren Krebserkrankung. Die Autorin schuf das Projekt »Kunst- Werk« – Malerei mit beeinträchtigten
Kindern und Jugendlichen. Sie vertreibt bundesweit Postkarten, Lesezeichen, Briefpapier und Jahreskalender, um behinderten und kranken jungen Menschen zu helfen."

Kurzbeschreibung des Buches:

Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen – Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern.
Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glück vollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Bei Louise wird ein Down-Syndrom diagnostiziert – und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt des jungen Paares. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern! Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein gesundes Geschwisterchen für Louise ...

Quelle:
https://www.amazon.de/exec/obidos/A.....4615999/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Gabriele Noack, Mein Glück kennt nicht nur helle Tage
Verfasst am: Sabine @ 31.05.2016, 12:16
Hallo,

dieses Buch wurde mir von Userin Beatrice1967 empfohlen. Inzwischen hatte ich auch mit der Autorin Kontakt. Das Buch ist in der Erfahrungsreihe des Bastei Lübbe-Verlages erschienen.

Es ist ein sehr schönes Buch, das gut beschreibt, wie bislang intakte Familien durch die Geburt eines schwer behinderten Kindes in eine schwere Krise geraten können und dass es enorm viel Kraft und Mut erfordert, um diese neue, schwierige Situation zu meistern.

Als Julius geboren wird, hat er bereits einen gesunden vierjährigen Bruder und zwei jugendliche Halbgeschwister aus der ersten Ehe des Vaters. Die Pachtworkfamilie lebt harmonisch miteinander - bis die Geburt von Julius das familiäre Glück ins Wanken bringt. Der kleine Junge ist nicht nur schwer behindert, sondern entwickelt in den ersten Lebensjahren auch eine therapieresistente Epilepsie, die Eltern und Angehörige an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Ebenso bereitet die Ernährung des Jugen große Schwierigkeiten.
Neben all diesen Problemen gilt es, sich in der "Welt der Behinderten" zurecht zu finden: Ein behindertengerechtes Auto muss irgendwann gekauft werden, ebenso ein Rehabuggy als der Kinderwagen zu klein wird und eine Sitzschale - eben all diese Dinge, die zum Alltag eines schwer behinderten Kindes gehören, damit es sitzen, spielen, gefüttert oder umhergefahren werden kann.
Dies alles kostet Kraft und Nerven. Besonders nagt es an der Mutter, nun nicht mehr zu den "normalen" Familien zu gehören. Zu sehen, wie sich gesunde Kinder völlig altersgerecht entwickeln, tut weh und führt das eigene, von Sorgen um das behinderte Kind geprägte Alltagsleben, noch einmal verstärkt vor Augen.
Doch der Familie gelingt es trotz aller Widrigkeiten, Julius Behinderung anzunehmen und den Kräfte zehrenden Alltag zu bewältigen - ohne dabei die Freude am (Familien-)Leben zu verlieren. Dazu gehört vor allem die Liebe aller Familienmitglieder zu Julius, aber auch die Freundinnen, die Gabriele (Mutter von Julius) durch die Frühförderstelle kennenlernt und die auch alle ein behindertes Kind haben. Mit ihnen kann sie sich austauschen, denn sie verstehen ihre Ängste und Sorgen, aber auch ihre Wut und ihre Trauer - weil sie sie selbst erlebt haben oder nach wie vor erleben.

Ein gutes Buch, das ich besonders Eltern ans Herz legen möchte, deren schwer behindertes Kind noch recht jung ist. Gut gefallen hat mir übrigens auch, dass Gabriele Noack persönliche, psychische Probleme, die ja oft in Zusammenhang mit der Geburt eines schwer behinderten Kindes auftreten können, nicht verheimlicht, sondern zeigt, dass Mütter (und natürlich auch Väter!) das Recht haben, sich Hilfe zu holen, wenn sie sie brauchen - und es auch sollten!

Hier gehts zum Buch:
https://www.amazon.de/exec/obidos/A.....4608895/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

P.S.: Seit kurzem betreibt die Autorin auch einen eigenen Blog:
www.gabrielenoack.de

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Raphael Müller, Ich fliege mit zerrissenen Flügeln
Verfasst am: Sabine @ 29.02.2016, 17:05
Hallo,

dieses Buch hat mir Userin susanne2903 empfohlen. Und ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt!
Raphael Müller schreibt hier über sich selbst und sein Schicksal. Der 14Jährige ist hochbegabt, doch sein Genie blieb viele Jahre unentdeckt - er galt als mehrfach behindert, sowohl geistig als auch körperlich. Zudem wurde er regelmäßig von epileptischen Anfällen heimgesucht.
Doch mittels Gestütztem Schreiben stellte sich heraus, dass der Junge ohne jeden Unterricht bereits lesen, schreiben und rechnen konnte.
Der Gymnasiast ist atypischer Autist und gilt als Autodidakt mit fotografischem Gedächtnis.
Gestützt auf die Hand der Mutter teilt Raphael per Computer mit, was er so denkt und was in ihm vorgeht. Das Buch enthält auch literarische Texte und Gedichte, die er selbst geschrieben hat.
Zum Schluss kommen auch noch Betreuer, Lehrer und Therapeuten von Raphael zu Wort und schildern ihre Begegnungen und ihre Zusammenarbeit mit dem begabten Jungen.
Und natürlich dürfen auch die elterlichen Stimmen nicht fehlen.

Das Buch zeigt, dass behinderten Menschen oft viel zu wenig zugetraut wird und sie von Außenstehenden unterschätzt werden.

LG
Sabine

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....8480088/rehakdasforum-21/

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Ilse Martin, Dysmelie
Verfasst am: Sabine @ 29.02.2016, 11:59
Hallo,

das Dysmelie-Handbuch von Ilse Martin ist ein schönes, solides Handbuch zum Thema Angeborene Gliedmaßenfehlbildung und nennt sich auch "Ein Hand- und Fußbuch", was ich sehr passend finde. Smile
Zum Inhalt: Nach einer Einführung zur Definition des Behinderungsbildes bei Dysmelie, geht es im Kapitel Historisches um Contergan. Danach folgen Erfahrungsberichte von Betroffenen und Elternberichte. Zum Schluss gibt es noch Infos über die Berufswahl, Hilfsmittel, Kurz-Biografien prominenter Betroffener und ein Anhang mit Adressen, Kontakten und anderen wichtigen Infos rund ums Thema Dysmelie.
Ein rundum gelungener Ratgeber für alle Betroffenen und Eltern, deren Kinder ebenfalls eine Dysmelie haben.

Das Buch ist im Homo-Mancus-Verlag Maintal erschienen und kostet 19,90 EUR.

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....1410432/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Jana, Hirschfeld, Luisas Leben
Verfasst am: Sabine @ 29.02.2016, 08:49
Hallo,

diese Biografie hat mir der Verlag zur Vorstellung vorgeschlagen. Da heute der Tag der Seltenen Erkrankungen ist, nehme ich dies zum Anlass, über dieses Buch zu berichten.
Die kleine Luisa wurde mit dem Niemann-Pick-Syndrom geboren. Sie ist entwicklungsverzögert und hat durch den Gendefekt diverse gesundheitliche Probleme, ihre Lebenserwartung ist verkürzt. Die Eltern tun nach Bekanntwerden der Erkrankung alles, um es ihrer Tochter so schön wie möglich zu machen und ihr eine schöne Kindheit mit vielen Höhepunkten zu ermöglichen. Denn Luisa hat nur ihre Kindheit, um ein ganzes Leben zu erfahren.
Weitere Infos: triga-der-verlag.de

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....8280498/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Jodi Picoult, In den Augen der anderen!
Verfasst am: Sabine @ 08.02.2016, 23:54
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Joanna 789:

Jodi Picoult: In den Augen der anderen!

Inhalt: Jacob Hunt hasst die Farbe Orange. Und er hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird. Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung. Deshalb kocht Emma, seine Mutter, montags nur grüne Speisen und dienstags rote. Und längst hat sie Jacobs Besessenheit für Kriminaltechnik akzeptiert. Doch dann wird seine Erzieherin Jess erschlagen aufgefunden, und Jacob wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt. Die mühsam erkämpfte Normalität in Emmas kleiner Familie bricht zusammen. Jacob muss sich sich vor Gericht verantworten. Alle Beweise sprechen gegen ihn. Doch Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht darum, ihren Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren - und um die Rechte von Menschen, die anders sind.

Joanna: "Es geht im Wesentlichen um den letzten Satz.. sehr interessant!!

Dabei wird das Asperger-Syndrom sehr gut beschrieben, wenn auch der Hauptdarsteller sehr schwer betroffen scheint.

Ich fürchte für Menschen die sich nicht sonderlich für diese Thematik interessieren etwas langwierig...

Ich werde es hier im Umfeld an sämtliche Freunde und Verwandte als "Pflicht"-Lektüre verteilen.. ich denke, dass dann vielen Menschen die (oft unsichtbaren) Probleme eines Asperger-Autisten klarer erscheinen!"

LG
Sabine

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Frederik Suter, der Teufelskreis des Glücks
Verfasst am: Sabine @ 12.01.2016, 10:36
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Moni.

Frederik Suter, der Teufelskreis des Glücks

Moni: "Frederik beschreibt sein Leben mit Neurofibromatose Typ II (Morbus Recklinghausen), die bei ihm im Alter von 16 Jahren ausbrach und unter anderem Ertaubung und eine schwere Gehbehinderung zur Folge hat - was ihn nicht daran hindert(e), Abitur zu machen und in England zu studieren und ein aktiver, engagierter, lebensfroher und humorvoller Mensch zu sein.
Ich kenne Frederik und seine Familie persönlich (Nachbarschaft) und war von Anfang an beeindruckt von der Offenheit, Lebensfreude und positiven Lebenseinstellung, die sie ausstrahlen.
Ich habe das Buch vor zwei Tagen zufällig im Laden entdeckt und noch nicht ausgelesen - aber was ich bisher gelesen habe, passt zu dem, wie ich Frederik und seine Familie in Natura erlebe."

LG
Sabine

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Sharon M. Draper, Mit Worten kann ich fliegen
Verfasst am: Sabine @ 12.01.2016, 10:31
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin ElaM.
Ela: "Ich bin tatsächlich zufällig auf dieses Buch in der Bücherei gestoßen. Zunächst dachte ich, es geht evtl. um ein taubstummes Kind, umso verblüffter war ich dann, dass es in dem Roman um ein Mädchen mit Zerebralparese geht."

"Mit Worten kann ich fliegen" von Sharon M. Draper

Inhalt:
Die 11 jährige Melody ist wegen ihrer Zerebralparese körperlich komplett eingeschränkt und kann nicht sprechen, ist aber geistig mehr als fit. Sie beschreibt aus der Ich-Perspektive von ihren Alltagsproblemen und Gefühlen bezüglich ihrer Familie und ihrer Umgebung. Durch einen Talker ist sie dann tatsächlich in der Lage "gehört" zu werden und schafft es durch ihre Intelligenz bis zu einem Wissenswettbewerb mit Ihren gesunden Mitschülern aus der Integrationsklasse.Aber die Reaktion des Teams und einer angeblichen Freundin ist eine andere als sie gehofft hat.
Ein Unfall reißt sie schließlich aus ihrem Schneckenhaus in dass sie sich aus Enttäuschung zurück gezogen hat

Rezension:
Ela: "Erst einmal der Hinweis, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Es ist aber auch für Erwachsene sehr gut geeignet UND für diejenigen unter euch, die selbst gehandicapt sind! Das Buch ist gut verständlich und auch nicht so extrem dick (317 Seiten).
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive der 11jährigen Melody geschrieben, die Cerebralparese (Tetraspastik,keine Sprache) hat, aber intelligent ist. Sie lebt in Amerika.
Melody will einfach gehört werden, dazu gehören, aber muss feststellen, dass dies in unserer Gesellschaft größtenteils noch nicht funktioniert.
Ein Beispiel ist ihre Teilnahme an einem Wissenswettbewerb. Zunächst glaubt keiner von ihren Klassenkameraden, noch nicht einmal der Lehrer, dass sie überhaupt in der Lage ist, daran teilzunehmen. Sie schafft es aber. Dann sieht sie sich als Teil des Teams, das Team sieht aber tatsächlich nur ihre "Sonderstellung".

Aber ich will jetzt nicht zuviel verraten, lest es selber!

Die Kritik an der Gesellschaft ist genauso deutlich wie auch die Freude über Menschen, die eben den Mensch und nicht die Behinderung sehen.
Zudem zeigt es, dass es wohl auch noch "Sonderklassen" gibt, in denen behinderte Schüler zwar abgestellt, jedoch teilweise nicht wirklich entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden (von wegen alle Behinderten sind gleich!).
Ich finde es ist ein sehr realitätsnaher Roman.

Ich habe gelacht, geweint, gehofft und diese Wut, Verzweiflung und auch Scham gespürt, die Melody bewegten.
Oft sehe ich die Dinge ja nur aus der Mama-Perspektive, aber dieser Roman hat mir eben irgendwie einen Einblick in das gegeben, wie es in meinem Sohn aussehen könnte."

LG
Sabine

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Alexandra Gaida-Steingaß, Anders als erwartet
Verfasst am: Sabine @ 23.12.2015, 18:48
Hallo,

kurz vor Weihnachten habe ich noch einen ganz besonderen Buchtipp. Ein Buch, das mich sehr berührt und beschäftigt hat.
"Anders als erwartet" schildert in 12 Interviews von besonderen Herausforderungen in der frühen Familienphase. Die Autorin hat mit Menschen gesprochen, die kurz nach der Geburt ihres Kindes bzw. in einem Fall gleich mehrerer Kinder vor teils zuvor nie gekannte Herausforderungen gestellt wurden.
Frau Gaida-Steingaß hat zum Beispiel mit einer Mutter gesprochen, die unerwartet auf natürlichem Weg mit 53 (!) Jahren schwanger wurde und deren Mann kurze Zeit nach der Geburt der Tochter an Krebs verstarb. Zu lesen sind Berichte einer Drillingsmutter oder eines Paares, dessen Baby unter massiven Anpassungsstörungen litt. In einem anderen Beitrag schildert eine Mutter ihre peripartale Depression nach der Geburt des Sohnes. Ein Familienvater erzählt vom Alltag mit seiner Frau, die nach einem Schlaganfall seit nunmehr sieben Jahren im Wachkoma liegt; die jüngste Tocher kennt die Mama nur in diesem Zustand.
Es sind Beiträge, die unter die Haut gehen und zeigen, wie das Leben "spielen" kann. So muss eine Familie die schwere Behinderung seines Kindes verkraften. In einem andern Interview verstirbt das Wunsch-Baby (mit Trisomie 18 geboren) nach nur 16 Lebenstagen.
Die Familienmitglieder erklären im Interview, wie sie ihren persönlichen Schicksalsschlag verkraftet haben oder wie sie lernten, mit den veränderten Gegebenheiten umzugehen. Manchmal kam es nach der Geburt des Babys einfach "nur etwas anders" als geplant, andere Familien mussten ihr ganzes Leben und ihren Alltag komplett umkrempeln - oft mit weitreichenden Konsequenzen.
Wut, Trauer, Angst und Hilflosigkeit kennen alle Interviewten, aber auch Hoffnung und Mut, das Schicksal anzunehmen und zu tragen.
Mir hat dieses Buch sehr viel gegeben - es zeigt deutlich, dass Glück und ein gesundes, sorgloses Leben ohne gravierende Zwischenfälle kostbare Geschenke sind. Und dass es eben doch anders kommen kann als erwartet. Niemand hat das Recht auf ein Leben nach Plan. Das wissen wir hier ja alle nur zu gut! Mir hat zudem die positive Einstellung vieler der vorgestellten Menschen und ihrer Angehörigen ganz viel Respekt eingeflöst.

Ein wunderbares Buch, das ich sehr lesenswert finde.
http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....1565126/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Magazin Momo - alles, was Kinder bewegt
Verfasst am: Sabine @ 21.12.2015, 12:55
Hallo,

die Zeitschrift Momo habe ich gerade erst kennengelernt. Sie ist ein bisschen so aufgebaut wie die "Eltern" - nur dass sich die Themen ausschließlich um Kinder mit Behinderung drehen. Denn Chefredakteurin Martina Lange ist der Meinung, dass "die Bedürfnisse der behinderten Kinder nicht in eine Rubrik eines Magazins gepresst werden sollten."

Zu den Themen der aktuellen Ausgabe zählen zum Beispiel Leben mit Down-Syndrom, Sprache und Kommunikation, die Vorstellung des Projekts Emma für Mädchen mit Handicap, bezahlbare Hilfsmittel, Migrantenfamilien mit behindertem Kind usw.

Nähere Infos bekommt ihr hier:

www.momo-magazin.de

LG
Sabine

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Hannelore Rüsch, Ein ganz besonderes Leben
Verfasst am: Sabine @ 07.12.2015, 13:15
Hallo,

Userin "Hannefloh" hat ein Buch über das Leben mit ihrem geistig behinderten Sohn Florian herausgebracht und es mir zum Lesen zugeschickt.
Florian ist das dritte Kind der Familie - ein gewünschtes Nesthäkchen. Smile
Mutter Hanne bemerkt früh, dass ihr Nesthaken irgendwie "anders" ist als ihre anderen beiden Kinder es im Baby- und Kleinkindalter waren; sehr umtriebig, ruhelos mit Konzentrationsproblemen. Trotzdem kommt er in einen "normalen" Kindergarten, wo er viele Freunde hat und es ihm gut geht. Erst zum Schuleintritt wird klar, dass Florians "Hinten-an-Sein" doch ernstere Konsequenzen nach sich zieht als gedacht. Er kann keine Regelschule besuchen, selbst für die LB-Schule reichen seine Fähigkeiten nicht aus. Die Eltern sind am Boden zerstört. Ihr Kind sieht doch ganz normal aus, man sieht ihm seine Behinderung nicht an. Und trotzdem ist Florians geistige Behinderung so ausgeprägt, dass nur eine entsprechende Förderschule für ihn in Frage kommt.
Dort blüht er aber bald auf und die Eltern sehen, dass er dort genau "richtig" ist, wie Hanne schreibt. Die Inklusionsbestrebungen steckten damals, als Florian eingeschult wurde (er ist heute im Teenageralter), noch in den Kinderschuhen - Hanne wägt aber sehr realistisch das mögliche Für und Wider dieser Beschulungsmöglichkeit für ihren Sohn ab - und kommt zu dem Schluss, dass es so wie es für Florian gelaufen ist, ein guter Weg gewesen ist. Zumal Florian durch das Engagement seiner Eltern immer Kontaktmöglicheiten zu anderen Kindern hatte - auch zu nicht behinderten Kindern, obwohl es schon immer schwieriger wurde, diese Kontakte zu halten.

Für mich als Mutter eines schwer mehrfach behinderten Kindes war es interessant zu lesen, wie Eltern mit einem mobilen, geistig behinderten Kind, dem man seine Behinderung auf den ersten Blick nicht ansieht, umgehen und welche Schwierigkeiten sich auch durch das "normale" Aussehen des Kindes ergeben. Wenn es sich dann nämlich nicht altersentsprechend verhält, müssen Eltern schnell mit Argumenten bei der Hand sein und für Klärung sorgen. Zudem braucht Florian auch als älteres Kind und Fast-Jugendlicher immer noch Beaufsichtigung und verantwortungsvolle Begleitpersonen. Für die Familie nicht immer einfach - trotzdem machen sie das beste aus der Situation und sehen dem Lebensweg ihres Sohnes gelassen entgegen. Denn auch er wird seinen Platz in der Gesellschaft finden - mit Hilfe seiner engagierten Eltern und Geschwister!

Das Buch gibts bei amazon als Taschenbuch:
http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....8803822/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Andrea Lauer, Eine Liebesgeschichte in Einfacher Sprache
Verfasst am: Sabine @ 03.11.2015, 10:43
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin "UtaH".

"Olga und Marie - Eine Liebesgeschichte in Einfacher Sprache" von Andrea Lauer

Eine Leseprobe und mehr Informationen gibt es hier:
www.naundob.de (Website - Bücher für Erwachsene in Einfacher Sprache, unter anderem für Menschen mit Lernbehinderung).

LG
Sabine

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Die kleine Hummel Bommel
Verfasst am: Sabine @ 18.08.2015, 09:54
Hallo,

ein Buchtipp von Userin "Silnaja":

Silnaja: "Die Kleine Hummel Bommel"...kennen vielleicht einige, da es bereits durch die Medien ging und momentan schon ein Kassenschlager ist.

Es ist wunderschön illustriert und die Geschichte passt auf viele unserer besonderen Kinder. Das Lied dazu (von Maite Kelly) ist zwar etwas kitschig, doch trotzdem musste ich immer wieder heulen, wenn ich es hörte und an unsere besondere Tochter dachte. (und ich bin eigentlich gar nicht sentimental)."

LG
Sabine

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Andre Bawar, Amok Baby
Verfasst am: Sabine @ 18.08.2015, 09:51
Hallo,

ein Buchtipp von User Thorsten Pietsch

Thorsten: "Hier mal ein etwas anderes Werk, m.E. der erste Kriminalroman, der sich dem Thema Geschäfte mit beeinträchtigten Kindern widmet und auf einem wahren Fall beruht:

AMOK BABY von André Bawar
240 Seiten, Emons-Verlag, 14,90 €

Opfer werden zu Tätern und Täter zu Opfern. Leider führt der Titel "Amok Baby" wenig zum Thema, doch trifft der Roman mitten ins Herz: Eine Familie mit einem behinderten Kind kämpft sich durch den deutschen Behördendschungel und ein Gesundheitssystem, das offensichtlich alle Beteiligten überfordert. Resignieren oder kämpfen? Spannend bis zum letzten Atemzug!"

LG
Sabine

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Marion Getz, Ich. Joshua. Mein Leben
Verfasst am: Sabine @ 18.08.2015, 09:31
Hallo,

hier kommt ein Buchtipp von Userin "Beatrice1967":

Titel: JOSHUA
Untertitel: Ich. Joshua. Mein Leben.
Autorin: Marion Getz
Verlag: Books on Demand, 2015
ISBN 978-3-7347-6802-6, Gebunden, mit Lesebändchen, 475 Seiten, illustriert mit s/w-Fotos aus Joshuas Leben

Preisinfo: CHF 35.90/Euro 24.99
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt/Verlagstext:
„Ich. Joshua. Mein Leben.“ erzählt den Kampf eines Kindes gegen eine todbringende Krankheit und gegen den Platz, den die Gesellschaft einem unheilbar kranken und behinderten Kind zuweist.
Im Alter von einem Jahr – er kann bereits laufen – erkrankt Joshua an einer zum Tode führenden Krankheit, für die keine Therapien vorhanden sind und die mit schwersten körperlichen Behinderungen einhergeht. Die Ärzte geben ihm eine Lebensprognose von höchstens zwei Jahren.
Diesem scheinbar unausweichlichen Weg stellt sich Joshua mit unglaublichem Mut entgegen.

Anmerkung von Bea:
"Das ist eines der herausragendsten, sensibelsten und berührendsten Bücher, die ich jemals lesen durfte - Ein Geschenk, trotz des oft schmerzlichen Inhalts.
Mit einem reichen Wortschatz, ohne jemals langweilig zu werden, und ohne dass es auf den fast 500 Seiten mehr als einen Schreibfehler gäbe, schildert Marion Getz das Leben ihres Sohnes Joshua, bei welchem im Alter von einem Jahr, nach mehreren Fehldiagnosen die Krankheit Leukodystrophie erkannt wurde. Sie schildert Erfahrungen, wie sie wohl viele Familien in ähnlicher Form machen, die aber selten so auf Papier anderen zugänglich sind.

Das Buch kann Eltern ähnlich betroffener Kinder eine Stimme geben (ob ihnen die Lektüre hilft- kann ich nicht gut beurteilen). Ihnen evtl. Tipps geben, zeigen, dass sie nicht alleine sind. Deutlich machen, dass Kinder mit Leukodystrophie nicht geistig behindert sind, dass große Weisheit in ihnen schlummern kann, dass es wichtig ist, sich dafür einzusetzen, dass sie ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen können."


LG
Sabine

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Buch über Henri
Verfasst am: kerstin1975 @ 14.05.2015, 22:41
Hallo zusammen,

auch wenn das Thema hier immer sehr kontrovers beschrochen würden, stelle ich den LINK ein.

Die Mutter hat jetzt ein Buch geschrieben.

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....3645383/rehakdasforum-21/

Ich bleibe dabei, dass ich sehr zweifle ob das alles so gut für den Jungen war.
Henri wünsche ich ein glückliches Leben und von Herzen das er wieder Ruhe findet und nicht wieder permanent in der Öffentlichkeit erscheinen muss.

Grüßle
Kerstin

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Tomaten gehören nicht auf die Augen (Bilderbuch)
Verfasst am: Sabine @ 17.03.2015, 13:53
Hallo,

hier noch ein Buchtipp von Userin "Martina Geschwisterkind":

Tomaten gehören nicht auf die Augen

"Autisten nehmen es wörtlich! In diesem Bilderbuch wird eine Alltagswelt von Autisten gezeigt. Sehr anschaulich illustriert und mit den Reimen entsteht für den Leser und Zuhörer ein neuer Blickwinkel. Die beiden Autoren sind selbst Asperger-Autisten und können sich an ihre Kinderzeit sehr gut zurückerinnern. Auf eine beeindruckende Art wird die Welt von kleinen Autisten heiter aufgezeigt. Hajo mag keine Deos und will am liebsten, dass die Welt nicht hektisch ist. Kristin lässt ihre Mitschülerinnen gern alleine Vater, Mutter, Kind spielen und sieht indes den Windböen zu. Thema: Autismus, Asperger-Syndrom, Autist, Asperger, Ausgrenzung, Integration, Toleranz, Vorurteile, Ignoranz"

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....1961679/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Arthur Fleischmann, In mir ist es laut und bunt
Verfasst am: Sabine @ 17.03.2015, 13:48
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Maxi2011:

Tanya: "Ich würde gerne das Buch "In mir ist es laut und Bunt" von Arthur Fleischmann empfehlen.
Mich haben schon die ersten 50 Seiten zum weinen gebracht, weil es wirklich so mitreißend und ehrlich geschrieben ist.

Carly wird mit einer schweren Form von Autismus geboren. Sie werde nie sprechen können und geistig auf dem Stand eines Kleinkindes bleiben, heißt es.
Keine Förderung zeigt Wirkung. Bis Carly im Alter von zehn plötzlich drei Wörter in einen Laptop tippt...

Die bewegende Geschichte einer hochintelligenten jungen Frau und ihres Vaters, der nach zehn Jahren unerwartet Zugang zu der Welt seiner Tochter findet.
Einer Welt, die für immer verschlossen schien.


Hoffe das das Buch auch andere so Berührt wie mich, da ich vieles aus dem Buch auch in meinen Sohn und unserer Geschichte wieder finde."

LG
Sabine

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Evelyne Faye, Du bist da und du bist wunderschön
Verfasst am: Sabine @ 17.03.2015, 13:43
Hallo,

hier kommt ein Buchtipp von Userin Beatrice1967:

Titel: Du bist da und du bist wunderschön
Autorin: Evelyne Faye
Illustrationen: Birgit Lang
Verlag: Dubistda, Oktober 2014
ISBN 978-3-00-047276-3, Gebunden, 60 Seiten, 25 doppelseitige farbige Illustrationen

"Du bist da" ist im Eigenverlag (dubistda Verlag) erschienen und kann auf http://www.dubistda.net für 24,90€ bestellt werden.
Es werden für Kunden aus D, AT oder CH keine Versandkosten verrechnet
Siehe auch:
http://www.dubistda.net/wordpress/p.....und-du-bist-wunderschoen/

Zum Inhalt:
DU BIST DA erzählt die Geschichte eines vermeintlich ganz normalen Ereignisses: Ein Paar erwartet ein Kind und ist sehr glücklich darüber. Die Schwangerschaft verläuft wunderbar. Das Paar macht sich liebevolle Gedanken über ihr zukünftiges Kind und über ihr neues Leben als Eltern.

Dann passiert das Unerwartete: Bei der Geburt erfahren sie, dass ihr Kind Down Syndrom hat. Die Eltern sind verzweifelt. Sie stellen sich Fragen voller Sorgen und Ängste. Ist es vorbei mit ihrem glücklichen Leben? Können sie jemals wieder sorglos sein?
Genau die Antworten, die sie brauchen, gibt ihnen ihr Kind auf eine erhellende, einfache und liebevolle Weise. Mutter und Vater erhalten eine wichtige Botschaft:
Auch wenn nicht alles nach Plan läuft, kann das Leben schön und voller Hoffnung sein.Evelyne Faye, Mutter einer Tochter mit Down Syndrom, hat dieses Buch geschrieben, um das Gesellschaftsbild vom Leben mit Menschen mit Trisomie 21 zu ändern und Betroffenen eine positive und hoffnungsvolle Botschaft zu vermitteln.
Aber dieses Buch ist nicht nur für Betroffene, sondern für alle, die sich der Vielfalt der Menschen bewusst sind und diese als Bereicherung schätzen. Ein Buch für Eltern, Kinder, Erzieher, Ärzte, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, Senioren, Denker, Freidenker, Kunstliebhaber, Liebhaber, Vorreiter, Nachfrager, junge, alte und noch nicht geborene Menschen …und für dich Emma Lou.

Die Autorin, Evelyne Faye, wurde in Paris geboren, lebt heute in Wien und ist die Mama der kleinen Emma Lou, die 2012 mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. Die Illustrationen sind von Birgit Lang , die in Hamburg studiert hat und dort nach wie vor lebt.

"Du bist da" ist mehr als eine fantasievolle Liebeserklärung an die eigene Tochter. Das Buch beschreibt Ängste, ohne Angst zu machen. Es zeigt, dass das Leben schwer und doch so einfach sein kann. Ich glaube, wir brauchen solche Bücher. Ich behaupte sogar, dieses Buch hat gefehlt. Wir brauchen so dringend Bilder, wie sie hier von Birgit Lang geschaffen wurden. Sie bewirken etwas ganz Großartiges: Die alte, verkrustete Vorstellung vom Leben mit dem Down-Syndrom abzuwerfen und ein neues, aufgeschlossenes und positives Bild zu zeigen.
Quelle:
http://blogs.stern.de/allesandereal.....alsdown/tag/down-syndrom/

Anmerkung von Bea:
"Wunderschön, zart, liebevoll, ehrlich - so empfinde ich das neue Bilderbuch, das mich tief im Herzen angerührt hat. So voller Respekt sowohl für die ersten Reaktionen der Eltern wie für das Kind. Die pastellfarbenen filigranen Illustrationen tun das Ihre dazu, dass man ganz berührt von Seite zu Seite blättert, erfreut, Emmas Bekanntschaft zu machen, mit ihr in die Welt zu tapsen. Hoffend, dass sie und alle Kinder mit Behinderung immer wieder auf Menschen treffen werden, die ihnen offen und freundlich begegnen.
Ein wichtiges Buch, das man neben frischgebackenen Eltern auch Grosseltern, Tanten und Onkeln, Paten, Nachbarn, Freunden und natürlich allen Kindern in die Hand geben kann, vor allem natürlich solchen, in deren Familie neu ein Kind mit dem Extra- Chromosom 21 gekommen ist."

LG
Sabine

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Broschüre Behindertenführerschein
Verfasst am: Sabine @ 10.12.2014, 15:26
Hallo,

Autoscout24 hat eine kostenlos erhältliche Broschüre zum Thema "Behindertenführerschein" erstellt.
Sie umfasst alle relevanten Aspekte, die vor der Anschaffung eines Behindertenführerscheins berücksichtigt werden müssen. Mit diesen Informationen soll für den Fahrschüler mit Handicap vor allem Zeit und Geld gespart werden. Hier der Link: http://themen.autoscout24.de/behindertenfuehrerschein/.
Auf dieser Seite findet der Leser außerdem drei Experteninterviews mit Fahrschulen, die sich vor allem auf Menschen mit Behinderung spezialisiert haben.

LG
Sabine

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H. Schlichting, Pflege b. Menschen mit schweren (...) Behin.
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:38
Hallo,

im verlag selbstbestimmtes leben ist ein neues Buch erschienen:
"Pflege bei Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen"

Ein fachlich anspruchsvolles Buch, das vor allem Lehrern, Ärzten, Erziehern und Therpeuten, aber auch den Eltern selbst Einblicke in die umfangreiche Pflege mehrfach behinderter Menschen bietet.
Das Buch versteht sich als Leitfaden und enthält zusätzlich Anregungen, wie zum Beispiel Pflege und Bildung zusammengehen oder Förder- und Beschäftigungsmöglichkeiten aussehen können. Es geht dabei auch um die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Verbesserung von Kommunikation und Wahrnehmung.
Diskutiert wird auch, wie sich Fürsorge und Verantwortung gestalten, wenn ein Mensch vollständig abhängig von der Pflege durch Dritte ist und wie unter diesen Umständen Intimsphäre und Selbstbestimmung gewahrt werden können.
In meinen Augen ein Buch, das Pflichtlektüre an jeder KB-Schule sein muss - und im Zuge von Inklusion wohl bald auch an vielen Regelschulen...

LG
Sabine

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Baumgärtner/Klein, Andy ist anders
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:26
Hallo,

hier noch der Vorschlag von Userin Martina (Martina Geschwisterkind) für ein Bilderbuch zum Thema "behindertes Kind":
Baumgärtner/Klein, Andy ist anders
Hier findet ihr alle Infos dazu: http://www.katzenbergverlag.de/

LG
Sabine

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Klara Westhoff, Aus dem Tagebuch einer Asperger-Mutter
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:21
Hallo,

hier ein Buchtipp von Userin Britta (B.Kant):

In Felix veritas
Aus dem Tagebuch einer Asperger-Mutter
Klara Westhoff

Inhaltsangabe: Aus dem Tagebuch einer Asperger-Mutter erzählt Klara Westhoff 18 Jahre die Geschichte einer Familie mit einem autistischen Sohn. 18 Jahre Entwicklung, 18 Jahre Freude, 18 Jahre Kampf gegen Behörden, Schule und all die, für die Autismus einfach nur ungezogenes Verhalten ist. Asperger-Eltern werden vieles wieder erkennen, vieles neu entdecken und sich über vieles mitfreuen können. Hier finden sie eine Sammlung von dem, was Asperger-Eltern und ihre Kinder ausmacht. Geschichten von Ausgrenzung und Trauer. Geschichten von Wut und Tränen. Geschichten von Liebe und Glück. Geschichten von Felix, Justus, Nils und all den anderen, für die Felix und Justus und Nils die Synonyme sind.

Britta: "Die Autorin schreibt so einiges über das, was die Familie so erlebt hat. Zum Teil echt erschreckend. Es ähnelt vielen Geschichten, die hier im Forum von anderen Eltern erzählt werden. Doch zum Glück gibt es ein Happy End. Etwas, was wir Eltern von behinderten Kindern immer wieder ersehnen."

LG
Sabine

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Hesseler/Hoche, Trollkind Lisa und die Ataxie
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:17
Hallo,

Userin Irina hat uns auf ein neuen Buch aus der Trollkind-Reihe aufmerksam gemacht: Trollkind Lisa und die Ataxie (Franziska Hoche/Doris Hesseler).
Wer mehr Infos zu dem Buch hat, kann sie hier gerne posten.

LG
Sabine

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Cornelia Hammer, Einfach sein - Wege aus der Anstrengung
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:13
Hallo,

hier noch eine Buchvorstellung von Userin Beatrice:

Titel: EINFACH SEIN - Wege aus der Anstrengung
Untertitel: Eine Einladung für Menschen, die in der (Psycho-)Onkologie, in der Palliativversorgung oder im Hospiz arbeiten, hauptberuflich oder ehrenamtlich
Autorin: Cornelia Hammer
ISBN : 978-3-9815880-1-9
14,90 EUR

Anmerkungen von Beatrice: "Ursprünglich, wie im Untertitel vermerkt, wurde dieses kleine, wunderschön gestaltete Büchlein für jene Personen geschrieben, die in einem Hospiz arbeiten. Die mit schwierigen Themen konfrontiert sind, oft am Limit sind.
Dies trifft jedoch auch ganz besonders für Eltern zu, die ein schwerbehindertes oder schwerkrankes Kind zu Hause betreuen. Auch sie kommen an Grenzen, fühlen sich innen oder aussen beengt, angespannt oder ängstlich, leiden an Verspannungen und Schmerzen. Und sie finden kaum Zeit, ausserhalb Entspannung für sich zu suchen.
Mit diesen einfachen Übungen, die in diesem Büchlein vorgestellt werden, erhalten sie einen echten Rettungsanker, der sich in kleinen Pausen finden lässt. Es sind Übungen, die man überall praktizieren kann - die rasch und nachhaltig lockern, einfach gut tun, einen sich selbst wieder fühlen lassen.

Folgende Praktiken werden in ihrer Wirkungsweise vorgestellt:
- Herzhaft gähnen
- Seufzen
- Schnauben wie ein Pferd
- Arme schwingen
- sich räkeln
- Summen
- Atem-Wahrnehmung, einfache Atemübungen
- Jiggeln (Wippen)
- die wohltuende Wirkung eines Nickerchens
- Wertschätzung für sich selbst empfinden
- Wohl-Wünschen (sich selbst alles Gute wünschen)
- Meditationen
- Dankbarkeit - die guten Dinge des Tages aufschreiben
- Atemresonanz - auch mit dem Partner, dem Kind

Manche der Übungen kann man auch mit dem Kind oder den gesunden Geschwistern machen, auch ihnen werden sie Wohlbefinden oder einfach Spaß bereiten.
Ein Büchlein, das ich wirklich allen Eltern empfehlen kann, ganz besonders den Eltern pflege-und betreuungsintensiver Kinder.
Die Broschüre kann sowohl von Einzelnen genutzt werden als auch von Teams, die neue Wege der Stressbewältigung finden möchten."

LG
Sabine

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Jaqueline Kauer, Samus ganzer Stolz
Verfasst am: Sabine @ 13.11.2014, 13:01
Hallo,

hier ein Buchtipp von Userin Beatrice zum Thema "kreisrunder Haarausfall bei Kinder". Das Bilderbuch eignet sich gut zum Vorstellen und Vermitteln des Krankheitsbildes.

Titel: Samu's ganzer Stolz
Untertitel: Ich bin anders. Na und?
ISBN : 978-3-906234-13-7
20,00 EUR

Zum Inhalt: "Samu ist nicht nur hübsch, sondern auch clever und charmant. Er ist der schönste Igeljunge weit und breit und seine wunderschönen, glänzenden Stacheln sind sein größter Stolz. Eines morgens findet er jedoch ein paar Stacheln in seinem weichen Moosbett. Und leider bleibt es nicht nur bei ein paar wenigen. Nein, gleich haufenweise fallen ihm die Stacheln aus.
Samu traut sich nicht mehr unter seine Igelfreunde und versteckt sich. Auch am Abend, dem Fest der Verliebten, verkriecht er sich traurig in seinem Haus. Wer will schon einen Igelmann ohne Stacheln. Das sieht fürchterlich aus. Aber jemand ganz besonderes sieht in dem hübschen Igeljungen noch ganz viel mehr, das wunderschön ist. Dieser Jemand sieht Samu. Samu ohne Stacheln..."

Die Autorin Jacqueline Kauer ist selber Mutter eines betroffenen, 7 Jahre alten Sohnes. Da sie kein vergleichbares Buch im Handel fand, um ihren Sohn zu ermutigen, schrieb sie es kurzerhand selber.

LG
Sabine

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M. Wolters, Besonders normal - Wie Inkl. gelebt werden kann
Verfasst am: Sabine @ 24.10.2014, 10:40
Hallo,

dieses Buch wurde mir als Rezensionsex. zugesandt mit der Bitte um Veröffentlichung bei REHAkids. Ich habe es gerade durchgelesen und bin wirklich begeistert!

Das Buch schildert - sorgfältig recherchiert, ohne Scheuklappen und mit in meinen Augen großem Sachverstand - wie und wo Inklusion bereits gelingt, wo es noch hakt und wann Inklusion an Grenzen stößt.
Minka Wolters hat Familien, in denen ein behindertes Kind lebt, porträtiert, ihr Leben beschrieben und aufgezeigt, inwieweit Inklusion bereits in den familiären Alltag, aber auch in Kindergarten und Schule sowie in der Freizeit Einzug gehalten hat.
Zu Wort kommen in weiteren Kapiteln Lehrer, Therapeuten, Betreuer und Assistenten, aber auch die behinderten Menschen selbst. Sie erzählen von ihrem Alltag, von Projekten, ihrer Wohnsituation und wie sie es geschafft haben, so zu leben wie sie es heute tun - zum Beispiel mit einem Betreuer, anderen behinderten Menschen oder sogar allein.
Berufliche Perspektiven werden beleuchtet, Schwierigkeiten geschildert, aber auch von großartigen Erfolgen berichtet.

Schön finde ich, dass hier Behinderung weder verniedlicht noch verharmlost wird und auch Familien zu Wort kommen, in denen ein schwer behindertes oder stark verhaltensauffälliges Kind lebt.
Sehr gut gefallen hat mir auch der unverstellte Blick auf Menschen mit Down Syndrom, ihren Stärken und Schwächen. Schwierigkeiten im Zusammenleben werden nicht verschwiegen - also auch ein erfrischend ehrliches Buch!
Den beiden zuletzt geschriebenen Sätzen im Klappentext kann ich mich daher nur anschließen: "Es geht um Wut, um Verzweiflung und um die große Freude über winzige Erfolge. Ein einfühlsam geschriebenes Buch, das zahlreiche neue Impulse liefert - für ein vielfältiges gemeinsames Miteinander."

LG
Sabine

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Sarah Flade: Kunst von Menschen im Autismus-Spektrum
Verfasst am: Sabine @ 22.10.2014, 08:45
Hallo,

hier mal ein ganz neuer Ansatz, um zu zeigen, wie kreativ und vielseitig Menschen mit autistischen Störungen sein können. Dazu hat die Autorin Sarah Flade ein Buch herausgebracht.

Sarah Flade: Kunst von Menschen im Autismus-Spektrum
(AUTISMUS 28)
ISBN 978-3-89693-617-2 (09/2014)
187 Seiten, 30 Abb., 20,6 x 14,5 cm, Ebr., EUR 24,00

Der herausgebende Verlag schreibt dazu: "Menschen im Autismus-Spektrum als Künstler? Mit dem Projekt akku e.V. – Autismus, Kunst und Kultur, betrat Autismus Deutschland e.V. Neuland. Start war die Ausstellung Ich sehe was, was du nicht siehst, welche die Werke von Künstlerinnen und Künstlern im Autismus-Spektrum in der Documenta-Halle in Kassel erstmalig bundesweit und im größeren Rahmen präsentierte.
Wie der Titel der Ausstellung verrät, ist es das Ziel, die Öffentlichkeit für die Ausdrucksweise von Menschen im Autismus-Spektrum zu sensibilisieren und Denkanstöße zur Existenz einer Kunst und Kultur von Menschen im Autismus-Spektrum zu geben (...).
Die kunstwissenschaftliche Perspektive beschäftigt sich damit, wie die Kunstwerke von Menschen im Autismus-Spektrum auf den Betrachter wirken können (...)."

LG
Sabine

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Hartmann Rechtsanwälte, Zu Hause gut versorgt - Leitfaden
Verfasst am: Sabine @ 08.09.2014, 12:23
Hallo,

Die Praxis Rechtsanwälte Hartmann hat einen Leitfaden herausgegeben, der sich insbesonderen an Eltern behinderter Kinder, Betreuer und Selbsthilfegruppen wendet.
"Zu Hause gut versorgt" ist ein auch für Nichtjuristen in verständlicher Form geschriebenes Buch, in dem rechtliche Grundlagen der nicht-ärztlichen ambulanten Leistungen in der GKV dargestellt werden. Mit Hilfe des Leitfadens können Eltern und Betreuer die oft abenteuerlichen Argumente der GKVs für eine Ablehnung entkräften bzw. auf deren Richtigkeit überprüfen. Neben den Grundlagen der Hilfs- und Heilmittelversorgung sowie der häuslichen Krankenpflege findet der Leser auch Grundzüge der Gesetzlichen Pflegevers. vor.
Daneben gibt es im Buch Formulierungshilfen für Widersprüche und Klageverfahren vor den Sozialgerichten

Falls ihr ein Exemplar erwerben wollt, könnt ihr es zum Selbstkostenpreis von 9,95 EUR pro Leitfaden über www.hartmann-rechtsanwaelte.de beziehen.

LG
Sabine

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Comic einer Asperger Autistin
Verfasst am: Sabine @ 21.08.2014, 09:39
Hallo,

Userin Judi möchte auf den Comic einer Asperger-Autistin hinweisen:

Die ersten vier Kapitel davon kann man online lesen
http://www.fuchskind.de/galerie/sch.....chattenspringer/aspie.php

Das komplette Comicbuch (fünf Kapitel) gibts hier:
https://www.paninicomics.de/-i10410.html

LG
Sabine

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Martina Hela, mit Baby im Elektrorolli
Verfasst am: Sabine @ 21.08.2014, 09:34
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin UtaH.

Uta: "Pfingsten durfte ich eine Lesung von Martina Hela erleben: "Mit Baby im Elektrorolli" und bin sehr schwer beeindruckt von dieser Frau und ihrer Geschichte.

http://www.agspak-buecher.de/Martin.....la-Mit-Baby-im-Elektrolli

Auch wenn es sich hier nicht um die Erfahrungen mit einem behinderten Kind handelt, sondern um die Erfahrung einer sehr schwer behinderten Mutter, finde ich dieses Buch für dieses Forum vorstellenswert, da es sehr viele Eltern gibt, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen.

Martina Hela hat mich sehr beeindruckt. Sie ist eine sehr starke, mutige Frau, die dank persönlicher Assistenz selbständig leben kann. Sie hat ihr eigenes Kommunikationssystem entwickelt und war mutig genug, ihr Kind trotz ihrer eigenen Behinderung selbst zu erziehen und bei sich aufwachsen zu lassen.

Ein Buch das Mut macht, den eigenen Kindern was zuzutrauen und Hoffnung auf eine Zukunft für die eigenen Kinder gibt."

LG
Sabine

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Buch: Die vielen Farben des Autismus
Verfasst am: Engrid @ 24.07.2014, 08:15
Hallo,

Es gibt ein neues Buch, dem Inhaltsverzeichnis und Klappentext nach klingt es recht vielversprechend. Hat es jemand von Euch schon mal (an-)gelesen?

http://www.kohlhammer.de/wms/instan.....elen-Farben-des-Autismus/

Grüße

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Bücher über Kinder mit Krebserkrankung und mehr
Verfasst am: FelicitasA @ 16.05.2014, 19:52
Guten Abend,
Diese Liste habe ich gerade gefunden.
Eine Bücherliste mit Büchern über Kinder, welche ihre Erkrankungen besiegen können, aber auch lernen, mit ihrer Krankheit zu Recht zu kommen.
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=44592
Vielleicht braucht man das irgendwann mal... Um Kindern Mut zu machen, oder aber, einfach weil man selbst einen Funken Hoffnung sucht, wenn man die Diagnose "Krebs" oder irgendeine andere schreckliche erhält... Die Diagnosen zu erhalten, ist sicher eine schreckliche Sache. Ich finde es aber tapfer und Mutig, die Geschichten, die erlebten Geschichten als Mutter, Vater oder selbstbetroffener nieder zu schreiben.
LG

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Daniela Schreiter, "Schattenspringer"
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 10:14
Hallo,

hier ein Buchvorschlag von Userin "MartinaSoPäd":

Daniela Schreiter, "Schattenspringer"

Martina: "Daniela Schreiter, Comic-Zeichnerin, Autorin und Illustratorin aus Berlin, beschreibt in ihrer ersten Graphic Novel Schattenspringer unterhaltsam, authentisch und berührend ihre Kindheit und Jugend. Schon als kleines Mädchen verhielt Daniela sich anders als andere Kinder ihres Alters – unverständlich für ihre Umwelt, bis bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde." (Quelle: http://mycomicsde.blogspot.de/2014/.....wie-es-ist-anders-zu.html)

Nun hat sie ihre "Schattenspringer"-Comics als Buch herausgebracht. Ich kenne die Comics (zum Teil) aus dem Netz, das Buch selbst hab ich noch nicht gesehen, aber die Comics, die ich kenne sind sehr empfehlenswert."

LG
Sabine

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Jana Frey, der verlorene Blick - ein Mädchen erblindet
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 10:12
Hallo,

dies ist ein Buchtipp von Userin "eli19".
Eli: "Ein sehr schönes Buch, das ein wenig das Leben beschreibt und die Probleme, die auf einen zukommen, wenn man erblindet."

LG
Sabine

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Raquel J. Palacio, Wunder
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 10:09
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin "Silke Be".

Silke: "Es geht um einen Jungen mit einem "besonderen" Gesicht, vor allem aber um seine Gedanken und die Empfindungen und Gefühle aller Menschen, die mit ihm leben oder ihn kennen lernen. Die "Geschwister-Problematik" ist total intensiv dargestellt, es geht um Stigmatisierung, Elternliebe und "erwünschtes" Verhalten... Sind jede Menge Themen in Form eines Romans angesprochen. Zum Weinen und auch zum Lachen.
Ich finde das Buch absolut empfehlenswert."

LG
Sabine

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Helga Kroner, Max, Lena und das Baumhaus
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 10:07
Hallo,

hier noch mal eine Buchvorstellung zum Thema "Frühförderung" von Userin "beatrice1967".
Es ist ein Buch für die ganze Familie: Der 8-jährige Max hat eine kleine Schwester, die viel zu früh geboren wurde und damit das Familienleben ziemlich durcheinander wirbelt.
Wie übersteht Max diese Zeit? Und was kann ihm dabei helfen?
Das Buch erzählt von Angst und schwierigen Situationen, von Mut und Vertrauen.
Im Anschluss an die Vorlesegeschichte gibt es Fragen und Antworten rund um die Frühförderung sowie Beispiele aus der Praxis und Berichte von Eltern.
Empfohlen von VIFF - Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung.

LG
Sabine

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Christoph Schwyzer, Jakob und der Wolkendeckelvogel
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 10:03
Hallo,

hier eine Buchvorstellung eines Vaters, dessen Sohn eine Genmutation hat. Vorgestellt von Userin "beatrice1967".

Was der Vater beim Hüten seines Sohnes erlebt, verwirrt ihn:
Jakob scheut sich, seinen eigenen Bauchnabel anzuschauen. Er hat Angst vor Delphinen, ob in einem Tierlexikon oder in Form eines Luftballons. Beim Anfassen von Tomaten und Gurken muss er sich übergeben. Jakob redet auch als Fünfjähriger noch nicht, er trägt Windeln, ringt im Park dem Alkoholiker ein Lächeln ab. Sieht Jakob in der Bahnhofshalle die feuerrote Kehrmaschine, kennt seine Freude keine Grenzen. Stürzt er beim Laufen, so weint er nie. Am Morgen, nach dem Erwachen, reisst er im Schlafzimmer aus lauter Freude die Vorhänge herunter. Oder dreht sich mit ausgebreiteten Armen im Kreis. Er liebt Lastwagen und Autos über alles, und also auch das stundenlange Stehen an Strassenkreuzungen.
Was ihn beschäftigt, zeichnet er mit seinen Händen in die Luft, macht dazu Geräusche, die hin und wieder an Worte erinnern.
Die wildesten Katzen hören auf seine Stimme und liegen ihm zu Füssen.
Jakobs Verhalten ist für den Vater immer wieder Rätsel und Geheimnis

Schon wenige Monate nach der Geburt wird die Ärztin sagen, etwas stimme nicht, Jakobs Kopf sei zu klein. Drei Jahre später die Diagnose: terminale Deletion 13q, eine seltene Genmutation, die genauso rätselhaft tönt, wie sie sich die ganze Zeit zuvor schon geäussert hat. Mit seiner Eigenwilligkeit führt das Kind den Vater mitten ins Leben – und oft dorthin, wohin er nicht will.
Ja, Jakob, sagt der Vater eines Tages zu seinem Sohn, so, wie du bist, ist es gut: Du bist meine Leiter zum Himmel!

Die Texte von Christoph Schwyzer umfassen die ersten fünf Lebensjahre von Jakob. Sie schliessen sich zu einem ergreifenden,
in unzähligen Farben leuchtenden Porträt seines Sohnes zusammen. Sie folgen aber auch der Spur, wie sich zwei Menschen,
die sich gegenseitig nicht ausgesucht haben, sondern einander geschenkt wurden, in ihrer Eigenart verstehen und lieben
lernen. Ein Buch, das sich nicht scheut, von Widersprüchen und von Verzweiflung zu erzählen. Ein Buch auch, das sich dem
Geheimnis eines Menschen nähert, ohne es je lüften zu wollen.
Und ein Geschenk an die Mutter, die Tag für Tag für Jakob da ist.

In seinem Buch fängt Christoph Schwyzer Momente im Alltag mit Jakob ein – einem Kind, bei dem sich erst Monate nach der Geburt herausstellen wird, dass es geistig behindert ist. Die Texte, knapp in der Sprache, reich an Geschichten, öffnen Räume und Welten, ohne die Verzweiflung zu verheimlichen. Sie folgen der Spur von Vater und Sohn und zeigen, wie sich zwei Menschen, die sich nicht ausgesucht haben, verstehen und lieben lernen.

LG
Sabine

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Kathrin Schrocke, Freak City
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 09:59
Hallo,

und noch eine Jugendbuchvorstellung von Userin "else":

Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist...

LG
Sabine

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Sally Nicholson, Wie man Unsterblich wird
Verfasst am: Sabine @ 08.04.2014, 09:58
Hallo,

hier kommt eine Jugendbuchvorstellung von Userin "Else":

Sam ist elf und hat Leukämie. Seine Beobachtungen und Gedanken hält er in einem Tagebuch fest – mit dem wissenschaftlichen Vorsatz, sein Sterben für die Nachwelt zu dokumentieren. Sogar für die schwierige Frage, wie er den Moment seines Todes darstellen soll, hat er eine Lösung parat: einen Fragebogen für seine Eltern. Doch bevor es so weit ist, will er sein Leben in vollen Zügen genießen. Zusammen mit seinem ebenfalls krebskranken Freund Felix erstellt er eine Liste mit Dingen, die er unbedingt noch erleben will: einen Weltrekord aufstellen. Teenager sein. In einem Luftschiff fahren. Und tatsächlich gelingt es den beiden, die Liste auf höchst originelle Weise abzuarbeiten.

LG
Sabine

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Romanempfehlung: Schwarzweiß hat viele Farben
Verfasst am: Sabi73 @ 02.04.2014, 14:23
Hallo zusammen,

Heute ist übrigens Weltautismustag...

Ich wollte Euch einen Roman empfehlen, den ich gerade lese: "Schwarzweiß hat viele Farben" von einer Autorin namens Kathryn Erskine, es handelt von einem zehnjährigem Mädchen mit Asperger, kurz gesagt, davon wie sie die Welt sieht und ich finde, es ist wunderbar geschrieben.

Die Autorin hat dafür den National Book Award 2012 bekommen. Ich bin auf das Buch durch eine Empfehlung in der Brigitte Embarassed gestoßen und wollte es Euch nicht vorenthalten.

Liebe Grüße
Sabi73

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Sebastian Willing, Bea geht - Ein Abschied auf Raten
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:45
Hallo,

hier noch ein sehr berührendes Buch, das mehrere Abschiede von geliebten Menschen beschreibt:

S. Willing, Bea geht - Ein Abschied auf Raten

Infos:
http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....2241394/rehakdasforum-21/

LG
Sabine

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Doro May, Meine besondere Tochter
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:40
Hallo,

hier eine Buchvorstellung von Userin Marielouisa:

Doro May, Meine besondere Tochter

Marielouisa: "In dem Buch beschreibt die Autorin das Leben mit ihrer Tochter Tina, die mit Trisomie 21 und anderen "Zugaben" geboren wurde und dadurch stark beeinträchtigt ist. Durch ihre lebhaften und anschaulichen Berichte verschafft sie einen guten Einblick in den die angenehmen und die unangenehmen Aspekte im Alltag mit einem behinderten Kind. Ihre eigenen Emotionen verpackt sie trocken, ironisch und witzig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Mir ist die Autorin auch persönlich bekannt und ich kann sie nur empfehlen."

LG
Sabine

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Engelbracht/Hauser, Mitten in Hamburg - die Alsterdorfer An.
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:36
Hallo,

auf dieses Buch hat uns Userin ulrikez aufmerksam gemacht:

Mitten in Hamburg - die Alsterdorfer Anstalten

Auszug aus der amazon-Beschreibung:
"Die Zeit von 1945 bis 1979 gilt in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wie den Alsterdorfer Anstalten als Zeit des Schweigens über die Vergangenheit, des Stillstands und der Verwahrung hinter Mauern. Wie viel Gewalt und Zwang prägten diesen Alltag? Wie war das Leben in dieser ''Welt in der Welt'' wirklich, bis 1979 die Zustände in den Alsterdorfer Anstalten bundesweit zum Thema wurden und Reformen und letztlich die Auflösung der Anstalt auslösten? Eine beeindruckende, spannende Geschichtserzählung über eine fast vergessene und doch so nahe Zeit. Viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, vor allem auch Menschen mit Behinderung, kommen zu Wort."

LG
Sabine

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Bilderbuch, Alina und die Farben
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:24
Hallo,

hier ein Bilderbuch-Tipp, um Kindern zu verdeutlichen, was es bedeutet, blind oder stark sehbehindert zu sein.

Das Buch heißt "Alina und die Farben"

Zum Inhalt: »Was sind denn eigentlich Farben?« Mit dieser Frage überrascht Alina ihren Freund Pauli. Der kennt seine blinde Freundin sehr genau und weiß, dass sie vieles spüren und erfühlen kann, was sehende Menschen mit ihren Augen wahrnehmen. Deshalb erklärt er Alina fantasievoll und auf sensible Weise, wie die Farben sind.
So kann sie sich vorstellen, was »Rot« bedeutet, wie sehende Menschen die Farbe »Blau« empfinden oder was »bunt« ist...

LG
Sabine

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Andrea B., Erinnerungen an ein viel zu kurzes Leben
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:19
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Vivien und Jette:

Andrea B. " Erinnerungen an ein viel zu kurzes Leben."

Vivien: "Es handelt von einem Mädchen, das mit fünfzehn an Mukoviszidose verstorben ist. Das Buch ist von ihrer Mutter geschrieben und wie ich finde sehr schön und liebevoll. Es beschreibt zudem den Kampf mit einem schwer kranken Kind zu DDR Zeiten. Die Mutter möchte auch mit ihrem Buch auf das "Loslassen" aufmerksam machen.
Ich kenne und kannte beide auch persönlich. Wir wohnten damals im selben Haus. Man hat sozusagen am Leid teilgenommen. Vielleicht ist es für einige im Forum sehr lesenswert."

LG
Sabine

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Bilderbuch, Schmetterlingsbrief (E/D)
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:09
Hallo,

eine Buchvorstellung von Userin Beatrice1967:

Thema: Wenn ein "besonderes" Kind stirbt

ZWEISPRACHIGES BILDERBUCH (ENGLISCH UND DEUTSCH)
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Titel: Butterfly Letter/ Schmetterlingsbrief
Untertitel: A Tale about Life after Life/ Ein Märchen über das Leben nach dem Leben
Text und Illustrationen: Regina Föger (Sozialpädagogin)
Verlag: Reginabooks, August 2011
ISBN 978-1-4771-0882-6, Softcover, 41 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo: € 19.00 plus Porto (für die Schweiz 5 Euro)

Erhältlich via:
http://reginasbooks.wordpress.com/

Anmerkung von Bea:

Einem Raupenpaar wird das lang ersehnte Baby geschenkt. Die Freude ist gross. Das Raupenbaby Tami aber ist anders. Statt 3 Rückenpunkten hat es nur 2. Es ist ein besonderes Kind, es braucht länger zum Lernen und Sprechen kann es nicht so gut. Aber es ist ein sonniges Wesen, das alle gerne haben. Auch wenn es nicht so gross wird, wie die andern Raupenkinder, es geht mit ihnen zur Schule.
Eines Tages aber wird die kleine Tami krank und verpuppt sich viel zu früh.
Die Trauer um den Verlust ist gross, aber dann schreibt Tami einen ganz besonderen Schmetterlingsbrief voller Trost...

Ein einfühlsames Kinder- und auch Elternbuch für all jene, deren besonderes Kind die Erde verlassen hat.

Regina Föger schrieb dieses Buch, nachdem im Freundeskreis ein Kind mit Trisomie 21 verstorben war und sie ein Buch für die Geschwister, damals leider noch vergeblich, suchte. Mit dem Resultat, dass jetzt weitere trauernde Familien und Freunde eines besonderen, verstorbenen Kindes ein liebevoll und tröstend gestaltetes Büchlein bekommen können.

Aus der Rezension von Helga Klotz, Obfrau des Vereins Down-Syndrom Tirol:
In einer sehr liebevoll gestalteten Geschichte beschreibt die Autorin den Prozess, den Eltern vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ankommen ihres Kindes durchlaufen. Die Freude der Eltern auf die Geburt ihres Kindes, ihre Reaktion auf das Anderssein, die ersten Eindrücke, die nicht selten mit Schuldgefühlen einhergehen, spiegeln sich in dieser Bildgeschichte wieder.
Auch der Integrationsgedanke wird in dieser Geschichte als eine Selbstverständlichkeit beschrieben. Berechtigte und unberechtigte Ängste und Fragen, die sich Eltern eines “anderen” Kindes stellen, finden ebenso Platz wie der Gedanke an das Loslassen, an den Tod.

LG
Sabine

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Tatjana Kreidler/Ulrike Eichin, Der Hund an meiner Seite
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:05
Hallo,

eine detaillierte Vorstellung von Userin Beatrice1967:

Titel: Der Hund an meiner Seite
Untertitel: Wie VITA-Assitenzhunde helfen und Lebensfreude schenken
Herausgeberinnen: Tatjana Kreidler und Ulrike Eichin
Verlag : Kosmos, Oktober 2012
ISBN : 978-3-440-13250-0, Gebunden, 296 Seiten, zahlreiche farbige und beeindruckende Fotos

Preisinfo : 19,99 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 28,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel oder direkt bei VITA e.V.
http://www.vita-assistenzhunde.de/aktuelles/438

Zu diesem Buch:

Das Handy klingelt und die Golden-Retriever-Hündin Jessie bringt es zu Janina, die im Rollstuhl sitzt. Die muskelkranke Nina kann sich kaum noch bewegen, doch Emily, das schwarze Labrador-Mädchen, zeigt ihr jeden Tag von neuem wie spannend und bunt das Leben ist.

Und der temperamentvolle Jonas holt für seinen Tobias das Dummy „am Ende der Welt“. Jessie, Emily und Jonas sind VITA-Assistenzhunde – Helfer, Freunde und Seelentröster auf vier Pfoten, die „ihre Menschen“ überall hin begleiten und mit ihnen zu einem Team zusammengewachsen sind.
Es sind solche berührenden Momente, die einen inne halten lassen. Wertvolle Augenblicke, Situationen, Ereignisse, emotionale Höhen und Tiefen, die es verdienen, festgehalten zu werden.
In den letzten Monaten haben Tatjana Kreidler und Ulrike Eichin (ZDF-Fernsehredakteurin, Journalisten, Psychologin und langjährige Freundin) 12 Jahre VITA Revue passieren lassen und Tatjanas eigene Geschichte und die des Vereins reflektiert. Begegnungen, die sie prägten, die weitreichenden Entscheidungen, die es zu treffen galt, die Verantwortung für all die Menschen und die Hunde.

Das Buch, das dabei in vielen Nachtschichten und stundenlangen Gesprächen entstand, ist Tatjanas Hündin Mighty gewidmet. Sie war es, die sie erdete, ihr immer wieder den Weg wies und die Kraft zum Weitermachen gab - gemeinsam mit all den anderen vierbeinigen Therapeuten, die Menschen, die sich für VITA engagieren, und vor allem die glücklichen Teams, machen ihr stets von Neuem klar: Diese Arbeit ist zutiefst sinnvoll und wichtig.

Das Buch erzählt aus dem Leben von Tatjana Kreidler für VITA und davon, wie viel Zeit, Wissen, Empathie, Fingerspitzengefühl, Respekt, Wertschätzung, Geduld und Emotion für diese Arbeit nötig ist. Sehr persönliche Reportagen berichten über die Schicksale der Menschen, für die ein Assistenzhund alles verändert, die Ausbildung der Hunde und die Zusammenführung der Teams. Es gibt Einblicke in die Ausbildungsmethoden von Tatjana Kreidler. Schilderungen der Teammitglieder und ihrer Familien vermitteln ein lebendiges Bild von der innigen und beglückenden Beziehung zu einem VITA-Assistenzhund.
In Kooperation mit dem Kosmos-Verlag kann das Buch "Der Hund an meiner Seite – Wie VITA-Assistenzhunde helfen und Lebensfreude schenken" bei VITA bezogen werden. Unterstützt von dem Verlag geht ein Teil der über VITA verkauften Bücher zu Gunsten des Vereins.

Tatjana Kreidler bringt ihren Hunden Erstaunliches bei: Türen aufmachen, Handys apportieren, Waschmaschinen leeren, Lichtschalter betätigen, am Rollstuhl laufen, Hilfe holen. Die Diplom-Sozialpädagogin und Senior-Instructor bildet Retriever und teils auch Labradore zu Assistenzhunden, sogenannten Behindertenbegleithunden, aus. Bis zur Herausgabe des Buches anno 2012 wurden von Tatjana Kreidler und ihren Mitarbeitern schon 30 Helfer auf vier Pfoten mit ihren menschlichen Teampartnern auf einen gemeinsamen Lebensweg geschickt. Im Buch werden die Voraussetzungen, Ausbildung sowie kleine und große Wunder beschrieben, die VITA-Hunde bei „ihren“ Menschen bewirken.

Tatjana Kreidler hat VITA e.V. im Jahr 2000 gegründet, einen gemeinnützigen Verein, der Assistenzhunde für Menschen mit Behinderung ausbildet. Zahlreiche Förderer und Prominente, u.a. die Schweizer A-Kader-Reiterin Elizabeth Eversfield oder Musical-Star Bernie Blanks oder die Aktion "Ein Herz für Kinder" unterstützen VITA.. Ko-Autorin Ulrike Eichin ist Journalistin, Psychologin und arbeitet als Fernsehredakteurin. http://www.vita-assistenzhunde.de

LG
Sabine

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Dr. Frank Grossmann, So wie Du und ich
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 10:02
Hallo,

hier eine detaillierte Vorstellung von Userin Beatrice1967:

Titel: So wie Du und ich
Untertitel: Cubas fantastische Reise zu den Seltenen Krankheiten dieser Welt
Idee und Text: Dr. Frank Grossmann
Illustration: Florian Jacot
Verlag : Bohem Press, September 2013
ISBN : 978-3-85581-531-9, Gebunden, 44 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo : 10,00 Eur[D] / 10,00 Eur[A] / 10,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Warum es dieses Buch braucht:

Millionen Kinder leiden weltweit an einer «Seltenen Krankheit» und dem fehlenden Wissen über diese Krankheiten. Damit verbunden sind Ausgrenzung und Isolation, die sich auch in der Familie niederschlagen. Nur wenige Menschen kennen diese Krankheiten oder das damit verbundene Leid. Wir vermitteln mit diesem Buch Wissen und Verständnis für betroffene Kinder. Diese erfahren mehr über die eigene Krankheit und auch die von anderen seltenen Krankheiten betroffenen Kindern. Das schafft Vertrauen und macht Lebensmut. Gesunde Kinder und Jugendliche lernen Seltene Krankheiten kennen und verbessern ihre soziale Kompetenz. Unsere Geschichten öffnen Herzen.

Inhaltsbeschreibung von Bea:

Hündchen Cuba macht sich von der Schweiz aus auf eine Reise und fliegt mit dem Heissluftballon. Leider hat Cuba dann eine Panne und sie landet, schön weich zum Glück auf dem flauschig weichen Bauch eines Riesenotters. Als sich Ups, der Riesenotter vorstellt und sagt, was er für ein Tier ist, kann Cuba das zuerst nicht glauben. Sie hat Otter schon in Büchern gesehen und weiss, dass diese kleine braune Nasen haben. Ups aber hat eine grosse, schwarze Nase. Cuba muss lachen, sie meint, der Otter scherze nur.
Später erfährt Cuba von Ups Mutter, dass Ups schon ein Otter ist, doch er hat einen Immundefekt und der ist schuld, dass er diese seltsame Nase hat. Abgesehen von der Nase ist Ups aber ein richtiger Otter und ein echt lieber Kerl. Zusammen mit Ups reist Cuba weiter in andere Länder und überall treffen sie auf Tiere, die etwas anders sind, als ihre Artsgenossen. Jedes von ihnen hat eine seltene Krankheit. Und jedes dieser Tiere erhält von Cuba und Ups eine schwarze, grosse Nase als Zeichen, dass sie alle zusammengehören und Freunde sind.... Und dass sie zusammenhalten.
Trotz des "ernsten" Themas ist "So wie Du und ich" ein fröhliches und verspieltes Buch.
Es gibt einen Sachteil, der die erwähnten Krankheiten näher erklärt. In diesem Buch kommen folgende seltene Krankheiten zur Sprache:
Angeborener Immundefekt (SCID), Myasthenie, Mukoviszidose, Moyamoya-Syndrom, Glasknochenkrankheit, Schmetterlingsflechte (Lupus), Ichtyose, Sklerodermie, Amyloidose, Hämophilie und Narkolepsie.

Pressetext:

Das Kinderbuch beschreibt 11 Seltene Krankheiten und dies durch einfache Comics und Bildsprache. Verpackt sind diese in einer lustigen und lebensbejahenden Story und zusätzlichen, erklärenden Textboxen zu jeder Krankheit. Jedes Tier symbolisiert eine andere Seltene Krankheit und erzählt eine eigene Geschichte. Diese zu erzählen ist pädagogisch der ideale Weg, um Kinder zu faszinieren und etwas zu vermitteln. Dies tut unser Hündchen Cuba gemeinsam mit Ups dem Otter und anderen lustigen Comic-Artisten. Jede Geschichte ist lebensnah, regt zum nachdenken an und ist einzigartig. Dr. Maria Furtwängler, die bekannte Philanthropin und Schauspielerin hat die Buchpatenschaft mit ihrer Widmung übernommen.

LG
Sabine

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Anonyma, Plötzlich ein Sorgenkind
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 09:57
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin "Saskia und a.":

Anonyma
Plötzlich ein Sorgenkind
- Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie -

Saskia: "Das Buch beschreibt aus der Sicht der Mutter, wie die Tochter (ab Kleinkindalter fremdbetreut, Eltern beide berufstätig, die vielzitierte Mittelschicht, Akademiker) in der Grundschule versagt und an ADS leidet, verursacht wohl durch permanente Reizüberflutung/fehlende Ruhe ect.
Sehr interessant und bietet auch Diskussionspotenzial, weil wenn es so wäre wären doch wohl die halbe Schülerschaft in den GS ADS-gefährdet."

LG
Sabine

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Wie mein Kind lernt zurecht zu kommen
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 09:52
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Sigrid S.:

Alltagsfähigkeiten
Wie mein Kind lernt zurecht zu kommen
Ein Ratgeber für Eltern und Erzieher
ISBN 978-3-925698-22-4
Deutsche Version

Beschreibung:

In der englischsprachigen Originalausgabe hat dieser praktische Ratgeber mit seinen nützlichen Tipps und Hilfen bereits vielen Eltern von Kindern mit "special needs" geholfen.
Die vorliegende Deutsche Ausgabe basiert auf der überarbeiteten u aktualisierten dritten Auflage von Steps to Independence u behandelt auf verständliche Weise eine große Anzahl von möglichen Problemfeldern.
Das Erlernen von Alltagsfähigkeiten wird ihrem Kind helfen, sich besser zurecht zu finden
Einstieg für Eltern u Erzieher, nachvollziehbare Anleitungen, die wirklich jeder selbst in der Praxis umsetzen kann, dieses Buch wird ihnen helfen, die Möglichkeiten ihres,Kindes in den grundlegenden Bereichen des täglichen Lebens auszuschöpfen,
Lehrer, Eltern und Erzieher finden wirklich sinvolle Tipps zur Förderung von Fähigkeiten, die im Alltag eine bedeutende Rolle spielen.

LG
Sabine

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Voll doof tot zu sein, wenn alle traurig sind
Verfasst am: Sabine @ 06.01.2014, 09:50
Hallo,

der Titel des hier vorgestellten Buches lautet tatsächlich:

"Voll doof tot zu sein, wenn alle traurig sind..."

Userin Sabine-BB dazu: "Der Titel eines Buches zu dem ich keinerlei Bezug hab, außer, das ich es gelesen habe.
Ein beeindruckendes Buch, das reinweg über reale Erlebnisse und reale Menschen und Sternenkinder geschrieben wurde.
ich bin mir sicher, es könnte dem einen oder anderen hier weiterhelfen."

Vorstellungstext bei Amazon:

Niemand mag es sich vorstellen und doch passiert es jeden Tag: Ein Kind stirbt aufgrund einer Krankheit, durch einen Unfall oder es hat sich entschieden, freiwillig aus dieser Welt zu gehen.
Wie geht man mit solch einem Verlust um? Wie geht das Leben danach weiter? Worin findet man Trost?
Dieses Buch erzählt die Geschichten verschiedener Menschen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen müssen.
Und obwohl jeder Einzelne den Verlust des Kindes auf seine Weise verarbeitet, haben alle eines gemeinsam: Es gibt Momente in ihrem Leben, in denen sie Zeichen erhalten, mit denen ihre Kinder ihnen signalisieren: Ich bin dir nahe.
Was für einige Menschen als purer Zufall abgetan wird, sind für die verwaisten Mütter und Väter spürbare Beweise, dass der Tod des eigenen Kindes nicht das Ende seiner Existenz bedeutet.
Schonungslos und mit viel Gefühl geschrieben, gehen die Berichte unter die Haut, sie berühren und lehren eines: Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können.
Der gesamte Erlös aus den Buchverkäufen wird gemeinnützig gespendet. Informationen hierzu siehe www.whispervonsoul.blogspot.de/

LG
Sabine

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Einander verstehen lernen – Praxisbuch Autismus
Verfasst am: anamor78 @ 22.10.2013, 22:19
Einander verstehen lernen – Ein Praxisbuch für Menschen mit und ohne Austismus - endlich erhältlich!!

In mehr als 15 Jahren haben Angela Hallbauer und Claudio Castañeda reichhaltige Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Autismus sowie deren Umfeld sammeln können. Wer in diesem Buch die eine Methode oder den einen Ansatz sucht, wird nicht fündig werden. Vielmehr bietet dieses Buch ein Repertoire an Methoden, Vorgehensweisen und Ideen, aus dem die Leserschaft zahlreiche Anregungen ziehen kann. Das Buch stellt mit den Comic Strip Conversations (Gray 1994), den Social Stories™ (Gray 2005) und den Alternativenübersichten – Contingency Maps (Brown/Mirenda 2006) Praxis erprobte Medien und Ideen vor. Neue Erkenntnisse aus der Forschung über Autismus, wie z. B. der Begri der Kontextblindheit (Vermeulen 2009), bereichern dieses Buch ebenso wie der ausgiebige Blick in den „pädagogischen Werkzeugkoffer” der beiden Autoren.
Besonders zum iPad werden zahlreiche, nachahmenswerte Ideen aufgezeigt und geeignete Applikationen vorgestellt.
Das Buch bringt Theorie und Praxis in einer leicht verständlichen Weise nahe und ist wahrscheinlich mehr als eine unterhaltsame Fachlektüre.
Vielleicht ist es ein erster Schritt, EINANDER besser VERSTEHEN zu LERNEN … und dabei auch noch Spaß zu haben.


http://shop.strato.de/epages/643566.....roducts/978-3-9810885-1-9

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Schirmer, Brita (Hrsg.): Buchstäblich und wort-wörtlich
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:41
Hallo,

für Eltern autistischer Kinder sicher interessant. Das Buch ist gerade erst erschienen.

LG
Sabine

Schirmer, Brita (Hrsg.): Buchstäblich und wort-wörtlich, oder: Die Welt der hochgeklappten Gehsteige. Konkretismus in Psychologie, Psychopathologie und Psycholinguistik mit besonderer Berücksichtigung von Autismus-Spektrums-Störungen
(AUTISMUS 26)
ISBN 978-3-89693-592-2 (07/2013)
220 Seiten, 10 Abb., Ebr., EUR 26,00 / SFr 45,60

Thema dieses Buches ist der Konkretismus, wie er in der Psychologie und Psychiatrie verstanden wird. Er ist ein Phänomen menschlicher Wahrnehmungsverarbeitung, ein Haften am Konkreten, das insbesondere im sprachlichen Bereich zu erstaunlichen Missverständnissen führen kann. Nicht selten erinnert es uns dann an die Geschichten von Till Eulenspiegel. Wenn eine Lehrerin zu einer Kindergruppe sagt: „Oh, ich sehe schon unseren Bus! Schnell, macht ein bisschen Ballett!“ und ein Kind beginnt zu tanzen, anstatt rascher zu laufen, führt das im günstigsten Fall zu Heiterkeit.
Doch wie kommt es zu dieser konkretistischen Interpretation? Sechs Autorinnen und Autoren nähern sich diesem Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, u.a. auch aufgrund eigener Erfahrungen damit. Dies ermöglicht eine differenzierte Betrachtungsweise und vermeidet vorschnelle Bewertungen, wie gut oder schlecht, richtig oder falsch. Einige Aspekte menschlicher Informationsverarbeitung werden vielmehr mit ihren Vor- und Nachteilen dargestellt und ganz explizit am Beispiel der konkretistischen Informationsverarbeitung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung erläutert.

Inhalt:

BRITA SCHIRMER: Vorwort
CONSTANZE VORWERG: Konkretismus in der Sprachverarbeitung: Wörtliche Interpretationen nichtwörtlich gemeinter Sprache
BRITA SCHIRMER: Konkretismus – Hirnforschung – Autismus
MAREIKE ALTGASSEN: Kontextunabhängige Zeicheninterpretation und zentrale Kohärenz
KARLA SCHNEIDER: Autismus und Abstraktion
CHRISTINE PREIßMANN: Konkretes Wortverständnis
REINHARD KRÜGER: Der Wald und die Bäume: Das Verhältnis von Konkretismus und Generalisierung in den Bildern des autistischen Malers Gregory L. Blackstock

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Maryanne Becker, Klänge aus dem Schneckenhaus
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:22
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Irina Haun:

Irina: "Ich hätte da ein Buch zum Thema CI
"Klänge aus dem Schneckenhaus "
geschrieben von Maryanne Becker
Im Buch werden 10 Ci Träger untreschiellichsten Alter vorgestellt."

LG
Sabine

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Kostbare Zeit - Was Eltern erleben, wenn ihr Kind stirbt
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:18
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Stanze:

Stanze: "Im Rahmen meiner Fortbildung bekam ich folgendes Buch in die Hände. Frisch erschienen. Sehr bewegende Berichte, eine wissenschaftliche Reflektion und ein ausführliches Vorwort der Seelsorger, welche auch uns seit Jahren begleiten und die ich in meiner Fortbildung als " Lehrmeister" kennen lernte."

Kostbare Zeit - Was Eltern erleben, wenn ihr Kind stirbt: Elterninterviews, Praxisberichte und eine wissenschaftliche Reflexion von Kerstin Lammer [Evangelische Hochschulschriften Freiburg] [Gebundene Ausgabe]
Hildegard Bargenda (Autor), Kerstin Lammer (Autor), Jens Terjung (Hg.) (Autor)

LG
Sabine

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Fulvio Ervas, Wenn ich dich umarme, hab ich keine Angst
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:15
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Isabell C.:

Isabell: "Ich möchte den anderen Usern gerne ein Buch vorstellen, dass mich beim Lesen unglaublich gefesselt hat.

"Wenn ich dich umarme, hab keine Angst" ist die wahre Geschichte eines Vaters, der Zugang zu seinem autistischen Sohn sucht. Der Autor des Buches ist Fulvio Ervas und das Buch ist erschienen im Diogenes-Verlag.

Nun kurz zum Inhalt:
Ein Vater und sein autistischer 17jähriger Sohn erleben gemeinsam ein Abenteuer, das so wunderbar, schwierig und unvorhersehbar ist wie der Junge selbst.
Ihre Reise beginnt lange vor dem Aufbruch, sie beginnt mit der Diagnose: "Ihr Kind ist wahrscheinlich autistisch". Jahre später fahren Franco und sein Sohn Andrea mit dem Motorrad quer durch den amerikanischen Kontinent. Ein Abenteuer, dass durch kontrastreiche äußere und innere Landschaften führt und Vater und Sohn einander näherbringt.

Das Buch ist wunderbar einfühlsam geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen."

LG
Sabine

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Martin Pistorius, Als ich unsichtbar war
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:09
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Sigrid S:

Verlag Bastei Lübbe
Autor Martin Pistorius
Titel Als ich unsichtbar war
Die Welt aus Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntod galt

Erfahrungsbuch

Sigrid: "Martin ist 12 Jahre als ihn eine rätselhafte Krankheit befällt
Er verliert seine Sprache, die Kontrolle über seinen Körper, ist nach wenigen Monaten völlig hilflos. Die Aerzte sagen seinen Eltern, er werde für immer schwerstbehindert bleiben.
Was niemand ahnt: Im Konkon seines Körpers verbirgt sich ein schrittweise erwachender Geist und eine zutiefst bewegende Seele.
Martin Pistourius erzählt bewegend und absolut authentisch, was ihm in den elf Jahren der Hilflosigkeit am Leben erhalten hat."


Zitat Sunday times: "Tief berührend und an manchen Stellen absolut schockierend - Wie Schmetterlinge und Taucherglocke, aber mit Happy End!"

LG
Sabine

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S. Zinkernagel, Wer nur auf die Löcher starrt, ...
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 14:03
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Nicole14467:

Nicole: "ich habe gesehen, dass dieses Buch noch nicht bei den Buchtipps gelistet ist. Es ist "Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse" von Sabine Zinkernagel:
http://www.neufeld-verlag.de/de/wer.....t-verpasst-den-kaese.html

Ich habe die Autorin letztens persönlich getroffen, wir hatten eine Lesung bei uns in der Kirchengemeinde. Sie selbst ist Pfarrersfrau und ist mit zwei behinderten Söhnen gesegnet. In dem Buch hat sie sich auf sehr humorvolle Art und Weise mit ihrem Schicksal auseinandergesetzt. Dazwischen gibt es immer mal wieder Briefe an den "lieben Gott". Wirklich sehr amüsant und erfrischend geschrieben. Ich denke, das Buch würde vielen Eltern hier auch gefallen!"

LG
Sabine

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Nora Raleigh Baskin: „Jason und Phoenixbird“
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 13:40
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin alexE:

Nora Raleigh Baskin: „Jason und Phoenixbird“

Wie gehen Behinderte mit der Liebe um? Wie nähern sie sich einander? Welche Hindernisse müssen sie überwinden? Wie wird ihre Liebe von der Gesellschaft akzeptiert?
Die Antwort richtet sich jeweils nach der Art und dem Grad der Behinderung. Bei den gesichteten Büchern sind mir zwei Romane über die Liebe untergekommen, die unterschiedlicher nicht sein können. „Jason und Phoenixbird“ von Nora Raleigh Baskin ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, und zwar nicht, weil es um einen behinderten Jungen geht. Die Art und Weise, wie der autistische Jason seine Geschichte erzählt, ist so intensiv und aufwühlend, das man nach der Lektüre erst einmal wieder zu Atem kommen muss. Möglicherweise liegt das an der Erzählperspektive. Ein Autist lebt in seiner eigenen Welt, und diese Welt schildert uns Jason. Eine Welt, die nicht die des Lesers ist, betrachtet mit der Selbstverständlichkeit eines Menschen, der in dieser Welt zu Hause ist – ein hochspannender Ausgangspunkt. Aber Jason ist eben nicht immer bzw. nicht nur in seiner Welt heimisch. Er gehört ja auch zu unserer, muss sich also auch mit unseren Regeln vertraut machen. Muss sich anpassen. Und das ist für ihn so schwer wie für unsereins die Ersteigung des Mount Everest.
Er kennt die Regeln, die sozialen Gepflogenheiten, aber er begreift sie nicht, oder zumindest nur ungenügend. Und wenn er von diesen Situationen erzählt, hält er uns, den „Normalen“, einen Spiegel vor:
„Jetzt sprach meine Großmutter sogar noch lauter, was die Leute immer taten, wenn sie glaubten, ich würde nicht zuhören. Das wusste ich. Aber ich hörte jedes Mal zu, ich hatte nur nichts zu sagen. ... Ich musste etwas sagen, egal wie schwierig es war. Wenn dich jemand fragt, musst du etwas antworten, besonders, wenn die Frage noch einmal wiederholt wird. ... Ich hatte gelernt, wenn ich mich lange genug auf meinen Mund konzentriere, schaffte ich es, dass die richtigen Worte herauskamen. Zumindest ein richtiges Wort. Aber die meisten Menschen warten nicht lange genug auf die richtigen Worte ...“
Jason spricht nicht viel, macht bei Stress komische Geräusche und seine Hände flattern. Den Gürtel schnallt er viel zu eng, weil er ansonsten Angst hätte auseinanderzufallen. Aber er kann schreiben. Er schreibt Geschichten und stellt sie auf die Internetseite seiner Schule. Eines Tages bekommt er eine Mail von Phoenixbird, einem Mädchen aus Texas, die sich von da an via e-mail regelmäßig mit Jason über Literatur unterhält. Und wenn Jason schreibt, merkt kein Mensch, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Eines Tages allerdings begegnen sich Jason und Phoenixbird, und die rosa Seifenblase zerplatzt.
Der Roman ist an Realitätsnähe kaum noch zu überbieten. Schonungslos ist das Wort, das mir spontan einfällt, so abgedroschen es auch ist. Aber hier trifft es wirklich auf den Punkt.


Nora Raleigh Baskin: Jason und Phoenixbird. Aus dem Amerikanischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Hildesheim: Gerstenberg 2010. 191 Seiten. 13,90 €. Ab 13.

LG
Sabine

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Alison McGhee: „Falling Boy“ (Jugendbuch)
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 13:39
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin alexE:

Alison McGhee: „Falling Boy“ (Jugendbuch)

Beim Jugendbuch war ich neugierig, ob ich Romane finden würde, die literarisch über ein reines Problembuch hinausgehen. Und das habe ich! Eine Entdeckung dieser Art war „Falling Boy“. Zap, der Typ mit dem langen Pferdeschwanz, der das Gebäck und die Brote in der Bäckerei seines Vaters verkauft, hält Joseph, den Jungen im Rollstuhl, für einen Helden. Er habe seine Mutter vor einem Schicksal bewahrt, schlimmer als der Tod. Und geflogen sei er. Und Enzo, das Bienenkind, das merkwürdige Mädchen, glaubt ihm. Fast manisch hält sie an dem Bild fest, klickt immer wieder auf ihren Kuli, den sie dabei auf Joseph richtet, als wolle sie ihn bannen. Was sind das für merkwürdige Figuren? Grotesk, skurril, völlig rätselhaft. Irgendwie gaga, alle drei. Aus keinem wird man richtig schlau. Man ahnt: Zap und Enzo, die haben irgendwas miteinander zu tun, so giftig, wie die zwei miteinander umgehen. Aber was ist mit Joseph? Was ist wirklich mit ihm passiert? Wie ist er dem Tod von der Schippe gesprungen? Ist er tatsächlich geflogen?
Das Buch ist einfach atemberaubend, weil es ein tragisches Schicksal mit einer wirklich originellen und sehr poetisch geschriebenen Geschichte verbindet. Und außerdem hat die Autorin mit Enzo, dieser widerborstigen Göre, eine Figur erschaffen, die nichts unausgesprochen lässt. Feingefühl ist nämlich ein Fremdwort für sie. Und das tut so gut.
Im zeitgenössischen Sprachgebrauch scheut man sich nämlich, das Kind beim Namen zu nennen. Behinderte werden da oft zu „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“. Gleichzeitig ist jeder, der irgendein Gebrechen hat, gleich schwerbehindert. Aus irgendeinem Grund wird die Realität verzerrt. Einerseits will man niemanden verletzen, niemandem auf den Fuß treten. Andererseits glaubt man wohl, einem mit einem Handicap Gestraften besonders dann gerecht zu werden, wenn man die Sache möglichst tragisch darstellt. Als „Insider“ kann ich da oft nur den Kopf schütteln. Aber vielleicht liegt genau da der Hase im Pfeffer: Menschen, die außen vor bleiben, also keine Erfahrung mit Behinderten haben, wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Alison McGhee: Falling Boy. Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann. München: Hanser 2009. 191 Seiten. 14,90 €. Ab 13.

LG
Sabine

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Doris Meißner-Johannknecht & M. Kemmler: Ein Geburtstag
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 13:37
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin alexE:

Doris Meißner-Johannknecht: „Ein Geburtstag“ (Bilderbuch)

Mein Liebling unter den Bilderbüchern ist eins, das ich nicht zur Hand nehmen kann, ohne zu heulen. Das gebe ich gern zu, denn in diesem Fall ist meine Rührseligkeit ein Kompliment für das Buch. Was in „Ein Geburtstag“ passiert, ist – inhaltlich, gestalterisch und rezeptiv – ganz erstaunlich. Zu einem Text von Doris Meißner-Johannknecht hat die Künstlerin Melanie Kemmler oft menschenleere Bilder gemalt, die dennoch in ihrer Abfolge, in der Veränderung, die sich von einem zum anderen Bild vollziehen, ungeheuer spannungsgeladen sind. Die Bilder, die sich über jeweils eine Doppelseite erstrecken und fast den gesamten Raum des Betrachters einnehmen, werden von kurzen Texten begleitet, manchmal nur von zwei Zeilen. Den Bildern haftet etwas Abwartendes, eine erwartungsvolle Atmosphäre an. Und es geht auch ums Warten: Um das Warten eines Jungen auf seinen Zwilling, der anlässlich des gemeinsamen Geburtstags nach Hause kommt. Er erinnert sich, erzählt, was er alles für seinen Bruder vorbereitet, wie er ihm eine Freude machen will, wie sehr er sich selbst freut, den anderen – der offensichtlich in einem Heim lebt – wiederzusehen. Er beschreibt, dass es für den Bruder kein neues Fahrrad geben wird, keinen Freudentanz um den Geburtstagstisch. Nicht einmal die Kerzen ausblasen kann er. Er kann nur da liegen, wie ein Baby, versteht nur die einfachsten Babyspiele. Und dann kommt die entscheidende Frage, eine Frage, die sich viele Mütter, Väter, Brüder und Schwestern behinderter Menschen stellen: Warum du? Warum nicht ich? Und zum Schluss: „Und doch bin ich glücklich, dass es dich gibt“ unter dem Bild der beiden Brüder, so ähnlich und doch so verschieden.
Hier geht es nicht mehr um das Kennenlernen einer bestimmten Beeinträchtigung, nicht mehr um das Werben um Toleranz und Nachsicht. Hier geht es nur noch um die Befindlichkeit eines Betroffenen, um den Schmerz, der einen jeden Tag, jede Stunde, jede Minute durchdringt, egal, wie normal das Leben auch erscheinen mag. Autorin und Illustratorin wollen emotionalisieren, wollen klare und tiefe Gefühle darstellen, und sie meistern dieses gefährliche, weil oft ins Pathos abrutschende Anliegen bravourös. „Ein Geburtstag“ ist ein Erlebnis, das mir noch lange nicht aus dem Herzen gehen wird.

Doris Meißner-Johannknecht & Melanie Kemmler: Ein Geburtstag. Zürich: Bajazzo 2007. 26 Seiten. 14,90 €. Ab 6.

LG
Sabine

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Gregoire Solotareff, „Rollstiefelchen“ (Bilderbuch)
Verfasst am: Sabine @ 02.09.2013, 13:32
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin alexE:

Gregoire Solotareff, „Rollstiefelchen“ (Bilderbuch)

Gregoire Solotareff hat die ganz entzückende Geschichte vom „Rollstiefelchen“ gemalt. Rollstiefelchen ist ein Hase, der nicht laufen kann, und weil er nicht wie ein Kleinkind überall hingetragen werden will, hat ihm sein Vater Stiefel mit Rollen daran gebastelt. (Hier eröffnet sich eine große Wahrheit, die oft unbemerkt bleibt: Väter körperbehinderter Kinder erweisen sich als pfiffige und einfallsreiche Bastler. Was wären wir, die Mütter, nur ohne sie?) Eines Tages wagt sich Rollstiefelchen weit weg von zu Hause, zieht die Stiefel aus, weil sie drücken, und schläft ein. Beim Aufwachen steht ihm ein großer, dummer Bär gegenüber, der, weil er noch nie einen Hasen mit Rollstiefeln gesehen hat, die Stiefel einfach den Berg hinunterschmeißt. Im Folgenden packt ihn das schlechte Gewissen, und er hilft dem Häschen, nach Hause zu kommen. Der erste Schritt ist gemacht. Als der Brummbär dem Kleinen auch noch das Leben rettet, geht es Meister Petz so gut wie noch nie zuvor. Er hat gelernt, wie schön und befriedigend es ist, jemand anderem zu helfen.
Solotareff erzählt seine Geschichte mit reduzierten Mitteln. Seine Bilder sind Farbe und Fläche. Kein Detail lenkt von dem eigentlichen Motiv ab, von der Stimmung, dem Gefühl, das dort im Bild gerade passiert. Dabei vermeidet er jegliches Pathos, obwohl einem der kleine Hase, der sich kriechend nach Hause schleppen muss, abgrundtief leid tut. Und wenn zum Schluss der Bär glücklich auf dem Rücken liegt, muss man einfach nur grinsen und denkt: Du dummer Kerl. – Tja, wenn das im Leben auch so einfach wäre. Wenn sich die vielen dummen Kerle auch so leicht bekehren ließen wie der Bär in dieser Geschichte ...

Gregoire Solotareff: Rollstiefelchen. Frankfurt: Moritz Verlag 2000. 40 Seiten. 13,80 €. Ab 4.

LG
Sabine

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Sandra Werner-K., Kopf hoch, kleiner Bär! (Bilderbuch)
Verfasst am: Sabine @ 31.08.2013, 15:25
Hallo,

das im Titel genannte Buch wurde vom Deutschen Kinderschutzbund herausgegeben und kann auch nur dort bestellt werden: 06233-299090 (Frau Rita Reisinger).
Die Autorin hat auch das Buch "Ich bin auch noch da!" verfasst, das sich um die Befindlichkeiten von Plums Schwester Pulma dreht.
In dem Buch "Kopf hoch, kleiner Bär!" kommt der körperbehinderte Plum selbst zu Wort. Plum ist ein Schulkind und von Geburt an körperbehindert, er braucht einen Rollstuhl. Er hadert mit seinem Schicksal, glaubt, dass nur ihm Missgeschicke passieren, weil er auf einen Rollstuhl angewiesen ist und die anderen in seinem Umfeld nicht. Da erscheint ihm im Traum ein kleiner Bär, der ihm anhand der Handicaps anderer Tiere erklärt, wie man sein Schicksal annehmen kann und damit umgehen lernt.

Ein schön gezeichnetes Bilderbuch, aber genau wie schon das Buch "Ich bin auch noch da!" eher etwas für Vorschul- und Grundschulkinder.
Ich würde es auch Grundschulkindern zum Lesen empfehlen, die selbst eine körperliche Einschränkung haben und oft mit ihrem Schicksal hadern.

LG
Sabine

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Sandra Werner-K., Ich bin auch noch da! (Bilderbuch)
Verfasst am: Sabine @ 31.08.2013, 15:10
Hallo,

das im Titel genannte Buch wurde vom Deutschen Kinderschutzbund herausgegeben und kann auch nur dort bestellt werden: 06233-299090 (Frau Rita Reisinger).
Das hübsch gemalte Bilderbuch handelt von Bärenkind Pulma, dessen kleiner Bruder Plum mit einer Körperbehinderung geboren wurde und im Rollstuhl sitzen muss. Pulma fühlt sich oft zurückgesetzt und nicht beachtet, weil die Eltern sich sehr um Plum kümmern müssen. Sie beschließt daher, gemeinsam mit ihrem Teddy zu verschwinden und geht in den Wald. Dort schläft sie ein und muss sich im Traum von ihrem Teddy die Leviten lesen lassen, denn der ist der Meinung, dass sich die Eltern sehr wohl auch um Pulma kümmern würden und auch Plum sehr an seiner Schwester hängt und gerne mit ihr spielt.
Als schließlich der Vater Pulma im Wald findet, fängt die kleine Bärin an zu weinen und schildert ihm ihr Leid. Sie beschließen beide, dass die Familie künftig mehr aufeinander achten wird. Als Hilfestellung dient dabei ein kleines Kästchen mit zwei kleinen farbigen Schubladen, das der Vater seiner Tochter schenkt. Wenn Pulma glücklich ist, darf sie eine Buchecker in die grüne Schublade stecken, wenn sie traurig ist, wird eine Buchecker in die rote gelegt. Vater und Mutter schauen dann abends gemeinsam mit der Tochter ins Kästchen, um zu schauen, wie es Pulma geht - sie reden bei Traurigkeit miteinander und versuchen gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen.

Ein schön geschriebenes Buch, aber für Kindergartenkinder finde ich es vom Verstehen her fast schon zu schwer. Es eignet sich eher für Vorschulkinder sowie Erst- und Zweitklässler zum Vorlesen und selbst lesen. Sehr schön wird die Thematik aufgegriffen, wie sich Geschwisterkinder oft fühlen, wenn sie eine Schwester oder einen Bruder mit Behinderung bekommen. Es wird aber auch nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, damit jeder in der Familie zu seinem Recht kommt.

LG
Sabine

P.S.: In dem Buch "Kopf hoch, kleiner Bär!" kommt der körperbehinderte Plum selbst zu Wort!

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Daniel Meyer/Lars Amend, Dieses bescheuerte Herz
Verfasst am: Petra43 @ 26.08.2013, 10:41
Da bin ich über einen Fernsehbericht drüber gestolpert.

Ein Journalist, der einem Jungen seine Wünsche erfüllt. Daniel ist 16 und schwer herzkrank. Ich weiß noch nicht, ob ich das Buch lesen werde, aber bestellen werde ich mir das. Der Autor hat sich mit dem Jungen befreundet, ist ein großer Bruder für ihn geworden.

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....0513326/rehakdasforum-21/

Kennt das hier vielleicht wer?

Ich hoffe, ich bin in der richtigen Sparte gelandet.

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Sandra Roth, Lotta Wundertüte
Verfasst am: Sabine @ 19.08.2013, 22:11
Hallo,

vor wenigen Tagen ist ein neues Buch zum Thema "Leben mit einem behinderten Kind" beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Es heißt "Lotta Wundertüte - unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl". Geschrieben wurde es von Sandra Roth. Die freie Autorin hat unter anderem Politik studiert und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Aufgrund unserer ähnlichen Berufe war ich neugierig auf das Buch, obwohl der Titel erst falsche Assoziationen in mir weckte. Ich dachte anfangs, es würde um ein behindertes Kind gehen, das im Rollstuhl sitzt, aber gleichzeitig Bobbycar fahren kann. Embarassed Nach über zehn Jahren REHAkids weiß ich, dass dies durchaus möglich ist.
Tatsächlich ist der Inhalt des Buches aber ein ganz anderer und Lotta, die Tochter der Autorin, ist weit davon entfernt, Bobbycar zu fahren oder selbstständig einen Rolli zu steuern. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch, wie ihr gut situiertes und behütetes Familienleben, zu dem auch schon der zweijährige Sohn Ben gehört, durch die Geburt ihrer Tochter durcheinander gewirbelt wird.
Im 9. Schwangerschaftsmonat wird festgestellt, dass Lotta eine Malformation der Vena Galeni hat, eine der Hauptadern im Gehirn. Diese Malformation kann unterschiedlichste Auswirkungen haben - manche Kinder tragen kaum Schäden davon, andere versterben bereits nach der Geburt. Die unbeschwerte Schwangerschaft ist nach der Diagnose mit einem Schlag vorbei, die werdende Mutter muss ins Krankenhaus und zahlreiche Untersuchungen über sich ergehen lassen ohne zu wissen, wie es nach der Geburt um ihr Kind stehen wird.
Doch Lotta kämpft sich ins Leben, übersteht auch die dringend notwendige OP direkt nach der Geburt. Die Freude der Eltern ist groß - Lotta hat es geschafft! Doch der Preis scheint hoch, denn Lotta entwickelt sich nicht normal. Die Ärzte stellen bald eine schwere cerebrale Bewegungsstörung fest - schnell wird klar, dass sich das Baby nicht normal entwickeln wird - kein Sitzen, Krabbeln oder gar Laufen.
Nach einiger Zeit treten zusätzlich schwere epileptische Anfälle auf, die ein normales Familienleben oft unmöglich machen. Mit drei Jahren hat Lotta schließlich genau die Hilfsmittel, die viele von uns hier ja auch nur zu gut kennen: Reha-Buggy und Sitzschale.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es gut erzählt ist und tatsächlich sehr nüchtern schildert, wie es sich anfühlt, wenn das Wunschkind behindert zur Welt kommt, nicht "normal" ist und man plötzlich mit einem Leben konfrontiert wird, das man bis vor kurzem nur aus der Ferne kannte. In vielem fühlte ich mich zehn Jahre zurück versetzt, denn viele Fragen und Sorgen, die die Autorin immer wieder umtreiben, haben auch mich in Jan-Pauls Baby- und Kleinkinderzeit beschäftigt und berührt. Oft habe ich aber auch gedacht: Das haben wir alles schon hinter uns! Viele Fragen, die sich die Autorin stellt, diskutiere ich nicht mehr. In manchen Dingen bin ich tatsächlich schon "weiter", abgeklärter oder vielleicht auch einfach abgebrühter? Wie auch immer man diesen Zustand nennen soll. Es ist halt doch etwas anderes, wenn das behinderte Kind schon älter, vieles bereits hinter einem liegt und vieles auch schon vorgezeichnet ist.
Beim Lesen hatte ich auch das Gefühl, manches ist schwerer, wenn schon ein gesundes Geschwisterkind da ist, welches das "normale" Leben ja weiterhin einfordert. Das hatten wir ja alles nicht. JP war unser erstes Kind und durch die schwere Behinderung ergaben sich keine Kontakte zu anderen Eltern mit gesunden Kindern. Insofern waren wir zwar Eltern und doch irgendwie nicht... Confused Hier hat die Mutter bereits ein "normales" Mutterleben gehabt und noch dazu eins, das heute von vielen gut situierten, gut ausgebildeten Müttern und ihren Familien geführt wird.
Durch die Geburt ihrer behinderten Tochter wird der Autorin erst so manche Oberflächlichkeit bewusst - ob Dinkelkekse oder Butterkekse, Markenkleidung oder Discounterware, Frühenglisch oder Chinesisch für die Kleinsten, ein neuer Bugaboo-Kinderwagen, wenn das zweite Kind kommt oder tut es noch der alte? In hippen Szenevierteln deutscher Großstädte, wo solche Fragen in aller Ernsthaftigkeit diskutiert werden, fällt es sicher noch schwerer, mit einem Reha-Buggy durch die Straßen zu schieben und ein angesagtes Szene-Cafe zu betreten - keine Frage! Beim Lesen habe ich daher oft gedacht: In dieser Hinsicht hatten wir es einfacher. Wir wohnten damals zwar in Berlin, aber der Prenzlauer Berg war 2001 noch nicht hip, die "Latte-Macciato-Mütter" von heute hingen noch an der Uni rum und machten Party. Viele Erfahrungen aus dem persönlichen Umfeld der Autorin - Mitleid, Wegschauen, Verlegenheit, Befangenheit - haben wir damals nicht gemacht. Und darüber bin ich sehr froh! Neben all der Sorgen und Probleme, die in den ersten Jahren mit einem schwer behinderten Kind das Familienleben belasten, stelle ich mir das Leben in einem Szene-Viertel, wo sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird, noch kräftezehrernder vor.
Daher regt das Buch auch sehr zum Diskutieren und Nachdenken an - zumal auch ganz aktuelle Fragen zu PID und Inklusion angesprochen werden.
Insgesamt ein sehr gelungenes, aber auch streitbares Buch - ich könnte mir vorstellen, dass es besonders unter Eltern mit behinderten Kinden kontrovers diskutiert werden wird. Daher würde ich mich freuen, wenn viele von euch das Buch lesen und wir hier gemeinsam darüber diskutieren können. Razz
Auf Norderney habe ich es in der Buchhandlung zwischen anderen Neuerscheinungen liegen sehen - gut sichtbar platziert! Vielleicht wird es ja helfen, das Thema "behindertes Kind" in der Öffentlichkeit etwas präsenter zu machen.

LG
Sabine

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Inci Auth, "Sind die Knöpfe spitz?" (Userin shone)
Verfasst am: Margarete @ 21.05.2013, 17:16
Hallo zusammen,
ich habe gerade das Buch „Sind die Knöpfe spitz?“ unseres Forumsmitglieds shone http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....t=178&highlight=shone gelesen und möchte es Euch empfehlen.
Es ist ein Erfahrungsbericht einer Mutter deren herzkrankes Kind schon seit seiner Geburt schwer zu kämpfen hatte.
Schon recht früh bemerkt die Mutter, dass ihr Kind noch weitere Probleme hat. Es spricht nicht, verhält sich irgendwie seltsam. Im 5. Lebensjahr erhält Dennis die Diagnose „Autismus“
Inci ( ihr richtiger Name) sucht Hilfe für sich und ihr Kind und findet sie im TEACCH-Ansatz.
Obwohl ich Inci und Dennis persönlich kenne, hat mich das Buch in seiner ganzen Intensität sehr ergriffen.
Aber, lest doch einfach selbst:
http://www.inci-auth.de/index.html
Das Buch ist im Selbstverlag erschienen und man kann es bei der Autorin direkt bestellen.
Hier ist die Homepage von Dennis:
http://www.dennis-autismus.de/
Viele Grüße
Margarete

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Schneider/Köneke, Warum Bretter manchm. vor K. kleben...
Verfasst am: Sabine @ 10.04.2013, 09:58
Hallo,

hier ein Buchtipp von Userin "JulinA":

Es ist ein Buch, das sich vor allem an jugendliche Autisten selbst richtet.

Schneider/Köneke, "Warum Bretter manchmal vor Köpfen kleben und man im Sitzen miteinander gehen kann" (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937340173/rehakdasforum-21/)

LG
Sabine

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Asperger - was bedeutet das für mich?
Verfasst am: Sabine @ 21.03.2013, 12:26
Hier ein Buchtipp von Userin "simoner":

Asperger - was bedeutet das für mich?

Nun liegt das Buch "Asperger ... what does it mean to me?" von Catherine Faherty auch auf Deutsch vor.

Simone: "Die amerikanische Autorin, die lange Zeit im TEACCH-Center in North Carolina gearbeitet hat, bietet in ihrem Buch viele praktische Hinweise für den Umgang mit Kindern mit Asperger-Syndrom oder high-functioning Autismus, spricht schwierige und konfliktreiche Themen an, erklärt auf eine klare Weise und kommt ohne viele Fachwörter aus.

Das Arbeitsbuch für das Kind enthält eine Fülle von Arbeitsblättern unter anderem zu den Themen Denkweise, Kommunikation, Gedanken, Freunde und Schule, die dem Kind helfen, sich mit sich selber, seinen Stärken und Schwächen sowie dem Thema Autismus auseinanderzusetzen.
Gesammelt sind die Arbeitsblätter in einem Ordner.
Die Bezugspersonen finden im Handbuch Ideen, Hinweise und Anleitungen zur Bearbeitung der Arbeitsblätter.
Außerdem liegt dem Handbuch eine CD mit allen Arbeitsblättern bei, so dass die einzelnen Blätter individuell angepasst und ausgedruckt werden können.
Übersetzt hat das Buch ein junger Mann mit Asperger-Syndrom. Vertrieben wird es von einem neu gegründeten Autismusverlag, welcher das Ziel hat, Menschen mit Autismus in die verschiedenen Entstehungsschritte in der Buchproduktion mit einzubeziehen."

Infos: www.autismusverlag.ch

LG
Sabine

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Elisa Lodolo, Die kleine Brise Wind
Verfasst am: Sabine @ 21.03.2013, 12:21
Hallo,

hier kommt eine Buchempfehlung von Userin "ElaD":

Ela: "Es gibt ein neues tolles Buch für blinde und sehbehinderte Kinder:
http://www.anderes-sehen.de/das-ers.....eres-sehen-ist-verfugbar/

Beschreibung auf der Webseite:
Ein aufwendig taktil illustriertes Buch (nicht nur) für blinde Kinder!

Inhalt: Eines Morgens seufzte die Erde so sehr, ……. pffffffff …… dass dabei eine kleine Brise Wind auf die Reise ging ...

Der Wind wird taktil durch drei parallel verlaufende Wollfäden dargestellt, die durchgehend über alle Seiten des Buches verlaufen. Das Kind wird ihnen von der ersten bis zur letzten Seite mit seinen Fingern folgen (Vorbereitung für das Lesen mit den Fingern), wo eine Überraschung wartet. Dabei erkundet das Kind verschiedene Materialien (Wolken, Baum, Felder, Häuser).

Die Bilder sind sehr reduziert und haben eine klare Formensprache entlang der kurzen poetischen Geschichte in Großschrift und Punktschrift (Braille)."

Die Userin ist selbst Mutter eines sehbehinderten Kindes.

LG
Sabine

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Peter Schmidt, Ein Kaktus zum Valentinstag
Verfasst am: Sabine @ 21.03.2013, 12:14
Hallo,

dieses Buch hat Usern "elke.theaterfisch" empfohlen:

Das Thema: Ein Autist und die Liebe. Erschienen im Patmos Verlag.
Elke: "Ich fand es toll zu lesen, einmal in die Hand genommen, will man immer weiter lesen. Ein Autist schreibt über sich, über sein Erleben und vor allem darüber, wie er die Liebe suchte und fand. "Eine stachelige Liebesgeschichte mit Happy End" schreibt der Verlag auf dem Buchumschlag. Und Tiefgang hat das Buch auch, es bietet eben auch Einblicke in das Innenleben eines hochfunktionalen Asperger-Autisten, der seine Diagnose erst als Erwachsener bekam. Es ist auch ein mutmachendes Buch. Mut zum Anders sein dürfen und seinen Weg finden."

LG
Sabine

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Daniela, Kolb, Dein Lachen fehlt mir
Verfasst am: Sabine @ 07.01.2013, 13:44
Hallo zusammen,

nun ist es soweit, die Forsetzung von "So lachen Engel" von Daniela Kolb ist erschienen.
„Dein Lachen fehlt mir“ liegt druckfrisch vor mir. Das Buch kann zum Preis von 19 EUR (plus Porto/MWST ca. 4,50 EUR) erworben werden. Bei Interesse setzt euch bitte mit Daniela in Verbindung:
daniela.k@gmx.ch

Daniela Kolb ist Mutter von zwei Kindern mit PCH 2, einer schweren genetischen Erkrankung. Tochter Celine und Sohn Nicola sind beide schwerst behindert.
Im ersten Band hat die Mutter das Leben mit ihren Kindern nach der Diagnose-Stellung geschrieben. Es handelt vom Baby- und Kleinkindalter der beiden Kinder.
Nun sind Celine und Nicola älter geworden und damit haben auch die Probleme in Sachen Betreuung und Versorgung zugenommen.
Beide Kinder leben sporadisch (Celine) bzw. in Vollzeit (Nicola) in einer Einrichtung. Dauerbetreuung daheim durch Pflegedienste scheint es in der Schweiz nicht zu geben. Daniela hat zwar für zu Hause auch Unterstützung durch diverse Krankenschwestern, aber eben nicht permanent, wie es für zwei so kranke Kinder eigentlich notwendig wäre. Selbst gesundheitlich schwer angeschlagen und allein erziehend kann sie sich nicht durchweg allein um Pflege und Betreuung kümmern.
Daniela Kolb beschreibt den Alltag mit ihren Kindern, der immer wieder durch unzählige KH-Aufenthalte sowie lebensbedrohliche Situationen durchbrochen und somit jeder Normalität beraubt wird.
Einzig ihr drittes Kind Florin, ein gesunder Junge, verhilft der Mutter dazu, an einen normalen Alltag zu glauben und ihn auch möglich zu machen.
Schwierig zeigt sich auch immer wieder die Angewiesenheit der Mutter auf Dritte, die sich um die beiden schwer behinderten Kinder kümmern, in ihrem Fall die Einrichtungen, Krankenhäuser, Ärzte usw.. Dies erweist sich alles andere als einfach. Als Celine verstirbt, scheinen Mängel in der Betreuung über Nacht nicht die letzte Ursache für ihren Tod gewesen zu sein.
Das Buch zeigt einmal mehr die Angewiesenheit von Eltern schwer kranker und zugleich schwer behinderter Kinder auf externe Dienste und umfangreiche Unterstützung. Zudem habe ich mich beim Lesen oft gefragt, wie viel ein Mensch ertragen kann angesichts so vieler Schicksalsschläge. Bewundernswert ist für mich auf jeden Fall der Mut dieser Frau, die nie aufgibt und immer wieder für ihre Kinder kämpft.
Hinterher habe ich auch gedacht, dass sich jeder glücklich schätzen kann, der eine gute Betreuung für sein schwerst behindertes Kind hat, denn ohne die sind auch die engagiertesten Eltern aufgeschmissen.

LG
Sabine

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Birte Müller, Planet Willi
Verfasst am: Sabine @ 30.10.2012, 22:08
Hallo,

dieses neu erschienene Kinderbuch ist von Birte Müller, Mutter eines Kindes mit Down Syndrom.
Das Buch richtet sich an Kinder im Kindergarten-Alter, denen mit Hilfe von wirklich ganz toll gezeichneten Bildern/Illustrationen erklärt wird, wie und warum Willi, ein Junge mit Down Syndrom, so ist wie er nun einmal ist. Auf dem Planeten Willi, wo er herkommt, läuft halt alles ein bisschen anders ab. Darum reagiert Willi in manchen Situationen anders als andere Erdenmenschen, lernt langsamer und fällt manchmal durch ungewöhnliche Verhaltensweisen auf.
Die Sprache ist klar und für Kinder gut zu verstehen, ohne verkitscht zu sein oder die Behinderung schön zu reden.
Ein wirklich schönes Buch und ein Muss für jeden I-Kindergarten! Smile

LG
Sabine

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Leben pur - Wohnen
Verfasst am: Sabine @ 30.10.2012, 21:46
Hallo,

aus der Reihe "Leben pur" des bvkm (Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.) schildert das neu erschienene Buch Wohnen in Form von Aufsätzen und Vorträgen sowie anhand von praktischen Beispielen, welche Möglichkeiten auch Menschen mit schweren Behinderungen offen stehen, um ihr Elternhaus "verlassen" zu können. Es geht um alternative Wohnformen, Ablösungsprozesse usw. Wie alle Bücher aus der Reihe ist auch dies sehr informativ und lesenswert, wenn auch in weiten Teilen recht wissenschaftlich. Trotzdem in meinen Augen ein "Muss" für alle, deren schwerst mehrfach behinderte Kinder langsam in ein Alter kommen, wo ihre Altersgenossen flügge werden und aus dem Haus gehen. Das Buch bietet eine Fülle von Infos und Links sowie Adressen - und es macht Mut ohne realitätsfern zu sein.

Das Buch ist im Verlag selbstbestimmtes leben erschienen und kostet 17,40 EUR.
http://www.bvkm.de/Service_Material.....Arbeiten/Leben_Pur_Wohnen

LG
Sabine

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Leben pur - Freizeit
Verfasst am: Sabine @ 30.10.2012, 21:36
Hallo,

aus der Reihe "Leben pur" des bvkm (Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.) schildert das neu erschienene Buch Freizeit in Form von Aufsätzen und Vorträgen sowie anhand von praktischen Beispielen, wie Menschen mit schweren Behinderungen Teilhabe erfahren können und dürfen. Wie alle Bücher aus der Reihe ist auch dies sehr informativ und lesenswert, wenn auch in weiten Teilen recht wissenschaftlich.

Das Buch ist im Verlag selbstbestimmtes leben erschienen und kostet 14,90 EUR.
http://www.bvkm.de/Service_Material.....beiten/Leben_Pur_Freizeit

LG
Sabine

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Magazin Ohrenkuss: von Menschen mit Down-Syndrom geschrieben
Verfasst am: ChrissimitSarahCarolineJo @ 11.10.2012, 19:15
Hallo,

Kennt ihr das Magazin Ohrenkuss .Habe das diese Woche bei Nano gesehen.Es ist ein ganz tolles Magazin wird von Menschen mit dem Down-Syndrom geschrieben .Also der Bericht im TV war richtig gut .Vielleicht kennt das jemand ja schon von euch und hat es schon gekauft .Ich finde es wirklich richtig toll das es so Projekte gibt Very Happy .

lieben gruß,

christina

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Tessa Korber, Ich liebe dich nicht, aber ich möchte...
Verfasst am: Sabine @ 06.10.2012, 11:26
es mal können!

Hallo,

dieses Buch wurde von Userin Gitte67 empfohlen.

Inhalt: Tessa Korbers Sohn ist Autist. Von morgens um 5 bis nachts um 22 Uhr ist Tessa seine Aufpasserin, Antreiberin, Welt-Vermittlerin, Dolmetscherin. Aber sie weiß nicht, was von ihrer Liebe bei ihm ankommt.
Ein aufwühlender Bericht.

Gitte: "Ist sehr empfehlenswert und hat mir gezeigt, dass viele Dinge einfach zu uns gehören und nicht zu ändern sind und mir Kraft geben, um für Niklas weiter zu kämpfen."

LG
Sabine

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Martin Pistorius, Als ich unsichtbar war
Verfasst am: Sabine @ 27.08.2012, 15:03
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin Joanna31:

Joanna: "Ich wollte gerne ein Buch vorschlagen: von Martin Pistorius "Als ich unsichtbar war". Super tolles Buch! Martin beschreibt sein Leben als schwerstbehinderter Junge mit klarem Verstand. Er blieb geistig fit, gefangen in seinem Körper, den er nicht steuern konnte aufgrund der Rückentwicklung. Durch die Erzählungen von Martin konnte ich besser meine schwer mehrfach behinderte Tochter verstehen. Das Buch öffnet uns die Augen auf das stille Leiden unserer Kinder und gibt Mut nicht aufzugeben."

LG
Sabine

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Rolf Vortkamp, Unsere Lisa ist ein Frühchen
Verfasst am: Sabine @ 27.08.2012, 14:58
Hallo,

hier kommt ein Buchtipp von Userin anamor78 für Geschwisterkinder von Frühchen:
"Unsere Lisa ist ein Frühchen" ist ein Bilderbuch für Familien, in denen ein Baby zu früh auf die Welt gekommen ist. Die Autorin ist selbst Mutter von zwei Frühchen.
http://www.weltbild.de/3/16710851-1.....sa-ist-ein-fruehchen.html

LG
Sabine

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Freude ist wie ein großer Hüpfball in meinen Bauch!
Verfasst am: Sabine @ 27.08.2012, 14:49
Hallo,

hier kommt eine Buchvorstellung von Userin anitaworks:

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....177041X/rehakdasforum-21/

Anita: "Dieses Buch ist mir empfohlen worden, und da es das (meines Wissens nach) 1. deutschsprachige Buch einer Autistin über Autismus ist möchte ich es gerne weiterempfehlen.
Es erklärt in wunderbarer Weise, Sichtweisen und Gefühle, wie sie sich dieser Autistin im täglichen Leben darstellen.
Es ist auf die eine Art ein sehr "leicht" lesbares Buch, weil es "flüssig" geschrieben ist und doch sollte man es bzw. einzelne Kapitel mehrmals lesen, da soviele Informationen zu entnehmen sind, dass man gar nicht alles auf einmal verstehen / begreifen / greifen kann.
Dem Vorwort von Claus Lechmann, Leiter des ATZ Köln, kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen."
Zitat: Auch Sabine Kiefner hat sich schon früh in ein fremdes Wesen versteckt, um sich zu schützen und nicht noch mehr aufzufallen.
In Ihrem Buch führt sie uns zu Stationen Ihres Lebens, zu ihrem ersten Tag im Kindergarten, zu der fast traumatisch zu nennenden Einschulungsuntersuchung bis hin zu den Hänseleien und Ausgrenzungen in der Schule und dem ersten Rendezvous.
Der Leser kann dadurch das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen der Außenwelt und der Innenwelt von Sabine Kiefner miterleben.
Dabei entfaltet das Buch beim Lesen einen Sog, der nicht nur dem spannenden Inhalt zu verdanken ist, sondern auch der Sprachgewalt der Autorin.
Anita: "Ich empfinde dieses Buch als guten Beitrag, dass Verständnis für Autismus zu erhöhen und auch, um mit "Ungereimtheiten" und Vorurteilen sowie veralteten Sichtweisen aufzuräumen!
Es kann für viele Eltern ein Hinweisgeber sein, dass ihre autistischen Kinder für ihre Verhaltensweisen Gründe haben, die ergründet gehören. Denn nur, wenn man versteht, warum ein Kind etwas tut, kann man entweder

- eigene Verhaltensweisen ändern
oder
- der Umwelt vermitteln, warum etwas nicht geht
oder
- dem Kind, bei Bereitschaft, einen Weg zwischen den Welten ermöglichen."

Hinweis: Das Buch ist ein "Book on demand", es wird also gedruckt, wenn es bestellt wird. Dies dauert ca. 1,5 Wochen, dann hält man es in Händen.

LG
Sabine

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Barbara Katz Rothman, Schöne neue Welt der Fortpflanzung
Verfasst am: Sabine @ 27.08.2012, 13:12
Hallo zusammen,

dieses Buch umfasst Aufsätze und Auszüge aus Büchern der oben genannten US-amerikanischen Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin B. Katz Rothman zu den Themen Schwangerschaft, Geburt sowie Gen- und Pränataldiagostik.
Die Rückschlüsse der Autorin in Bezug auf die sogenannte "Schwangerschaft auf Abruf" und die z. B. gestiegene Kaiserschnittrate sind interessant zu lesen - auch wenn sie dabei Studien aus den USA zugrunde legt und ihre Sicht der Dinge amerikanischer Natur ist.
Das Buch ist trotz einiger Fallbeispiele recht wissenschaftlich geschrieben, vermittelt aber einen guten Einblick, wie sich der Blick auf die Schwangerschaft im Zuge immer neuer pränataldiagnostischer Maßnahmen verändert hat.

LG
Sabine

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Renate Ebert, Franziska, die Trisomie und das stille Ende
Verfasst am: Sabine @ 26.08.2012, 19:34
Hallo,

dieses Buch wurde von einer Mutter geschrieben, die mit dem 2. Kind schwanger ist und erfährt, dass ihr Ungeborenes an Trisomie 18 leidet und die Geburt voraussichtlich nicht überleben wird.
Ihre Ängste und Zweifel schildert Renate Ebert in E-Mails an eine Freundin. Daraus entstand dann zehn Jahre später dieses Buch.
Die Mails erzählen von der tiefen Traurigkeit, den vielen dunklen Stunden, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, aber auch von ganz viel Mut und Kraft, das Kind entgegen aller Erwartungen zu bekommen und auf seinem Weg zu begleiten. Franziska ist noch im Bauch ihrer Mutter verstorben und wurde still geboren.
Es kostet viel Kraft, dieses Buch zu lesen und so nah am Leid von Familien zu sein, denen so ein schwerer Schicksalsschlag widerfährt. Aber es lohnt sich! Ich kann das Buch sehr empfehlen. Mich hat es gelehrt, dass es auch möglich ist, ein todkrankes, zum Sterben verurteiltes Ungeborenes willkommen zu heißen - auch wenn Eltern dabei eigene Grenzen überschreiten müssen.

LG
Sabine

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Ungehindert Kind - Kinderrechte und Behinderung
Verfasst am: Sabine @ 26.08.2012, 19:25
Hallo,

dieses Buch wurde von der BAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e. V. herausgegeben.

Anhand von Interviews und Beiträgen beleuchtet es die Debatte zur Umsetzung von Menschenrechten für Kinder mit Behinderungen.
Im Prinzip geht es darum, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen, in der Freizeit, bei Sport und Spiel oder im Bereich Wohnen umzusetzen.
Schlauer bin ich aber nach dem Lesen auch nicht geworden. Confused
Mir fehlte trotz vieler Interviews und Beiträgen von Menschen, die mit behinderten Kindern zu tun haben - z. B. in Einrichtungen oder spziellen Arbeitsgruppen, Ausschüssen etc. - irgendwie der Bezug zur Praxis, zur Realität. Für mein eigenes Kind, das geistig und körperlich schwer(st) mehrfach behindert ist, habe ich leider so gar keine Anregungen mitnehmen können. Auch konnte ich nicht ersehen, wie ein Kind wie er überhaupt inklusiv oder auch nur integrativ Teilhabe erfahren kann.
Über Umsetzungsprobleme wie Personalmangel oder Unwissenheit von Lehrpersonal wurde man auch nicht allzu viel gewahr.
Viele Texte waren mir zu wissenschaftlich und zu theoretisch - da soll die Pädagogik z. B. Antwort auf die Vielfalt der Kinder geben. Ja, wie denn? Die Antwort habe ich leider im Buch nicht finden können.

LG
Sabine

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Buchempfehlung - Fiete Anders
Verfasst am: Ankahefe @ 23.04.2012, 09:47
Hallo,

ich habe auch mal eine (Bilder-)Buch-Empfehlung.

Und zwar gibt es ein zauberhaftes Buch von Miriam Koch mit dem Namen "Fiete Anders". Dazu gibt es ebenfalls ein wunderschönes Hörbuch mit ruhiger Musik. Es gibt ein Pop-Up-Buch und sogar schon eine Fortsetzung (Fiete Anders Reise mit dem Wind), die auf dem Hörbuch schon mit drauf ist.

Kurz zum Inhalt.
Fiete Anders ist anders, wie sein Name schon sagt. Deswegen ist er einsam, weil er anders ist, als die anderen Schafe. Die meisten sind weiß, manche sind schwarz, einige gefleckt, aber keines ist rot-weiß-geringelt so wie Fiete...
Tief in seinem Herzen spürt Fiete, dass es einen Ort geben muss, wo er anders richtig ist. Von dieser Sehnsucht getrieben macht Fiete sich auf die Suche - und findet....etwas Großes, das genauso anders ist wie er selbst - endlich hat Fiete seinen Platz gefunden....

Ein schönes Buch, nicht nur für alle, die anders sind... Embarassed

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....6952874/rehakdasforum-21/

lG
AnKa

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sehr schönes buch.
Verfasst am: Timo @ 15.04.2012, 08:50
hallo an alle,
ich möchte dieses buch weiter empfehlen.
als ich unsichtbar war.
die welt aus der sicht eines jungen der 11 jahre als hirntot galt.
lg
ruth

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Kim Edwards, Die Tochter des Fotografen
Verfasst am: Sabine @ 26.01.2012, 08:11
Hallo,

hier kommt eine interessante Buchvorstellung von Michaela W.:

Michaela: "Ich habe ein tolles Buch gelesen: "Die Tochter des Fotografen" von Kim Edwards.
Das Buch beginnt 1964. Eine Arztehefrau bringt Zwillinge zu Welt. Einen gesunden Jungen und ein Mädchen mit Down-Syndrom. Ihr Mann erzählt ihr, dass das Mädchen unter der Geburt gestorben sei. Aber in Wirklichkeit hat der Arzt eine Krankenschwester gebeten, dass Mädchen in ein Heim zu bringen. Doch die Krankenschwester bringt das nicht übers Herz, sondern behält das Kind. Sie zieht es auf, wie ein leibliches Kind.

Ich habe das Buch verschlungen. Und es ist u.a. auch interessant zu lesen, wie in den 60 Jahren mit dem Thema Behinderung umgegangen wurde."

LG
Sabine

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Agnes Strupler-Boner, Das Lernschloss
Verfasst am: Sabine @ 12.12.2011, 20:49
Hallo,

dieses Buch schildert den Alltag einer Lehrerin an einer Sonder- bzw. Förderschule. Die Art und Weise, wie hier das tägliche Zusammensein und das Lernen MIT den Schülern geschildert wird, hat mich sehr beeindruckt.
Hier stehen eindeutig die Kinder im Mittelpunkt. Der Leser begleitet die Lehrerin durch ein gesamtes Schuljahr. Probleme werden aufgezeigt, aber auch deren Lösung. Man merkt, wie sehr der Pädagogin ihre Schützlinge am Herzen liegen. Zudem erhält der Leser einen vielfältigen Einblick über den Schulalltag an einer Heilpäd. Schule. Wirklich lesenswert!

ISBN: 3-905172-18-6

LG
Sabine

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Stan Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit
Verfasst am: Sabine @ 08.12.2011, 12:31
Hallo,

Userin Elka möchte euch diesen Klassiker von Stan Nadolny ans Herz legen.
Elka: "Meine Buchempfehlung ist Stan Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit. Zum Teil ist es eine Biografie, zum Teil fiktiv. Es geht um den Forscher John Franklin, der "anders" ist als andere. Die Geschichte fängt in seiner Kindheit an und endet eben mit seinem Tod im Alter nach vielen Erlebnissen."

LG
Sabine

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