Anisokorie - was bedeutet das?

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Anisokorie - was bedeutet das?

Beitragvon Sabine-LiLi » 10.02.2006, 09:58

Hallo,

was bedeutet Anisokorie ? Meine Tochter ist 11 Monate alt, sie hat eine entwicklungsverzögerung von 4 -5 Monaten. Gestern waren wir beim MRT, da konnte man bezüglich der Neuroanatomie nichts feststellen. Und im Schreiben an die Ärztin stand dann unter Aufnahmebefund Anisokorie (Li<Re). Leider hat uns kein Arzt etwas dazu gesagt :( .

Bedeutet das, dass das Auge "nur" kleiner ist als das andere Auge? oder beeinflusst es auch die entwicklung des Kindes? Zu dem hat sie eine Makroglossie und eine Vierfingerfurche. Sie hat eine ausgesprochene Hypotonie. Nach der Geburt war zu kleine Auge immer verklebt und das ist aber erst mit 4 /5 Monaten weggegangen, das Auge blieb aber immer klein. Mich wundert nur, dass die Ärzte nicht nach der Geburt die Anisokorie feststellten, kann sich das auch erst später entwickeln?


mit lieben Grüssen

Sabine

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Beitragvon AnjaD » 10.02.2006, 10:13

Hallo, Sabine!


Hab gerade mal bei google geschaut, da kommen ganz viele tolle Links. Will das hier jetzt nicht alles auflisten, probiers mal aus und such dir das raus, was du brauchst. Die Anisokorie bedeutet wohl Pupillendifferenz, kann aber wohl viele verschiedene Ursachen haben. Je nachdem was die Ursache ist, kann die Entwicklung beeinträchtigt werden oder auch nicht.

Hat man Euch den noch weitere Untersuchungen angeraten? Laß Dir auf jeden Fall den Bericht vom MRT geben, vielleicht steht da ja schon was drin!


Wie gesagt, versuch´s mal mit Google, da kommst Du bestimmt weiter!

GLG AnjaD
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
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Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS

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Beitragvon Nellie » 10.02.2006, 17:01

Hallo Sabine,

eine Anisokorie bezieht sich nur auf die Pupillenweite. Normalerweise sind die Pupillen genau gleich weit sein. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich. Von einer Normvariante über einseitige Lähmungen eines Nerven bis Regulationsstörungen...
Siehst Du das denn selbst auch, dass die Pupille kleiner ist?

Schön, dass im MRT nichts rauskam...

LG
Nellie
Linn *2004, schwerste Mehrfachbehinderung durch pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet
A. *2009
Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)
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Beitragvon Sabine-LiLi » 11.02.2006, 16:13

Hallo Nellie und Anja,

vielen Dank für eure antworten. Bei Google hatte ich auch schon gesucht, das hat mich allerdings noch mehr verunsichert.

an Nellie, ich kann so eigentlich gar nicht sehen , ob die Pupille kleiner ist, eigentlich ist eher die Lidfalte betroffen, wodurch das Auge kleiner wirkt. Ich frage mich nur, ob das mit ihrer Retardierung zusammenhängen kann.

an Anja, wir sind anfang März in Königsborn in der Fachklinik stationär für zwei Wochen zur Diagnostik dort.

mit lieben Grüssen

Sabine mit zwei besonderen Kindern


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